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469 Episoden
52 Minuten
Phillipp Maderthaner ist der Kopf hinter der Kampagne, besser: Bewegung, die Sebastian Kurz ins Bundeskanzleramt brachte. Seine Methode: aus Betroffenen Beteiligte machen - und die Beteiligten dann aktivieren, tatsächlich etwas für den Kandidaten, die Partei oder auch die NGO, das Unternehmen zu tun. Im Gespräch mit Eva Weissenberger erklärt Maderthaner, wie man Bewegung in die Politik bringt, warum Campaign-Marketing ohne gemeinsames Anliegen nicht funktioniert und was er von Erwin Pröll gelernt hat.

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48 Minuten
Niko Kern, Mitbegründer der "Sektion ohne Namen" und Sohn von SPÖ-Chef Christian Kern, im Gespräch über die Schwierigkeit, heute Grenzen zwischen Privatem und Politischem zu ziehen : Wie politisch ist das Private? Was ist seine Sicht auf die Politik, als politisch engagierter Mensch und als Sohn eines Spitzenpolitikers? Und wie findet man heute einen adäquaten Umgang mit Öffentlichkeit?

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1 Stunde 7 Minuten
Erst wenn wir Facebook und Google als neue Medienmonopole verstehen, sagen Puls4-Infochefin Corinna Milborn und Senderchef Markus Breitenecker, erst dann würden wir die Gefahren erkennen, die von ihnen ausgingen. In ihrem neuen Buch „Change the Game“ fordern die beiden deshalb vehement neue Spielregeln für die kalifornischen Datenriesen und zugleich eine Neuinterpretationen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Eva Weissenberger und Sebastian Krause wollen von ihnen wissen, wie genau die Rettung der Medienvielfalt in Europa vonstatten gehen soll – und wie viel Lobbyismus sich im Idealismus versteckt.

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1 Stunde 13 Minuten
Was ist guter Journalismus, wie kann die Politik die richtigen Rahmenbedingungen dafür bereitstellen, was machen die sozialen Medien mit unserem Bild von Öffentlichkeit? Thomas Drozda, SPÖ-Mediensprecher und ehemaliger Medienminister, erzählt im Gespräch von seinem Blick auf die österreichische und internationale Medienbranche – und er beantwortet auch diese große Frage: Kann man als Politiker ohne Twitter-Account existieren?

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53 Minuten
„Die Ära der liberalen Demokratie ist zu Ende gegangen", sagt der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban. Meret Baumann ist Korrespondentin der Neuen Zürcher Zeitung für Österreich, Ungarn und Polen. In dieser Folge von "Ganz offen gesagt" erklärt sie, wie weit Orbán diese Dystopie bereits umgesetzt hat, und warum sie die Vorgänge in Polen aber für noch bedenklicher hält. Kann der autoritäre Funke gar auf Österreich überspringen? Baumann zieht außerdem Lehren aus der schweizerischen "No Billag"-Abstimmung, die Zugunsten von öffentlich-rechtlichen Medien ausging, und analysiert liebevoll-kritisch die Wiener politmediale Szene.

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1 Stunde 6 Minuten
Der Politikberater, Ex-Journalist und Autor Thomas Hofer erzählt aus seinem Berufsalltag. Was macht ein Politikberater, welchen Unterschiede gibt es zwischen Beratern und Lobbyisten? Und: Wie schafft man es, als Politikanalytiker überall in Funk und Fernsehen vorzukommen?

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50 Minuten
ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz bestellt nach zehn Jahren des Zögerns Channelmanager für ORF1 und ORF2. Der Stiftungsrat unter Schwarz-Balu konstituiert sich. Und eine Medienenquete steht kurz bevor. In dieser Gemengelage redet ORF-Redakteurssprecher Dieter Bornemann mit Eva Weissenberger über die Idee des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und den Einfluss der politischen Parteien auf den ORF; über Kollegen, die sich Parteien andienen und solchen, die einfach ihre Arbeit machen; über eine neue Fehlerkultur und alte Social-Media-Guidelines. Er erinnert sich an die Ära von Chefredakteur Werner Mück und die Hoffnungen, die Anfangs in Alexander Wrabetz gesetzt wurden - und daran, wann Ernüchterung eintrat.

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55 Minuten
Wie kann man mit dem Spannungsfeld zwischen Pragmatismus und Dogmatik in der Wirtschaftspolitik umgehen? Der Wirtschaftswissenschafter und AK-Chefökonom Markus Marterbauer gibt im Gespräch mit Julia Ortner darauf offene Antworten: Er argumentiert für den gut ausgebauten Sozialstaat, erklärt, wie aus einem Budget Gesellschaftspolitik wird und analysiert die Pläne der Bundesregierung anhand ihres ersten vorliegenden Budgets. Und Marterbauer erzählt aus seiner eigenen Erfahrung als Wirtschaftsforscher mit der Nähe zur Politik. Als er 2009 gemeinsam mit dem damaligen steirischen SPÖ-Landeshauptmann Franz Voves ein Wirtschaftskonzept mit Vermögenssteuern vorlegte – und damit nicht nur die Bundespartei, sondern auch den Boulevard aufbrauchte: „Kernölsozialismus“ ätzte da die „Kronen Zeitung“.

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1 Stunde 5 Minuten
Wie finanziert man unabhängigen Journalismus in Zeiten von Social Media und einer Gratis-Kultur im Netz? Ist öffentlich-rechtlicher Rundfunk noch zeitgemäß? Und, wie kann eine zukunftsweisende Medienpolitik in Österreich und in Europa aussehen? Hans-Jörg Jenewein, der Mediensprecher der FPÖ, erklärt im Gespräch mit Eva Weissenberger im Frühling vor der Medienenquete im Juni 2018 die Visionen und Pläne seiner Partei: Von der Presseförderung über den ORF und die Privatsender bis zur Facebook & Co.

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1 Stunde 3 Minuten
Die Rapper Kollegah und Farid Bang bekommen den deutschen Musik-Preis Echo – obwohl ihr Werk vor Antisemitismus, Frauenverachtung und Gewaltverherrlichung nur so strotzt. Und auch in Österreich tummeln sich Kollegah und Kollegen regelmäßig auf den vorderen Plätzen der Charts. Eva Weissenberger geht mit dem „Falter“-Popkritiker Gerhard Stöger den Fragen nach, die daraus folgen: Wie provokant darf Pop sein? Wo sind die Grenzen der Kunst? Und, was bedeutet eine solche Jugendkultur für die Gesellschaft? Eine Tour durch die Popgeschichte vom britischen Punk über US-amerikanischen Hip-Hop bis zum deutschen Schlager.

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47 Minuten
Ein Gespräch über die Sehnsucht nach dem Gespräch, das Leiden der politischen Interviewerin und den Umgang mit der allgegenwärtigen Empörungskultur. Inklusive des Plädoyers für eine Sachlichkeit im Journalismus, die eben nichts mit Fadesse zu tun haben muss.

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53 Minuten
Sie verfolgen dasselbe Ziel, eine ethnisch-religiös homogene Gesellschaft und bedienen sich derselben Strategien, um vor allem Jugendliche zu radikalisieren: die Rede ist von Islamisten und Rechtsextremen. Gleichzeitig fachen sie damit den Wahn der jeweils anderen Gruppe immer wieder neu an – ein Teufelskreis. Die junge österreichische Wissenschaftlerin Julia Ebner, die in London lebt und arbeitet, erzählt im Gespräch mit Eva Weissenberger aber auch, wie es war, mit Ex-Al-Kaida-Männern auf der Firmen-Weihnachtsfeier zu sitzen oder auf Neonazi-Demos zu recherchieren. Ebners Buch „Wut – Was Islamisten und Rechtsextreme mit uns machen“ ist auf Deutsch im Verlag Theiss erschienen.

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1 Stunde 2 Minuten
Warum der Skandal rund um Facebook keiner ist und es gar kein Datenleck gibt: Sarah Kriesche ist Technik-Journalistin bei Ö1 und FM4 und erklärt in der Diskussion mit Sebastian Krause, worum es bei all dem Gerede um Facebook wirklich geht, warum der Rückzug von Social Media schon gar keine Lösung ist – und was uns anstelle von Cambridge Analytica wirklich Sorgen machen sollte.

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49 Minuten
Fünf Monate nach dem Beginn der #meetoo-Debatte richtet das Parlament eine Clearingstelle ein, um Machtmissbrauch und sexuelle Belästigung hinanzuhalten, Ansprechpartnerin dort ist Christine Bauer-Jelinek. Im Gespräch mit Eva Weissenberger erklärt die Machtexpertin, wozu es diese Stelle braucht und was #meetoo zum Positives bewegt habe. Sie befürchtet aber auch, dass die Unschuldsvermutung gerade bei Fällen von sexueller Belästigung immer öfter unter die Räder komme.

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57 Minuten
Plötzlich Politiker – diese Erfahrung hat der ORF-Journalist Eugen Freund mit 62 Jahren gemacht. Ende 2013 ging er als ZiB1-Moderator in Pension, Anfang 2014 trat er überraschend als Spitzenkandidat für die SPÖ bei den Nationalratswahlen an. Freund erzählt über den schwierigen Rollenwechsel, das Leben als Quereinsteiger im politischen Betrieb Brüssels, seine Sicht auf den umstrittenen Jobwechsel Eva Glawischnigs oder den Blick auf seine Ex-Kollegen im ORF.

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