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Handelsblatt Disrupt - Der Podcast über die Zukunft der Wirtschaft Archiv

396 Episoden
31 Minuten
Apple ist nicht als Unternehmen bekannt, das gerne und viel darüber spricht, was sich hinter der Stahl-und-Glas-Konstruktion von Apple Park in Cupertino im Silicon Valley abspielt. Mit einem Thema verhält das sich allerdings seit Neuestem anders. Es geht um Nachhaltigkeit. „Wir neigen dazu, nicht über die Dinge zu sprechen, die wir tun, bis wir sie auf den Markt gebracht haben. Und das hier ist ein bisschen anders. Wir haben viel Arbeit in unsere Nachhaltigkeitsziele gesteckt und in das, was wir Apple 2030 nennen“, erklärt John Ternus im Gespräch mit Handelsblatt Chefredakteur Sebastian Matthes in dieser Folge von Handelsblatt Disrupt. Apple will bis 2030 klimaneutral sein. Welche Rolle dabei das Recyclen von wertvollen Metallen und seltenen Erden spielt, wie ein Konzern wie Apple über Jahrzehnte seinen ehrgeizigen Innovationsgeist erhält und woran in seinem Vorstellungsgespräch vor 22 Jahren bei Apple sich John Ternus noch heute erinnert: Darüber spricht der Mann, der an so gut wie allen Apple Produkten – vom iPhone über das iPad bis zu den AirPods und allen MacBooks - mitgearbeitet hat genauso wie darüber, wie der Geist von Steve Jobs heute noch bei Apple zu spüren ist. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
54 Minuten
Wer kennt sie nicht: Spiele wie „Memory“, „Malefiz“ oder „Fang den Hut“. Sie alle stammen aus dem Hause Ravensburger, dem Spielehersteller aus dem gleichnamigen Ort im südlichen Oberschwaben. In der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt spricht Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes mit dem Ravensburger-CEO Clemens Maier, der das Unternehmen in vierter Generation leitet. Die beiden reden über die Transformation des Unternehmens, die internationale Expansion und die Frage, warum es Ravensburger überhaupt noch gibt. Denn traditionelle Spielehersteller wurden schon oft totgesagt. Zudem geriet das Unternehmen vor einigen Jahren wegen waghalsiger Investitionen ins TV- und Kinogeschäft in eine existenzielle Krise. Maier spricht im Podcast ganz offen darüber, was das Unternehmen aus seinen Fehlern gelernt hat. Auch aus dem Skandal, den es rund um die Bücher über den „jungen Häuptling Winnetou“ gab. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
1 Stunde 5 Minuten
In der aktuellen Folge von Handelsblatt Disrupt geht es um die Unternehmergeschichte des Müncheners Josef Brunner. Nach der Insolvenz seiner Eltern hatte der heute 42-Jährige das Gymnasium abgebrochen und mehrere Unternehmen aufgebaut, die er später verkaufte. An den US-Konzern Cisco zum Beispiel oder Munich Re. „Ich lebe den unternehmerischen Traum meines Vaters weiter“, erklärt er. Im Podcast spricht er aber auch sehr offen über Niederlagen, zu frühes Verkaufen von Start-ups und erklärt, worauf es beim Unternehmertum wirklich ankommt. Er lebe stets nach der Maxime „Steh einmal mehr auf, als du hinfällst“. Und das ist mehr als nur ein Spruch bei ihm – wie sich an zahlreichen Geschichten aus seinem Leben zeigt. In dieser Folge von Handelsblatt Disrupt geht es weniger um Technologie, Strategien oder Geschäftsmodelle. Es geht darum, was Unternehmerinnen und Unternehmer erfolgreich macht und wie jeder Mensch herausfinden kann, was er wirklich will. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit https://cmk.handelsblatt.com/cms/articles/14967/anzeige/xx/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen
51 Minuten
Wasserstoff gilt als Schlüsseltechnologie für eine erfolgreiche Energiewende. In der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt sprechen RWE-Wasserstoff-Chefin Sopna Sury und Chefredakteur Sebastian Matthes über die Frage, welche Rolle Wasserstoff beim grünen Umbau der Wirtschaft spielt. „Wasserstoff ist unsere einzige und beste Chance, unsere Industrie zu defossilisieren“, sagt Sury. Sury erklärt auch, wo der Wasserstoff in Zukunft herkommen soll, und übt Kritik an den Plänen der Bundesregierung zum Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur in Deutschland. Die Ökonomin findet außerdem direkte Worte über den Ursprung von Innovationen und erklärt, warum ihre Entstehung eine Frage der Geisteshaltung sei. Das zeige der Vergleich der EU mit den USA, so Sury. Amerikaner würden Innovationen in Unternehmen entwickeln und “viel, viel schneller denken”, sagt sie. Europa komme aus einer “Tradition der Forschung und Entwicklung” und erliege dem Risiko, sich “in kleinteiligeren Themen zu verzetteln”. Das Gespräch geht weit über politische und technologische Fragen hinaus. Sury berichtet auch ganz persönlich, wie sie mit ihrer Familie über RWEs Räumung des Rheinischen Braunkohlegebiets Lützerath und über die Rodung des Hambacher Forsts spricht, und erklärt, warum es aus Sicht ihrer Kinder nicht erforderlich sei, für den Klimaschutz zu demonstrieren. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
1 Stunde 7 Minuten
Im Podcast spricht der prominente Wissenschaftsjournalist, Physiker und Bestsellerautor Ranga Yogeshwar mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes über die disruptive Kraft von Künstlicher Intelligenz und über die Frage, wie die Technik Wirtschaft, Arbeitswelt und die Gesellschaft allgemein verändern wird. Für eine Zukunft, in der KI eine stärkere Rolle spielt, brauche es ein völlig anderes Bildungssystem, argumentiert Yogeshwar: „Unser Bildungssystem ist wie eine Dampfmaschine, die auf einer Autobahn fährt, wo wir alle uns umdrehen und sagen würden: Oh, der hat sich in der Zeit geirrt“, sagt er. Das Gespräch geht aber weit über Bildungspolitik und Technologie hinaus. Yogeshwar berichtet auch ganz persönlich, welchen Einfluss seine Herkunft auf seine Karriere als Wissenschaftler und Journalist hat, und warum er doch Physik statt Klavier studierte. Und am Ende nähern sich die beiden auch der Frage, welche Fähigkeit für eine Zukunft mit Künstlicher Intelligenz besonders wichtig sein wird. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
1 Stunde 4 Minuten
Sie ist eine der am schnellsten wachsenden Greentech-Firmen Europas: Das Solar-Start-up Enpal. Anfang des Jahres verdoppelte das Unternehmen seine Bewertung auf 2,25 Milliarden Euro. In der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt spricht der Gründer und CEO Mario Kohle über die deutsche Solarindustrie, die Energiepolitik der Bundesregierung und seinen persönlichen Aufstieg vom Arbeiterkind zum Millionär. „Kapitalismus ist das beste Tool, um den Klimawandel aufzuhalten“, sagt er im Gespräch mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes. Kohle spricht auch über das China-Geschäft und die Abhängigkeit der deutschen Industrie von China. “Man kann eigentlich sagen, dass so ziemlich jedes Solarmodul auf der Welt einmal durch eine chinesische Wertschöpfungskette gegangen ist”, sagt er. Matthes und Kohle sprechen auch über den persönlichen Aufstieg des Gründers, die Frage, warum er trotz der multiplen Krisen optimistisch bleibt, und warum der Fachkräftemangel für das Berliner Start-up keine Rolle spielt. Außerdem erzählt der Gründer, was er von großen Unternehmerpersönlichkeiten, darunter Tesla-Chef Elon Musk, Amazon-Gründer Jeff Bezos und den Zalando-Chefs Robert Gentz und David Schneider, die beide in sein Solar-Startup investiert haben, gelernt hat. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
1 Stunde 6 Minuten
Die Geschichte der Drogeriekette DM ist die Geschichte einer kontinuierlichen Transformation. Seit der Gründung 1973 hat sich das Unternehmen ständig neu erfunden. Christoph Werner, Chef der Drogeriekette und Sohn von dm-Gründer Götz Werner, hat das Unternehmen vor rund drei Jahren übernommen und durch die Pandemie geführt. Im Podcast Handelsblatt Disrupt spricht Chefredakteur Sebastian Matthes mit Werner über diesen Wandel, aber auch über die Zukunft des Handels und die Verantwortung, einen Konzern mit über 70.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Europa zu führen. Außerdem spricht Werner ganz offen über die Fragen, was er von seinem Vater gelernt hat, wie seine Kindheit in einer Unternehmerfamilie aussah, und wie er vom Praktikanten beim Kosmetikhersteller L’Oreal zum CEO der größten Drogeriemarktkette wurde. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
40 Minuten
Die neue Folge von Handelsblatt Disrupt wird in dieser Woche von der Vize-Chefredakteurin Kirsten Ludowig moderiert. Sie ist Host des Podcasts Handelsblatt Rethink Work und spricht mit dem Verhaltensökonomen Armin Falk über die Motive von Menschen in Entscheidungssituationen, moralische Konflikte und die Frage, warum Menschen im Alltag oft an sich selbst scheitern. Falks Antwort: „Menschen sind keine moralischen Superhelden.“ Der Bonner VWL-Professor erklärt, welchen Einfluss der Charakter, die individuelle Situation und Gefühle wie Neid auf Entscheidungen haben. Aus seiner Sicht gebe es zwei Arten von Neid, den guten und den bösen. Der „gute Neid“ sei produktiv, er motiviere Menschen, sich anzustrengen, um besser zu werden, etwa im Job oder beim Sport. Der „böse Neid“ dagegen sei destruktiv, er verleite Menschen dazu, den Vorsprung anderer zu zerstören. Diese Form des Neides habe nur einen Ausweg, so Falk: die Liebe, nämlich die positive Anerkennung des Gegenübers und die Akzeptanz, dass er oder sie einen Schritt weiter sei als man selbst. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
1 Stunde 4 Minuten
Die Geschichte des Mobilitätsunternehmens ist eine Geschichte des Wandels. Seit 1912 Jahren hat sich Sixt auch immer wieder neu erfunden. In der neuen Ausgabe des Podcasts Handelsblatt Disrupt spricht der Unternehmer Alexander Sixt ganz offen über diesen Wandel – aber auch über die Verantwortung, ein so großes Unternehmen zu führen, über sein Verhältnis zu seinem Co-CEO und Bruder Konstantin, die Expansionspläne in den USA, seinen umstrittenen Deal mit dem chinesischen Elektroautohersteller BYD und die Frage, warum er sich jeden Morgen seine eigene Vergänglichkeit bewusst macht. Im Interview mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes spricht Sixt auch über seine größte unternehmerische Herausforderung: „Die Einfachheit in diesem komplexen Produktangebot wieder herzustellen, die Dinge einfacher lebbar, verständlicher zu machen, das ist eine der Hauptaufgaben, vor der wir stehen.“ Denn auch das sei ein Problem von Transformationen, dass die Dinge immer komplexer würden. Zudem findet recht klare Worte zum Wirtschaftsstandort Deutschland. Deutschland versinke „in einem regulatorischen Sumpf“. Speziell beim Umbau des Mobilitätssystems kritisiert er die fehlende Strategie. Sixt zeigt in dem Interview auch, wie intensiv er sich schon mit Künstlicher Intelligenz auseinandergesetzt hat – und verrät, was er ChatGPT als erstes gefragt hat. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
1 Stunde 9 Minuten
Künstliche Intelligenz (KI) wird die Welt verändern. Schon heute kann KI Gesichter erkennen, Stimmen erfassen und so Rückschlüsse auf die Emotionen von Menschen ziehen. Wie das funktioniert und welche Folgen Emotionale Künstliche Intelligenz hat, besprechen Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes und KI-Expertin und Bestseller-Autorin Kenza Ait Si Abbou in der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt. KI helfe den Menschen dabei, Zugang zu ihren eigenen Emotionen zu finden, sagt Ait Si Abbou. Denn während Roboter die Routineaufgaben übernehmen, haben Personen mehr Zeit, sich ihren eigenen – menschlichen – Stärken zuzuwenden, nämlich ihrer Fantasie, Neugier, Empathie und ihrem Innovationsgeist. Über einige dieser Innovationen spricht Matthes mit Silicon Valley-Korrespondent Stephan Scheuer. Nach den Entlassungswellen innerhalb der großen Tech-Konzerne herrsche im Valley wieder Aufbruchstimmung, sagt Scheuer. Er erklärt, wie KI Abläufe in Unternehmen effizienter macht, und gibt einen Ausblick auf die spannendsten Anwendungen, die Big Tech in den kommenden Monaten hervorbringen wird. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
50 Minuten
Tarifverhandlung der Gewerkschaften, nächtelange Diskussion des Koalitionsausschusses in Berlin, Gehaltsverhandlung in Zeiten des Fachkräftemangels – selten waren gute Verhandlungsstrategien so wichtig wie jetzt, findet René Schumann, CEO und Gründer der Verhandlungsberatung Negotiation Advisory Group. Im Podcast Handelsblatt Disrupt spricht er mit Chefredakteur Sebastian Matthes über die Frage, warum Deutschland eine Verhandlungskultur fehlt, und welche Strategien Debatten zum Erfolg verhelfen. Dabei gibt Schumann konkrete Tipps für eine gelungene Gehaltsverhandlung – aus Sicht von Unternehmen und Angestellten – und erklärt, warum Verhandelnde auf's Argumentieren verzichten sollten. Das Gespräch geht weit über individuelle Verhandlungstipps hinaus: Schumann bewertet auch die China-Kritik Annalena Baerbocks bei ihrem Besuch in Peking und erklärt, warum die nächtelangen Verhandlungen des Koalitionsausschusses, so Schumann, „großer Blödsinn“ sind. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
50 Minuten
Er ist einer der erfolgreichsten Deutschen in der US-Technologielandschaft: Thomas Dohmke gründete mehrere Start-ups, verkaufte eins an Microsoft, wechselte anschließend in die Firmenzentrale des Tech-Konzerns und leitet heute die Programmier-Plattform Github. In der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt sprechen Silicon Valley-Korrespondent Stephan Scheuer und Dohmke über den Karriereweg des Programmierers und die Frage, wie Künstliche Intelligenz (KI) die Welt verändert. KI entwickle sich zum Co-Pilot in sämtlichen Lebensbereichen. Anwälte, Ärzte, Lehrer und Schüler würden eng mit der Technologie zusammenarbeiten. Der Chatbot ChatGPT des US-Start-ups OpenAI sei „genau das richtige Tool, um immer mehr zu lernen und immer mehr zu wissen“, sagt Dohmke. Mit der Plattform Github hat er eine Enzyklopädie für Computerprogramme aufgebaut. Software-Entwickler können dort unterschiedliche Versionen ihrer Software speichern, verwalten und offen diskutieren. Jetzt leitet Dohmke die nächste Stufe der Plattform ein und gibt im Podcast einen Ausblick auf die neuen Technologien. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
57 Minuten
Viele Technologie-Konzerne behaupten, mit ihren Erfindungen ganze Branchen zu revolutionieren. Stimmt das eigentlich? Dieser Frage geht Silicon Valley-Korrespondent Stephan Scheuer in der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt nach. Sein Gesprächspartner Adrian Daub, Professor für vergleichende Literaturwissenschaft und Germanistik an der renommierten Stanford-Universität, hat viele Gründerinnen und Gründer kennengelernt. Er ist anderer Meinung: Für ihn entpuppen sich vermeintlich disruptive Ideen oft als leere Marketing-Phrasen. „Der Mythos des Silicon Valley ist verloren gegangen“, sagt er. Im Podcast sprechen Daub und Scheuer über die Bedeutung der Stanford-Universität im Silicon Valley und gehen der Frage nach, warum Tech-Gründer ihr Studium schon nach wenigen Semestern abbrechen, sich anschließend aber doch nach dem Studentenleben sehnen. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
53 Minuten
In der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt spricht Chefredakteur Sebastian Matthes mit der Wirtschaftsweisen Veronika Grimm. Die renommierte Ökonomin kritisiert die Verbotspläne für Öl- und Gasheizungen ab 2024 und fordert mehr Technologieoffenheit in Deutschland. Außerdem warnt sie vor dem nächsten Winter. „Die Vorschläge, die jetzt durchgestochen wurden, sind das Gegenteil von guter Klimapolitik“, sagt Grimm. Denn Verbraucherinnen und Verbraucher würden in Panik versetzt und dazu veranlasst, schnell eine Wärmepumpe einzubauen. Das könnten sich viele Haushalte aber nicht leisten. Denn neben den Kosten für die Wärmepumpe kämen weitere Kosten im Hinblick auf die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden hinzu, die viele Menschen überforderten. Matthes und Grimm sprechen außerdem über die Frage, ob neue Technologien oder Verzicht den Klimaschutz stärker vorantreiben, und diskutieren, warum Deutschland mitunter Technologieoffenheit fehlt. Die Wirtschaftsweise Grimm beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit den Veränderungen auf den Energiemärkten aus ökonomischer Perspektive. Im Podcast erläutert sie, welche Maßnahmen Klimaschutz nachhaltig fördern – hohe CO2-Preise seien es aus ihrer Sicht jedenfalls nicht. „Es ist ein großes Missverständnis, dass man sofort einen hohen CO2 Preis braucht, um tatsächlich durchzusetzen, dass klimaneutral produziert wird“, sagt sie. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
57 Minuten
Die Notfusion der beiden Schweizer Großbanken Credit Suisse und UBS ist das beherrschende Thema der Woche. In der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt ordnen Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes und der Ökonom Daniel Stelter die Entwicklungen an den Finanzmärkten ein und diskutieren über die großen Fragen der Zeit: Wird es eine neue Finanzkrise geben? Entscheiden sich die Notenbanken für weitere Zinserhöhungen? Was bedeutet es, wenn eine Großbank über eine Bilanzsumme von 300 Milliarden Euro verfügt? Matthes und Stelter sprechen auch über die Frage, ob durch den grünen Umbau der Wirtschaft Deutschland Wirtschaftswunderjahre bevorstehen, wie Bundeskanzler Olaf Scholz hofft. Investitionen in Elektromobilität und erneuerbare Energien schafften jedenfalls kein Wirtschaftswunder, findet Stelter. „Wenn jemand wirklich einen positiven Wohlstandseffekt erzielen will, sollte er eins machen: Alles Geld in Grundlagenforschung investieren“, sagt er. Und er rät zu einer nüchternen Bilanz der Leistungsfähigkeit Deutschlands: „Bevor wir denken, wir könnten im Alleingang die Welt retten, müssen wir uns erstmal selbst sanieren“, sagt er. „Wir müssen erkennen, dass wir nicht mehr so ein leistungsfähiges Land sind wie wir einmal waren.“ Stelter selbst setzt sich seit Jahrzehnten mit Krisen und ihren Lösungen auseinander. In seinem früheren Leben war er Berater bei BCG – zuletzt gehörte er zum internationalen Führungskreis der Beratungsgesellschaft. Dann stieg er aus, schrieb mehrere Bestseller und diskutiert in seinem Podcast „Beyond the obvious“ aktuelle ökonomische Themen mit namhaften Wirtschaftsexpertinnen und -Experten des Landes. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit