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Total Sozial! Archiv

325 Episoden
21 Minuten
Wenn anderen die Worte fehlen, dann kommen sie zum Einsatz: die Malteser Kriseninterventions-Helfer. 20 davon gibt es im Landkreis Fürstenfeldbruck. Die stehen Menschen in den schlimmsten Stunden bei: zum Beispiel nach dem plötzlichen Tod oder einem schweren Unfall eines Angehörigen. Die Malteser Krisenintervention (KIT) in Gröbenzell feiert heuer ihr 20jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass schauen wir auf die wertvolle Arbeit, die die ehrenamtlichen KIT-Helfer dort leisten. Von ihren Einsätzen im KIT-Team berichten in diesem Podcast Birgit Stölb und Carmen Sturz (Bild). Carmen Sturz ist seit 13 Jahren KIT-Helferin und leitet das Gröbenzeller KIT-Team ehrenamtlich. Birgit Stölb ist seit 16 Jahren mit dabei und erzählt, warum sie sich schon so lange als KIT-Helferin engagiert und wieso es in diesem Dienst keine Routine gibt.
24 Minuten
Heiligabend 2024, 92 Bewohner, ein verheerendes Feuer - und am Ende eine Geschichte über menschlichen Zusammenhalt. Das traditionsreiche Münchner Alten- und Pflegeheim Vincentinum im Lehel wurde durch einen Brand schwer beschädigt. Doch wie schafft man es, in wenigen Stunden fast 100 pflegebedürftige Menschen zu evakuieren? Und was passiert, wenn das Zuhause plötzlich nicht mehr da ist? Einrichtungsleiter Karl Wagner und sein Team erzählen in "Total Sozial", wie aus einer Katastrophe eine Bewährungsprobe für Münchens ältestes Altenheim wurde. Eine Geschichte über Vorbereitung, Professionalität und vor allem: über eine Gemeinschaft, die auch ein Feuer nicht zerstören kann.
30 Minuten
In dieser Folge von Total Sozial geht es um Menschen, die oft unsichtbar bleiben – wohnungslose Münchnerinnen und Münchner – und darum, wie ihnen medizinische Hilfe ermöglicht wird. Viele Betroffene haben keine Versicherung, wenig Vertrauen in Hilfssysteme oder kämpfen mit psychischen Belastungen. Der Katholische Männerfürsorgeverein (kmfv) bietet für die Gesundheitsversorgung Wohnungsloser ein breites Netz an Unterstützung – von der Arztpraxis und Straßenambulanz über eine Krankenwohnung bis hin zum Zahnmobil. Dr. Thomas Beutner behandelt als Arzt in der Praxis für Wohnungslose im Haus an der Pilgersheimer Straße sowie in der Münchner Straßenambulanz ein breites Spektrum an Erkrankungen, von Herz-Kreislauf- bis zu dermatologischen Erkrankungen. Jetzt hat er bei der Wundversorgung Unterstützung von einer neuen KI-gestützten Technologie bekommen. Diese stellt er in dieser Folge von Total Sozial vor und berichtet von den besonderen Herausforderungen und den erfüllenden Momenten seiner Arbeit.
11 Minuten
Die Zahl der betreuungsbedürftigen Senioren in Bayern wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Nicht alle Betroffenen werden in ein Seniorenheim umziehen können. Deshalb investieren Sozialverbände wie die Malteser viel Engagement in den Ausbau von ambulanten Angeboten, die es älteren Menschen ermöglichen sollen, so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden zu leben. Im Rahmen eines Presse-Sozialspaziergangs der Caritas hat der Malteser Hilfsdienst in Gräfelfing bei München einige seiner mobilen Dienste für zu Hause lebende Senioren vorgestellt. Ohne Ehrenamtliche würden Dienste wie der Menue-Service oder der Hausnotruf nicht funktionieren. Das gilt auch für den Herzenswunsch-Krankenwagen. Reinhold Schilz (Bild) fährt ehrenamtlich sterbenskranke Menschen zu einem Wunschziel ihrer Wahl. Im Podcast spricht er über die Wünsche der Todkranken und sagt, was ihm dieser Dienst persönlich bedeutet.
33 Minuten
Viele Eltern suchen nach der Geburt eines Kindes einen Paten oder eine Patin. Jemanden, der dem Kind zur Seite steht, zu dem es immer kommen kann, mit dem es schöne Dinge erlebt. Es ist einfach toll, so eine Vertrauensperson zu haben. Das hat sich auch der SkF, der Sozialdienst katholischer Frauen in München gedacht. Er hat ein ganz besonderes Patenschafts-Projekt: Die Familienpatenschaften. Die Idee ist ganz einfach: Die Paten unterstützen Familien in ihrem Alltag. Denn der kann oft sehr kräftezehrend sein, vor allem, wenn noch weitere Herausforderungen dazukommen, zum Beispiel Fluchthintergrund, Kinder mit Behinderung, man alleinerziehend und neu in der Stadt ist oder der Partner verstorben ist. In dieser Folge erklärt Johanna Klemm vom SkF München, wie die Familienpatenschaften funktionieren, an wen sich das Angebot richtet und wie man Familienpate werden kann. Claudia Kindler, die selbst eine Patenschaft übernommen hat, erzählt, wie beide Seiten profitieren, was sie alles mit ihrem Patenkind unternimmt und warum dieses Ehrenamt so wertvoll ist. (Erstausstrahlung Sep. 2025)
24 Minuten
420 Wohnungen, eine große Vision und ein bewusster Verzicht auf maximale Rendite - in Mittenheim bei München entsteht ein Wohnquartier der besonderen Art. Der Katholische Männerfürsorgeverein baut hier nicht nur Häuser, sondern ein Modell für die Zukunft: Sozialwohnungen neben Eigentumswohnungen, Familien neben Senioren, Menschen mit und ohne Behinderung unter einem Dach. Aber warum verzichtet ein Träger bewusst auf Luxus und Profit? Und kann so ein Projekt tatsächlich eine Antwort auf Münchens Wohnungskrise sein? Michael Auer von der Geschäftsleitung erklärt in "Total Sozial", warum sie lieber Solidarität bauen als Rendite maximieren. Eine Geschichte über Werte, Wohnraum und die Frage: Wie wollen wir zusammenleben?
22 Minuten
Wer regelmäßig auf Social Media unterwegs ist, der kennt sie bestimmt: Influencer, die mitten in der Nacht aufstehen, um ihr Gesicht in Eiswasser zu tauchen, die schon vor dem Frühstück im Fitnesstudio waren, 15 verschiedene Cremes auftragen, immer gestylt, immer ihr bestes Selbst und immer im Kopf: Da geht noch mehr. In dieser Total Sozial Folge sprechen wir mit Anjeli Goldrian, Psychologin bei der Ehe, Familien- und Lebensberatung im Erzbistum München und Freising, darüber, in welchem Rahmen das Sinn macht und was eigentlich der Unterschied zwischen Selbstoptimierung und Selbstliebe ist.
32 Minuten
Seit knapp 20 Jahren begleitet das Ehepaar Sandra und Harro Westermeyer (Bild) schwerkranke und sterbende Menschen. Die beiden sind Hospizhelfer im ambulanten Erwachsenenhospizdienst der Malteser in Gräfelfing bei München. Wir haben die Westermeyers besucht und wollten von ihnen wissen, wie vor 20 Jahren alles begonnen hat und welche wertvollen Erfahrungen sie im Lauf der Jahre gesammelt haben. Außerdem sprechen Sandra und Harro Westermeyer darüber, was sie bis zum heutigen Tag motiviert, sich als Malteser Hospizhelfer zu engagieren.
28 Minuten
Aus dem eigenen Garten schmecken Gurken, Tomaten und Co. ja bekanntlich am besten. Das können die Kinder aus dem Caritas-Kinderdorf Irschenberg im Landkreis Miesbach nur bestätigen. Seit über einem Jahr richten sie sich nach und nach einen richtigen Kinderbauernhof ein. Und zu dem gehört auch ein Kräuter- und Gemüsegarten und seit diesem Jahr zwei Bienenvölker. Demnächst soll der Kinderbauernhof noch weiterwachsen, einige Projekte sind schon in Vorbereitung.
26 Minuten
Lebensmittel retten ist gut fürs Klima. Aber warum eigentlich? Das erklärt Christiane Barnickel von der Deutschen Umwelthilfe DUH. Die Aktion TauschGut von der Caritas in München zeigt, wie man Lebensmittel doch noch nutzen kann, die eigentlich im Müll gelandet wären. [Mehr Infos zur Aktion TauschGut der Caritas](https://www.caritas-engagiert.de/allgemein/2567/) [Mehr Infos von der Deutschen Umwelthilfe DUH zum Thema Lebensmittelverschwendung ](https://www.duh.de/projekte/lebensmittelverschwendung/)
28 Minuten
In Deutschland ist jedes fünfte Kind von Armut betroffen. Dies hat auch enorme Auswirkungen auf ihre Ernährung. Im Lichtblick Hasenbergl bekommen Kinder und Jugendliche gesundes Essen.
33 Minuten
Viele Eltern suchen nach der Geburt eines Kindes einen Paten oder eine Patin. Jemanden, der dem Kind zur Seite steht, zu dem es immer kommen kann, mit dem es schöne Dinge erlebt. Es ist einfach toll, so eine Vertrauensperson zu haben. Das hat sich auch der SkF, der Sozialdienst katholischer Frauen in München gedacht. Er hat ein ganz besonderes Patenschafts-Projekt: Die Familienpatenschaften. Die Idee ist ganz einfach: Die Paten unterstützen Familien in ihrem Alltag. Denn der kann oft sehr kräftezehrend sein, vor allem, wenn noch weitere Herausforderungen dazukommen, zum Beispiel Fluchthintergrund, Kinder mit Behinderung, man alleinerziehend und neu in der Stadt ist oder der Partner verstorben ist. In dieser Folge erklärt Johanna Klemm vom SkF München, wie die Familienpatenschaften funktionieren, an wen sich das Angebot richtet und wie man Familienpate werden kann. Claudia Kindler, die selbst eine Patenschaft übernommen hat, erzählt, wie beide Seiten profitieren, was sie alles mit ihrem Patenkind unternimmt und warum dieses Ehrenamt so wertvoll ist.
28 Minuten
Von drei Bunkern mit Feldbetten zu über 20 Einrichtungen mit 650 Mitarbeitern – der Katholische Männerfürsorgeverein feiert 75 Jahre Hilfe für Menschen am Rand der Gesellschaft. Was 1950 in den Trümmern Münchens als Notlösung begann, ist heute Bayerns größter Spezialist für Wohnungslosenhilfe. Doch wer sind eigentlich die Menschen, die heute Hilfe brauchen? Sind es noch die klassischen Obdachlosen oder längst auch berufstätige Familien, die sich keine Münchner Miete mehr leisten können? Vorstandsvorsitzender Ludwig Mittermeier erzählt in "Total Sozial", wie sich soziale Not verändert hat – und warum ein Arbeitsplatz heute nicht mehr vor Wohnungslosigkeit schützt.
26 Minuten
Für viele Menschen gehört Bier, Wein oder Sekt dazu, wenn es etwas zu feiern gibt oder einfach, um abends nach einem langen Tag zu entspannen. Doch Vorsicht: Auch kleinste Mengen können den Körper schädigen. Im Gespräch mit Caritas-Suchttherapeutin Elke Schurmann wird erklärt, welche Risiken Alkoholkonsum birgt, wie ein verantwortungsbewusster Umgang mit Alkohol aussieht und wie man erkennen kann, dass ein Problem vorliegt. Wer Hilfe und Unterstützung im Umgang mit Alkoholkonsum sucht, der kann sich an die Caritas Fachambulanz für Erwachsene oder für Jugendliche wenden. Auch Angehörige und andere Menschen im Umfeld von Betroffenen finden dort Beratung. (Erstausstrahlung: Januar 2025)
22 Minuten
Die Bahnhofsmission kennt fast jeder. 365 Tage im Jahr, 24 Stunden täglich ist sie immer da und Anlaufstelle für alle Menschen, die irgendwie aus der Spur geraten sind. Das gilt für Reisende ebenso wie für alle anderen Menschen, die schnell und unkompliziert ein offenes Ohr oder eine Tasse Tee brauchen. Manchmal braucht es aber ein bisschen mehr. Beratung zum Beispiel über soziale Einrichtungen. Oder einen Platz zum Schlafen. Und genau dafür gibt es jetzt Lavendel. Das sind Räume in einer Pension, wo Frauen ein bisschen länger durchschnaufen können. Die katholische Leiterin der Münchner Bahnhofsmission, Bettina Spahn, zeigt diese Räume und erklärt, warum sie so wichtig sind. Mehr Infos zur [Münchner Bahnhofsmission](https://www.bahnhofsmission-muenchen.de/angebot/aufenthalt-staerkung/)