Erzähl mir von Wien Archiv
258 Episoden
29 Minuten
Salieris Werk war zu seinen Lebzeiten äußerst populär, seine Opern wurden in ganz Europa aufgeführt. Seine angebliche Rivalität mit Wolfgang A. Mozart ist eine Erfindung. Neben seiner Arbeit als Komponist und Direktor der Hofkapelle war Salieri auch als Lehrer und Musikpädagoge bedeutend. Das Institut für Gesang und Stimmforschung in der Musikpädagogik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw) ist nach ihrem Mitbegründer Salieri benannt. Salieri war auch maßgeblich an der Gründung der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien 1812 beteiligt - deren Konzerthaus, der "Musikverein", ist in der Welt der Klassik weltberühmt.
37 Minuten
Antonio Salieri wurde vom Musikdirektor des Wiener Hofes, Florian Gassmann, als Jugendlicher in Venedig entdeckt und mit nach Wien genommen - wo er bis zu seinem Tod 1825 lebte. Nach dem Tod seines Mentors wurde Salieri dessen Nachfolger und hatte somit eine der einflussreichsten Positionen in der Wiener Musikwelt dieser Zeit inne. Die Spuren seines Lebens sind an vielen Orten der Inneren Stadt zu finden.
30 Minuten
In den namensgebenden Bezirksteil "Neubau" geht es in der dritten Folge dieser Staffel über den 7.Bezirk. Wir schauen in besondere Geschäfte, die es nur noch hier zu geben scheint, staunen über das einstige Postamt in der Mondscheingasse und lernen, was das 1. feministische Theater Wiens, das Kosmos Theater, aus eigentlich zwei ehemaligen Kinos zu tun hat.
31 Minuten
Den Bezirksteil "Schottenfeld" besuchen wir in der zweiten Folge dieser Staffel über Neubau. Wir besuchen die erste Manufakturen der Stadt, reden über Seidenfabrikanten und erfahren, wo sich Fritzis Eltern kennengelernt haben.
19 Minuten
Endlich erkunden wir den siebten Bezirk, Neubau. In der ersten Folge dieser neuen Staffel, bekommen wir einen Überblick über diesen Bezirk, seine Topographie und wesentliche Merkmale. Außerdem schauen wir uns den kleinsten Bezirksteil, Altlerchenfeld mit seiner markanten Kirche näher an.
22 Minuten
Zur Abschreckung und aus "feuertechnischen" Gründen wurden Menschen seit der Neuzeit auch vor den Stadtmauern exekutiert: Verbrannt wurden Menschen vor allem aus religiösen Gründen auf der "Gänseweide" im heutigen 3.Bezirk beim Donaukanal. Zwei Hinrichtungsstätten gab es am Wienerberg: bei der "Spinnerin am Kreuz" und beim "Räderkreuz", eine, den "Rabenstein" am Alsergrund und eine am "Simmeringer Hard". Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wurden Hinrichtungen nicht mehr öffentlich durchgeführt, sondern im "Galgenhof" am Landesgericht.
25 Minuten
Seit langem werden wir immer wieder gefragt, ob wir über gruselige Orte und Gerichtsplätze sprechen können. Also werden wir in dieser Spezialstaffel zum "True Crime-Podcast" und sprechen über "Richtstätten" in Wien. Achtung: Die Inhalte sind grausig und grausam und Gewalt wird thematisiert. Todesstrafe Erst 1968 wurde die Todesstrafe in Österreich endgültig abgeschafft. In dieser Episode sprechen wir darüber, wie und wofür Menschen seit dem Mittelalter in Wien bestraft, gequält und hingerichtet wurden. Wir sprechen über Henker, Schergen und ihre Wohn- und "Arbeitsorte". Achtung: Die Inhalte sind grausig und grausam und Gewalt wird thematisiert. (Veröffentlichung am 26.01.2025) Richtstätten innerhalb der Stadt Innerhalb der Stadtmauern gab es seit dem Mittelalter Richtplätze, an denen Verbrecher (und manchmal auch Verbrecherinnen) physisch bestraft und/oder hingerichtet wurden: am Hohen Markt, am "Schweinemarkt" (heute Lobkowitzplatz bei der Albertina) und Am Hof. Hinrichtungen waren große Ereignisse uns zogen sehr viele "Schaulustige" an. Begraben wurden die Delinquenten in "ungeweihter Erde", am "Arme Sünder Gottesacker" nahe der heutigen Karlskirche.
17 Minuten
Erst 1968 wurde die Todesstrafe in Österreich endgültig abgeschafft. In dieser Episode sprechen wir darüber, wie und wofür Menschen seit dem Mittelalter in Wien bestraft, gequält und hingerichtet wurden. Wir sprechen über Henker, Schergen und ihre Wohn- und "Arbeitsorte". Achtung: Die Inhalte sind grausig und grausam und Gewalt wird thematisiert.
30 Minuten
Das französische Flair dieses Grätzels ist besonders charmant, das gleichnamige Kloster hat die Reformen im 18. Jahrhundert überlebt. Und hier wurde nicht nur die Psychoanalyse entwickelt, sondern auch der erste Hybridmotor.
24 Minuten
Über die berühmte Strudelhofstiege schlendern wir durch den Park des Palais Liechtenstein. Wir erkunden, was es mit dem Porzellan in der gleichnamigen Gasse auf sich hat und entdecken den ältesten jüdischen Friedhof Wien im Pensionistenheim in der Seegasse.
32 Minuten
International, diplomatisch geprägt war und ist das Grätzel zwischen Altem AKH und Strudelhofstiege. Natürlich sind US Botschaft und Priesterseminar in der Boltzmanngasse. Die Barawitzkagasse hat sich da hineingeschmuggelt und wir ersuchen um Nachsicht für dieses Versehen.
28 Minuten
Der musikalischste Bewohner des Alsergrunds war Franz Schubert, der an der Nußdorfer Straße geboren und gelebt hat und in der Lichtentaler Kirche getauft wurde. Am Himmelpfortgrund steht der 4.höchste Kirchturm. Und über ein gläubiges Wunder, an das die Prälatensäule erinnert.
25 Minuten
Das markanteste Gebäude des Alsergrunds ist wohl das von Friedensreich Hundertwasser gestaltete Fernwärmekraftwerks Spittelau. Auch die weißen Gebäude der ehemaligen WU und des Biozentrums der Universität Wien, die die Gleise der einstigen Franz-Josefs-Bahn Richtung Westböhmen überdecken, sind charakteristisch für die Bezirksteile Spittelau bzw. Althangrund. Und wer war nicht schon mal am Sonntag im überfüllten Billa am Franz-Josefs-Bahnhof?
32 Minuten
Vom Militär geprägt ist der Bezirkstteil Rossau, der sich entlang des Rings von der Votivkirche bis zum Donaukanal erstreckt. Das einstige Glacis diente quasi als "Testgebiet" für die Stadterweiterung entlang der Ringstraße. Einige Bauwerke wie die Votivkirche und die Rossauer Kaserne sind heute noch zu sehen, andere wie das "Schmerling-Theater", der provisorische Sitz des Abgeordnetenhauses des Parlaments, die Hinrichtungsstätte am Rabenstein und der orientalisierte Tandelmarkt sind Geschichte.
17 Minuten
Die sieben Bezirksteile des Alsergrunds und ihre markantesten Gebäude erkunden wir in der Introfolge. Außerdem erkunden wir, die Höhen und Tiefen des Bezirks von der Schottenpoint ünd den Pettenbäuhel bis zu den Tiefen der Lände am Donaukanal. Auf antiken Wegen, dem Limes, wandern wir ebenso wie auf der Insel der Karlsstadt.