Auf den Punkt Archiv
2375 Episoden
13 Minuten
Wer soll glauben, dass die CSU im Wahlkampf hinter Armin Laschet stehen wird? Wettstreit sei nicht gleich Beschädigung, heißt es in München. Die Union hat ihren Kanzlerkandidaten. Aber wer soll nach den vergangenen neun Tagen ernsthaft noch glauben, dass die CSU hinter Armin Laschet steht? Generalsekretär Markus Blume sagt, innerparteilicher Wettstreit habe nichts damit zu tun, andere zu beschädigen. Der langjährige CSU-Reporter Roman Deininger meint jedoch, die Risse vor allem in der CDU werden im Wahlkampf sichtbar sein. **Weitere Themen:** Bundestag stimmt für Notbremse, Idee der Super League so gut wie verworfen. Alle Informationen, wie Sie bei der Datenrecherche von SZ und Algorithm Watch mitmachen können, finden Sie unter [sz.de/wahlfilter](http://sz.de/wahlfilter). **Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro **Redaktion:** Antonia Franz **Produktion:** Carolin Lenk
11 Minuten
Armin Laschet wird Kanzlerkandidat der Union. Markus Söder zieht zurück. Doch wie stehen die beiden nun da? Eigentlich war ja Schalke Meister. Ganze vier Minuten und 38 Sekunden, anno 2001. War dann doch nichts, weil es Bayern München doch noch schaffte. Schalke wurde nur Meister der Herzen. “Söder war der Kandidat der Herzen”, meint jetzt der Generalsekretär der CSU, Markus Blume. Dass Söder der “Kandidat der Herzen” war, sei eine kleine Spitze des CSU-Generalsekretärs Markus Blume gegen Laschet gewesen, sagt der Berliner SZ-Parlamentskorrespondent Stefan Braun. Viele aus der CDU müsse Laschet jetzt noch für sich gewinnen. Aber immerhin hätten die Mitglieder des CDU-Vorstandes jetzt mit offenem Visier agieren müssen - und sich dann doch noch mehrheitlich hinter ihren Vorsitzenden gestellt. Er schließe es aus, dass Söder in ein potenzielles Kabinett Laschet eintreten werde, sagt Braun. Der CSU-Chef habe in dem Streit mit der Union keinen Schaden genommen. Schließlich kenne er solche Auseinandersetzungen. Auch sei seine "Ausgangsposition jetzt ziemlich genialisch”, meit Braun. Da er sich zurücklehnen könne, wenn der Wahlkampf schief gehen sollte. Sowieso werde in Bayern, meint Braun, die CSU weiterhin nur die CSU plakatieren. Weitere Nachrichten: In Sachsen kann jeder Astra Zeneca bekommen, Bremer Bamf-Verfahren eingestellt, Super Liga. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über Phoenix Livestream.
12 Minuten
Annalena Baerbock ist Kanzlerkandidatin. Das Team mit Robert Habeck bleibt bestehen, sagt die grüne Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt. Das Gehabe in der Union empfindet sie als "schlechten Stil". Die K-Frage ist entschieden. Zumindest bei Bündnis 90/Die Grünen. „Wir beide wollten es, aber am Ende kann es nur eine machen“, sagte Robert Habeck am Montagvormittag. Annalena Baerbock wird im Alter von 40 Jahren Deutschlands jüngste Kanzlerkandidatin aller Zeiten. Doch Baerbock hat keinerlei Regierungserfahrung. Das Team mit Robert Habeck bleibe ja, sagte die grüne Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt im Podcast. “Es wird ein starkes Team bleiben: Eine geht jetzt voran.” Es gehe neben den Inhalten um eine andere Art von Politik und einen neuen Politikstil. Es gebe “keine Lieblingskoalition mehr”, sagte Göring-Eckardt weiter. Auch kritisierte sie die Suche nach einem Kanzlerkandidaten der Union. Seit zwei Jahren sei klar, dass Angela Merkel nicht mehr antrete und sie sei verwundert darüber, wie unprofessionell das gerade vonstatten gehe. Weder für Armin Laschet noch für Markus Söder habe sie eine Präferenz: "Da bekleckert sich gerade keiner mit Ruhm.” Der Machtkampf sei von Egozentrismus und “schlechtem Stil” geprägt. Weitere Nachrichten: K-Frage der Union, Infektionsschutzgesetz wird abgeschwächt, Jungfernflug des Mars-Helikopters "Ingenuity", Fußball-Superliga. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Antonia Franz Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über Phoenix Livestream.
13 Minuten
Der Bundestag berät über nächtliche Ausgangssperren. Dabei würde sich an der frischen Luft kaum jemand infizieren, sagt Aersolforscher Christof Asbach. Wir sind mittendrin in der dritten Corona-Welle. Die Zahl der Neuinfektionen steigt und die Intensivmediziner rufen um Hilfe. Im Bundestag diskutieren die Abgeordneten deshalb über die bundeseinheitliche Notbremse. Nächtliche Ausgangssperren eingeschlossen. Doch dieses Instrument ist nicht nur verfassungsrechtlich äußerst umstritten, auch infektiologisch schieße diese Maßnahme am Ziel vorbei, sagt Christof Asbach. Der Präsident der Gesellschaft für Aerosolforschung erklärt, draußen würden kaum Infektionen passieren. Wichtig sei es, in Innenräumen Kontakte zu vermeiden. Weitere Themen: Vereinigtes Königreich kein Risikogebiet mehr, Söder in Politbarometer weit vor Laschet. **Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro **Redaktion:** Lars Langenau **Produktion:** Valérie Nowak _Zusätzliches Audiomaterial über Deutscher Bundestag._
15 Minuten
Markus Söder steckt nicht gegen Armin Laschet zurück. Der Grund: Die CSU hält Laschet für einen schlechten Kanzlerkandidaten. Laschet gegen Söder: Seit Sonntag ist das Duell um die Kanzlerkandidatur bei der Union richtig entbrannt. Söder steht in den Umfragen besser da. Aber viele in der CDU wollen den gerade erst zum Parteivorsitzenden gewählten Laschet nicht beschädigen. Über die Stimmung in der Union sprechen in dieser Folge Söder-Biograf Roman Deininger und SZ-NRW-Korrespondent Christian Wernicke. Weitere Themen: Bundesverfassungsgericht erklärt Mietendeckel für ungültig, Merkel soll sich mit Astra-Zeneca impfen lassen. **Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro **Redaktion:** Vinzent-Vitus Leitgeb **Produktion:** Carolin Lenk _Zusätzliches Audiomaterial über dpa und Reuters._
12 Minuten
Am 11. September sollen die letzten US-Soldaten aus Afghanistan abziehen. Der Westen ist gescheitert. Die Militäroffensive ”Operation Enduring Freedom” war eine direkte Folge der Terroranschläge von 9/11. Zwischenzeitlich sind in Afghanistan 100 000 US-Soldaten dort stationiert gewesen. Der 20. Jahrestag der Anschläge auf das World Trade Center in New York soll der Tag sein, an dem sich die letzten ausländischen Soldaten aus Afghanistan zurückziehen. So wird es US-Präsident Joe Biden am Mittwochabend verkünden. Auch die britischen und deutschen Soldaten werden folgen. Dabei bestimmt die Gewalt nach wie vor den Alltag der Afghanen. "Der Abzug orientiert sich nicht an der afghanischen Realität", sagt SZ-Auslandsredakteur Tobias Matern, der einst Korrespondent in Afghanistan zur Hochphase des Kriegs war. Das Land könne abermals im Chaos versinken, denn die Taliban drängen zurück an die Macht. Biden habe viele Fehler seiner Vorgänger von Bush über Obama bis Donald Trump geerbt. Trump habe sich von den Taliban über den Verhandlungstisch ziehen lassen. Die afghanische Regierung stehe jetzt mit dem Rücken zur Wand. Viele wollen das Land nur noch schnell verlassen. "Der Westen ist in Afghanistan gescheitert", meint Matern. Weitere Nachrichten: 50 Millionen weitere Impfdosen von Biontech für die EU, Kanzlerkandidatur der Union. Unsere Podcast-Serie “Die Mafiaprinzessin” finden Sie unter sz.de/mafiaprinzessin. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Antonia Franz Produktion: Justin Patchett Zusätzliches Audiomaterial über ARD Morgenmagazin, Sky News, CNN, ABC7NY, VOA News, AP Archive.
11 Minuten
Bald kommt eine bundesweit einheitliche Notbremse zur Abwehr der Pandemie. Welche der Maßnahmen sinnvoll sind - und was eher nicht. 17 Tage hat Kanzlerin Angela Merkel dann doch noch zugeschaut, wie sich die dritte Corona-Welle entwickelt. Am Dienstag dann hat das Bundeskabinett eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Demnach müssen sich die Bürger in weiten Teilen Deutschlands auf Ausgangsbeschränkungen und geschlossene Läden nach bundesweit verbindlichen Vorgaben einstellen. Private Treffen sollen nur noch mit einer weiteren Person möglich sein. Das sei kein großer Wurf, dafür gehen die Maßnahmen nicht weit genug, kritisiert SZ-Wissen-Redakteurin Christina Kunkel. Dabei würden laut neusten Prognosen bereits Ende April auf den Intensivstationen mehr Menschen liegen als auf dem Höhepunkt der zweiten Welle. „Das ist das größte Versagen“, meint Kunkel, „dass man da nicht frühzeitig gegengesteuert hat“. Immerhin gebe es nach dem Flickenteppich jetzt aber endlich bundeseinheitliche Regeln. Epidemiologisch würden auch die nun beschlossenen Ausgangssperren nur Sinn machen, damit man sich eine Zeitlang gar nicht mehr treffe. Allerdings sei inzwischen klar, dass die Gefahr einer Ansteckung vor allem in Innenräumen besteht. Weitere Nachrichten: Nato fordert den Abzug russischer Truppen an Grenze zur Ukraine, Prozess gegen rechte Terrorzelle, Söder versus Laschet. Weitere Nachrichten: Infektionsschutzgesetz, Iran bezichtigt Israel der Sabotage. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Antonia Franz Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über ARD Anne Will, Phoenix und Tiktok.
10 Minuten
Armin Laschet oder Markus Söder? Wer wird Kanzlerkandidat der Union? Die Spitze der Christdemokraten steht hinter Laschet. Söder müsse zurückstecken, meint der CDU-Politiker Ruprecht Polenz. Montagmittag bekam der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen die Rückdeckung vom Präsidium und dem Bundesvorstand der CDU. Für Laschet nur "ein Meinungsbild der CDU", aber das ist Understatement. Der Aufschlag liegt bei Laschet. Denn Söder hat seine Kandidatur am Sonntag von “einer breiten Unterstützung durch die CDU” abhängig gemacht. Söder wird seine Schlussforderungen daraus ziehen, sagt der Ex-CDU-Generalsekretär Ruprecht Polenz. Laschet sei der richtige Kanzlerkandidat. Er stehe für in seinen Grundüberzeugungen für Europa und einen humanitären Umgang mit Geflüchteten. Er habe in NRW bewiesen, dass er verlässlich regieren kann. Und diese Verlässlichkeit brauche es auch, wenn man Deutschland regiert. "Er ist der richtige Kanzlerkandidat und kann auch Kanzler", meint Polenz. Jüngst habe es Schwächen in der Kommunikation der Corona-Regeln gegeben, aber bei den Maßnahmen und den Ergebnissen bei der Bekämpfung der Pandemie stehe NRW im Mittelfeld. Der Union drohe kein Bruch, sagt Polenz. Weitere Nachrichten: Infektionsschutzgesetz, Iran bezichtigt Israel der Sabotage. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Antonia Franz Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über ZDF heute Journal und Livestream CDU Pressekonferenz.
11 Minuten
Das Impftempo in den USA ist rasant, ein teures Corona-Hilfspaket läuft. Als nächstes will Joe Biden die Infrastruktur und Waffenrechte anpacken. Hat der US-Präsident also alles im Griff?
12 Minuten
Seit Monaten wird darüber spekuliert, nun bringen die USA öffentlich einen Boykott der Winterspiele 2022 in Peking ins Spiel. Chinas Führung ist erzürnt. Zugegeben, sie wirken noch etwas weit weg: die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking. Aber gerade in diesen Tagen sorgen sie für große Spannungen zwischen USA Und China. Es geht um einen möglichen Boykott der Spiele. Zuerst sagte ein Sprecher des amerikanischen Außenministeriums, dass sich die USA mit ihren Partnern über ein gemeinsames Wegbleiben verständigen würden. Und zwar wegen der Menschenrechtslage im Land, speziell den Umgang mit den Uiguren. Wenig später dementiert das eine Sprecherin des Weißen Hauses. Doch der Geist ist aus der Flasche. Die kommunistische Parteiführung in China ist erzürnt. Ein weiterer amerikanischer Versuch, China kleinzuhalten, behauptet sie. Aber die Gründe für einen Boykott sind ernste Anliegen, erklärt SZ-China-Korrespondentin Lea Deuber. Weitere Themen: 650.000 Impfungen an einem Tag, Spahn möchte über Sputnik V verhandeln, Russland verlegt offenbar Kriegsschiffe ins Schwarze Meer. **Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro **Redaktion:** Antonia Franz und Vinzent-Vitus Leitgeb **Produktion:** Carolin Lenk _Zusätzliches Audiomaterial über White House und State Department._
14 Minuten
Viele sehen Modellprojekte wie in Tübingen kritisch und wollen sie vorerst aussetzen. Oberbürgermeister Palmer ist überzeugt: Ganz Deutschland kann davon profitieren. Virologinnen und Virologen, Armin Laschet und die Kanzlerin wollen einen kurzen harten Lockdown, um die Infektionsketten zu brechen. Auf der anderen Seite gibt es in Deutschland verschiedene Modellregionen, in denen man mit einem negativen Test ins Café oder Theater gehen kann. Einige, unter anderem der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach, fordern, dass diese Modellprojekte vorerst ausgesetzt werden. Sie würden die falschen Signale in Zeiten steigender Infektionszahlen setzen. Es brauche Alternativen zum Lockdown, sagt hingegen Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer. In seiner Stadt findet seit Wochen ein Modellprojekt mit Öffnungen und vielen Corona-Tests statt. Davon profitiere auch der Rest der Republik. Weitere Themen: Weitere Erkrankungen bei Covid-19-Genesenen, Merkel für Brückenlockdown, Grüne wollen am 19. April Kanzlerkandidatur bekanntgeben. **Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro **Redaktion:** Antonia Franz **Produktion:** Justin Patchett _Zusätzliches Audiomaterial über Youtube-Channel Saarland und dpa._
12 Minuten
Armin Laschet denkt über Ostern nach und fordert einen Brückenlockdown. Doch die Maßstäbe, die er anlegt, reichen nicht aus, mahnen Wissenschaftler. Solange noch nicht richtig umfassend geimpft werden kann, sollen scharfe Einschränkungen im ganzen Land verhängt werden, fordert Armin Laschet. Der NRW-Ministerpräsident und möglicher Kanzlerkandidat in spe hat die Idee eines "Brückenlockdowns" vorgestellt. Das ist nichts Neues, was Laschet da fordert, sagt die SZ-Wissenschaftsredakteurin Christina Kunkel. Und weit genug gehe der Vorschlag sowieso nicht. Weitere Themen: Spannungen in der Ostukraine, von der Leyen besucht Ankara. **Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro **Redaktion:** Alice Pesavento und Vinzent-Vitus Leitgeb **Produktion:** Carolin Lenk _Zusätzliches Audiomaterial über dpa und ZDF._
11 Minuten
Einsamkeit, Zukunftsängste und fehlende Rückzugsorte: Über Studierende wird in der Pandemie wenig gesprochen. Dabei leiden sie besonders. Während dieser Pandemie wurde viel über die Wirtschaft, Pflege, Schulen und Kitas gesprochen und geschrieben. Aber nur sehr selten über Studierende, obwohl die sich in einer entscheidenden Phase ihres Lebens befinden. Was treibt junge Leute in dieser Zeit um? Zwei unserer Hörerinnen haben uns Sprachnachrichten in der Pandemie geschickt, in denen sie über ihr Studierendenleben während Corona sprechen. Und die jetzt-Autorin Franziska Koohestani, selbst nonch Studentin, berichtet über ihre Erfahrungen. Wenn Sie uns auch eine Sprachnachricht schicken wollen, dann geht das ganz einfach über die 0176-96501041. Weitere Themen: Hausärzte fangen mit Impfungen an, Grüne in Baden-Württemberg vertagen Koalitionsverhandlungen. **Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro **Redaktion:** Antonia Franz **Produktion:** Justin Patchett
12 Minuten
Hier streitet man über Astra Zeneca. Und in der EU über die Verteilung der knappen Corona-Impfstoffe. Welche Rolle Österreich dabei spielt. Immerhin soll der Impfstoff von Biontech/Pfizer auch Jugendliche zuverlässig vor einer Erkrankung mit Covid 19 schützen. Aber es gibt weiterhin zu wenig Impfstoff. In Deutschland und in der Europäischen Union. In der EU wird gerade darüber gestritten, wer wieviel der zehn Millionen zusätzlichen Impfdosen von Biontech/Pfizer bekommt, die schneller liefern konnten als vorgesehen, sagt SZ-Brüssel-Korrespondent Matthias Kolb. Besonders die Wortwahl des österreichischen Kanzlers Sebastian Kurz (ÖVP) eines “Basars” habe Unmut erregt. Das sei Stimmungsmache und kein Fakt, sagt Kolb. Jetzt liege aber ein Kompromissvorschlag auf dem Tisch. Wien ist damit aber noch nicht einverstanden und werde sich mit seiner Position kaum durchsetzen, meint Kolb. Weitere Nachrichten: EU-Kommission verklagt Polen, HDP-Verbotsklage wegen Formfehlern zurückgewiesen. Unseren neuen Podcast “Die Mafiaprinzessin” finden Sie unter sz.de/mafiaprinzessin. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Valérie Nowak Zusätzliches Audiomaterial über Reuters.
13 Minuten
Die Grünen sind im Aufwind. Und müssen jetzt dringend die Frage beantworten: Wer wird K-Kandidat/in? “Es kann nur einen oder eine geben”. Es geht hier nicht um einen Trashfilm, sondern um Robert Habeck, 51, oder Annalena Baerbock, 40. Einer oder eine wird KanzlerkandidatIn der Grünen für die kommende Bundestagswahl. Verwegen? In aktuellen Umfragen liegen die Grünen im Bund bei mehr als 20 Prozent. Die beiden werden das zu zweit recht bald nach Ostern beschließen, sagt SZ-Parlamentskorrespondentin Constanze von Bullion. Einzig und allein die Frage, wer eher ins Kanzleramt kommen kann, sei entscheidend. Wetten würde sie gerade jedoch auf keinen von beiden. Baerbock habe aber sehr stark an Profil gewonnen und der Hype um Habeck sei etwas verpufft. Allerdings habe sie im Gegensatz zu ihm keine exekutive Erfahrung als Ministerin. Aber sicher werde bei der Entscheidung auch geschaut, wer in anderen, konservativen Millieus besser ankomme. Weitere Nachrichten: Berlin, München und Brandenburg Impfungen mit Astra Zeneca für unter 60-Jährige aus, weiter Grenzkontrollen nach Tschechien, Tarifabschluss für Metallbranche. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Valérie Nowak Zusätzliches Audiomaterial über NDR und The Cannon Group.