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F.A.Z. Essay Archiv

111 Episoden
23 Minuten
Er war Journalist, Politiker, Bestsellerautor und hatte 1933 den Friedensnobelpreis erhalten. Als nach dem Zweiten Weltkrieg eine Verteidigungsgemeinschaft der westlichen Demokratien gegen die Bedrohung durch die Sowjetunion gegründet wurde, war Sir Norman Angells lebenslange Suche nach einem Rezept zur Überwindung von Kriegen am Ziel. Ein Essay von Michael Rühle.
24 Minuten
Mit der Festlegung von wissenschaftlich nicht begründbaren Grenzwerten für Stickstoffdioxid hat die Politik Deutschland in die Diesel-Falle gesteuert. Und nur die Politik kann das Land aus dieser Falle befreien. Einstweilen muss die Justiz die Schieflage zwischen dem gesetzlichen Grenzwert, den Handlungsoptionen der Gemeinden und den Rechten der Bürger korrigieren. Ein Essay von Professor Dr. med. Dr. rer nat. Alexander S. Kekulé.
25 Minuten
Vor 80 Jahren ist mit dem Sieg Francos der Spanische Bürgerkrieg zu Ende gegangen. Die Spaltung des Landes, die seine Folge war, wirkt in Politik und Gesellschaft bis heute nach. Ein Essay von Professor Dr. Birgit Aschmann.
22 Minuten
Entwicklungshilfe kann dazu beitragen, Fluchtursachen zu bekämpfen. Allerdings wird sie nur selten so eingesetzt, dass sie dieses Ziel auch erreicht. Regierungen reagieren oft zu spät und zu halbherzig auf Krisen, die sich häufig schon früh abzeichnen. Das Verhalten der Bundesregierung im Jahr 2015 war da keine Ausnahme. Ein Essay von Professor Dr. Axel Dreher, Professor Dr. Andreas Fuchs, Dr. Valentin Lang und Dr. Sarah Langlotz.
22 Minuten
Auf dem Weg zur Politischen Union sollte die EU nicht am deutschen, sondern am britischen Wesen genesen. Ein Essay von Brendan Simms zur Einstimmung auf die „Denk ich an Deutschland“-Konferenz der F.A.Z. und der Alfred Herrhausen Gesellschaft am 15. März in Berlin.
26 Minuten
Was verbindet die europäischen Rechtspopulisten von Viktor Orbán über Geert Wilders bis zu Marine Le Pen? Die Sorge um das materielle Wohlergehen ist es nicht. Es dominieren kulturelle Motive und Identitätsvorstellungen. Ein Essay von Professor Dr. Christian Joppke.
25 Minuten
Wenn es um das Synchronmaulen über sozialpolitisches Versagen der Regierungskoalition geht, ist vielen Verbänden jede Gelegenheit recht. Die vielen ethischen Fallstricke in der Debatte über eine zielführende Sozialpolitik werden dabei geflissentlich übersehen. Zu mehr Gerechtigkeit führt das nicht – im Gegenteil. Ein Essay von Professor Dr. Georg Cremer.
24 Minuten
Den zweitgrößten Mitgliedstaat und historisch engen Verbündeten Großbritannien mögen Brüssel und die Verantwortlichen in den EU-Mitgliedstaaten ziehen lassen. Aber der Diskussion über die Reform eines auf Überkonstitutionalisierung beruhenden Integrationsprozesses wird die EU-27 langfristig nicht ausweichen können. Ein Essay von Professor Dr. Susanne K. Schmidt.
24 Minuten
Vor 30 Jahren rief der iranische Revolutionsführer Ajatollah Chomeini zum Mord an dem Schriftsteller Salman Rushdie und seinen Unterstützern auf. Leben wir seither in einem neuen Zeitalter der Blasphemie? Ein Essay von Professor Dr. Gerd Schwerhoff.
22 Minuten
Kein Konflikt hat die zweite deutsche Demokratie so gespalten wie der über die Grenzen der Einwanderung. In dieser Lage führt kein Weg um eine strategische Konzeption herum, die die Bereitschaft zu helfen mit dem Willen zur Behauptung des Eigenen verbindet. Diesen mittleren Weg haben wir noch nicht gefunden. Um ihn zu finden, müssen wir lernen, in einer Sprache der Mitte über die Aufgabe, vor der wir stehen, miteinander zu reden. Ein Essay von Professor Dr. Peter Graf Kielmansegg.
25 Minuten
Vor 40 Jahren veränderten konservative Revolutionäre die Ordnung der Welt. Papst Johannes Paul II. und der iranische Ajatollah Chomeini standen unverkennbar für eine neue politische Bedeutung von Religionen. Deng Xiaoping wollte den Kapitalismus den chinesischen Kommunisten dienstbar, Margret Thatcher mit Hilfe des ungezügelten Kapitalismus Großbritannien „great again“ machen. Sie alle prägten nicht nur ihre eigenen Länder nachhaltig. Ein Essay von Professor Dr. Frank Bösch.
25 Minuten
Die parteipolitische Polarisierung ist heute größer als zu jedem anderen Zeitpunkt der amerikanischen Geschichte. Das bedroht die Funktionsfähigkeit des politischen Systems. Denn es ist auf die Fähigkeit und die Bereitschaft zum Kompromiss aufgebaut. Ein Essay von Professor Dr. Stephan Bierling.
23 Minuten
Als Provisorium für die Zeit der Teilung wurde es geschaffen, zum Definitivum im vereinigten Deutschland ist es geworden. Nun steht der 70. Geburtstag des Grundgesetzes bevor. Ist es noch immer auf der Höhe der Zeit? Ein Essay von Professor Dr. Dieter Grimm.
22 Minuten
Auf den ersten Blick könnte der Rechtspopulismus als Manifestation des altbekannten Autoritarismus durchgehen. Begreift man den Populismus indes als grundsätzlich misstrauende und paranoide, vor allem aber tendenziell antiautoritäre Bewegung, lassen sich viele Phänomene viel besser erklären. Ein Essay von Dr. Torben Lütjen.
22 Minuten
In den aktuellen kirchlichen Stellungnahmen aus Deutschland zu Flucht und Migration bleibt das Erfordernis einer Grenzkontrolle ein blinder Fleck. Der Heilige Stuhl und Papst Franziskus kennen das Thema Grenzen in ihren Stellungnahmen noch weniger. Mit der katholischen Soziallehre hat das nichts mehr zu tun. Ein Essay von Professor Dr. Manfred Spieker.
F.A.Z. Essay

F.A.Z. Essay

FAZ Essay (Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZ)