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Treffpunkt Archiv

100 Episoden
57 Minuten
Im Gedankenexperiment der Serie «Was wäre, wenn …?» wagt der «Treffpunkt» eine radikale Frage: Wie sähe unsere Welt aus, wenn der Mensch keine psychoaktiven Substanzen wie Alkohol, Drogen oder Nikotin konsumieren würde? Was wären die Folgen für Gesellschaft, Kultur und Gesundheit? Im «Treffpunkt» geht's um die Frage, wie unser Gehirn ohne externe Stimulanzien funktionieren würde und welche Auswirkungen dies auf Kognition, Emotionen und Verhalten hätte. Welche Rolle spielten dann Suchtmechanismen und was wäre der natürliche Umgang mit Stress, Trauer oder der Suche nach Glück? Wie würden sich gesellschaftliche Rituale, Feste, künstlerische Ausdrucksformen oder einfach der Feierabend gestalten? Zu Gast sind Prof. Boris Quednow, führender Neurowissenschaftler und Suchtforscher an der Universität Zürich, der die wissenschaftlichen und medizinischen Dimensionen beleuchtet, und Jean-Martin Büttner, renommierter Journalist und Autor, der mit seiner feinsinnigen Beobachtungsgabe philosophische, kulturelle und gesellschaftliche Aspekte einbringt. Ein Gedankenaustausch über Sucht, Verzicht, die Potenziale und Fallstricke menschlicher Natur und die Frage, was uns wirklich glücklich macht in einer Welt ohne den gewohnten Rausch.
57 Minuten
Seilbahnen prägen die Bergregionen in der Schweiz. Und insbesondere die Innerschweiz verfügt über die weltweit grösste Dichte an Kleinseilbahnen, die neben landwirtschaftlichen Geräten auch 2 bis 8 Personen transportieren. Doch jede zweite Kleinseilbahn in der Schweiz hat finanzielle Probleme. Nun haben sich die Kantone Nidwalden, Obwalden und Uri zusammengeschlossen, um ihre Kleinseilbahnen zu erhalten. In der Sendung Treffpunkt schauen wir auf die getroffenen Massnahmen, gehen mit SRF-Outdoor-Reporter Marcel Hähni auf eine Seilbahn-Wanderung und geben einen Einblick in die Geschichte der Kleinseilbahnen, als diese in den Anfängen noch mit Wasser betrieben wurden.
57 Minuten
Vor 90 Jahren wurde die Schweizerische Flüchtlingshilfe gegründet. Damals war Europa der zentrale Kriegsschauplatz und damit der Hauptschwerpunkt der globalen Flüchtlingsfrage. Heute umspannen die Flüchtlingsströme den ganzen Globus. Heute sind Flucht und Vertreibung ein globales Phänomen, das alle Kontinente betrifft. Noch nie gab es so viele Konflikte gleichzeitig und entsprechend gross sind die Flüchtlingszahlen. Laut der UNO- Flüchtlingsorganisation UNHCR sind aktuell rund 117,3 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht. Der grösste Teil davon bleibt innerhalb des eigenen Landes, während etwa 36,4 Millionen Menschen über Grenzen hinweg Schutz suchen. Die Herausforderungen für Hilfsorganisationen sind komplexer denn je. Seit 90 Jahren setzt sich die Schweizerische Flüchtlingshilfe für Geflüchtete ein und vereint heute mehrere Organisationen, die im Flüchtlingsbereich tätig sind. Direktorin Miriam Behrens erklärt im Treffpunkt, wie sich die Arbeit verändert hat und wo sie heute an Grenzen stösst.
57 Minuten
Es ist der 20. Mai 1987. Während Gorbatschow Reformen ankündigt und der Kalte Krieg anhält, stehen in Schweizer Wohnzimmern Röhrenfernseher und vielleicht schon der erste Personal Computer auf dem Schreibtisch. Aber kaum jemand weiss zu dieser Zeit, was das Internet ist. Doch am 20. Mai wird eine E-Mail verschickt, die das Internet in die Schweiz bringt und vieles verändert. Absender sind ETH-Professor Bernhard Plattner und sein Assistent Hannes Lubich. Empfänger ist Jon Postel in den USA. Sie beantragen die Länderdomain «.ch». Denn bislang gibt es die Schweiz im Internet noch nicht als eigene Adresse. Mit dieser Anfrage beginnt das Land, im Netz endlich Fuss zu fassen. Jürg Tschirren von der Digital-Redaktion hat sich im neuen dreiteiligen SRF-Podcast «Geschichte» mit den Anfängen des Internets in der Schweiz beschäftigt. Im Treffpunkt erzählt er über die Anfänge. Von den ersten Versuchen, ein nationales Netz aufzubauen, bis hin zur heutigen Bedeutung und den Gefahren des Internets.
56 Minuten
Nicht nur auf dem Platz, auch zwischen den Buchseiten ist Fussball ein Thema. Unzählige Bücher drehen sich um Fussball – teils ironisch-witzig, oft auch gesellschaftskritisch. Der «Treffpunkt» wagt einen Blick in die Fussballliteratur. Am Ursprung der Fussballliteratur ist das Buch «Der Ball ist rund und überall lauern Tore» des Uruguayischen Autors und Journalisten Eduardo Galeano. Er schreibt dort Geschichten, die den Fussball auch immer in Verbindung setzen mit der Welt und gesellschaftlichen Entwicklungen. Es gibt aber auch ganze Gedichtbände über den Fussball. Die Sendung «Treffpunkt» widmet sich den vielen Büchern, die sich um Fussball drehen, an Fussball abarbeiten, in der Fussballwelt spielen – oder schlicht von Fussballerinnen oder Fussballern geschrieben wurden. Gast ist SRF-Literaturredaktor Michael Luisier, der seit Jahren fast alles liest, was aus dem Genre stammt.
57 Minuten
Beni Thurnheer kommentierte die Spiele der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft rund drei Jahrzehnte lang. Als internationale Abschiedsbühne diente ihm das WM-Finale 2014 in Rio de Janeiro. Im Jahr 1973 hatte Beni Thurnheer seine Premiere am Mikrofon von Radio DRS. 1975 dann auch im Fernsehen mit der Sendung Sportkalender. Es folgten Sport am Wochenende, Sportpanorama und diverse andere Formate. Rund 30 Jahre war Beni «National» auch Kommentator der Schweizer Fussballnationalmannschaft. Bei seinem Abstecher in die Unterhaltung moderierte er während 11 Jahren die Quiz-Sendung Tell-Star und 20 Jahre lang seine eigene Samstagabend-Show Benissimo. Für Radio SRF 1 geht Beni in die Verlängerung. Im Treffpunkt erzählt er seine Geschichten, die er an seinen Weltmeisterschaften erlebt hat.
56 Minuten
SRF 1-Moderatorin Tina Nägeli leidet unter Höhenangst. Zusammen mit SRF 1-Outdoor-Reporter Marcel Hähni hat sie ein Höhenangst-Seminar besucht. Ein schmaler Grat, eine Aussichtsplattform oder schon eine hohe Treppe: Für Tina Nägeli reicht das, damit ihr Herz rast, die Knie zittern und der Kopf Alarm schlägt. Höhenangst – fachlich Akrophobie – ist weit verbreitet. Höhenangst ist eine psychische Reaktion. Betroffene haben intensive Angst vor der Höhe – oft unabhängig davon, ob tatsächlich Gefahr besteht. Typisch sind Panik, Schweissausbrüche und Katastrophengedanken. Höhenangst ist unangenehm, aber behandelbar. Wer lernt, die eigenen Reaktionen zu verstehen und Schritt für Schritt zu trainieren, kann wieder mehr Sicherheit gewinnen – und die Aussicht irgendwann sogar geniessen. Tina Nägeli stellt sich der Herausforderung und macht ein Höhencoaching an der Lägern, einem gut zehn Kilometer langen, schmalen Höhengrat zwischen Baden und Dielsdorf im Mittelland.
57 Minuten
Am Tag der Schweizer Literatur sprechen wir über Sagen und Mythen. Was ist eigentlich eine Sage? Wie unterscheidet sie sich von einem Märchen und welche Bedeutung haben Sagen? Sagen haben oft einen wahren Kern. Sie knüpfen an historischen Ereignissen oder an Naturphänomenen an. Auch können die Menschen meist etwas aus einer Sage lernen. In der Sendung Treffpunkt sprechen wir über Schweizer Sagen und Mythen. Am Tag der Schweizer Literatur schreibt ausserdem Autor Wilfried Meichtry eine neue Sage. Das Publikum bestimmt, wie die Sage ausgehen soll. Gast: Jürg Steigmeier, Geschichtenerzähler und Sagensammler
1 Stunde 12 Minuten
In der Schweiz leben rund 3800 Schmetterlingsarten. Er kennt sie fast alle. Hans-Peter Wymann gilt als wandelndes Falter-Lexikon. Er nimmt uns mit an die Südflanke des Grindelwaldner Talkessels. Hier leben über die Hälfte aller Tagfalter auf kleinstem Raum. Schwalbenschwanz, Zwergbläuling, Kleines Wiesenvögelchen, Perlmutterfalter und Apollofalter. Egal wohin man blickt, Schmetterlinge. Die extensiv bewirtschafteten Weiden der Alp Hintisberg sind ein Hotspot für Schmetterlinge und somit auch für Entomologen wie Hans-Peter Wymann. Auf der Pirsch im Feld erfahren wir allerlei über die schönen «Sommervögel»: Wie sie leben, was sie fressen, wie sie hören, wie sie überwintern, wie sie sich paaren. Aber auch, warum es entgegen der subjektiven Wahrnehmung vieler im Unterland, hier oben auf der Alp sogar mehr Falter gibt als früher. Und darunter sind auch einige ganz seltene Exemplare. Zum Beispiel den Grindelwaldner Mohrenfalter. Dieser Tagfalter lebt nur hier. An dieser einen Südflanke im Berner Oberland und sonst nirgendswo auf der Welt.
56 Minuten
Gianni Infantino – der FIFA-Präsident ist momentan rund um die WM natürlich überall. Im Treffpunkt reden wir darüber, wie Infantino vom Einwandererkind aus einfachen Verhältnissen zum mächtigsten Sportfunktionär und zur umstrittenen Reizfigur wurde. Schon als kleines Kind war Infantino begeistert vom Fussball, nur das Talent fehlte ihm für den Sport von Anfang an. Die zwei linken Beine auf dem Platz hielten ihn aber nicht davon ab, im Fussball grosse Schritte zu fassen. Vom schwierigen Start ins Leben, zur Schulzeit als Migrantenkind im Oberwallis, seinen Anfängen bei der UEFA, einigen Skandalen und schliesslich zum Friedenspreis mit Trump. «News Plus Hintergründe» zeigt die Geschichte von Infantino und spricht mit Freunden, Kritikern und ganz kurz auch mit Gianni Infantino «himself». Raphaël Günther, Moderator der SRF-Podcastserie «News Plus Hintergründe», hat sich monatelang mit Gianni Infantino beschäftigt und gibt in der Sendung Treffpunkt Einblicke in den Menschen und seine vielen Gesichter.
57 Minuten
Schweden ist für viele Schweizerinnen und Schweizer ein Sehnsuchtsort. Wir gehen der Frage nach, warum das so ist und tauchen ein in ein Land voller Natur, Freiheit und Gegensätze. Schweden gehört zu den Ländern mit einer beachtlichen Schweizer Community. Über 8’000 Schweizerinnen und Schweizer leben dort. Für viele ist das Land ein Sehnsuchtsort geprägt von Natur, Weite und dem Gefühl von Freiheit, aber auch von hoher Lebensqualität und neuen Perspektiven. Wir tauchen ein in ein Land der Gegensätze. Vom hohen Norden mit Nordlichtern und Mitternachtssonne bis in den Süden mit bunten Holzhäusern und Landschaften wie aus den Geschichten von Astrid Lindgren. Im Treffpunkt erzählen zwei Auslandschweizerinnen, die im Norden und Süden des Landes leben, was Schweden für sie so besonders macht. Nordeuropa Korrespondent Bruno Kaufmann spricht über kulturelle, gesellschaftliche und politische Besonderheiten.
56 Minuten
Vom einstigen Pflichtdienst in Krisenzeiten zum freiwilligen Abenteuer auf dem Bauernhof. Der Landdienst blickt auf 80 Jahre Geschichte zurück. Einst sollten Jugendliche die Landwirtschaft unterstützen und die Versorgung sichern, heute geht es vor allem um Erfahrungen, Austausch und persönliche Entwicklung. Junge Menschen aus der Stadt entdecken das Leben auf dem Land und erfahren, wie der Alltag auf einem Bauernhof abläuft. Der Landdienst baut Brücken zwischen Stadt und Land und bringt Menschen aus verschiedenen Sprachregionen und Kulturen zusammen. Seit 2009 heisst die Organisation Agriviva. Der Treffpunkt über den Wandel des Landdienstes und seine Chancen heute.
57 Minuten
Sie war die meistfotografierte Frau ihrer Zeit und galt als das grosse Sexsymbol. Doch sie hat auch die Schattenseiten des Erfolgs miterlebt und starb mit nur 36 Jahren an einer Überdosis Schlaftabletten. Bis heute sind die genauen Umstände ihres Todes nicht geklärt. In der Sendung «Treffpunkt» schauen wir auf das kurze aber bewegte Leben von Marilyn Monroe zurück. Wir blicken auf ihre schauspielerische und musikalische Karriere, zeigen auf, wie sie gegen das Image der naiven Blondine ankämpfte und geben auch Einblicke in weniger bekannte Seiten von ihr.
56 Minuten
Dem Dachs gehts gut. In den letzten 20 Jahren hat sich die Zahl der Dachse in der Schweiz verdoppelt. Und sie lassen sich zunehmend auch in Städten und Dörfern nieder. In der Sendung «Treffpunkt» erklärt eine Verhaltensbiologin, was den Allesfresser in die Siedlungsgebiete des Menschen treibt. Zudem zeigen wir auf, wie man erkennt, ob ein Dachs in der Gegend herumschleicht und welche Probleme auftauchen können, wenn Dachse sich in Siedlungsgebieten des Menschen niederlassen.
57 Minuten
In dieser Stunde treffen wir Brückenbauerinnen und Brückenbauer aus Graubünden. Es geht um Brücken zu anderen Dörfern, aber auch zu Sprachen und Kulturen. Wir nehmen Sie mit auf eine Reise durch die Schweiz mit unserem interregionalen Radioprojekt «Les Autres 2026: Le Tour de Suisse». Wir von SRF berichten zusammen mit unseren Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Sprachregionen – also von RTR, RSI und RTS. Dieses Mal live aus der rätoromanischen Schweiz. Wir lernen die Brücken Graubündens kennen. Nicht nur die Brücken, die Täler und Dörfer verbinden, sondern auch die, die Menschen, Sprachen und Kulturen verbinden. Und wir treffen spannende Brückenbauerinnen und Brückenbauer, die diese Verbindungen möglich machen.
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