mit Milch und Zucker Archiv
298 Episoden
1 Stunde 4 Minuten
(08:42) Kaffee bedeutet auch Arbeit, weil er meistens bei einem Vorgespräch stattfindet. (08:56) Der Kaffee als Genuss ist oft auf Dienstreisen gar nicht drinnen, weil einfach die Zeit nicht da ist. (09:27) Ich liebe es Dokumentationen zu machen. (10:39) Direkt vor Ort zu sein, wo etwas passiert, ist priceless. (12:06) Wenn ich irgendwo draußen bin und es passiert etwas, nehme ich die Leute an der Hand und zeig ihnen wie es wirklich ausschaut. (14:07) Was wir auf keinen Fall wollen ist, dass wir irgendwem im Weg stehen. (16:45) Das ist das A&O von dem Job, man muss sich was trauen, im Sinn von „die Leute ansprechen“. (17:20) Man muss die Scheu ablegen und einfach sagen: Ich geh jetzt dahin und frag einfach. (17:42) Man lernt auch dazu in all den Jahren, wie weit kann ich gehen, was kann ich mit dem Gewissen vereinbaren und was geht halt nicht. (18:08) Nur mit einem gegenseitigen Vertrauen kriegt man auch gute Geschichten und ehrliche Geschichten. (20:11) Es gibt immer wieder Situationen, wo man Mitgefühl zeigt, weil mans wirklich ehrlich meint. (27:18) Wir hören uns zwar beide Seiten an, aber es gibt keinen Kompromiss, wenn es um Menschenrechte geht. (30:59) Dieses extreme Misstrauen und die Distanzlosigkeit habe ich vor den Coronademos noch nie erlebt. (40:58) Es kann doch nicht sein, dass ich meine Arbeit nicht mehr machen kann ohne, dass ich einen Sicherheitsschutz um mich habe. (48:58) Wir waren dazwischen auch im Meer baden. (53:01) Ich bin jemand der sehr gerne lacht und viel lacht und laut lacht. (54:46) Ich finds voll nett, wenn die Leute herkommen und sagen: "Ich find das super was sie da machen und immer weiter so". (58:18) Ich könnte mir nichts Faderes vorstellen als den ganzen Tag im Parlament zu sitzen. (58:31) Für mich ist das Berichtenswerte das was da draußen passiert bei den Leuten und wies den Leuten direkt geht. (01:00:34) Es ist ja eigentlich absurd, dass es ein Virus gibt aber alle Länder komplett unterschiedlich handeln.
37 Minuten
(01:54) Questions to go-was ich dir noch erzählen wollte Edition. Ein kurzer, knackiger Titel. (02:47) Vielleicht geht sichs aus, dass wir die 200. Folge in persona aufnehmen. (04:10) Wie org, dass ich zwei Jubiläumsquotes raussuch. (04:43) Mich hat die Aufnahme und die Folge zum Nachdenken angeregt. (06:15) Was mich sehr berührt hat, ist diese Leichtigkeit, mit der sie Zuneigung zueinander ausdrücken. (07:15) Wenn man die Freunde von eigenen Freunden kennenlernt, dann lernt man die Freunde auch nochmal anders kennen. (10.05) Wir haben recht schnell zwei Wale gesehen. (11:25) Ich mach in der Früh mein Instagram auf und seh die Tsunamiwarnung und dann deine Instastory vom Meer. Das war stressig. (15:03) Ich weiß doch bei Gott nicht mehr was 2020 passiert ist. (16:15) Dieser Moment, kurz bevor man den Test aufmacht und sich denkt „Hoffentlich ist das grün und es steht negativ.“ (16:22) Ich muss immer noch nachdenken ob „negativ“ gut ist. (18:54) Do not move your shoulder? Ich zeig dir, wie beweglich ich bin! (19:40) Ich war spontan Grippe impfen. Das war auch wahnsinnig lustig. (21:10) In was für glücklichen Zeiten wir leben. (26:20) Ich will nicht so was Langweiliges sein wie ein Hund, aber Pinguine sind lustiger als ich. (27:55) Ich bin ein Eichhörnchen! (36:24) Wir machen keinen Podcast, wir schaffen Zeitdokumente.
54 Minuten
(4:10) Im Beaulieu haben wir gegessen, im Cafe Korb haben wir Kaffee getrunken. (M) (4:52) Ich habe mir gedacht, ich möchte meiner Freundin einmal was Gutes tun und mich hat es gefreut, wie sehr sie sich gefreut hat. (A) (6:15) 20 Jahre ist das jetzt her. Nicht zu fassen (M) (9:40) Ich bin ihr auch dankbar, wenn sie mir offen ins G‘sicht sagt „Was machst denn für an Scheiß?“ (A) (12:52) Rudolfsheim-Fünfhaus trifft Favoriten. (M) (15:39) Die Tatsache ist, dass wir uns einfach liebhaben. (M) (20:45) Bei der ersten Begegnung war gleich klar, das kenn ich. Unsere Biographien sind sehr ähnlich (A) (21:24) Wenn ich mich selber zerfleische, dann kommt der Andreas mit seiner Güte daher. (M) (23:10) Jetzt wein ich gleich. (M) (25:29) Eines der Grundbedürfnisse eines jenen Menschen ist, so gesehen zu werden, wie man ist. Und beim Andreas fühl ich mich angschaut und gesehen. (M) (32:08) Manche mögen Katzen, ich liebe Nymphensittiche. (A) (33:14) Wallendes Haar, Wind im Gesicht und Tänzer, die vor mir knien. Das will ich. (M) (35:26) Die Clownerie ist eine neue Facette, die dazugekommen ist. (A) (41:09) Wir sind emotional verbundene Spontanfreunde. (M) (44:42) Unsere Freundschaft darf präsent Platz haben und darf auch einmal längere Pausen machen. (M) (47:06) Ich glaub wir werden voll berühmt. (M)
1 Stunde 3 Minuten
(07:41) Whenever you go to Bosnia, you will never be hungry, because everybody will over you food, you will not be thirsty because they will offer you to drink. (07:53) We are proud of being kind. (13:52) I personally developed in project-writing and strategic planing. (14:15) We are recognized as organisation that always brings strangers to Ključ. (17:25) During the COVID Crisis in 2020, we offered our Youth Hostel as Covid Ambulance. (18:27) The name "Kosmos" for our Youth Center, we pulled that out of a hat. (20:59) Other Organizations educated us how to write a good project. (23:44) We have so many functions that nobody really understands. (24:23) Everything changed when we started our first project. (31:17) People left Bosnia and Ključ because of the financial insecurity and the insecurity for the family. (38:49) We thought we leave Ključ vor one month and than we come back and the war will be over but it went on for another 3 years. (41:34) The last Bosnian King was captured in Ključ in 1463. (47:12) Bosnia and Hercegovina is the heart shaped land. (49:11) Sarajevo has a soul. (49:41) Sarajevo has suffered a lot but its the point where culture meets. (52:22) To be healthy and happy that's the most important thing. (54:36) I have this crazy wish to visit the United States of America. (1:00:09) We just have to dream on.
47 Minuten
(05:44) Wein beschäftigt mich schon mein ganzes Leben. (06:54) Alles in allem ist es einfach schön zusammenzuarbeiten. (07:31) Jeder kann etwas in den Betrieb einbringen, wenn man versucht, dass es das Beste für alle ist. (09:35) Die Weinlese ist das spannendste für die Winzerin oder den Winzer. (09:57) Weinlese bedeutet, Emotionen einzufangen und schauen, dass man wirklich das Beste gibt. (10:29) Ab Mitte August bis Oktober gehts eigentlich nur ums Wetter. (12:33) Wir tun jirten und dann ausgeizen. (13:58) Mein Papa war mit meiner Mama in Südafrika und hat sich in die Rebsorte Shiraz verliebt. (14:33) Jeder Weingarten hat eine eigene Story. (16:11) Wenn ich sage, ich möchte etwas Neues probieren, dann ist der Opa am Anfang ein bisschen skeptisch. (17:17) Ich möchte das machen, was mir selber Spaß macht. (20:11) Alles was mir Spaß macht, kann ich in meinem Beruf verbinden. (21:58) Wein ist ein Erlebnis. (22:51) Man sollte das trinken, was einem Spaß macht und schmeckt. (25:19) Es ist schön, wenn Leute mit Wein eine bestimmte Geschichte verbinden. (27:23) Ich habe 2016 maturiert und meine Eltern haben mich damals mit einem großen Weinfass überrascht, wo mein Gesicht eingraviert ist. (29:25) Natürlich gibt’s hin und wieder einen der sagt:“ Na du als Frau musst nicht die schweren Kisten heben.“ (30:03) Es steigen immer mehr Frauen ein, gerade im Traisental gibt es viele Winzerinnen. (33:07) Auf irgendeinem Fleckchen Erde gibt es den Wein, den man am liebsten hat. (40:29) Ich bin ein sehr glücklicher Mensch. (42:48) Ich hoffe, dass ich viele Leute damit begeistern kann. (43:26) Wenn ich zu einem Wein eine Geschichte habe, dann ist es ein guter Wein für mich. (43:46) Winzerinnen dürfen Bier trinken, aber ich bin keine Biertrinkerin. (45:14) Einschenken bedeutet Freude schenken.
38 Minuten
(03:20) Der beste Kaffee 2021 war der Kaffee am 18. Juli in der Früh. Weil am 17. Juli habe ich geheiratet. (C) (05:27) Manche Dinge waren hoffentlich das erste und letzte Mal. (B) (06:41) Wir haben schon gedacht Delta ist der Gipfel von zach. (B) (11:54) Meine besten Kaffees dieses Jahr waren die, wo man sich wieder mit Menschen treffen konnte. (B) (13:02) Man muss Angst haben, wenn man uns neu kennenlernt, dass man gleich Podcastgästin oder Podcasgast ist. (B) (14:42) Es ist so toll mit Menschen zu arbeiten, die mit Kultur und Musik zu tun haben, es ist einfach bereichernd. (B) (16:16) Ich habe habe gelernt, man sollte immer mehr Zeit einplanen fürs Kisten packen als man glaubt, dass man braucht. (C) (16:35) Es ist okay, wenn sich Pläne ändern, und meistens ist es gut wenn sie sich ändern. (C) (18:04) Ich habe gelernt besser mit Veränderungen umzugehen. (C) (18:58) Es passiert glaub ich nicht so oft, dass man in einem Jahr heiratet, den Job aufgibt und in ein anderes Land umzieht. (C) (19:22) Mir geht es schon auf die Nerven, dass du so weit weg wohnst. (B) (21:10) Mit Milch und Zucker trägt sehr viel dazu bei, dass wir uns regelmäßig hören. (C) (22:15) Ich hatte so eine Phase, da wollte ich unbedingt Schlagzeug spielen, aber es ging nicht, in der Wohnung mit anderen Leuten rundherum und mit anderen Leuten in der Wohnung. (C) (23:42) Im ersten Jahr von mit Milch und Zucker haben wir gesagt es wäre das große Ziel Markus Wiebusch im Podcast zu haben. (B) (28:56) Wir haben 2021 keinen Montag ausgelassen. Jede Woche eine neue Folge. (B) (30:04) Wir hatten jetzt schon 2 Jahre keine Klausur. (C) (31:19) 2021 war ein sehr emotionales Jahr. (C) (31:20) Was mich immer noch zum Lachen bringt ist, wenn ich sage: mein Mann. Das finde ich immer noch lustig. (C) (32:27) Brenda: Ich habe jetzt ein bisschen lachen müssen. Unsere Verabschiedung, bevor ihr in die USA gegangen seid. Christiane: Die war ja ein Witz (..) aber es wurde uns beiden sehr gerecht. (33:35) Sascha und ich haben eine Challenge miteinander, wir kann längere Sprachnachrichten schicken und da waren schon einige dabei die waren echt lustig. (B) (34:30) Ein Last Resort Lachen. (C) (36:17) Was bringt 2022? Hoffentlich eine Arbeitserlaubnis. (C)
3 Minuten
Frohe Festtage von mit Milch und Zucker! Michaela ist Schauspielerin und Lyrikerin. "Eine Umarmung" wurde im April 2020 von ihr verfasst, am 21 Lockdown-Tag.
58 Minuten
(05:46) Es gibt so viele gute Espressosorten. Ich finde das Schöne ist das Entdecken von neuen Geschmäckern und da muss man sich durchprobieren. (05:55) Der schönste Espressomoment ist in vollkommener Ruhe und Harmonie. (06:18) Italien macht eins sehr gut finde ich, sie verkaufen alles als wäre es das Beste auf der Welt. (06:30) Wenn Italiener über ein Produkt zu reden beginnen, willst du es in der Sekunde haben. (07:51) Essen ist immer ein miteinander und selten ein gegeneinander. (08:23) Im TIAN haben wir beschlossen am 24igsten, 25igsten und 26igsten zu zuhaben damit wir alle bei unseren Liebsten die Tage verbringen können. (08:59) Der Duft von frisch gebackenen Keksen löst bei mir eine wunderbare Emotion aus. (09:38) Das Schönste ist, wenn alle zusammensitzen, wenn man füreinander Zeit hat, und was natürlich ein schönes Erlebnis ist, wenn du Kinder um dich hast. (11:12) Weihnachten in der Gastro war eine unglaublich tolle Zeit. In der Lehrzeit hat man besondere Gerichte gemacht, superschöne Schaustücke und das habe ich eigentlich immer genossen. (11:35) Seitdem ich gelernt habe mich zu mögen, fällt es mir auch leichter die Weihnachtsfeste 100%ig zu genießen und vor allem mich auch darauf zu freuen. Das ist schön. (11:56) Mir ist es unangenehm, wenn sich Leute für Geschenke bedanken, weil ich gebs ja gern und das macht mich verlegen. (12:02) Wenn ich beschenkt werde, wünsche ich mir immer eine Kleinigkeit, die ich mir kaufen könnte, aber nie würde, wie zum Beispiel einen Schuhlöffel. (12:57) Ich koche wahnsinnig gerne und die Zeit in der Küche ist etwas schönes. (13:05) Ich bin auch sehr neugierig, wenn jemand kocht, bin ich gerne in der Küche und steck überall meine Nase rein. (13:18) Man macht mir eine Freude, wenn man mich kochen lässt. (15:12) Man sollte seine eigene Tradition machen, warum muss man immer in alte Fußstapfen treten. (15:42) Was am Weihnachtsabend am Tisch ist, da sollte man sich vielleicht aus der Komfortzone bewegen und etwas Neues machen. (15:51) Für mich ist es wichtiger, dass die Leute um mich sind, die ich liebe und mit denen ich Zeit verbringen möchte, dass das Essen hervorragend ist, aber was serviert wird, dem schenk ich nicht wirklich eine Bedeutung. (18:51) Was ich an Weihnachten schon gut finde ist, dass man sich mehr Mühe gibt, dass alle zusammenkommen. (19:22) Was ich nicht mag ist das aufgesetzte freundlich sein und wir müssen uns jetzt alle lieb haben, wenn es nicht authentisch ist, vergiss es. (19:48) Ich habe gerade die schönste Zeit meines Lebens. (20:04) Ich bin lieber im Hier und Jetzt als fünf Jahre im Voraus. (20:24) Du gestaltest jetzt die Zukunft. (21:36) Mich hat immer schon fasziniert, wenn mehrere Menschen gemeinsam etwas erreichen. (25:39) Man muss schon erkennen, wir sind Dienstleister und Dienstleistung ist etwas schönes. (27:38) Es ist eine Tugend, dass man miteinander normal kommuniziert. (27:51) Wenn man schon die Stunden sehr intensiv verbringt mit den Leuten, dann gestalte es doch so, dass jeder mit Freude kommt. (28:50) Das Schöne an der Gastronomie ist, dass Du keine Grenzen hast. (29:27) Unser Beruf richtig ausgeübt, macht sehr viel Sinn und bringt auch Freude zu Leuten. (34:27) Vor Weihnachten ist man meistens besinnlich und nachdenklich und man besinnt sich darauf, wer sind die engsten und guten Freunde, und eigentlich sollte man sie um sich scharen. (Sepp) (42:44) Gehts zum Bierführer, bestellts was der Sepp kocht und ihr seids 100-prozentig glücklich. (44:32) Gemeinsam wieder einmal etwas machen, das wäre eine Freude. (Sepp) (47:29) Du bist für mich ein Vorbild. (Sepp) (51:24) Sepp ist jemand auf den du dich auch in den schwersten Stunden 100-prozentig verlassen kannst. (52:25) Ich schaue, dass ich nie im Streit einen Abend beende. (53:10) Schenken, soll keinen Stress machen und Zeit miteinander zu verbringen sollte auch keinen Stress machen. (53:56) Die Bedeutung von Weihnachten ist nicht, dass man sich beschenkt.
56 Minuten
(06:31) Jedes Meeting ist in einem Starbucks. (06:55) Ich liebe Wiener Kaffeehäuser. (07:22) Ich war immer die, die zuhause Geschichten erzählt hat. (10:14) Obwohl ich schon ein Jahr in London gelebt habe, war es hart die ersten Monate hier zu studieren. (11:19) Meine Leidenschaft ist Film. (14:37) Für viele ist es einfach viel zu schwierig alles zusammenzupacken und zu sagen: Ich zieh in ein anderes Land. (15:35) London ist meine Traumstadt. (16:50) Man schaut sich Serien in ein, zwei Tag an und binged und dadurch braucht es so viel Content und das heißt, dass es jetzt so viel Arbeit gibt. (17:20) Crew gibt es für die vielen Produktionen in UK zu wenig. (18:51) Was ich arg finde ist, wie schlecht es den Kinos geht, obwohl wir so viel produzieren. (22:24) Wenn die Inspiration nicht da ist, kommt auch nichts raus. (23:43) Es gibt kaum Leute die Dokumentationen schneiden wollen, weil es so viel Arbeit ist. (24:14) Seit ich Dokumentationen schneide, glaube ich, dass ich eine viel bessere Regisseurin geworden bin, weil ich so viel gelernt habe. (25:55) In der Dokumentation ist das Editing das ausschlaggebendste. (27:19) Im Editing bin ich eigentlich das erste Publikum. (34:04) Ich geh nie den einfachen Weg. (35:30) Mein Film "Leben in Vienna" war eine Liebeserklärung an Wien. (36:42) Nur weil du eine Doku siehst, heißt es nicht, dass das was du siehst, wahr ist. (38:42) Man denkt nicht automatisch, das ist ein Filmstar, den hast du in einem Film gesehen. (46:00) Das Filmgeschäft ist ein hartes Business. (47:29) Ich sage immer zu meiner Familie: Nur die Harten kommen in den Garten. (48:48) In der Filmschule haben sie gesagt: Auf dich hat wartet niemand. (54:07) Bitte, bitte, bitte weiterhin ins Kino gehen.
43 Minuten
(04:53) Der Kaffee daheim ist immer in bester Gesellschaft, entweder mit meinem Mann oder einer Katze am Schoß. (05:55) In den Cappucino ghört ein Lackerl Milch rein und dann Schaum. (07:12) Im Lockdown braucht man kleine Inseln der Freude. (08:14) Ich bin sehr dankbar, dass ich meinen Job so ausführen kann, aber es wird schon auch erwartet, dass man komplett normal funktioniert. (09:22) Irgendwo habe ich schon einen ziemlichen Grant auf die Regierung. (10:16) Ich bin keine Politikerin, aber vom G‘fühl her, hätte schon früher was passieren müssen. (13:40) Wenn ich mich auf jede Diskussion, die in meinem Postfach landet, einlassen würde, dann würde ich das mental nicht mehr packen. (14:39) Ich will keine 10 Minten Lebenszeit verschwenden, wenn mir die dann eh nur zurückschrieben „ja, das stimmt alles nicht, ich kauf mir jetzt Ivermectin.“ (15:03) Eigentlich habe ich geglaubt, dass ich den Großteil dieser Follower eh schon längst verscheucht hab. (17:21) Ich habs mir angeschaut, weil ich wissen wollte, was die Leute dort so für einen Schas erzählen. (19:11) Ich war sicher nicht der einzige Grund, warum sie sich impfen lassen, aber ich war ein Impuls mehr und das hat mich voll gefreut. (19:43) Ich denke nicht lange darüber nach, was ich langfristig zum Thema mache. (20:16) Mir ist es lieber, ich habe 200 Follower weniger, als ich schweige zu einem Thema. (20:31) Wir haben als Influencer eine Vorbildwirkung. (22:40) Eine Kampagne mit Influencern, TikTokern und Youtubern hätte sicher auch etwas gebracht. (23:40) Gerade junge Leute sollten sich mit Politik beschäftigen. (24:41) Ich bin immer wieder erstaunt, welche Politiker auf TikTok sind. Der Bürgermeister von Wien hat einen TikTok Account. (26:51) Es ist eigentlich, wenn nicht gerade Pandemie ist, sehr abwechslungsreich. (27:17) Meine Eltern sind immer mit ihren super fetten Büchern irgendwo gesessen und haben gelernt und ich habe das immer ganz furchtbar gefunden und wollte deshalb Putzfrau werden, weil das hätte ich schon gekonnt. (28:36) Das war damals so, wenn man irgendwohin gegangen ist, dann hat man halt einen Blog gemacht. (30:40) Wenn ich merke, ein Thema wird gesellschaftlich oder politisch präsenter, dann versuche ich schon mich damit zu beschäftigen, damit ich dem Thema auch Aufmerksamkeit geben kann. (31:37) Auf Instagram bin oft auch einmal genervt von Kolleginnen oder Kollegen, die ihren Mund nicht aufkriegen, wenn es um was Wichtiges geht. Gerade beim Thema „Impfen“ war ich sehr enttäuscht, dass sehr viele Leute nur sehr schwammig gesagt haben „ja, ich bin impfen gegangen, aber ich lass jede andre Meinung auch zu.“ (41:52) Es passt so wie es jetzt ist minus Corona.
52 Minuten
(04:09) Ich habe viele Ratschläge bekommen, die wenigsten beherzigt. (06:05) Ich war heuer fast nur mit Freunden aus meiner Wandergruppe unterwegs. (07:11) Im Optimalfall hast du eine Heizung und ein Fenster, das hast du aber auch oft nicht. (09:12) Ich hab jetzt auf sämtlichen Hütten die Kaspressknödeln und Kässpatzen ausprobiert, einfach weils saugut ist. (10:32) Ich hab weder das Land noch die Leut kennt und das ist auf die Dauer blöd. (10:58) Es wär cool, wenn sich 3 Hansln melden, am Ende des Tages waren es 300 Menschen. (12:03) Ich war blutige Anfängerin, das hat sich dann auch an meinen Fersen abgezeichnet. (15:45) Du sammelst die Gipfel im Vorbeigehen. (17:20) Das Gefühl oben am Gipfel hat schon etwas ganz Besonderes. (19:29) Aus der Not die Tugend machen, ist so ein bisschen eine Lebensphilosophie von mir. (20:36) Es sind gute und sehr tiefe Freundschaften entstanden, die sonst wahrscheinlich nicht entstanden wären. (22:20) Es gibt auch Menschen, da freut man sich, wenn man sie am Berg sieht und sonst nicht. (24:08) Man darf nicht vergessen, das sind viele Menschen mit vielen unterschiedlichen Meinungen. (26:51) Wennsd am Berg bist, geht es nur darum und was am Berg passiert, bleibt am Berg. (28:28) Selbst wenns querfeldein geht, wenn man an sich selbst glaubt, ist das voll in Ordnung. Im schlimmsten Fall muss man nur wieder zurückfinden. (29:31) Jede Chance, die sich mir bietet, nütze ich. (35:00) Ich habe was Eigenes gegründet, weil ich nicht die Neue sein wollte. (38:12) Bei der persönlichen Selbstüberschätzung, muss sich jeder selbst an die Nase nehmen. (38:42) Ein Gedanke der Truppe ist, dass man nicht alleine geht, man wird also auch nicht zurückgelassen. (39:45) Ich habe eine sehr starke Persönlichkeit und habe durchaus die Akzeptanz anderen gegenüber durch die Wanderbuddys gelernt. (41:52) Es gibt nichts über das Hüttenschanpserl und das Hüttenbier oder auch den Hüttenrotwein. (48:26) Ich möchte den Dachstein und den Großglockner gegangen sein. (49:43) Ich möchte das Oberösterreich nicht nur zu Hause, sondern auch daheim ist.
57 Minuten
Unsere Highlights und Empfehlungen aus dem Monat November (01:54) Es war ur viel los, ohne das was los war. (Brenda) (02:03) Wir haben ein Haus gefunden. (Christiane) (02:30) Ich habe dadurch meine neue Liebe zum Möbel zusammenbauen entdeckt. (Christiane) (04:04) Vielleicht war ich in einem früheren Leben Tischlerin. (Christiane) (05:14) Bei uns ist auch November und es ist schon kälter als es schon war. Es war jetzt auch sicher das letzte Mal, das war am Pool waren. (Christiane) (07:22) Bei uns wird die Weihnachtsstimmung spannend, weil wir noch drauf warten, ob wir bis Weihnachten nicht einfach Lockdown haben. (Brenda) (08:11) Ich versteh wirklich nicht, wie man es verantworten kann, als PolitikerIn in Regierungsverantwortung, dass man für die eigene G‘schicht auf alles pfeift. (Brenda) (10:15) Viele Menschen in meinem Umfeld haben alles dafür gegeben, dass wir als Gesellschaft aus dem Schas rauskommen. (Brenda) (12:08) Können wir uns das bitte für die nächsten Wahlen merken, dass die Konstellation oder diese Farben nicht funktionieren. (Christiane) (13:34) Dieses Privileg, das wir haben, ist ein Wahnsinn. (Brenda) (14:21) Ich würde halt gerne meine Familie zu Weihnachten sehen. (Brenda) (14:37) Ihr hattet ein Jahr Zeit zum Impfen zu gehen, schöne Grüße, schönes Leben. (Brenda) (16:38) Der Vatikan hat eine Impfpflicht. Lassen wir das mal so stehen. (Christiane) (19:35) ‚Was is wenns a bissl scheissen gehen.‘ Floridsdorf ich lieb dich eigentlich. (Brenda) (21:43) Wie es darum gegangen ist die Krankenhäuser zu entlasten und das medizinische Personal zu schützen, wars den Menschen egal, aber jetzt wos ums Schnitzel geht, da können sie dann impfen gehen. (Brenda) (27:52) Es ist auch schön, wenn man in schwierigen Situationen weiß, dass Menschen da sind. (Brenda) (33:24) Bei mir ist die gute Bubble, die ich-lass-mich-impfen-und-die-Wissenschaft-existiert-und-hat-recht-Bubble. (Christiane) (34:47) Ich unterscheide zwischen Menschen, die für sich entscheiden sich nicht impfen zu lassen und welche die andere überzeugen wollen, sich nicht impfen zu lassen. (Brenda) (37:36) Linzer Torte ist ähnlich wie Linzer Augen. (Christiane) (39:20) Darbo Himbeermarmelade war wirklich eines meiner Highlights. (Christiane) (47:01) Meine Geschichte wurde als einer der Top 17 Geschichten ausgewählt. (Christiane) (47:52) Die Validierung durch andere Leute ist immer besser als durch sich selbst. (Christiane) (50:58) Ich muss noch eine lobende Erwähnung an meine Kaffeemaschine loswerden. (Christiane)
43 Minuten
(06:37) Du kannst dir guten Kaffee überall holen oder machen. (07:47) Um halb fünf in der Früh, nach einem langen Dienst im Krankenhaus, muss der Kaffee schon sehr mies sein, dass man ihn nicht trinkt. (08:27) Der Kaffee muss schon sehr grindig sein, dass ich ihn nicht trink. (10:54) Es geht auch darum, tagtäglich das Handwerk zu machen, um Medikamente zu entwickeln die hoffentlich Patienten helfen. (11:39) Die großen Probleme der Menschheit oder der Medizin zu lösen, das geht halt nicht allein im Winkerl oder im Labor, da muss man zusammenarbeiten. (11:57) Die Grenzen müssen verschoben werden in der Wissenschaft, das ist der Job der Wissenschaft. (12:14) Was gestern war, interessiert in den USA niemanden. Was ist heute, was ist morgen, das hat mich begeistert und als Wissenschaftler ist es wie ein Magnet. (12:31) In meinem wissenschaftlichen Umfeld ist hier halt die Post abgegangen. (13:14) Wissenschaft ist nicht regional geographisch an einen Ort gebunden, Wissenschaft passiert im globalen Kontext. (15:02) Ich habe immer gesagt, idealerweise lebe ich in Wien und arbeite in Washington. (17:58) Wenn das Problem vor dem du als Wissenschaftler stehst dich nicht ehrgeizig macht, dann musst du ein anderes Problem suchen oder ein anderes Feld suchen, das dich ehrgeizig macht. (18:06) Wenn ich das Gefühl hab, das was ich mach radiziert mich, dann muss ich mir überlegen ob ich das Richtige mach. (21:05) Wenn es so einfach wär, hätte es schon jemand anderes gemacht. (25:32) Finde heraus, wofür du brennst. (26:43) Wir sind eine Selbsthilfegruppe für WisschenschaftlerInnen die ausgewandert sind in Nordamerika, die Österreich als kleinsten gemeinsamen Nenner haben. (26:57) Wissenschaftler sind Grenzgänger, die gerne Grenzen durchbrechen und wenn du das nicht bist, bist kein Wissenschaftler. (27:03) Es kann auch ein sehr einsamer Job sein. (27:28) Jede JungwissenschaftlerIn sollte ich ein Komitee an MentorInnen zusammensuchen. (31:28) Was sagt dein Bauch, was sagt dein Herz, was sagt dein Hirn, versuch das zusammenzubringen. (31:47) Mir gehts darum, dass die Person zum Piloten der eigenen Karriere wird. (34:40) Für mich ist Amerika auch irgendwie zuhause. (36:26) Zuhause ist für mich weiterhin ein Freitagabend beim Heurigen. (36:48) Zuhause ist für mich weniger ein geographisches Konzept. (40:40) Was ich auch noch sagen wollte: kommt uns besuchen es ist wahnsinnig schön hier.
1 Stunde 1 Minute
(09:25) Es lag mir immer, mit vielen Menschen zusammen zu sein. (11:35) Als Teenager hatte ich das naive Ziel, es zu schaffen, dass sich in Jugoslawien die Leute wieder mögen. (12:38) Irgendwann habe ich dann auch noch auf meine Mutter gehört. (14:22) Die „schwierigen“ Kinder und Jugendlichen, wollen einfach nur ernst genommen und wertgeschätzt werden. (18:01) Bei Balu wird man geschätzt, wie man ist. Deshalb arbeite ich hier sehr gerne. (18:50) Es gibt das große Defizit im Sozialbereich, dass die Leute nicht wissen, was wir tun und dass es ein seriöser Beruf ist. (22:57) Wenn es ein Problem im öffentlichen Raum gibt, sind Mojosa die AnwältInnen der Kinder, die Senffabrik ist für die Jugendlichen da und das Fairplayteam schaut sich die Situation an, hört allen zu und versucht gemeinsam eine Lösung zu finden, die alle zufrieden stellt. (26:04) Simmering hat ein schlechtes Image. (27:28) Die Stadtplanung wurde ursprünglich sicher so ausgelegt, dass man nach draußen kann, das gibt es mittlerweile nicht mehr. (29:30) Ich weiß nicht ob Jugendliche in den 50er Jahren in der Stadtplanung mitgedacht wurden, jetzt werden sie es nicht. (30:40) Konsumfreie Plätze müssen erhalten und geschaffen werden und das bedeutet auch Plätze zu schaffen, an denen man laut Musik hören kann, ohne dass gleich jemand kommt und sagt „Musik aus.“ Und auch ohne, dass die Jugendarbeit hinkommt. (34:30) Ich weiß, wie man mit Rückschlägen umgeht und wie man da wieder rauskommt. Das kann ich an die Jugendlichen weitergeben. (34:55) Man muss die Menschen zuerst anhören und als Menschen sehen und sich fragen, was steckt dahinter? (38:40) Ich habe gelernt, die Welt als ein System zu sehen, wo alles zusammenspielt. (49:53) Ich habe mit meiner Geschichte definitiv einen Vorteil bei den Jugendlichen. (53:10) Zwischen 10 und 16 willst du nun mal wo dazugehören und wenn es kein anderes Angebot gibt, dann gehen sie zu den Skinheads. (53:40) Der bayrische Wald war voller Heavy Metal Bands. (54:35) Redet mit Kindern und Jugendlichen so, wie ihr wollt, dass man auch mit euch spricht. (55:38) Jugendliche wären nicht Jugendliche, wenn man nicht noch zwei, dreimal hingehen müsste. (55:58) Jugendliche sind auch nur Menschen.
59 Minuten
(03:28) Ich habe meine meiste Inspiration durch Musik. (07:46) Mir hat es gefehlt eine Option zu haben. (09:39) Irgendwann hab ich in einem Hofer Katalog eine Kamera gesehen und bin dann bei den Nachbarn Rasen mähen gegangen, damit ich sie mir leisten kann. (13:03) Wahrscheinlich unterschätzt man sich da oft. (13:26) Ich hatte großes Glück mit meinem Kunstlehrer, den ich dann erwürgen durfte. (15:15) Für mich war das nicht zu verstehen, dass jemanden diese Pausenfilme interessieren. (19:04) Es gibt fast keine geradlinigen Berufswege mehr. (20:11) Ich hab einen Typen kennengelernt der hat gesagt: “Hey, ich hab ein Skigebiet, ich hätt gern ein Video, das erklärt was wir im Sommer machen.“ (25:33) Ich mach alles gern und tu mir schwer beim „Nein“ sagen. (26:20) Dass es zeitlich nicht möglich ist, sag ich nicht, dann mach ich das eine am Tag und das andre in der Nacht. (27:43) Man hat immer eine gute Ausrede, wenn man sagt: „Ich kann nicht, ich hab jetzt einen echten Job!“ (28:45) Wenn man Video im Theater einsetzt, muss man die Regeln der Videokunst respektieren. (31:13) Man sollte gar nicht viel zu früh wissen, was man eigentlich will im Leben. (33:58) Wenn es unmöglich klingt, was man vorhat, das fordert am meisten. (34:28) S-Bahn fahren ist das Kino für den kleinen Mann. (34:42) Ein Freund von mir sagt immer, sie bauen Fenster in die U-Bahn, um die Dunkelheit zu sehen. (37:32) Wir haben uns die Stand PCs ins 6er Abteil reingebaut und zwischen Linz und Klagenfurt Counter Strike gespielt. (38:24) In mir ist ein mega guter Kiffer verloren gegangen. (43:28) Ich steh drauf guten Trash zu produzieren. (45:39) Die beschissensten Filmemacher, spielen mit dem teuersten Equipment. (47:31) Ich denk eher, mit welchen Leuten ich gerne Filme machen würde, als welches Genre. (48:38) Autobahnraststätten sind ein magischer Ort, wo jeder daherkommen könnte. (49:20) Man muss sich das Leben so ausrichten, dass man ganz viele Möglichkeiten hat zum Lachen gebracht zu werden. (55:10) Ich hab Bock, dass die Sachen, die ich mach, aus der Wiener Bubble rauskommen. (57:37) Es würde der Kunst gut tun, dass sie genutzt wird.