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Ganz offen gesagt Archiv

469 Episoden
51 Minuten
Es waren ungewohnt turbulente Tage, selbst für die österreichische Innenpolitik. Innerhalb weniger Stunden gab es Hausdurchsuchungen in der ÖVP Zentrale und im Bundeskanzleramt, deren Ursache schnell öffentlich wurde: Vorwürfe der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft gegen einige enge Mitarbeiter von Sebastian Kurz und gegen den Kanzler selbst. Was folgte, waren dramatische Stunden für die Regierung, die zeitweise an der Kippe zu stehen schien. Schließlich trat Bundeskanzler Kurz zurück und machte Platz für den bisherigen Außenminister Alexander Schallenberg. Was ist da passiert innerhalb der ÖVP, wer hat Kurz zum Rücktritt bewegt und wie sieht die Zukunft der Regierung aus? Das analysiert Moritz Moser für uns, Politologe und Journalist bei der Neuen Vorarlberger Tageszeitung.

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1 Stunde
Seit dem Fall Kabuls Mitte August, herrschen wieder die Taliban in Afghanistan. Und die Welt schaut gebannt auf das Land am Hindukusch. Zumindest für die ersten Wochen. Mittlerweile ist Afghanistan wieder aus den Schlagzeilen verschwunden. Der Journalist, Kriegsreporter und Buchautor Emran Feroz versucht mit seiner Arbeit dem Desinteresse eines internationalen Publikums entgegen zu wirken. Mit ihm spricht Solmaz Khorsand über die innerafghanischen Konfliktlinien, welche Rolle ausländische Besatzer spielen, die Afghanistan zum Friedhof der Afghanen gemacht haben, den perfiden Drohnenkrieg und über sein aktuelles Buch „Der Längste Krieg“, in dem er die vergangenen 20 Jahre „War on Terror“ Revue passieren lässt.

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Am 28. Oktober präsentiert Emran Feroz sein Buch „Der längste Krieg“ in der Hauptbücherei Wien, weitere Infos gibt es hier: https://www.westendverlag.de/termin/emran-feroz-in-der-hauptbuecherein-wien/

 

 

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36 Minuten
Es ist die Angst, die dafür sorgt, dass Menschen sich aus Kriegsgebieten auf den Weg in ein besseres Leben machen. Menschen, für die viele in unserer Gesellschaft keine Empathie mehr empfinden können, ganz egal wie groß der Schrecken ist, den wir in ihren Heimatländern feststellen können. Aber warum ist das so? Sind wir kälter geworden und abgestumpft? Oder ist unsere Gesellschaft tatsächlich schon massiv belastet und ist es deswegen nicht möglich, dass wir uns für Flüchtlinge öffnen? Passt unsere Kultur und die der anderen nicht zusammen? Und warum kennen wir Angst zwar, fühlen aber dennoch nicht mit jenen mit, die um ihr Leben fürchten müssen? Das bespricht Alexandra Wachter mit Petra Ramsauer. Die Politikwissenschaftlerin, Autorin und Psychotherapeutin war mehr als 20 Jahre lang Krisen- und Kriegsberichterstatterin und hat unter anderem aus dem Irak und aus Syrien berichtet und zudem sehr genaue Kenntnisse über die aktuellen Geschehnisse in Afghanistan. Zuletzt hat sie ein Buch über Angst geschrieben, in dem sie analysiert, wovor wir uns zu Recht und wovor zu Unrecht fürchten.

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Weiterführende Links zu dieser Folge:

https://www.sueddeutsche.de/medien/angst-kriegsreporterin-petra-ramsauer-buch-1.5152056

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/reflexionen/zeitgenossen/2077211-Petra-Ramsauer-Wir-sind-zerbrechliche-Sterbliche.html

https://www.derstandard.at/story/2000120269582/kriegsreporterin-ramsauer-habe-mich-20-jahre-in-jedes-drecksloch-gesetzt

https://kurier.at/freizeit/leben-liebe-sex/petra-ramsauer-die-todesangst-bleibt-immer-in-einem/401050807

https://www.horizont.at/medien/news/frauen-in-medien-die-frage-ist-was-nicht-berichtet-wird-83801

Buch-Empfehlungen:

https://www.penguinrandomhouse.com/books/598169/on-all-fronts-by-clarissa-ward/

https://www.nachrichten.at/meinung/menschdestages/clarissa-ward-mit-burka-mikrofon-und-mut;art111731,3447395

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53 Minuten
Nils Minkmar gehört zu den profiliertesten Kennern der deutschen Innenpolitik. Im Jahr 2013 veröffentlichte er das Buch „Der Zirkus. Ein Jahr im Innersten der Politik.“ für das er den SPD Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück ein Jahr im Wahlkampf begleitete. Er vergleicht seine Lehren aus dem Wahlkämpfen mit dem aktuellen Bundestagswahlkampf und kommt zu dem Schluss, dass die mediale Zuspitzung, die Konzentration auf Nebenschauplätze und die mediale Lagerbildung seither zugenommen haben, obwohl die Themen und Problemstellungen komplexer geworden sind. Minkmar sieht die Fehler der KandidatInnen oftmals in ihren Teams und der Verfasstheit der einzelnen Parteien und sieht einen völlig offenen Ausgang des Rennens um die Kanzlerschaft nach Merkel.

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54 Minuten
Hermann Glettler ist Bischof der Diözese Innsbruck und hat sich im letzten Jahr mehrmals kritisch zu politischen Entscheidungen der Bundesregierung geäussert, insbesondere zum Umgang mit Flüchtlingen. In dieser Episode erklärt Glettler seine Beweggründe, wie er seine teilweise harte Kritik auch direkt beim Bundeskanzler vorgetragen hat und warum er es für bedenklich hält, seine Identität nur über Abgrenzung und das Hervorheben von Differenzen zu wahren. Glettler kritisiert, dass seinem Eindruck nach derzeit vor allem Politik nach Umfragewerten gemacht werde, Politik aber aus seiner Sicht eine Frage der Haltung sei. Beim Thema Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren macht Glettler deutlich, dass er diese befürworten würde und spricht von einer "bunten Karawane". Auch für die fehlende Gleichstellung der Frau in der Amtskirche findet Glettler klare Worte und bezeichnet sie als "offene Wunde, die ich nicht wegreden will". Und dennoch schöpft er aus seinem Glauben großen Optimismus: "Wir müssen beinhart zuversichtlich bleiben. In jedem Moment steckt die Chance auf einen neuen Anfang."

Podcast-Tipp der Woche:

Wirecard: 1,9 Milliarden Lügen

Weiterführende Links zu dieser Folge:

Diözese Innsbruck - Hermann Glettler

Solange Gott einen Bart hat bin ich Feminist

Kritik an Bundeskanzler Kurz

Segnung homosexueller Paare

Akzeptanz homosexueller Paare

Kritik an der Afghanistan-Politik der österreichischen Regierung

 

 

 

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1 Stunde 6 Minuten
Alfred Noll ist Anwalt und war von 2017 bis 2019 Abgeordneter der „Liste Pilz/ JETZT“ im Nationalrat. In diesen zwei Jahren hat er vieles im parlamentarischen Alltag beobachtet, das Grund für mehrere kritische Einlassungen seither ist. Er sieht ein Manko in der Debattenkultur, weil kaum etwas je besprochen werden würde, das nicht längst entschieden wäre. Er fordert eine echte Diskussionskultur, im Parlament wie auch im gesamten politischen Betrieb und sieht in diesem weniger die fehlende Moral als Problem, als die Bereitschaft, sich an geltende Gesetze zu halten. Die Teilhabe am demokratischen Prozess würde er durch eine größere Autonomie der Gemeinden stärken, um den Menschen wieder zu vermitteln, dass jede und jeder einzelne etwas bewegen kann.

Diese Folge ist der letzte Teil des Themenschwerpunkts „Politik und Moral“.

Die vergangenen eineinhalb Jahre waren sehr herausfordernd für uns alle und daher geht das Team von "Ganz offen gesagt" jetzt in eine Sommerpause. Wir bedanken uns herzlich bei euch für eure Treue und wünschen euch einen schönen Sommer, wir hören uns im Herbst wieder!

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43 Minuten
Jedes Land hat die Politiker, die es verdient, heißt es so schön. Daher sind Anamnesen nach dem Anstand und dem moralischen Verständnis einer politischen Elite, auch Fragen über den Zustand einer gesamten Gesellschaft. Wie steht es um die Moral in der österreichischen Gesellschaft? Und vor allem um ihre Doppelmoral? Darüber spricht Solmaz Khorsand mit TikTok-Star und Juristin Irina alias „Toxische Pommes“, die auf dem Social Media Kanal TikTok in 15 sekündigen Videos aktuelle politische Debatten satirisch verpackt. Von Femiziden über Gentrifizierung bis hin zum heimischen Nepotismus nimmt sie die österreichische Gesellschaft aufs Korn. Auf Wunsch der Gesprächspartnerin wird in dieser Folge nur ihr Vorname genannt.

Diese Folge ist Teil des Themenschwerpunkts "Politik und Moral", der "Ganz offen gesagt" bis zur Sommerpause begleiten wird.

Werbepartner dieser Folge ist die Kapsch BusinessCom mit ihrem Podcast "Coffee, Tea, Technology".

 

Weiterführende Links:

https://www.tiktok.com/@toxische_pommes? 

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56 Minuten
Martin Kreutner ist heute weltweit als Berater für Compliance- & Antikorruptions-Fragen tätig. Zuvor leitete der Jurist acht Jahre lang die International Anti-Corruption Academy (IACA) und führte das Büro für Interne Angelegenheiten im damals ÖVP-geführten Innenministerium, dem heutigen Bundesamt zur Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung.

Laut Global Corruption Baromoter, einer großen Umfrage von Transparency International, verzeichnet Österreich aktuell mehr Korruption als der Durchschnitt der EU-Länder. 9% der Befragten in Österreich geben an, für öffentliche Dienstleistung Bestechungsgeld gezahlt zu haben. Der EU-Schnitt liegt bei 7 %. Kreutner ist einer der Initiatoren des aktuellen Rechtsstaats- und Anti-Korruptionsvolksbegehrens, das Ende Juni läuft und Autor des Buches „The corruption monster – Ethik, Politik und Korruption“.

Diese Folge ist Teil des Themenschwerpunkts "Politik und Moral", der "Ganz offen gesagt" bis zur Sommerpause begleiten wird.

Werbepartner dieser Folge ist die Kapsch BusinessCom mit ihrem Podcast "Coffee, Tea, Technology".

 

Weiterführende Links: 

https://antikorruptionsbegehren.at/

https://www.transparency.org/en/gcb/eu/european-union-2021

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56 Minuten
Walter Geyer war der erste Chef der 2009 gegründeten Anti-Korruptions-Staatsanwaltschaft und ist einer der Initiatoren des aktuellen Anti-Korruptions-Volksbegehrens. Mit Stefan Lassnig spricht er über die Besonderheiten, die korruptive Vorgänge so gefährlich machen und warum es problematisch ist, wenn sich eine gesamte politische Partei an den Angriffen auf die Justiz beteiligt. Geyer warnt davor, dass Änderungen im Rechtsstaat immer nur schleichend passieren und erklärt, wie die Unabhängigkeit der Staatsanwaltschaften gestärkt werden könnte. Ausserdem beschreibt der Jurist, wie Politikerinnen und Politiker neben der rechtliche Ebene auch noch eine moralische Ebene berücksichtigen sollten und wie politischer "Postenschacher" möglicherweise zu autokratischen Systemen führen kann.

Diese Folge ist der Auftakt zum Themenschwerpunkt "Politik und Moral", der die nächsten Folgen von "Ganz offen gesagt" bis zur Sommerpause begleiten wird.

Werbepartner dieser Folge ist die Kapsch BusinessCom mit ihrem Podcast "Coffee, Tea, Technology".

Podcast-Tipp der Woche:

Cui Bono: WTF happened to Ken Jebsen?

Weiterführende Links zu dieser Folge:

Anti-Korruptions-Volksbegehren

Autor André Compte-Sponville

Europäische Generalstaatsanwältin

"Ganz offen gesagt" mit Daniela Kraus zur Medienförderung

 

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56 Minuten
Maria Todorovič ist 18 Jahre alt und zum Zeitpunkt der Aufnahme frische Maturantin.

Kassandra und Maria sprechen über den Medienkonsum junger Menschen: Warum Medien oftmals auf diese Generation vergessen, wo die Interessen der Generation Z liegen, welche Vorurteile gegenüber dieser Generation und ihrem Medienkonsum bestehen und wie man als 18-Jährige selbst darüber denkt. Die beiden diskutieren auch über ihr Interesse an Politik und welche Kanäle  und Inhalte politische Organisationen verwenden sollten, um ihre Generation zu erreichen.

Natürlich kommt im Gespräch auch die Chefredaktion nicht zu kurz - also, wenn ihr mehr sehen wollt, findet ihr uns auf Instagram & TikTok unter @die_chefredaktion. Subscribe-Link für alle die nicht auf Instagram oder TikTok sind: https://www.dasbiber.at/bnn

Werbepartner dieser Folge ist Audible mit seinem Hörbuch "Die Übergangsmanagerin"

 

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54 Minuten
Michaela Huber ist Vorständin der ÖBB Personenverkehr AG und damit gemeinsam mit ihren Kollegen für über 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verantwortlich, die täglich zirka einer Million Österreicherinnen und Österreichern zu mehr Mobilität verhelfen. Im Gespräch mit Stefan Lassnig erzählt Huber, warum Klima- und Mobiltitätspolitik untrennbar miteinander verbunden sind, ob und inwiefern Partei- und Tagespolitik ihren Managementjob in einem Staatsunternehmen beeinflussen und wie sie die ÖBB zu einem modernen Mobilitätsunternehmen entwickeln will. Im zweiten Teil der Podcastfolge spricht Huber über ihr Verständnis von Feminismus, über den großen Aufholbedarf in Gleichberechtigungsfragen und warum Männer vor Feministinnen keine Angst haben brauchen.

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Podcast-Tipp der Woche:

Drama Carbonara mit Asta, Jasna und Tatjana

https://dramacarbonara.podigee.io

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50 Minuten
Was gilt heute eigentlich als Arbeit? Und wie passen die Gesetze und Rahmenbedingungen eigentlich noch zur Realität der Covid-Krise? Julia Herrnböck spricht mit der Sozioökonomin Schifteh Hashemi über neue Konzepte für Arbeit und Gesellschaft, über Probleme von Langzeitarbeitslosigkeit und die Notwendigkeit anderer Arbeitszeitmodelle. Hashemi ist Geschäftsführerin von „arbeit plus“, einer Interessensvertretung für aktive Arbeitspolitik und Dachverband für mehr als 200 soziale Unternehmen in Österreich. Sie studierte an der Universität Wien, in St. Gallen und in Tel Aviv. 2018 engagierte sich Hashemi zudem als Sprecherin für das Frauenvolksbegehren. 

Weiterführende Links: 

https://arbeitplus.at/ 

Werbepartner dieser Folge in Form einer Entgeltlichen Einschaltung ist das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie.

Alle Infos zu den in der Folge erwähnten Förderungen findet ihr auf www.umweltfoerderung.at. 

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50 Minuten
Vor knapp einem Jahr erstickte der US-Amerikaner George Floyd unter den Knien eines Polizisten. Tausende weltweit gingen aus Solidarität mit der Black Lives Matter-Bewegung auf die Straße und rückten das Thema Rassismus ins Zentrum der Debatten. Ein kurzlebiger Trend, kritisiert die Übersetzerin Daphne Nechyba. Im Gespräch mit Solmaz Khorsand erklärt sie, dass Antirassismus-Arbeit Kontinuität erfordert, wie sich marginalisierte Gruppen vor Ausbeutung ihrer Biografien im Medienbetrieb schützen und wie die Befindlichkeiten einer weißen Mehrheitsgesellschaft andere zum Schweigen bringen.

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50 Minuten
Ende April 2021 berichtete die deutsche Wochenzeitung „Die Zeit“ von einem Fall mutmaßlicher sexueller Belästigung und Diskriminierung in der österreichischen Medienbranche, der für viel Aufmerksamkeit sorgte. Eine Moderatorin warf einem bekannten Medienmanager vor, sie belästigt zu haben und als sie sich gegen die Übergriffe zur Wehr gesetzt hat, fristlos entlassen worden zu sein. Sie klagt nun gegen die Entlassung. Die Moderatorin heißt Raphaela Scharf, der Medienmanager Wolfang Fellner. Vor allem letzterer wurde namentlich lange Zeit bei der Berichterstattung nicht genannt. Der Medienanwalt Michael Rami, der Raphaela Scharf vertritt, spricht über die Angst vor Wolfgang Fellner, die medialen Angriffe gegen seine Mandantin und darüber, wie man sich als Betroffene Hilfe suchen und zur Wehr setzen kann.

Anmerkung: Für alle im Podcast genannten Personen gilt selbstverständlich die Unschuldsvermutung.

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59 Minuten
Seit 2013 ist Ingrid Felipe Landeshauptmannstellvertreterin in Tirol und mit den Grünen in einer Koalition mit der ÖVP. Mit Stefan Lassnig diskutiert sie die in der Coronakrise stark beschädigte Reputation Tirols und einen möglichen Widerspruch zwischen Regierungsverantwortung und grünen Grundwerten sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene. Felipe spricht offen über Rollenkonflikte in der Politik und wie sie persönlich damit umgeht. Ebenso ehrlich zieht sie Bilanz über ihren Ausrutscher am glatten Wiener Parkett und was sie daraus gelernt hat. Im Zusammenhang im dem berühmten "Luder-Sager" und dem Thema Gleichberechtigung stellt Felipe klar, dass die Hälfte der Bevölkerung auch die halbe Bäckerei und nicht nur ein Stück vom Kuchen will.

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Alle Infos zu den in der Folge erwähnten Förderungen findet ihr auf www.nachhaltigkeit.at.

Podcast-Tipp der Woche:

Frauenfragen mit Mari Lang

https://www.marilang.at/category/podcast/

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