Erzähl mir von Wien Archiv
258 Episoden
21 Minuten
An die Geschichte der Erzdiözese Wiens anschließend erkunden wir die Gegend um die Kirche Maria am Gestade, die bis um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert eine Enklave des Erzbistums Passau blieb. Wir durchstreifen sowohl die Kirche selbst als auch die umliegenden Straßen, Plätze und Stiegen und kommen dabei alten Gemäuern, Brunnen und Sagen auf die Spur. Wieder ist Daniela als Gastmoderatorin dabei.
29 Minuten
Die Weihe des neuen Erzbischofs von Wien, Josef Grünwidl, gibt uns den Anlass zu einem historischen Überblick der kirchenrechtlichen Entwicklung Wiens als Teil der Diözese Passau zum Bistum 1469 und zum Erzbistum im Jahr 1722. Heute mit Gastmoderatorin Daniela Kraus
25 Minuten
In dieser glitzernden letzten Folge des Jahres 2025 tauchen Edith und Fritzi in die faszinierende Welt der Fälschungen ein – und zwar jener, die sich einst in der Wiener Schatzkammer fanden: darunter gefälschte Reliquien, glitzernde Juwelen und spektakuläre Betrugsfälle rund um das Dornenreliquiar und das berühmte Ludwigskreuz. Doch wie so oft in Wien, führen auch diese Geschichten wieder zusammen, was zusammengehört: verlorene Kunstwerke, verschlungene Lebenswege und die Liebe zum Detail in Geschichte und Handwerk. Edith und Fritzi beschließen damit ein schillerndes Podcastjahr, das mit einem Augenzwinkern daran erinnert, dass nicht immer alles Gold ist, was glänzt – aber manches Glänzende dann doch echt bleibt.
18 Minuten
Im November 2025 wurde bekannt, dass ein Teil der Juwelen aus der Wiener Schatzkammer in Kanada wieder aufgetaucht sind. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie es dazu kam, dass Kaiser Karl und Kaiserin Zita 1918 Juwelen aus der Schatzkammer entnehmen konnten - ihre Abreise aus Österreich im Jahr 1919 sowie die rechtlichen und finanziellen Herausforderungen, die die Habsburger im Zusammenhang mit diesen Juwelen erlebten. Wir sprechen über jene Schmuckstücke, die einst in der Schatzkammer untergebracht waren und nun in Kanada verweilen. Der Fokus liegt auf dem legendären 137-Karat-Diamanten namens Florentiner, der zusammen mit anderen prunkvollen Uhren und Ketten von der letzten Kaiserin Österreichs, Zita von Bourbon-Parma, nach Kanada gebracht wurde. Wir betrachten die historischen Ereignisse, die zu diesem Verlust führten, und die Konflikte über die Eigentumsrechte an diesen wertvollen Juwelen.
28 Minuten
Im November 2025 wurde bekannt, dass ein Teil der Juwelen des österreichischen Kaiserhauses in Kanada wieder aufgetaucht sind. Anlassbezogen beschäftigen wir uns daher in dieser Folge mit der Geschichte der Schatzkammer in der Wiener Hofburg, mit den Stücken, die darin aufbewahrt und zu sehen sind: darunter ein Erzherzoghut und die Reichinsignien des Kaisers des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation und die Rudolfskrone, die 1804 österreichische Kaiserkrone wurde.
35 Minuten
In dieser Folge von "Erzähl mir von Wien" werfen wir einen Blick auf Heilige und Selige in und aus Österreich. Außerdem besuchen wir Kirchen und Kapellen, die "allen Heiligen" gewidmet sind, wie die Allerheiligenkirche, und entdecken in diesem Zusammenhang sogar eine koptischen Kapelle in Währigen. Wir sprechen über den Heiligen Florian, den den quasi ersten österreichischen Heiligen, einen römischen Beamten. Er ist Patronfigur nicht nur für Feuerwehrleute, sondern auch Landespatron von Oberösterreich. Wir wiederholen kurz die Geschichte des heiligen Leopold III. ein, dem Landespatron von Wien und Niederösterreich und sprechen über den Stadtpatron von Wien, den Klemens Maria Hofbauer. Im weiteren Verlauf besprechen wir auch andere Heilige, wie den heiligen Martin, dem Landespatron des Burgenlands, und den heiligen Koloman, dessen mysteriöse nicht-offizielle Heiligsprechung durchaus ist und auch Bezüge zu Salzburg hat . Weibliche Heilige mit Österreichbezug gibt es wenige: Die heilige Erentrudis aus Salzburg und die Heilige Hemma von Gurk sind zu nennen. Selige Frauen aus dem heutigen Österreich sind etwa Hildegard Burjan oder Schwester Resituta.
19 Minuten
In dieser Episode von "Erzähl mir von Wien" widmen wir uns den Feiertagen Allerheiligen und Allerseelen, die Ende Oktober und Anfang November gefeiert werden. Wir erkunden die historischen und kulturellen Ursprünge dieser Feiertage und sprechen über ihre Relevanz im heutigen Leben. Wir erläutern, wie der Allerheiligentag entstanden ist und warum er schließlich auf den 1. November fiel. Außerdem sprechen wir über traditionelle Bräuche, Rituale und kulturelle Unterschiede. Was notwendig ist, um heilig oder selig gesprochen zu werden, beleuchten wir ebenso wie Unterschiede zwischen katholischen und evangelischen Traditionen, die mit diesen Feiertagen verbunden sind,
31 Minuten
Wie steil es zwischen Mariahilfer Straße und dem Wienfluss ist, merkt man besonders am Anfang der Straße, rund um die Windmühlgasse, wo viele Stiegen den Auf- und Abstieg erleichtern: etwa die Filgrader Stiege oder die Rahlstiege. In dieser letzten Folge über Mariahilf sprechen wir erkunden wir den Raimundhof und entdecken eine Kirche, St. Joseph ob der Laimgrube, die gleich zweimal gebaut wurde und etwas besonders Wienerisches: die Wiener Wand. Unseren Rundgang durch Wiens zweitkleinsten Bezirk beenden wir in der Nähe des Getreidemarkts, beim Semperdepot.
36 Minuten
Rund um die namensgebende Kirche "Mariahilf" bewegen wir uns in dieser Episode. Vom Apollokino aus besuchen wir das Cafe Ritter und das ehemalige Hotel Kummer, fahren mit dem Taxi kurz zum Prater und mit dem Autobus durch die Kärnterstraße zurück und überlegen, wie Autofreiheit und offene Verkaufssonntage und die Kutschenfahrten des Kaisers die Mariahilfer Straße bewegen.
23 Minuten
Anhand berühmter Bewohner des Sechsten Bezirks wie Oskar Werner oder Joseph Haydn erkunden wir die "Mitte des Sechsten" rund um den Esterhazypark das Haus des Meeres und entdecken dort verschwundene Schulen, Schlösser und Friedhöfe in Mariahilf.
22 Minuten
Ausgehend von einem der frühen Wiener Filmateliers sprechen wir über Kino und Film, über Modenschauen und Männermodels, einen der besten Fleischhacker Wiens, nämlich die Fleischerei Ringl, Drogisten und Kunst am Bau.
29 Minuten
Den westlichsten Bezirksteil des sechsten Bezirks"Gumpendorf" besuchen wir in der zweiten Folge dieser Staffel über Mariahilf. Wir erfahren, dass der Gumpendorfergürtel erst in den 1960ern zu diesem wurde, erfahren mehr über die Geschichte zweier wichtiger Einrichtungen: das Haus der Suchthilfe Wien bzw. der Aids Hilfe Wien. Wir schauen uns außerdem das Raimund Theaters näher an, in dem heute vor allem Musicals inszeniert werden.
27 Minuten
Unser erster Spaziergang durch 1060 Mariahilf, den sechsten Bezirk, bringt uns an dessen Grenzen - und erinnert auch frühere Erzähl mir von Wien-Folgen: Entlang der linken Wienzeile und des Wien-Flusses kommen wir über den Naschmarkt zum Getreidemarkt. Entlang der Mariahilfer Straße spazieren wir zurück bis zum Gürtel und den Stadtbahnbögen.
36 Minuten
Lokale, die Vergnügen und “Dates” erleichtern findet man seit Jahrhunderten am Spittelberg. Wer sich in dem Grätzel aufhielt und was hier (nicht) passierte, davon sprechen wir in dieser Folge. Achtung: Ein paar schlüpfrige Gedichte aus alten Zeiten werden auch verlesen.
24 Minuten
Zahlreiche Wege und Durchgänge führen von "Neubau" hinab zur Burggasse, wo einst nicht nur die bekannteste Glocke Österreichs, die Pummerin, gegossen wurde, sondern auch Fechtwaffen für den preußischen (!) König. Wir drehen eine Runde rund um den Ulrichsplatz und erkunden die Bäche, die hier noch unterirdisch fließen. Außerdem singen wir "dem lieben Augustin" nach, der hier aus der Pestgrube gestiegen ist.