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Handelsblatt Disrupt - Der Podcast über die Zukunft der Wirtschaft Archiv

396 Episoden
50 Minuten
KI-gesteuerte Sprachmodelle wie ChatGPT revolutionieren die Nutzung von Suchmaschinen. Sridhar Ramaswamy, Gründer und CEO der KI-basierten Suchmaschine Neeva, könnte mit seinem werbefreien Angebot den etablierten Suchmaschinen von Google und Microsoft bald Konkurrenz machen. Wie ihm das gelingt, erklärt Ramaswamy im Gespräch mit Silicon Valley-Korrespondent Stephan Scheuer in der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt. Die von der Google-Suche bekannten werbefinanzierten Links würden laut Ramaswamy bald der Vergangenheit angehören. Gegen eine monatliche Abo-Gebühr von 4,99 Euro erhalten Nutzer werbe- und trackingfreie Suchergebnisse. Ramaswamy selbst arbeitete mehrere Jahre bei Google und verantwortete dort das Werbegeschäft. In dieser Zeit habe er gelernt, dass die Suche im Internet ein weitaus profitableres Geschäft sei als Anzeigen zu schalten, sagt er. Der Gründer spricht auch über die Schwächen KI-basierter Suchmaschinen und erklärt, warum KI-basierte Chatbots mitunter „halluzinieren“. Inzwischen ist Neeva mit mehr als 80 Millionen Dollar finanziert und beschäftigt rund 50 Mitarbeiter. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
56 Minuten
Kurz vor Beginn der Technologiemesse „South by Southwest“ (SXSW) in Austin spricht Silicon-Valley-Korrespondent Stephan Scheuer mit den Zukunftsforscherinnen Amy Webb und Christina von Messling vom New Yorker „Future Today Institute“. Einmal im Jahr veröffentlicht das Institut einen großen Report über die wichtigsten Tech-Trends des kommenden Jahres, der starke internationale Beachtung findet. Im Podcast geben die Forscherinnen einen exklusiven Einblick in den Bericht: „KI wird eine so große Veränderung wie die Erfindung der Dampfmaschine bringen“, sagt Webb. Sie ist überzeugt: Die hinter dem Chatbot ChatGPT liegende Technologie wird innerhalb der kommenden 18 bis 24 Monate alle Bereiche der Wissensarbeit erfassen und wie ein digitaler Co-Pilot Jobs erweitern. Auch die Biotechnik werde sich den Wissenschaftlerinnen zufolge in den nächsten Jahren massiv wandeln. In ferner Zukunft könnten Roboter entstehen, die sich durch den Körper bewegen und Therapien entwickeln. Auch werde sich die Gentherapie wandeln, um Krankheiten wie Krebs heilen zu können. Webb erklärt auch, inwiefern Roboter die Arbeitswelt der Zukunft verändern und warum autonomes Fahren aus ihrer Sicht noch in weiter Ferne liegt. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
1 Stunde
Künstliche Intelligenz (KI) wird die Welt verändern. Sie wird die Forschung erleichtern, kreative Prozesse unterstützen und Arbeitsschritte in Fabriken automatisieren. Was bedeuten die jüngsten Fortschritte von Künstlicher Intelligenz für Unternehmen, Medien und den Alltag? Was kann ChatGPT wirklich? Vollzieht sich diese Entwicklung exponentiell, wie einige Tech-Visionäre glauben? Das diskutiert Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes mit Jonas Andrulis, Gründer und CEO von Aleph Alpha, und Tina Klüwer, Direktorin des Künstliche Intelligenz Entrepreneurship Zentrums (KIEZ), in der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt. „Wir stecken inmitten einer industriellen Revolution, und sie ist die schnellste bislang“, sagt Andrulis. Schon heute kann KI komponieren und malen, journalistische Texte schreiben, Examensklausuren lösen und Textbausteine mit juristischen Argumentationen generieren. Auch KIEZ-Direktorin Klüwer ist vom Potenzial von KI überzeugt und ergänzt: „KI ist die Speerspitze der Digitalisierung.“ In den letzten Jahren haben mehr und mehr Geschäfts- und Arbeitsbereiche den Sprung in die digitale Welt geschafft. Klüwer und Andrulis erklären auch, wie es mit der Schlüsseltechnologie weitergeht, in welchen Bereichen die größten Innovationsschübe entstehen und ob Europa noch eine Chance hat, sich als ein führender Technologie-Hotspot zu positionieren. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
53 Minuten
In der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt spricht Chefredakteur Sebastian Matthes mit der Multi-Aufsichtsrätin und Ex-Finanzchefin der Lufthansa, Simone Menne, über die großen Fragen der Zeit: Den Zustand der deutschen Wirtschaft, die Folgen des Ukrainekriegs und den drohenden Handelskonflikt mit den USA. „Wir müssen nicht alles in Deutschland produzieren, aber wir sollten das Know-how und die Technologie haben“, sagt Menne. Das Gespräch geht weit über Geopolitik und Unternehmensstrategien hinaus: Menne spricht auch über die Scheu vieler Menschen vor Konflikten und über Höhepunkte und Rückschläge ihrer Karriere. Als Ex-Finanzchefin habe sie vor allem gelernt, warum kritisches Feedback gerade für Führungskräfte so wichtig ist, und fordert eine neue Form der Fehlerkultur in Konzernen. „Die Gefahr ist die Kultur“, sagt sie. Menne betont außerdem die Bedeutung von disruptivem Denken als Quelle von Innovation. Dabei setzt sie vor allem auf junge Start-ups. „Die disruptiven Innovationen werden wir nicht in den Großkonzernen sehen“, so die Managerin. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
55 Minuten
In der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt spricht Chefredakteur Sebastian Matthes mit Tamaz Georgadze, dem Gründer von Raisin, jenem Fintech, das trotz der Zurückhaltung vieler Wagniskapitalgeber kurz vor dem Abschluss einer großen Finanzierungsrunde steht. Im Podcast spricht Matthes mit Georgadze über die außergewöhnliche Karriere des Georgiers und die Erfolgsgeschichte seines Unternehmens. Raisin betreibt die Spar-Plattformen „Weltsparen“ und „Zinspilot“, über die Privatkunden Geld bei Banken in anderen EU-Ländern anlegen können. Raisin selbst verdient über Provisionen. Georgadze erklärt, wie es sich anfühlt, mit zwölf Jahren Abitur zu machen, und gibt Einblick in seine Tätigkeit im Büro des damaligen Staatsratsvorsitzenden Georgiens, Eduard Schewardnadse, in den Neunzigerjahren. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
1 Stunde 2 Minuten
In dieser Woche meldet sich Handelsblatt Disrupt vom Digitalkongress „Europe 2023“ in Berlin. Chefredakteur Sebastian Matthes spricht mit Microsoft-Gründer Bill Gates über die disruptive Kraft von Künstlicher Intelligenz (KI), die Zukunft der Energieversorgung – und die Frage, wie neue Technologien die Arbeitswelt verändern. Gates sieht keine Arbeitsplätze durch KI gefährdet, sagt er. Es werde nicht weniger Lehrer oder weniger Ärzte geben, so Gates. Langfristig würde die Arbeitszeit sogar sinken. Denn während Maschinen Routineaufgaben übernehmen, könnten sich Mitarbeiter auf die wichtigen Tätigkeiten ihres Jobs konzentrieren. Gates spricht auch über die großen Bedrohungen für die Menschheit, etwa Pandemien, Hungersnöte und die Klimakrise. Er ist optimistisch: Trotz großer Rückschläge in der Vergangenheit werde es „immer noch besser sein wird, in zehn Jahren oder zwanzig Jahren geboren zu werden als heute“, sagt er. Grund dafür sei die zunehmende Innovationsgeschwindigkeit in vielen Bereichen. Weniger optimistisch äußert er sich zum Umgang der Bundesregierung mit der Energieversorgung. Er kritisiert, die verbleibenden Atomkraftwerke abzuschalten. „Ich würde die Meiler weiterlaufen lassen, sie liefern saubere Energie und sind relativ sicher“, sagt er. Frankreich dagegen werde die nächsten Reaktoren bauen. „Ich hoffe, Deutschland bleibt offen für die Technologie.“ Das Gespräch geht weit über Fragen zur internationalen Politik hinaus. Gates spricht auch über eigene Fehler, die Bedeutung von Geld und die Erfolgsfaktoren seines Lebens. Er empfiehlt, sich mit Leuten zu umgeben, „die mehr Fachwissen in den Schlüsselbereichen der Zukunft haben als man selbst“. Das haben erfolgreiche Menschen gemeinsam, sagt er. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
37 Minuten
Viele Patienten warten Jahre auf ein Spenderorgan. Geht es nach dem Start-up Cellbricks, könnte sich das aber bald ändern: Das Team entwickelt einen 3D-Drucker für menschliches Gewebe. Im Podcast Handelsblatt Disrupt spricht Tech-Reporterin Larissa Holzki mit Joachim von Arnim, Co-Chef von Cellbricks, über den Stand der Forschung, die Finanzierung seines Unternehmens und die größten Sprünge in der Biotechnologie. Das Team will „das neue Biontech“ aufbauen, sagt von Arnim. „Wenn in einigen Jahren eine Frau an Brustkrebs erkrankt, können wir ihre Brust mit echten Zellen rekonstruieren.“ Von Arnim glaubt, dass die Brustimplantate schon innerhalb dieses Jahrzehnts auf den Markt kommen werden. Gedruckte Organe schafften es innerhalb der nächsten Dekade zur Marktreife, sagt er. Den Beweis, dass die Reproduktion von Zellen mittels Druckverfahren funktioniert, hat das Team in ersten Forschungsprojekten erbracht. Gemeinsam mit Wissenschaftlern des Berlin Institute of Health in der Charité hat Cellbricks zum Beispiel einen biologischen Wundverschluss gedruckt. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft
47 Minuten
Nur wenige Wirtschaftsvertreter haben in ihrer Laufbahn so viele Top-Köpfe der internationalen Politik kennengelernt wie Joe Kaeser. Mit dem Ex-Siemens-CEO spricht Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes am Rande des Weltwirtschaftsforums über die großen Themen der Zeit: Zustand der Weltwirtschaft, die Lage in China und drohende Handelskriege. Das Gespräch geht weit über geopolitische Fragen hinaus. Kaeser spricht auch über seine persönlichen Treffen mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin und mit Ex-US-Präsident Donald Trump und erklärt, welche Entscheidungen in seiner Karriere er heute bereut. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft
31 Minuten
In dieser Woche meldet sich Handelsblatt Disrupt vom Weltwirtschaftsforum in Davos. Chefredakteur Sebastian Matthes spricht mit SAP-CEO Christian Klein über die Zukunft der Tech-Szene und die spannendsten Erlebnisse aus Davos. Klein erklärt, wie Künstliche Intelligenz die Welt verändern und das Geschäft von SAP in den nächsten Jahren prägen wird. Matthes und Klein sprechen auch über die Frage, wie es im Technologie-Konflikt zwischen den USA und China weitergeht – und berichten von ihren persönlichen Davos-Momenten. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft
1 Stunde 13 Minuten
In der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt diskutieren Chefredakteur Sebastian Matthes, Tech-Reporterin Larissa Holzki und Silicon Valley-Korrespondent Stephan Scheuer über die Technologie-Trends, die in diesem Jahr wichtig werden. Ihr Fazit: 2023 wird das Jahr der Künstlichen Intelligenz (KI). Chatbots würden menschliche Arbeit zwar nicht ersetzen, aber immer mehr Routineaufgaben übernehmen, prognostizieren sie, und erklären, inwiefern das auch den Journalismus betrifft. Tech-Reporterin Holzki zieht Bilanz: "2021 waren wir in einem Boomjahr, 2022 in einem Schockjahr", sagt sie. "Jetzt befinden wir uns in einem Neustartjahr." Investitionen von Risikokapitalgebern würden sich künftig deutlich verändern, so Holzki - mit positiven Implikationen für Wirtschaft und Gesellschaft. Wie sich neue Technologien für den Klimaschutz einsetzen lassen, bespricht Matthes mit David Dao. Er ist Gründer von Gainforest, einer gemeinnützigen Initiative, deren KI-gestützte Software dabei hilft, die Abholzung des Regenwaldes zu berechnen und vorherzusagen. Dao will die Abholzung aber nicht nur satellitengestützt beobachten, sondern auch Finanzflüsse von Spendengeldern kontrollieren. „Wir müssen Spendengelder sicher dort hinbringen, wo sich Menschen der Abholzung in den Weg stellen“, sagt er. In Brasilien seien beispielsweise Wachposten gegen illegale Rodung im Regenwald Tag und Nacht besetzt. Gainforests Projekte laufen in Bhutan, Brasilien, Paraguay, auf den Philippinen und künftig in Ruanda. Wie sich neue Technologien für den Klimaschutz einsetzen lassen, bespricht Matthes mit David Dao. Er ist Gründer von Gainforest, einer gemeinnützigen Initiative, deren KI-gestützte Software dabei hilft, die Abholzung des Regenwaldes zu berechnen und vorherzusagen. Dao will die Abholzung aber nicht nur satellitengestützt beobachten, sondern auch Finanzflüsse von Spendengeldern kontrollieren. „Wir müssen Spendengelder sicher dort hinbringen, wo sich Menschen der Abholzung in den Weg stellen“, sagt er. In Brasilien seien beispielsweise Wachposten gegen illegale Rodung im Regenwald Tag und Nacht besetzt. Gainforests Projekte laufen in Bhutan, Brasilien, Paraguay, auf den Philippinen und künftig in Ruanda. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft
57 Minuten
Die erste Ausgabe von Handelsblatt Disrupt im neuen Jahr wird von Handelsblatt-Vize-Chefredakteurin Kirsten Ludowig moderiert. Mit Peter Vajkoczy, Direktor der Klinik für Neurochirurgie an der Charité Berlin, spricht sie über Empathie im Operationssaal, die Grenzen der Work-Life-Balance im Krankenhaus und Automatisierung in der Medizin. Vajkoczy ist einer der bekanntesten Neurochirurgen der Welt, war mit 39 Jahren jüngster Chefarzt der Charité und hat über 20.000 Operationen am Gehirn durchgeführt. Er erklärt auch, was Neurochirurgie mit Hochleistungssport gemein hat, und wie er sich vom Schnösel zum emotionalen Chef entwickelte. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft
1 Stunde
In der Jahresendfolge von Handelsblatt Disrupt blicken Chefredakteur Sebastian Matthes und Janina Mütze, Gründerin und Geschäftsführerin des Meinungs- und Marktforschungsinstituts Civey, auf das Jahr 2022 zurück – und diskutieren zugleich über die Transformation der Wirtschaft im kommenden Jahr. Nur noch jeder vierte Deutsche gibt an, zuversichtlich in die Zukunft zu blicken, sagt Mütze. Vor eineinhalb Jahren waren es noch 46 Prozent. Den Menschen „fehlt die Perspektive, die Lösung“, sagt sie. Die beziehe sich auf die großen Krisen und Transformationsfragen der Zeit: Krieg, Energiekrise, Klimawandel und der damit verbundene grüne Umbau der Wirtschaft, Arbeitskräftemangel. Im Gegensatz zu etablierten Meinungsforschungsinstituten erfasst Civey Daten in Echtzeit im Internet und stellt sie Unternehmen als Live-Dashboards zur Verfügung. Die Gründerin beschreibt, was fehlende Zuversicht in der Gesellschaft politisch bedeutet, inwiefern sich Transformationsprozesse verändern und wie Unternehmen darauf reagieren können. Sie erklärt auch, warum mehr Männer als Frauen ein Unternehmen gründen – und räumt mit dem Mythos auf, dass Berufseinsteigern eine Work-Life-Balance wichtiger sei als ihr Gehalt. „Es ist eins der größten Missverständnisse, dass junge Menschen nur in der Hängematte liegen wollen“, sagt sie. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft
1 Stunde
In dieser Woche meldet sich Handelsblatt Disrupt vom „Wintercamp“ in Düsseldorf. Einen Tag lang ging es bei dem Innovationskongress der Handelsblatt Media Group um die Zukunft der Wirtschaft, Herausforderungen der Gegenwart, neue Technologien und das deutsche Bildungssystem. Unter anderem darüber hat Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes mit der BWL-Professorin und Bestseller-Autorin Yasmin Weiß sowie dem Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup gesprochen. Weiß spricht über die wichtigsten Qualifikationen der Zukunft: Lernfähigkeit und die Bereitschaft, Denkmuster ständig zu hinterfragen. Sie fordert, die Lehre stärker mit der freien Wirtschaft zu verknüpfen, gerade im Bereich der Vermittlung neuer Technologien. Und sie räumt mit einem alten Mythos auf: „Digital Natives sind nicht allesamt digital kompetent“, sagt sie. Statt Seminare anzubieten fordert Weiß Unternehmen dazu auf, die Lernatmosphäre für Mitarbeiter am Arbeitsplatz zu verbessern. Die sei nicht immer angenehm, sagt sie, denn „die produktivste Form zu lernen ist der Zustand leichter Überforderung“. Über die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland spricht Matthes auch mit Chefökonom Rürup. Rürup erklärt, warum Deutschland auch weiterhin eine Führungsrolle in Europa einnehmen wird, warum das deutsche Geschäftsmodell trotz multipler Krisen eine Zukunft hat und wie sich das Verhältnis von China und Europa künftig entwickelt. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft
54 Minuten
Es ist die Wissenschaftssensation des Jahres: In der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt sprechen Chefredakteur Sebastian Matthes und Moritz von der Linden, Mitgründer und CEO des Kernfusions-Start-ups Marvel Fusion, über den Durchbruch in der Kernfusion. Denn zum ersten Mal in der Geschichte haben US-Wissenschaftler an der National Ignition Facility im Lawrence Livermore National Laboratory in Kalifornien erfolgreich eine Kernfusionsreaktion erzeugt, bei der mehr Energie gewonnen als verbraucht wird. „Man kann das Ergebnis nicht hinreichend überbewerten“, sagt von der Linden. Es sei höchstens vergleichbar „mit der Zähmung des Feuers vor 700.000 Jahren“, ergänzt er, räumt aber ein: „Es bestehen noch technische Hürden, um die Kernfusion effizient in großem Stil einzusetzen.“ Die Entdeckung ist deshalb so spektakulär, weil in einigen Jahren mithilfe der Kernfusion klimaneutral und sicher grüner Strom in großen Mengen erzeugt werden könnte. Matthes und von der Linden besprechen auch, wie sich der Durchbruch schon jetzt in den USA auswirkt, welches Potenzial er für den deutschen Markt hat – und warum Europa Technologieoffenheit fehlt. „Die Amerikaner werden auf Basis dieses Ergebnisses massiv in die Laserfusion investieren“, sagt von der Linden. Insgesamt seien letztes Jahr in den USA vier Milliarden Dollar in die Fusion geflossen. „In der gesamten EU, glaube ich, waren es nicht einmal 40 Millionen.“ *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft
1 Stunde 11 Minuten
Bis 2030 sollen 15 Millionen Elektroautos auf deutschen Straßen fahren – das ist das Ziel der Bundesregierung. Aus Sicht von Mobilitätsexpertin Katja Diehl ist dieses Ziel unrealistisch. „Die Verkehrswende hat in Deutschland noch gar nicht begonnen“, sagt sie in der aktuellen Folge des Podcasts Handelsblatt Disrupt mit Chefredakteur Sebastian Matthes. Doch statt weiter in E-Mobilität, etwa in Ladeinfrastruktur, zu investieren, fordert die Aktivistin, neue Konzepte für autofreie Städte zu entwickeln. „Jeder sollte das Recht haben, ein Leben ohne ein eigenes Auto führen zu können“, sagt Diehl. Sie beschreibt, wie ein Leben in autofreien Städten aussieht, und entwirft ein Mobilitätskonzept für ländliche Regionen, in denen Menschen auch ohne Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel auf ein eigenes Auto verzichten können. Diehl kämpft seit 15 Jahren für das Thema Verkehrswende. Bekannt wurde sie zuletzt als Autorin des Bestsellers „Autokorrektur“ sowie durch ihren Podcast „She Drives Mobility“, in dem sie mit Expertinnen und Experten über die Verkehrswende und ihre gesellschaftlichen Implikationen spricht. „Meistens sind es äußere Zwänge, die die Menschen ins Auto steigen lassen“, sagt sie. „Sie würden gern darauf verzichten, wenn sie könnten.“ *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft