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Wege zur psychischen Gesundheit Archiv

127 Episoden
7 Minuten
Voraussetzung:

FreiwilligkeitBefolge die Anweisungen im DetailNicht Denken, nicht hinterfragen einfach TUNRadikale Ehrlichkeit. Gedanken, die kommen einfach niederschreiben.

 

Benötigte Materialien:

Papier und Stifte. Die Fragen ausgedruckt,

5 Minuten Timer, Küchentimer, Sanduhr oder normale Stoppuhr

Duftkerzen, Musik Bitte keine Weihnachtsmusik (könnte kontraproduktive Wirkung erzielen) eher Wellness-, Meditations- oder Yogamusik. (YouTube, Spotify, iTunes, CD..)

 

 

Rahmenbedingungen:

Nehmt euch ca 30 Minuten Zeit. (Empfehlenswert statt Nachrichten zu schauen, die sowieso nur Angst und Schrecken erzeugen, einfach den Fernseher ausgeschaltet lassen und Freude erzeugen!!) ZIB weglassen und ihr habt schon 30 Minuten gewonnen ;-)

Störungsfreie Zeit schaffen (Kinder versorgt, Hunde und Katzen abgefüttert, etc..)

Handy aus!! 

 

ALSO LOS GEHT’S:

Atmosphäre schaffen. 

Licht abdunkeln, am besten Licht aus und Duftkerzen in großer Menge an! 

Leise Musik im Hintergrund laufen lassen. 

 

Setzt euch Gegenüber, reicht euch die Hände.

Beginnt das Ritual wie folgt:

Schaut euch, ohne ein Wort zu sprechen 2 Minuten in die Augen!!

Gebt euch gegenseitig Wertschätzung mit den Worten: „Danke, dass du dir Zeit nimmst“

Zettel mit den Fragen zur Hand nehmen. Einer von euch übernimmt den Zeitwächter.

 

3 2 1 LOS!!!!!

 

Beginnt mit der ersten Frage:

Frage I.

Angenommen es ist das letzte Weihnachten, das ihr erlebt und es sollte daher zum schönsten Weihnachten (ever) werden. Dazu folgende Fragen:

Mit wem würdet ihr Weihnachten feiern?Wo würdet ihr Weihnachten feiern?Was müsste geschehen damit du am Ende des Tages, kurz vor dem Einschlafen, mit einem Wohlgefühl im Bett liegst und sagen kannst: „Woww, das war das schönste Weihnachten, das ich je erlebt habe!!“?

---5. Minuten vorbei---------------------------------------------------------------------

 

Frage II.

Das bisher schönste Weihnachten habe ich im Jahr ……..  erlebt.

Folgende Fragen dazu:

Was war das Besondere daran? Beschreibe ganz genau im Detail!!

 

----- 5. Minuten vorbei !!! --------------------------------------------------------------

 

Frage III. 

 

Auf das möchte ich am Weihnachtsabend nicht verzichten!Das ist ganz OK. Wenn es nicht da wäre würde es mich auch nicht stören!Mir wäre es recht wenn wir auf das verzichten könnten!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

------ 5 Minuten vorbei !! ------------------------------

 

Frage IV:

Tätigkeiten, die ich bisher immer gemacht habe, mir aber überhaupt keine Freude bereiten!

 

------ 5 Minuten vorbei!! -------------------------------

 

WEITER GEHT’S:

 

Austausch der geschriebenen Antworten. 

Der Partner liest die Antworten der 4 Fragen des Anderen vor!

≈ACHTUNG WICHTIG: Nicht kommentieren auch nicht mit Augenrollen, schnaufen, Stirnrunzel, etc. Einfach sachlich, emotionslos vorlesen. 

WICHTIG NICHT VERGESSEN!!(Egal wie man sich gerade fühlt!!!): Nach Beendigung Bedanken mit folgenden Worten: 

„DANKE FÜR DEINE AUFRICHTIGKEIT“

 

Dann liest der Partner im gleichen Prozedere vor!!

WICHTIG NICHT VERGESSEN!!(Egal wie man sich gerade fühlt!!:: Bedanken nicht Vergessen

 

Wenn ihr ein Paar seid, dann kann ich euch nur empfehlen:

Gebt euch einen 10Sekunden KUSS zum Abschluss und schaut was passiert ;-)

WICHTIG:

Vereinbart euch einen Termin am nächsten Tag. Am besten zur gleichen Zeit. (ZIB ;-)) 

Bis zu eurem Folgetermin das Thema Weihnachten nicht ansprechen. Lasst die geschriebenen Worte einfach einwirken. (auch wenn es euch vielleicht schwerfällt)

 

Der zweite Termin:

Gleiche Voraussetzungen wie am Vortag:

 

Papier, Stifte, Duftkerzen, Musik vorbereiten.

 

Nehmt euch ca 30 Minuten Zeit.

Störungsfreie Zeit schaffen (Kinder versorgt, Hunde und Katzen abgefüttert,etc..)

Handy aus!! Musik und Kerzen an.

Setzt euch Gegenüber, reicht euch die Hände. 

Beginnt das Ritual wieder wie folgt:

Schaut euch, ohne ein Wort zu sprechen 2 Minuten in die Augen!!

Gebt euch gegenseitig Wertschätzung mit den Worten: „Danke, dass du dir Zeit nimmst“

 

UND LOS-GEHT’S:

 

Geht nun Frage für Frage durch und sucht einmal Gemeinsamkeiten und schreibt sie einmal wertfrei auf (ohne zu kommentieren) 

 

Zweiter Schritt, sucht Dinge, die ihr streichen (weglassen) könnt.

 

Jetzt ist einmal die Basis geschaffen!! Vielleicht habt ihr bereits Lösung gefunden, dann Gratulation à Macht mit der Umsetzung weiter.

 

Wenn nicht „KEINE PANIK!!“

 

Also noch keine Lösung, dann lasst eurer kindlichen Neugierde freien Lauf, fangt gemeinsam und laut an zu Träumen. Einfach alles raus lassen was euch gerade einfällt. So unwahrscheinlich es auch sein mag, lasst es raus, habt Spaß und lacht. Ihr werdet sehen auf einmal wird die Lösung da sein. 

Und nun malt euch dieses Bild gemeinsam im Kopf aus. Wie riecht es, was werde ich anziehen, wie ist die Sitzordnung, wann beginnen wir, Christbaum J/N, wie geschmückt. Malt es euch in den schönsten Farben aus. 

 

Gratulation nun haben wir das perfekte Weihnachtsfest bereits im Kopf erschaffen! 

 

Jetzt geht es um die Umsetzung:

 

Zettel zur Hand und Auf geht’s.

Was brauchen wir alles dazu? Geht zu Zweit im Geiste alles durch bis hin zu den Sprühkerzen, Lebkuchen, Weihnacht WC-Papier, usw.………. ;-) seid kreativ und habt Spaß!!

 

Liste fertig!! Ausgezeichnet.

 

Jetzt planen:

WER macht WAS oder WIE bis WANN? -à Checkliste erstellen!!!!

Vor allem, was könnt ihr stressfrei, mit Spaß in Verbindung, gemeinsam erledigen? In Kalender eintragen!!! Fixieren!!

Welche Erledigungen kann ich anderen anvertrauen? Aufträge verteilen ;-) 

 

CHECKLISTE sichtbar aufhängen und abhaken, wenn was erledigt ist. 

 

FERTIG Gratulation!!! Ich hoffe ihr hattet Spaß und habt viel gemeinsam gelacht und könnt nun stressfrei die „Weihnachtschallange“ umsetzen.

 

Viel Spaß, viel Erfolg und die schönsten, besten Weihnachten ever

wünscht euch 

AlexAnder ;-)

 
2 Minuten
der heutige Tipp kommt von Sonja Trapichler von ibi: https://www.psz.co.at/berufliche-integration/arbeitsassistenz-ibiinterwork/ und das Türchen ist gestaltet von Clubbesucher*innen aus Schwechat
6 Minuten
Adventkalender Türchen 1: Herzliches Dankeschön an die Alltagsgschichten-Gruppe aus Tulln für die Tipps gegen Einsamkeit. Bild: Besucher*innen Club Schwechat
2 Minuten
ab 1. Dezember 8:00 Uhr gibt es hier täglich ein Adventkalender-Türchen mit Inspirationen, wie man gut durch die (Vor)Weihnachtszeit kommt.

Die kurzen Impulse kommen von Expert*innen aus Erfahrung also Betroffenen aus den unterschiedlichsten Einrichtungen der PSZ sowie von unterschiedlichsten Standorten in Niederösterreich. Außerdem kommen andere Profis wie Sozialarbeiter*innen, Psychotherapeut*innen, Psycholog*innen, ein Musiktherapeut und unser Genesungsbegleiter zu Wort und verraten was ihnen hilft einen entspannte Weihnachtszeit zu verbringen.
41 Minuten
In der 58. Folge spreche ich mit Frau O. Frau O hat lange Zeit keine Hilfe in Anspruch genommen weil sie a) nicht wusste wo es Unterstützung gäbe und b) große Angst davor hatte zuzugeben wie es ihr gehe und damit Probleme mit dem Jugendamt zu bekommen. Mit ein paar Umwegen hat Frau O ein gutes Unterstützungssystem gefunden und spricht mit mir über die Höhen und Tiefen am Genesungsweg und warum das offen reden hilfreich ist.
24 Minuten
In der 57. Folge spreche ich mit Frau Loeschcke, der Leiterin der Telefonseelsorge Niederösterreich der Erzdiözese St Pölten.

Wir sprechen darüber wie hilfreich es ist in schwierigen Zeiten (kostenlos) wen zum Reden zu haben und dass es sogar manchmal ganz neue Perspektiven eröffnet sich mit einer fremden Person am Telefon auszutauschen. Außerdem sprechen wir über die Möglichkeit der Mail- oder Chatberatung für Menschen die nicht so gerne telefonieren oder nicht so gut deutsch sprechen. Die Telefonseelsorge ist österreichweit rund um die Uhr kostenlost erreichbar unter 142. Nähere Infos zur Mail- und Chatberatung finden Sie unter: https://www.telefonseelsorge.at/
40 Minuten
In der 56. Folge spreche ich mit Dr. Susanne Gyaki, Fachärztin für Psychiatrie und Sachverständige für Unterbringungen.

Wir sprechen darüber wer, wann, wielange, wo untergebracht werden darf und wozu und warum das alles sehr strengen Gesetzen unterliegt. Zum neuen Unterbringungsgesetz werden wir noch eine eigene Podcastfolge aufnehmen.

Nähere Infos zum Unterbringungsgesetz gibt es hier:

https://vertretungsnetz.at/blog-g/detail/unterbringungsgesetz-neue-regeln-fuer-den-aufenthalt-in-der-psychiatrie
22 Minuten
In der 55. Folge sind einmal Kinder am Wort. Aber nicht irgendwelche Kinder, sondern die kipke Kinder des diesjährigen kipke camps im Waldviertel.  

KIPKE- Beratung für Kinder von psychisch erkrankten Eltern- ist ein Projekt der Psychosozialen Zentren gGmbH, das es an 12 PSD Standorten im Wein- und Industrieviertel gibt. Gefördert wird KIPKE vom NÖ Gesundheits- und Sozialfonds. Jährlich findet ein Camp für die KIPKE Kinder statt. Mehr Infos und Kontaktdaten zu dem kostenlosen Beratungsangebot finden Sie unter kipke.psz.co.at oder www.psz.co.at

 
34 Minuten
In dieser Sonderfolge lade ich Sie ein gemeinsam mit mir eine Ausstellung zu besuchen.

Die Ausstellung Wegschauen- Hinschauen-Reinschauen, wurde anlässlich des 45-jährigen Bestehens der PSZ gGmbH geplant und ist aktuell im MAMUZ in Mistelbach zu sehen- Sie können die Ausstellung also zusätzlich zu dieser Audiotour gerne bis 28. Juni 2023 persönlich besuchen und selbst reinschauen ;-)!

 

https://www.mamuz.at/de/ausstellungen/museum-mistelbach/m-zone/m-zone-2

https://www.psz.co.at/news/detail/schauen-sie-rein-und-schauen-sie-sich-das-an/
41 Minuten
In der 54. Folge spreche ich mit Frau Längle über Borderline und wie sie heute nicht nur ganz gut mit dieser Diagnose leben und Beziehungen führen kann, sondern sie heute sogar als Kompass verwenden kann. Frau Längle will ihre Erfahrungen und ihr Wissen auf ihrer Website (https://www.i-borderline.at) mit anderen Betroffenen und Angehörigen teilen und hat sogar einige Bücher geschrieben.

Webseite von Frau Längle: https://www.i-borderline.at

Bücherreihe: "Das Monster und die Liebe" 

Umgang mit negativen Gefühlen: https://amzn.to/3NGATSp

Umgang mit selbstschädigendem Verhalten: https://amzn.to/3NMZjts

Umgang mit Ohnmacht /Dissoziation: https://amzn.to/3B6RIOE

Der Tod und der Sinn des Lebens: https://amzn.to/42apNt3

Umgang in Freundschaft, Liebe, Beziehungen: https://amzn.to/44z0Yc3
49 Minuten
In der 53. Folge spreche ich anlässlich der Dialogwoche Alkohol mit Herrn Breinhölder, der explizit namentlich genannt werden will um das Thema Alkohol bewusst nicht mehr zu tabuisieren. Gemeinsam mit seinem Sozialarbeiter aus der Suchtberatung Herrn Wolf sprechen wir darüber, wie Herr Breinhölder die Heldenreise Richtung Abstinenz geschafft hat.

Nähere Infos zu den angesprochenen Themen finden Sie unter:

Dialogwoche Alkohol https://www.dialogwoche-alkohol.at/

Suchtberatung PSZ gGmbH: https://www.psz.co.at/beratung-behandlung/suchtberatung/

Anton-Proksch-Institut: www.api.or.at

Homepage  Login (Freizeit): www.loginsleben.at
22 Minuten
In der 52. Folge spreche ich, wie auch schon in der 51. Folge, mit Frau Leitner, die in sehr empfehlenswerten Infokabaretts über ihre bipolare Störung spricht. Sie möchte aufklären weil die Menschen einfach zu wenig über diese Erkrankung wissen und man als psychisch erkrankte Person in manchen Ausnahmesituationen einfach darauf angewissen ist, dass das Umfeld vor einem selbst erkennt wenn sich etwas verändert. Die bipolare Störung ist scheiße, sagt Frau Leitner, aber gewissermaßen auch das Beste was ihr passieren konnte. Da wir sehr lange gesprochen haben ist das Teil 2 des Gesprächs.

Infos über Frau Leitner und ihre Siebdruckfirma sowie die nächsten Info-kabaretttermine finden Sie hier: 

https://www.leisa.at/author/leisa/

und 

https://www.instagram.com/leisa\_siebdruck/?hl=de
38 Minuten
In der 51. Folge spreche ich mit Frau Leitner, die in sehr empfehlenswerten Infokabaretts über ihre bipolare Störung spricht. Sie möchte aufklären weil die Menschen einfach zu wenig über diese Erkrankung wissen und man als psychisch erkrankte Person in manchen Ausnahmesituationen einfach darauf angewissen ist, dass das Umfeld vor einem selbst erkennt wenn sich etwas verändert. Die bipolare Störung ist scheiße, sagt Frau Leitner, aber gewissermaßen auch das Beste was ihr passieren konnte. 

Infos über Frau Leitner und ihre Siebdruckfirma sowie die nächsten Info-kabaretttermine finden Sie hier: 

https://www.leisa.at/author/leisa/

und 

https://www.instagram.com/leisa\_siebdruck/?hl=de
40 Minuten
In der 50. Folge sprechen Dr. Albel, Herr S und ich über Schizophrenie. Wir sprechen über die persönliche Geschichte und Erfahrungen von Herrn S, über Stigma und was Schizophrenie mit Dr. Jekyll und Mr. Hyde zu tun hat. Außerdem sprechen wir über Frühwarnzeichen und wo man sich am besten Hilfe holen kann, für sich selbst oder Angehörige.
43 Minuten
In der 49. Folge spreche ich mit Frau H welche nach einem Jobverslust mit schweren Depressionen zu kämpfen hatte.

Wie Sie es geschafft hat wieder Boden unter die Füße zu bekommen und woran sie die Uhren erinnern sollen auf denen es immer 5 vor 12 ist, erzählt sie in der heutigen Folge.

Projekt Magma in Gramatneusiedl: https://www.ams.at/regionen/niederoesterreich/news/2020/10/ams-noe-startet-weltweit-erstes-modellprojekt-einer-arbeitsplatz