Ganz offen gesagt Archiv
469 Episoden
1 Stunde
Warum haben Sie sich nicht getrennt, als Sie das erste Mal von ihrem Partner geschlagen wurden? Warum haben Sie nicht sofort Anzeige erstattet? Warum gibt es keine Beweise über die Gewalt in der Beziehung? Wenn gewaltbetroffene Frauen die Gewalttäter vor Gericht bringen, ernten sie von der Justiz viel Misstrauen. Das weiß die Rechtsanwältin Sonja Aziz. Die Expertin für Familienrecht und Opferschutz vertritt seit 15 Jahren Frauen, die Mordversuche überlebt haben, sich von ihren gewalttätigen Partnern trennen wollen und vor Gericht für das alleinige Sorgerecht ihrer Kinder kämpfen. Mit Solmaz Khorsand spricht sie über das fehlende Wissen von Exekutive und Justiz, wie Gewaltbeziehungen aussehen, eine ineffiziente Strafverfolgung und die Rolle von Antigewalt-Trainings für Gefährder.
Hilfe für Gewaltbetroffene:
Frauenhelpline (Mo–So, 0–24 Uhr, anonym und kostenlos): 0800 / 222 555
Gewaltschutzzentren (anonym und kostenlos): 0800 / 700 217
Männerberatung (Mo–So, 0–24 Uhr, anonym und kostenlos): 0800 / 400 777
Männernotruf (Mo–So, 0–24 Uhr, anonym und kostenlos): 0800 / 246 247
Telefonseelsorge (Mo–So, 0–24 Uhr, vertraulich und kostenlos): 142
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50 Minuten
Ende Februar forderte Eva Dichand, Geschäftsführerin, Herausgeberin und Miteigentümerin der Gratis-Tageszeitung Heute, die Tagespresse rechtsanwaltlich auf, ein in einem satirischen Artikel über sie verwendetes Portrait-Foto zu entfernen. Die Tagespresse drehte den Spieß um und verlangte von Heute 2.000 Euro plus Anwaltskosten. Der Grund: Zwei Fotos auf Heute.at, die laut Tagespresse urheberrechtlich geschützt seien. Heute bat um einen Vergleich, beide Parteien einigten sich und spendeten je 1000 Euro an die Gruft. Das kann Satire in Österreich und das macht die Tagespresse: Sie führt Lächerlichkeiten vor und sie kennt keine Tabus. Oder doch? Welche Grenzen gibt es für Satire und wie kam es überhaupt zur Gründung der Tagespresse? Darüber und vieles anderes redet Saskia Jungnikl-Gossy mit Tagespresse-Gründer Fritz Jergitsch.
Link zur Folge
Die Tagespresse
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41 Minuten
Das politische Österreich bebt seit Jahren unter den Nachwirkungen der Auswertung der von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmten Smartphones von Thomas Schmid und anderen Verantwortungsträgern. Im Dezember hat jetzt der Verfassungsgerichtshof – basierend auf einem ganz anderen Fall - ausgesprochen, dass es für die Justiz zu einfach ist, solche Mini-Computer, die weite Teile unseres Lebens enthalten, abzunehmen. Wie die Rechtslage bisher ist, warum sie reformiert werden muss und wie eine bessere Lösung ausschauen könnte, bespricht Georg Renner mit Strafrechts-Professorin Ingeborg Zerbes von der Universität Wien.
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1 Stunde 13 Minuten
Es war ein kometenhafter Aufstieg - und dann ein dramatischer Absturz: Das Leben des Immobilien-Unternehmers René Benko gleicht einer Achterbahnfahrt. Gemeinsam mit dem Innsbrucker Wirtschaftsprofessor und Benko-Experten Leonhard Dobusch zeichnet Host Stefan Lassnig den Aufstieg und Fall des einst gefeierten und milliardenschweren Unternehmers René Benko nach. Die beiden gehen dabei vor allem auf die Schlüsselstellen in der Karriere von Benko ein und wie sich diese wie ein roter Faden durch sein Geschäftsleben zogen und ziehen: Die Faszination, die Benko auf Investoren ausübte, die guten Kontakte zu allen Parteien und zu sehr mächtigen politischen Amtsträgern, sein Gespür für gute Geschäfte, die fehlende Transparenz und Kontrolle in seinem Firmenimperium, das hochriskante Geschäftsmodell und der Anfang vom Ende durch den Einstieg in das Handelsgeschäft.
Links zur Folge:
ORF ZiB2 vom 24.01.2024 Hans Peter Haselsteiner zur Verantwortung von René Benko
ARD-Dokumentation "Der Zocker und die Politik"
Wikipedia-Eintrag zu René Benko
Podcast-Empfehlung der Woche:
Galtür. Der weiße Tod.
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55 Minuten
Theodor Adorno soll einmal gesagt haben: Es ist die Aufgabe der Kunst Chaos in die Ordnung zu bringen. Aber was soll, kann oder muss Kunst leisten, wenn die Welt im Chaos versinkt? Muss sie dann nicht viel eher Trost und Zuversicht bieten? Darüber spricht Solmaz Khorsand mit der Regisseurin und Sängerin Anna Maria Krassnigg, Leiterin des Theaterfestivals „wortwiege“ . Lässt sich heute am Theater noch provozieren? Was ist von der Verquickung von Journalismus und Theater zu halten wie beispielsweise die szenische Lesung am Berliner Ensemble von den Recherchen des Investigativnetzwerks Correctiv über das Rechtsextremen Treffen in Potsdam? Und lässt sich mit den richtigen Inhalten auf der Bühne ein Publikum im Alltag zum Handeln bringen?
Das Theaterfestival „wortwiege“ startet unter dem Thema „fragil / fragile““ am 21. Februar in den Kasematten in Wiener Neustadt und dauert bis 24. März. Mehr Infos unter: https://www.wortwiege.at/
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42 Minuten
Am 30. Juni 2023 erschien die letzte gedruckte Ausgabe der Wiener Zeitung – 320 Jahre nach ihrer Gründung. Das sorgte für eine Menge lauter Proteste, Widerstand und Ärger. Künftig soll die republikseigene "Wiener Zeitung" als öffentlich gefördertes Onlinemedium erscheinen. Und es wurden andere Geschäftsbereiche geschaffen wie etwa der Media Hub, eine journalistische Ausbildungsstätte, dotiert mit jährlich sechs Millionen Euro pro Jahr. Wie unabhängig kann und wird die neue Wiener Zeitung agieren? Saskia Jungnikl-Gossy spricht mit der neuen Chefredakteurin Katharina Schmidt über die Neuaufstellung als WZ, politische Einflussnahme und das Privileg und die Verantwortung bei einem Medium zu arbeiten, das der Staat durchfinanziert.
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43 Minuten
Kurz vor Weihnachten hat das Bundeskanzleramt den Corona-Evaluierungsbericht veröffentlicht, den es bei der Akademie der Wissenschaften in Auftrag gegeben hatte. Soziologe Alexander Bogner und sein Team zeichnen darin schonungslos nach, wie die Medien lange Zeit Verkündigungsberichterstattung betrieben haben, die Politik nur sehr eingeschänkt den Diskurs gesucht hat und wie die Rolle beratender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gegenüber den Entscheidungsträgern immer mehr verschwommen ist. Georg Renner spricht mit Bogner über die fünf Fallstudien, die sein Bericht ausmacht und was wir daraus für die nächsten Krisen lernen können.
Link zum ÖAW-Bericht: https://www.oeaw.ac.at/news/oeaw-coronastudie-zeigt-lehren-fuer-kuenftige-krisen-auf-1
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53 Minuten
Klaus Schwertner ist Caritasdirektor der Erzdiözese Wien und eine der wichtigsten Stimmen in Österreich, wenn es um das soziale Gefüge und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Österreich geht. Mit Host Stefan Lassnig spricht er über die Rolle der Medien und wie sozial sogenannte "Soziale Medien" sind. Weitere Fragestellungen in diesem Gespräch: Warum leben wir derzeit in ständiger Gereiztheit? Wieso werden Wahlen eher mit Abgrenzung und Ausgrenzung gewonnen und weniger mit Solidarität? Und was kann jede:r Einzelne von uns tun, um den sozialen Zusammenhalt zu fördern und die Demokratie zu schützen?
Links zur Folge:
Plaudernetz
Füreinand'
Caritas
Podcastempfehlung der Woche:
Ballesterer-Podcast
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49 Minuten
Es war die erste wichtige Wahl in diesem Superwahljahr 2024: die Präsidentschaftswahl in Taiwan. Gewonnen hat der bisherige Vizepräsident William Lai, Kandidat der Fortschrittspartei und ein rotes Tuch für Chinas Staatsführung, die den demokratischen Inselstaat als abtrünnige Provinz betrachtet und Lai als „Separatisten.“ Schon lange strebt China eine Vereinigung mit Taiwan an – wenn es sein muss auch mit militärischen Mittel. Ist das wahrscheinlich? Ein weiterer Krieg? Der Sinologe Thomas Eder vom Österreichischen Institut für Internationale Politik erklärt im Gespräch mit Solmaz Khorsand, warum der Ausbruch eines Krieges unwahrscheinlich ist, wie viel China dabei zu verlieren hätte und wie sich Taiwan trotzt Schützenhilfe von Verbündeten USA auf den Ernstfall vorbereitet.
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39 Minuten
In Zukunft müssen Lebensmittel vermehrt dort produziert werden, wo sie auch konsumiert werden – das sagt Daniel Podmirseg. Der Wiener Architekt und Gründer des Vertical Farming Institute in Wien beschäftigt sich mit neuen Gebäudeformen für eine städtische vertikale Lebensmittelproduktion – denn gerade in Großstädten, wo es wenig Platz für flächenintensive Landwirtschaft gibt, steigt die Nachfrage nach Nahrungsmitteln. So gibt es etwa in der US-amerikanischen Stadt New York bereits zahlreiche Wolkenkratzer, auf deren Dächern großflächig Gemüse angebaut und anschließend unten im Supermarkt verkauft wird. Podmirseg spricht mit Saskia Jungnikl-Gossy über Anbaumöglichkeiten in Städten, die Ernährung der Zukunft und was die Politik tun sollte.
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51 Minuten
REPLAY: Unsere Hosts sind in der Weihnachtspause und so wiederholen wir an dieser Stelle besonders interessante Folgen (Erstveröffentlichung dieser Episode war am 22.11.2022): Die Medien stecken schon länger in einer Vertrauenskrise. Die jüngsten Rücktritte wichtiger Chefredakteure, die im Umgang mit Politikern, deren Arbeiten sie eigentlich kritisch beurteilen sollten, eindeutige Grenzen überschritten hatten, sind da ein besonders augenscheinliches Symptom einer ausgewachsenen Dysfunktionalität. Mit der international erfahrenen Medienexpertin Anita Zielina, die für die NEOS auch im Stiftungsrat des ORF sitzt, spricht Host Stefan Lassnig über das schwierige Verhältnis zwischen Politiker:innen und Journalist:innen bzw. Medienmacher:innen.
Was wollen die eigentlich wechselseitig voneinander, was ist noch in Ordnung und wo werden Grenzen überschritten? Und welche Ansätze gibt es, damit dieses für die Demokratie so wichtige Miteinander wieder ins Lot kommt?
Links zur Folge:
Beitrag von Michael Völker aus dem "Standard"-Transparenzblog
Aussendung ORF-Redakteursrat
Medienprojekt "tageins"
Podcastempfehlung der Woche:
Podcast "Im Museum"
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Was wollen die eigentlich wechselseitig voneinander, was ist noch in Ordnung und wo werden Grenzen überschritten? Und welche Ansätze gibt es, damit dieses für die Demokratie so wichtige Miteinander wieder ins Lot kommt?
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Beitrag von Michael Völker aus dem "Standard"-Transparenzblog
Aussendung ORF-Redakteursrat
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56 Minuten
REPLAY: Unsere Hosts sind in der Weihnachtspause und so wiederholen wir an dieser Stelle besonders interessante Folgen (Erstveröffentlichung dieser Episode war am 30.08.2022): "Heimat bist du toter Töchter" - so lautet der Buchtitel von Yvonne Widler, in dem sie sich dem Thema "Femizide in Österreich" widmet. "Der gefährlichste Ort für eine Frau hierzulande ist nicht die abgelegene Gasse in der Nacht, sondern die Partnerschaft, in der sie lebt. Von Anfang 2010 bis Ende 2020 zählte man in Österreich 319 Frauenmorde und 458 Mordversuche an Frauen. Die meisten davon geschahen durch die Hand des Mannes, der einst sagte, er würde sie lieben. Sie wurden erwürgt, erdrosselt, erschlagen, erstochen, angezündet, mit dem Auto überfahren oder erschossen. Zuvor mussten viele von ihnen jahrelange Martyrien erleben, Psychoterror und körperliche Gewalt. "Die männlichen Täter waren meist getrieben von Besitzdenken, Wut, Rache und Misogynie" steht im Vorwort zu diesem Buch.
Im Gespräch mit Stefan Lassnig beschreibt Widler die Ausgangslage und die gesellschaftspolitischen Dimensionen, die hinter den Femiziden stehen. Patrarchale Strukturen und fehlende Gleichstellung der Geschlechter liefern dabei den Nährboden für diese Verbrechen. Widler schildert, welche Spirale der Gewalt Femiziden oft vorausgeht und analyisiert die Fehler in der Medienberichterstattung im Zusammenhang mit Femiziden.
Triggerwarnung: In dieser Episode geht es um Gewalt und Morde an Frauen. Falls Euch dieses Thema zu sehr belastet oder unter Umständen retraumatisiert, hört diese Folge besser nicht oder nicht alleine.
Hilfsangebote (Quelle: "Heimat bist du toter Töchter", Verlag Kremayr & Scheriau )
Bundesweite Frauenhelpline: 0800 222 555
Opfernotruf Weißer Ring 800 112 112
Wiener Interventionsstelle 01/585 32 88
Frauen- und Mädchenberatungsstellen in Österreich: www.netzwerk-frauenberatung.at
Notruf der Wiener Frauenhäuser: 05 77 22
Frauenhäuser in anderen Bundesländern:
Frauenhaus Burgenland 02682/612 80
Frauenhaus Klagenfurt 0463/449 66
Frauenhaus Lavanttal 04352/369 29
Frauenhaus Spittal an der Drau 04762/613 86
Frauenhaus Villach 04242/31 0 31
Frauenhaus Amstetten 07472/665 00
Frauenhaus Mistelbach 02572/50 88
Frauenhaus Neunkirchen 02635/689 71
Sozialhilfezentrum Mödling 02236/465 49
Haus der Frau St. Pölten 02742/366 514
Frauenhaus Wr. Neustadt 02622/880 66
Frauenhaus Linz 0732/606 700
Frauenhaus Ried i. I. 07752/717 33
Frauenhaus Steyr 07252/877 00
Frauenhaus Vöcklabruck 07672/227 22
Frauenhaus Wels 07242/678 51
Frauenhaus Salzburg 0662/870 211-60
Frauenhaus Pinzgau 06582/743 021
Frauenhaus Graz/Kapfenberg 0316/42 99 00
Frauenhaus Tirol 0512/342 112
Frauen helfen Frauen Innsbruck 0512/580 977
Frauennotwohnung Kufstein 05372/636 16
Frauenzentrum Osttirol 04852/671 93
Frauenhaus in Vorarlberg 05 1755 577
Krisentelefon für Männer: 0800 400 777
Männerinfo-Telefon 0720/704 400
Helpchat: www.haltdergewalt.at
Beratung Sexuelle Gewalt: www.sexuellegewalt.at
Polizei-Notruf: 133
Euro-Notruf: 112
Stiller Notruf: via Smartphone-App DEC112
Notruf-SMS für Gehörlose an 0800/133 133
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Im Gespräch mit Stefan Lassnig beschreibt Widler die Ausgangslage und die gesellschaftspolitischen Dimensionen, die hinter den Femiziden stehen. Patrarchale Strukturen und fehlende Gleichstellung der Geschlechter liefern dabei den Nährboden für diese Verbrechen. Widler schildert, welche Spirale der Gewalt Femiziden oft vorausgeht und analyisiert die Fehler in der Medienberichterstattung im Zusammenhang mit Femiziden.
Triggerwarnung: In dieser Episode geht es um Gewalt und Morde an Frauen. Falls Euch dieses Thema zu sehr belastet oder unter Umständen retraumatisiert, hört diese Folge besser nicht oder nicht alleine.
Hilfsangebote (Quelle: "Heimat bist du toter Töchter", Verlag Kremayr & Scheriau )
Bundesweite Frauenhelpline: 0800 222 555
Opfernotruf Weißer Ring 800 112 112
Wiener Interventionsstelle 01/585 32 88
Frauen- und Mädchenberatungsstellen in Österreich: www.netzwerk-frauenberatung.at
Notruf der Wiener Frauenhäuser: 05 77 22
Frauenhäuser in anderen Bundesländern:
Frauenhaus Burgenland 02682/612 80
Frauenhaus Klagenfurt 0463/449 66
Frauenhaus Lavanttal 04352/369 29
Frauenhaus Spittal an der Drau 04762/613 86
Frauenhaus Villach 04242/31 0 31
Frauenhaus Amstetten 07472/665 00
Frauenhaus Mistelbach 02572/50 88
Frauenhaus Neunkirchen 02635/689 71
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Frauenhaus Linz 0732/606 700
Frauenhaus Ried i. I. 07752/717 33
Frauenhaus Steyr 07252/877 00
Frauenhaus Vöcklabruck 07672/227 22
Frauenhaus Wels 07242/678 51
Frauenhaus Salzburg 0662/870 211-60
Frauenhaus Pinzgau 06582/743 021
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Frauenhaus in Vorarlberg 05 1755 577
Krisentelefon für Männer: 0800 400 777
Männerinfo-Telefon 0720/704 400
Helpchat: www.haltdergewalt.at
Beratung Sexuelle Gewalt: www.sexuellegewalt.at
Polizei-Notruf: 133
Euro-Notruf: 112
Stiller Notruf: via Smartphone-App DEC112
Notruf-SMS für Gehörlose an 0800/133 133
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1 Stunde 54 Minuten
In dieser Folge ist der Gast ein anderer Podcast, nämlich der Investigativ-Podcast "Die Dunkelkammer". Nach einem kurzen Jahresrückblick von Host Stefan Lassnig spricht der freie Journalist und Host der "Dunkelkammer", Michael Nikbakhsh, in der Folge #15 vom 17. Mai 2023 mit Julian Hessenthaler, dem Ersteller des Ibiza-Videos, dessen Folgen heute noch die politische Landschaft in Österreich prägen:
Am späten Nachmittag des 17. Mai 2019 veröffentlichten Süddeutsche Zeitung und Spiegel Auszüge aus einem Video mit Heinz-Christian Strache und Johann Gudenus in den Hauptrollen. Aufgenommen 2017 mit versteckten Kameras in einem Ferienhaus in Ibiza. Österreichs Innenpolitik bebte und sollte auch in den darauffolgenden vier Jahren nicht zur Ruhe kommen. Das gilt in gewisser Weise auch für den Macher des Videos, Julian Hessenthaler. Seine Identität flog kurz nach Veröffentlichung des Videomaterials auf, er wurde später wegen angeblichen Drogenhandels festgenommen, angeklagt und schließlich zu knapp mehr als drei Jahren Haft verurteilt. Der politische Kontext dieses Urteils lastet bis heute schwer auf der österreichischen Strafjustiz.
Link zur Folge:
Podcast "Die Dunkelkammer"
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Am späten Nachmittag des 17. Mai 2019 veröffentlichten Süddeutsche Zeitung und Spiegel Auszüge aus einem Video mit Heinz-Christian Strache und Johann Gudenus in den Hauptrollen. Aufgenommen 2017 mit versteckten Kameras in einem Ferienhaus in Ibiza. Österreichs Innenpolitik bebte und sollte auch in den darauffolgenden vier Jahren nicht zur Ruhe kommen. Das gilt in gewisser Weise auch für den Macher des Videos, Julian Hessenthaler. Seine Identität flog kurz nach Veröffentlichung des Videomaterials auf, er wurde später wegen angeblichen Drogenhandels festgenommen, angeklagt und schließlich zu knapp mehr als drei Jahren Haft verurteilt. Der politische Kontext dieses Urteils lastet bis heute schwer auf der österreichischen Strafjustiz.
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43 Minuten
Mehr als 30 Jahre lang hat Matthias Cremer für den „Standard“ Pressefotos gemacht. Jetzt, in Pension, hält er im Rahmen der Theodor-Herzl-Dozentur Vorträge an der Uni Wien darüber, wie der fotografische Blick unser Bild von der Politik prägt – und wie Politikerinnen und Politiker versuchen, sich für diesen Blick zu inszenieren. Mit Georg Renner spricht Cremer über die Seuche der PR-Fotos, über seine liebsten Fotografien und was er von künstlich generierten Bildern erwartet.
Cremers Fotoblog: https://www.derstandard.at/inland/cremersphotoblog
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Cremers Fotoblog: https://www.derstandard.at/inland/cremersphotoblog
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Im Jahr 1983 wurde das feministische Magazin Anschläge gegründet, einer Zeit, wo die Frauenbewegung in Österreich langsam erstarkt ist: 1989 wurde die Vergewaltigung in einer Ehe endlich strafbar, 1990 wurde Johanna Dohnal erste Frauenministerin. Es war ein langer Weg bis dorthin und ein langer Weg ist es weiterhin: Österreich ist eines der Länder mit der höchsten Quote an Femiziden, immer noch gehen kaum Männer in Karenz. Die Feministin, Autorin und Journalistin Brigitte Theißl beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Feminismus, sie hat im Jahr 2009 etwa den ersten feministischen Blog Denkwerkstatt gegründet. Saskia Jungnikl-Gossy spricht mit der leitenden Redakteurin beim Magazin Anschläge über die Geschichte des Feminismus, wo wir heute stehen und 40 Jahre Magazin Anschläge.
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