mit Milch und Zucker Archiv
298 Episoden
1 Stunde 22 Minuten
Mit Menschen zu arbeiten heißt vor allem Verantwortung zu übernehmen. Claudia ist seit mehreren Jahren die Direktorin des Parlamentsklubs der NEOS. Dort koordiniert, delegiert, organisiert und leitet viele verschiedene Menschen, die zwar ein gemeinsames Ziel haben, aber die unterschiedlichsten Wege nehmen, um dorthin zu kommen. Eine Ordnung in diese Menge an Menschen zu bringen ist keine leichte Aufgabe, vor allem ist es keine Aufgabe für die es einen vorgefertigten Ablauf gibt. Umso schöner ist es, wenn sie jeden Tag in der Früh ihren Fixpunkt im Kaffee am Weg in die Arbeit findet, egal wie früh sie dafür aufstehen muss. „Der Grund warum ich mein Leben so leben kann wie ich es tue, ist weil ich schöne Momente im Alltag finde.“ Warum es von ihrer Hochzeit keine Fotos gibt und wie sie ihr tagtägliches Leben meistert, trotz Felsbrocken die ihr entgegengefallen sind, erzählt sie im Podcast.
1 Stunde 5 Minuten
Was schön ist und was nicht, liegt ganz im Auge des Betrachters. Die eine sieht ein Haus mit Rissen und kaputten Fenstern, der andere erkennt einen Altbau mit viel Potential. Eigentlich gut, denn ansonsten würden wir alle in den gleichen Wohnungen wohnen, die gleiche Sachen tragen und alle würden wir die gleichen Menschen attraktiv finden. Sind wir also froh, dass das nicht so ist. „Ich halte etwas für ästhetisch, wenn eine Logik dahinter ist.“ Das stilvoll Schöne verlangt nach einer Reaktion. Reaktionen verleiten zu Aktionen. So auch bei Linus. Wer ihn kennt, weiß das. Wer seine Instastories kennt, weiß das auch. Wer die im Übrigen nicht kennt, sollte sich das unbedingt einmal anschauen. Woher sein Sinn für das Schöne kommt und wie wichtig ihm das Thema ist, erzählt er in der Podcastfolge.
1 Stunde 26 Minuten
Bodypositivity, Selflove und Selfcare sind Phrasen, Worte und Hashtags, die uns immer häufiger um die Ohren flattern. Sie wirken schon fast wie eine Plattitüde. Eine Tasse Kaffee mit der besten Freundin ist nicht mehr nur das, sondern explizit Qualitytime die wir im Rahmen unserer Selfcare brauchen. Daran ist nichts verwerflich, schon gar nicht wenn man es ernst meint. In diesem Zusammenhang, fällt auch immer wieder das Wörtchen „Yoga“. Sich selbst kennenlernen, Zeit für sich nehmen, erden und runterkommen. Weg von Stress und Alltag. "Wenn du deine eigene innere Einstellung änderst, macht dir das, das Leben weniger leidvoll." Alles wird ähnlich belächelt. Esotertisches Quaqua, nur für superflexible Instagramladies auf Bali geeignet und wie man atmet, weiß ich doch eh. Für Yoga muss man nicht flexibel sein, sagt Vreni. Sie muss es wissen, sie ist der Profi. Seit mehreren Jahren praktiziert sie Yoga und leitet seit Kurzem sogar selbst Einheiten. Zentral beim Yoga ist die Arbeit mit sich selbst, weshalb sie sich auf ein Schweigeretreat begab. Wie ihre Erfahrungen waren, wie schwer es ihr gefallen ist tagelang einfach ruhig zu sein und nachzudenken und was das erste war, dass sie nach dem Brechen des Schweigens gesagt hat, erfahrt ihr in Vrenis Podcastfolge. Was sie noch sagen wollte, nachdem sie tagelang geschwiegen hat.
1 Stunde 12 Minuten
Neu anfangen, ein neues Leben aufbauen und das alte in drei Kisten packen. Wenn der Gedanke da ist auszuwandern kann die Umsetzung schnell gehen. Job- check, Unterkunft- check, Steuernummer- check. Und dann ist man da. In einer neuen Umgebung, mit neuen Leuten. Neue Erfahrungen warten und die Erlebnisse sind jedes Mal aufregend. „Es kennt mich kein Mensch, deswegen kann ich mich neu erfinden. Wenn ich Musik hör, dann sing ich gern dazu und tanz dazu. Wenn ich in Österreich bin mach ich das nicht. Wenn ich in Dublin mit dem Rad fahr, dann sing ich dazu und tanz dazu. Dort bin ich dann halt der tanzende Typ am Rad.“ Flo lebt seit fast einem Jahr in Irland und hat sich ein neues Leben geschaffen. Was er an Österreich vermisst, ob er überhaupt was vermisst und wie er in Irland zurechtkommt, erfahrt ihr in der Folge.
20 Minuten
„Was ich dir noch sagen wollte“ heißt die Serie die wir gemeinsam mit Fanni gestartet haben. Dass das nicht immer, wie von uns zuerst gedacht, eine negative Richtung einschlagen muss, wurde uns bereits am Ende der ersten Folge bewusst. Unsere Fanni ist aber nicht nur ein einfühlsamer, lebensbejahender und fröhlicher Mensch. Sie ist reflektiert und hat das größte Herz der Welt. Sie ist wie die Stadt die sie so sehr liebt. Wien! Wer Fanni kennt, kennt auch die Christl. Die kommt manchmal aus der Fanni heraus und lässt alle schönen und schönschrecklichen Seiten von Wien erkennen. Im besten Wiener Dialekt sagt sie dass, das was sich andere nur denken. Ihr sollte eigentlich ein eigener Podcast gewidmet werden, denn die Christl ist ein Unikat. Genau wie Fanni. Auf ihrer Geburtstagsparty haben wir ihre Gäste befragt was sie Fanni immer schon sagen wollten. "Ich bin stolz, dass ich ihre Mama sein darf" Eva, Fannis Mutter.
23 Minuten
Es klingt kitschig aber das Sziget ist nicht ohne Grund eine eingeschworene Festivalgemeinde. In Zeiten von politischen und gesellschaftlichen Aufruhr, trifft man in dieser Woche auf Gleichgesinnte, die die Welt positiv hinterlassen und sehen wollen. Die sich zusammentun und über Themen reden. Die probieren den ersten Schritt zu tun und dabei eine gute Zeit haben wollen. Die Kraft der Vielfalt ist eine vereinigende Kraft, die dazu beitragen kann, Veränderungen um uns herum zu schaffen. We are all different: we come from different parts of the world, speak different languages, believe in different faiths, have different skin colors, have different interests & taste and we prioritize differently. However, when we all gather together we can realize that the power of our diversity unites us and together we can change our environment. (https://szigetfestival.com/en-int/love-revolution)
11 Minuten
Sommerzeit ist Festivalzeit. Von Musik über Film bis hin zu Theater und Essen ist alles dabei. Warum zieht es uns aber auf Festivals? Was ist das besondere an ihnen? Und warum gibt es eigentlich nur Menschen die gerne auf Festivals gehen und Menschen die sie überhaupt nicht mögen? Für uns geht es diese Woche auf das für uns beste Festival der Welt und haben das zum Anlass genommen, mit Menschen darüber zu sprechen, warum sie auf Festivals gehen oder warum nicht.
1 Stunde 11 Minuten
Es gibt so vieles, dass uns oft unter den Nägeln brennt. Dinge, die wir noch sagen wollten. Worte, die wir noch schreiben wollten. Schreiattacken, die wir jemandem ins Gesicht pfeffern wollten. Wieso tun wir das nicht einfach? „Bei Lob, wenn es ehrlich gemeint ist, kann ich mich nie in Gefahr begeben, sondern schaffe immer nur mehr Schönheit.“ Matthias hat sich selbst eine Challenge gesetzt. 107 Tage, 107 Texte. 107 Geschichten, Gedankengänge oder Erzählungen. Sie handeln von Menschen, die ihn in irgendeiner Art und Weise bewegt haben und davon was er ihnen vielleicht noch mitgeben will. Nicht nur negatives, wie er festhält. Denn vieles von dem, was wir anderen noch sagen wollen, ist zwar unter einem negativen Licht, aber genauso sollten wir uns an der Nase nehmen und positives weitergeben. Ein einfaches Danke, ein Lob, ein „Das hast du gut gemacht!“ Bei der Serie "Was ich Dir noch sagen wollte" freuen wir uns Fanni Gaismayer als Gasmoderatorin an Board zu haben. Matthias ist Geschäftsführer der Musikagentur http://www.toechtersoehne.org und der Textagentur http://www.art-hybris.com
1 Stunde 11 Minuten
Hannes und Martin erkannten das Bedürfnis vieler und wollten sie wieder zusammen ans Lagerfeuer bringen. Mit story.one wurde eine Plattform geschaffen, bei der Geschichten wieder erzählt werden. Aufgeschrieben, weitergegeben, öffentlich gemacht. Beim Lesen der vielen Geschichten die es auf der Plattform bereits gibt durchlebt man viele Emotionen. Sie regen zum Nachdenken an, nehmen mit auf Reisen, warnen vor bestimmten Situationen. Bringen zum Lachen und zum Weinen. Vor allem aber bringen sie uns wieder an ein virtuelles Lagerfeuer, an dem wir unser Erlebtes austauschen
1 Stunde 16 Minuten
Ein gängiges Land Klischee der Wiener ist ja, dass sich am Land alles und jeder kennt. Jeder weiß wohin du gehst, woher du kommst, mit wem du dort warst und was du dort getan hast. Dieses Klischee scheint zu stimmen. „Wenn man keinen Bock hat sich in der Dorfstruktur einzubringen, bist du natürlich was die soziale Kontrolle angeht ein gefundenes Fressen.“ Einerseits ist diese „Ein jeder kennt jeden“ Kultur, gerade als junger Mensch, anstrengend. Je älter man wird, desto mehr lernt man sie zu schätzen. Eine Gegend in der man auf gewisse Dinge vertrauen kann. In der ein Sicherheitsgefühl da ist, in der die Tür auch einfach offen bleiben kann. Hansi lebte sowohl in Wien, als auch in Vorarlberg, wo er nun für den Landtag kandidiert. Er liebt Island, weil man dort alleine sein kann und es trotzdem in vielen Dingen wahnsinnig fortschrittlich ist. Hört ihm dabei zu, wie er darüber spricht was er an der Stadt liebt und was am Land.
33 Minuten
… behind the scenes Wir gehen zurück an den Start und zeigen euch unseren Teaser, den wir nie gesendet haben. … you never heard Mit Jürgen haben wir über Therapie geredet und die Stigma die damit verbunden sind. Rausgeschnitten haben wir den Teil in dem wir mit ihm über Sucht gesprochen haben. Jürgen erzählt wie man als Angehörige mit Suchtkranken umgehen kann und welche Erfahrungen er als Therapeut in den ersten Jahren gemacht hat. Am Valentinstag haben wir mit Esther eigentlich über die Beziehung zu sich selbst gesprochen. Wie es aber manchmal ist kommen wir auf andere Themen, wie hier zum Beispiel, wo wir dann mit ihr über das Thema Fotografie geredet haben. … we still think about Tom, der evangelische Pfarrer aus einer unserer ganz frühen Folgen, hat mit uns über Glaube, Kirche, Vertrauen und Verantwortung gesprochen. Seine Sicht auf all diese Dinge war nicht ganz so wie wir uns das vor dem Gespräch gedacht haben und mit vielen Aussagen hat er uns sogar überrascht. Schon allein deshalb ist uns das Gespräch in Erinnerung geblieben, aber auch wegen Toms Offenheit und den Mut Dinge anzusprechen, die gegen die vorherrschende Meinung der Kirche gehen. Mit Sofia haben wir über die Entstehungsgeschichte ihrer Plattform „Viva la Vulva“ gesprochen. Sie ist nicht unähnlich zu unserer Geschichte von „mit Milch und Zucker“, weshalb das Gespräch mit Sofia unglaublich spannend war.
1 Stunde 8 Minuten
Als Volksschullehrerin oder als Volksschullehrer übernimmt man Kinder in die Obhut, die es noch nicht gewohnt sind mehrere Stunden am Stück ruhig zu sitzen und sich zu konzentrieren. Das letzte Jahr im Kindergarten soll sie darauf vorbereiten, doch wer bringt fünf Jährige wirklich dazu sich darauf einzustellen, dass ab dem nächsten Jahr der „Ernst des Lebens“ beginnt, wie es oft heißt. In der ersten Klasse Volksschule ist man weg von seinen Kindergartenfreundinnen und Freunden. Weg von den Kidergartenpädagoginnen und Pädagogen. Weg von der Schaukel, der Rutsche, der Bastelecke, der Kuschelecke. Hin zu in einer Reihe sitzen und zuhören. „Die eigene Persönlichkeit ist immer ein großer Teil davon, wie du in der Klasse stehst. Das ist auch sehr wichtig, weil genauso unterschiedlich wie die Lehrerinnen und Lehrer sind, sind auch die Kinder.“ Katharina hat ihr erstes Jahr als Volkschullehrerin hinter sich und erzählt über ihren Alltag, Gespräche im Lehrerzimmer und was Eltern beitragen können.
46 Minuten
… behind the scenes Von Anfangsschwierigkeiten, über Versprechern, Sätze die nicht zu Ende gedacht oder gesagt werden bis hin zu unzählig merkwürdig betonten Worten und vielen ähs und mhhhs. … you never heard Was viele nicht wissen ist, dass unsere Aufnahmen oft noch viel länger sein könnten. Bei Anna hatten wir fast drei Stunden Rohmaterial. Das Thema Vegetarismus haben wir besonders ausführlich besprochen, da es aber nicht ganz in unser Überthema passte, viel es dem Schnitt zum Opfer. Auch mit Simon haben wir noch viel, viel länger geredet, als das was ihr zu hören bekommen habt. Unser Exkurs zum Thema Harry Potter hat den Cut auch nicht geschafft, den Ausflug dorthin gibt es jetzt für euch. … we still think about Jeder Gast der uns besuchen kommt ist besonders. Jede und Jeder vertraut uns nicht nur ihre oder seine Geschichte an, sondern vertraut auch auf uns, dass wir die Geschichte respektvoll behandeln. Bei Andreas war es die ungemeine Vielfalt seiner Geschichten die uns so beeindruckt hat. Die Vielzahl an Erlebnissen, die Tiefe seiner Erzählungen. Erika hat unsere erste Minefieldsfolge zum Thema Gender begleitet. Sie erzählte davon wie man als Drag Queen plötzlich Verständnis für Probleme findet, mit denen oft nur Frauen* zu kämpfen haben.
1 Stunde 3 Minuten
Entwicklung ist ein schwieriges Thema. Egal ob es die eigene Entwicklung ist, von der 15jährigen die sich Rat von der Oma holt zur eigenständigen Frau die ihre Sachen packt und ein Jahr nach Mosambik zieht oder die Entwicklungszusammenarbeit, die man im Fachjargon auch EZA nennt. „Ich hab beide Seiten in mir. Entweder ans andre Ende der Welt ziehen oder mah zach, außerhalb meines Bezirks, da geh ich nicht hin.“ Sophie-Marie hatte die Chance in Mosambik zu leben und dort in der Entwicklungszusammenarbeit zu arbeiten. In Mosambik anzukommen, plötzlich angestarrt zu werden, mit den (langsamen) Mühlen der Entwicklungszusammenarbeit umzugehen und Fertigkeiten zu lernen um wirklich helfen zu können. All diese Eindrücke prasselten auf sie ein und haben sie doch positiv geprägt und wachsen lassen. Anpacken, mutig sein und sich nicht von Herausforderungen abbringen lassen würden wir ihr Credo nennen. Hört in die Folge mit Sophie-Marie rein und erfahrt auf welche Fragen wir eine Antwort gefunden haben.
50 Minuten
Entschuldigungen, Danksagungen, Dinge die einem einfallen, sobald die Tür nach einem Streit zufällt. Es gibt so vieles, das wir unausgesprochen lassen. So vieles das uns unter den Nägeln brennt, uns manchmal Jahre lang auffrisst. „Denk einfach mal drüber nach, was du sagst.“ Christiane an Person X „Ich verstehe nicht warum.“ Brenda an Person Y „Es tut mir leid“ Fanni an Person Z Wir starten mit „Was ich dir noch sagen wollte“ ein neues Format. Egal ob es um Unsicherheiten, Verletzungen, Kränkungen, Egoismus, Komplimente oder etwas anderes geht, das in uns brodelt. Es ist an der Zeit es hinaus zu lassen und dem Gesagten Raum zu geben. Fanni war bereits im Winter bei uns zu Gast und steigt jetzt im neuen Format als Co Moderatorin mit ein. Du hast auch etwas, das du los werden möchtest? Tritt mit uns in Kontakt und erzähl uns deine Geschichte.