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F.A.Z. Essay Archiv

111 Episoden
22 Minuten
Den von Kompromissen gekennzeichneten Modus der Politik zu verteidigen, heißt nicht, ihm alles zuzutrauen. Mit Wertkonflikten tut er sich schwer, mit Identitätskonflikten noch schwerer. Ohne sich wirklich Rechenschaft darüber abgelegt zu haben, was es tat, hat sich Deutschland durch die Migrationspolitik beträchtliche Risiken aufgeladen. Sie geben dem Thema „Verteidigung der Politik“ eine ganz neue Dimension. Ein Essay von Professor Dr. Peter Graf Kielmansegg.
26 Minuten
Die Rebellion der Studenten und die Revolte der Jugend haben 1968 zwar keine steinernen Verhältnisse zum Tanzen gebracht. Aber sie waren im letzten Drittel der Sechzigerjahre ein getriebener, zugleich treibender und übertreibender Ausdruck von gesellschaftlich tiefgreifenden Veränderungen. Axel Schildt, langjähriger Direktor der Forschungsstelle für Zeitgeschichte und Professor für Neuere Geschichte an der Universität Hamburg, blickt zurück.
22 Minuten
Den belgischen Kardinal Leo Suenens hatte schon während des II. Vatikanischen Konzils eine düstere Vorahnung ergriffen. Er sprach von einem „zweiten Fall Galilei“, sollte Papst Paul VI. an dem Verbot jeder Form künstlicher Empfängnisverhütung festhalten. Im Sommer 1968 war es soweit: „Humanae vitae“ war in der Welt. Nicht nur Suenens’ Warnungen waren vergeblich gewesen. Auch der Mainzer Weihbischof Josef Maria Reuss hatte gekämpft. Nun war auch er, wie Millionen Katholiken weltweit, „in innere Not gekommen“. Ein Essay von Daniel Deckers.
24 Minuten
Der Prager Frühling 1968 begann als zaghafte Reform von oben und wurde als revolutionäre Massenbewegung zu einer Herausforderung für den von der Sowjetunion geführten Ostblock. Es dauerte kein halbes Jahr, da rollten auf den Straßen der tschechoslowakischen Hauptstadt die Panzer. Ein Essay von Professor Dr. Martin Schulze Wessel, München.
25 Minuten
Der katalanische Nationalismus zählt zu den erstaunlichsten Phänomenen der jüngeren Geschichte Spaniens. Vor gut hundert Jahren war er eine Reaktion auf die Identitätskrise Spaniens. Heute hat er das Potential, die Einheit des Landes zu zerstören. Birgit Aschmann, Historikerin an der Humboldt-Universität zu Berlin, erklärt warum.
23 Minuten
Für den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder ist das Kreuz „ein grundlegendes Symbol unserer bayerischen Identität und Lebensart“. Der Horizont von Heinrich Bedford-Strohm, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und Vorsitzender des Rats der Evangelischen Kirche in Deutschland, ist mehr als nur etwas weiter.
F.A.Z. Essay

F.A.Z. Essay

FAZ Essay (Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZ)