c't uplink (SD-Video) Archiv
477 Episoden
1 Minute
3D-Drucker üben eine starke Faszination aus: Scheinbar aus dem Nichts entstehen Schicht für Schicht Formen, Figuren und Bauteile. Doch nach dem Hype kam die Ernüchterung. Für ein Massenprodukt sind 3D-Drucker zu komplex. Hersteller und Anwender reden inzwischen Klartext, was machbar ist und wo die Grenzen sind. Für Hobbyisten, Nerds und Konstrukteure sind sie dennoch ein erschwingliches Tool, um individuelle Projekte umzusetzen. Und wer selbst keinen 3D-Drucker anschaffen möchte, kann seine Modelle bei einem Dienstleister fertigen lassen. Im c’t uplink geben wir Einblick, wie 3D-Drucker heute praktisch genutzt werden, ob im Makerspace, Ingenieursbüro oder in der Industrie. Es gibt verschiedene 3D-Druckverfahren mit kryptischen Abkürzungen (FDM, SLA, SLS, …), die jeweils ihre Vor- und Nachteile haben. Und für jedes Druckverfahren gibt es auch unterschiedliche Materialien, ob Kunststoff-Filamente, Kunstharze oder Metallpulver. Im c’t uplink erklärt 3D-Druck-Veteranin und c’t-Redakteurin Pina Merkert, wie sich die Verfahren unterscheiden und für welchen Einsatzzweck sich welches Material eignet. Wenn schon Do-it-yourself, dann schon richtig, dachte sich c’t-Redakteur Michael Link. Er ist mit einem 3D-Drucker-Bausatz in die Materie eingestiegen und druckt Nützliches für seine anderen Hobbies. Was man bei der Wahl eines 3D-Druckers bedenken sollte und wie die ersten Schritte in der additiven Fertigung gelingen, berichtet er Moderator Keywan Tonekaboni im c’t uplink. Mit dabei: Pina Merkert, Michael Link und Keywan Tonekaboni
1 Minute
Manch einer, der sich für ein E-Auto entschieden hat, mag aufgrund der gestiegenen Stromkosten nochmal neu denken. Vielleicht doch lieber ein letzter Verbrenner? Oder ein Hybrider, dann kann man Strom und Benzin tanken, was gerade billiger ist. Im Podcast c't uplink diskutieren wir die Vor- und Nachteile der Fahrzeugtypen und erklären, welche verschiedenen Konzepte es bei Hybrid-Fahrzeugen gibt. Wir greifen damit die Titelgeschichte von c't 8/2023 auf. Vier Arten von Hybrid-Kfz gibt es aus technischer Sicht. Wir erklären, warum nur zwei davon als E-Auto-Alternative taugen: Vollhybride und Plug-in-Hybride. Dabei dröseln wir auch Begriffe wie Range-Extender, sequenzielle und parallele Antriebe auf. Mehrere Szenarien gehen wir durch sowie praktische und finanzielle Vor- und Nachteile gegenüber E-Autos und Verbrennern. Die Verbrauchswerte vieler Plug-in-Hybride entpuppen sich dabei als lächerlich niedrig. Wir erklären den Skandal dahinter und wie die Fahrzeughersteller sich so ihre Flottenverbrauchswerte greenwashen. Die Regulierer arbeiten an einer Verbesserung -- und wir überlegen, ob danach den Käufern der Plug-in-Hybriden eine ähnliche Falle droht wie im Dieselskandal. Schließlich diskutieren wir, welche Probleme und Nachteile der E-Autos die Hybriden überhaupt lösen, gerade mit Blick auf den Strompreis. Vielleicht ist ein E-Auto doch die bessere Wahl -- oder auch ein letzter Verbrenner oder vielleicht ein Gebrauchter. Oder man bleibt noch eine Weile bei dem Auto, das man gerade hat. Auch über E-Fuels denken wir dabei nach, wo sie vielleicht helfen und warum sie für den Individualverkehr oder gar das nächste Auto keine Lösung sind. Mit dabei: Sven Hansen, Stefan Porteck und Jörg Wirtgen ***SPONSOR-HINWEIS*** Diese Ausgabe des c't Uplink ist gesponsert von der HUK-COBURG. Besuche unseren Fachvortrag zum Thema "Mainframe - Das digitale Rückgrat der HUK-COBURG" am 27. April 2023 vor Ort oder Online. Mehr Informationen dazu findest du hier: https://bit.ly/Mainframe_Event ***SPONSOR-HINWEIS ENDE***
1 Minute
Vanilla OS ist ein besonderes Linux-System: Die Distribution sieht mit dem unverbastelten Gnome schick aus, hat eine unveränderliche Root-Partition und installiert Apps nach dem Container-Prinzip. c't-Redakteur Niklas Dierking gefällt es, dass sich einerseits Einsteiger schnell zurechtfinden, Linux-Experten andererseits Pakete aus verschiedensten Repositories installieren können. An einigen Stellen hakelt es bei der ersten stabilen Version jedoch noch. Markus Montz befasst sich für c't mit Zahlungsdienstleistern, Händlern und Verkaufsplattformen im Netz. Dabei stößt er immer wieder auf neue Betrugsmaschen, mit denen Kriminelle arglose Käufer, aber auch Verkäufer und größere Unternehmen betrügen. Deshalb rät er, ein paar Grundregeln beim Online-Handel zu beachten, selbst wenn das Gegenüber noch so vertrauenswürdig erscheint. Für den aktuellen c't-Schwerpunkt rund um VPNs hat Dušan Živadinović diverse Peer-to-Peer-VPNs getestet. Deren moderne Struktur erlauben besonders kurze Latenzen und viel Komfort beim Einrichten. Angetan hat es ihm außerdem ein neuer VPN-Dienst für Smartphones, Pretty Good Phone Privacy, der sogar die Identifikationsnummer der SIM-Karte, die IMSI, verschleiert. Mit dabei: Achim Barczok, Niklas Dierking, Markus Montz, Dušan Živadinović
1 Minute
Im Podcast c't uplink sprechen wir zuerst über ein Titelthema der c't 7/2023: günstige Smartphones und Featurephones. Wir haben Android-Smartphones von 150 bis 220 Euro getestet und Telefone unter 100 Euro -- die so genannten Featurephones. Die c't-Redakteure Robin Brand und Steffen Herget erklären, welche Erwartungen die Telefone erfüllen und wofür doch etwas mehr Geld notwendig ist. Im zweiten Teil berichten wir über Smartphone-Neuheiten für 2023: rollbare Displays, Satelliten-Smartphones und neue High-End-Handys. Die Kollegen Robin Brand, Daniel Herbig und Steffen Herget haben die Fachmesse Mobile World Congress (MWC) in Barcelona besucht und berichten von ihren Entdeckungen. Zum Smartphone-Test traten fünf Android-Geräte zwischen 150 und 220 Euro an. Sie punkten mit langen Laufzeiten, einige zudem mit gutem Display und einer langen Versorgung mit Sicherheitsupdates. Wo die Geräte an ihre Grenzen kommen, und welche Aufgaben sie gut erledigen, erläutern wir im Podcast. Zudem haben wir sechs Featurephones getestet. Sparen auf jeden Fall Geld, doch wie bedient man sie und was können sie? Einige laufen unter KaiOS, einem Mobilbetriebssystem, für das es sogar nachinstallierbare Apps gibt. Wir diskutieren, ob solche Geräte beispielsweise für Senioren geeignet sind, für Kinder, oder als Zweitgerät. Auf dem MWC haben die Kollegen ein Smartphone mit rollbarem Display von Lenovo begutachtet. Wir erklären, was da genau rollt und ob das Roll-Phone eine sinnvolle Alternative zu den bisherigen Falt-Smartphones darstellen könnte. Handyhersteller Bullit Group und Chiphersteller Mediatek haben einen kleinen Satellten-Empfänger gezeigt, mit dem per Bluetooth jedes Handy per Satellit Kontakt aufnehmen kann. Eine zweite neue Handy-Satellitenanbindung zeigte Qualcomm in einem neuen Snapdragon-SoC. Wir erklären die Unterschiede der Konzepte und vergleichen mit Apples Satellitenanbindung des iPhone 14 -- und geben einen Ausblick auf 5G-Satellitenkommunikation. Das neue High-End-Smartphone Xiaomi 13 will mit besonders guter Kamera in Zusammenarbeit mit Leica punkten. c't hatten vorab mit den Entwicklern geredet und auch den Haupt-Konkurrent Samsung Galaxy S23 im Fotolabor, sodass wir eine erste Einschätzung wagen können. Und schließlich haben die Kollegen auf dem MWC ein reparierbares Smartphone von Nokia gesehen -- und Foldables vermisst. In unserem YouTube-Kanal finden Sie diese Folge zweigeteilt, die Featurephones/Billigsmartphones (Folge 47.4b) seit Samstag Morgen, die MWC-News (Folge 47.4a) seit Donnerstag. ***SPONSOR-HINWEIS*** CyberArk (NASDAQ: CYBR) ist das weltweit führende Unternehmen im Bereich Identity Security. Mit dem Privileged Access Management als Kernkomponente bietet CyberArk eine umfassende Sicherheit für jede – menschliche oder nicht-menschliche – Identität über Business-Applikationen, verteilte Arbeitsumgebungen, Hybrid-Cloud-Workloads und DevOps-Lifecycles hinweg. www.cyberark.de ***SPONSOR-HINWEIS ENDE***
1 Minute
Mini-PCs suchen den besten Kompromiss zwischen Leistung und Größe. Mit diesem Anspruch platzieren sie sich irgendwo zwischen dem klassischen PC und dem mobilen Laptop. Interessant sind sie vor allem fürs Home Office in kleinen Arbeitszimmern oder an einem Schreibtischeckchen im Wohnzimmer. Mit speziellen Halterungen verschwinden sie hier hinter einem Monitor und brauchen daher deutlicher Platz als ein Tower. Anders als bei Laptops kann man sich außerdem seine Peripherie-Geräte rund um Maus uns Tastatur frei zusammenstellen. Im uplink schauen wir uns an, mit welcher Technik die Mini-Computer arbeiten, was sie über Office-Aufgaben hinaus erledigen können und in welchen Varianten sie verfügbar sind. Zudem sprechen wir über Grenzen der Technik. Dazu haben die c’t Kollegen Christian Hirsch und Christoph Windeck den Mini-PC-Bauvorschlag aus der c't 6/2023 mitgebracht. Sie zeigen nicht nur, was drinsteckt, sondern blicken auch hinter die Kulissen der Bauvorschläge allgemein.
1 Minute
Der Raspberry Pi ist ein großartiger Allrounder, wenn es ums Basteln mit Hardware geht. Doch aktuell sind die meisten Modelle sauteuer oder gar nicht zu bekommen. Und für manch ein Projekt wie Heimserver, NAS oder Mini-Kamera passen andere Plattformen viel besser. Christof Windeck führt in c't uplink durch die Vor- und Nachteile von NanoPi, ESP32, Arduino Odroid & Co. Rockchip-Platinen wie die von NanoPi oder BananaPi passen aufgrund ihrer Bauform und der Anschlüsse häufig besonders gut zu speziellen Anwendungen wie eine lokale Firewall oder ein NAS. Einige hinken aber mit den Linux-Updates hinterher. Mini-Computer auf x86-Basis wie der Odroid H3 haben hohe Software-Kompatibilität und haben häufig viele Schnittstellen, dafür brauchen sie in der Regel mehr Strom und sind teurer. Mit kleinen, sparsamen Mini-Boards wie dem ESP32 oder dem Arduino verteilt man prima kleine Sensoren und Kameras in Wohnung und Garten, dafür ist die Rechenleistung arg beschränkt. Niklas Dierking stellt zwei besondere Projekte aus der c't 6/2023 vor. Er hat ein kompaktes NAS gebastelt mit dem Odroid H3, zwei Platten und als Software OpenMediaVault. Ohne Speicher kostet das NAS 300 Euro. Noch günstiger ist man mit einem ausrangierten Thin Client unterwegs: Der reicht zwar nicht fürs NAS, aber für einen sparsamen Heimserver. Auf einem Gebrauchtgerät für 70 Euro auf eBay (Fujitsu Futro S740) haben wir unter anderem eine Smart-Home-Zentrale installiert.
1 Minute
Schon unter 20 Euro bekommt man ein Hacking-Gadget, die interessanten kosten um 100 Euro. Im Podcast c't uplink stellen wir einige vor und beschreiben, welche vielen verschiedenen Arten von Hacks und Tricks sie beherrschen. Auch die rechtliche Seite kommt zur Sprache: Was darf ich besitzen, was darf ich anwenden, was darf ich für Pentests beispielsweise in der eigenen Firma ausprobieren? Die dazu passende Titelgeschichte "Hacking-Gadgets" erscheint in c’t 5/2023. Als Gäste im Podcast-Studio sind dabei: Ronald Eikenberg, Autor der Titelgeschichte, Tobias Scheible, Sicherheitsforscher mit besonderem Faible für die angriffslustigen Geräte und Joerg Heidrich, Datenschutzbeauftragter und Justiziar des Heise Verlags. Einige der Gadgets ermöglichen einen Angriff aufs WLAN von außen, indem sie auf Knopfdruck alle angemeldeten Geräte aus dem WLAN werfen und dazu bringen, sich an einem Fake-Router anzumelden. Wir erwähnen Tipps, wie man sein WLAN gegen solche Angriffe schützt. Andere Gadgets hören auf beispielsweise von Smart-Home-Geräten genutzten Frequenzen mit -- klingt nach einem harmlosen Mitlesen des Thermometers des Nachbarn, aber ermöglicht Bewegungsprofile von den Fahrzeugen zu erstellen, deren Reifenventile per Funk vor Platten warnen. Eine große Gefahr geht von den Hacking-Gadgets aus, die Angreifer an einen PC anschließen: Die Kästchen tarnen sich als USB-Sticks oder LAN-Adapter und sind in der Lage, Daten zu klauen, Passwörter mitzulesen oder den gesamten PC zu übernehmen. Andere zerstören den PC einfach. Wir zeigen einige Modelle, erklären deren Möglichkeiten und entwerfen Schutzmaßnahmen. Der wohl wichtigste Schutz ist, die Mitarbeiter zu sensibilisieren: Eines der gefährlichsten Gadgets, das Tastatureingaben mitliest und per WLAN verschickt, könnten auch wir nicht von einem harmlosen USB-Kabel unterscheiden. Wichtig ist auch, bestehende Sicherheitsstandards zu implementieren: Ein Hacking-Gadget kopiert RFID-Karten, die vielerorts als Zugangsschutz dienen -- und das gelingt nur, wenn der Ausgeber der Karten einige schützende Maßnahmen vergisst. Wir haben das direkt mit der Heise-Zugangskarte ausprobiert -- puh, glücklicherweise ließ sie sich nicht kopieren. Ein weiteres Gadget zeigt, ob der NFC-Chip beim Smartphone wirklich ausgeschaltet ist. Mit dabei: Ronald Eikenberg, Joerg Heidrich und Tobias Scheible
1 Minute
Seit einigen Wochen macht ChatGPT die Welle. Die KI beantwortet Wissensfragen, verfasst Texte oder programmiert Software. ChatGPT beschäftigt momentan nicht nur Fachmedien und IT-Newsportale. Auch Kulturmagazine und Nachrichtensendungen sprechen über den Chatbot von OpenAI. Kein Wunder, verbindet ChatGPT doch das angepasste Sprachmodell von GPT-3.5 mit einem einfachen Interface: einem Gespräch per Chat. Einfach zu bedienen und mit auf den ersten Blick erstaunlichen Antworten. In c’t uplink erklärt c’t-Redakteur Jo Bager, warum dies für ihn der iPhone-Moment für KI-Systeme ist und zeigt live, wie die Interaktion mit ChatGPT abläuft. Der Hype um ChatGPT hat gleichzeitig die ganze Branche in Bewegung gebracht. Microsoft hat kräftig in OpenAI investiert und angekündigt, Bing mit einer KI aufzumotzen. Google in Zugzwang hat eigene KI-Systeme angekündigt. Daneben gibt es bereits jetzt schon zahlreiche KI-Start-ups. Ihre Dienste versprechen, Mails zu beantworten, Tweets zu verfassen oder bestehende Texte verständlicher umzuformulieren. Was es für KI-Textgeneratoren auf dem Markt gibt und welche neuen Probleme die mit sich bringen erläutert c’t Redakteur Hartmut Gieselmann. Die Text-KIs erzählen aber auch gehörigen Quatsch, selbst ChatGPT. Wie bereits GPT-3, auf dessen Sprachmodell ChatGPT aufbaut, halluziniert die KI Fakten herbei und verweist auf nicht existierende Quellen. Weshalb das passiert und welche Grenzen Systeme wie ChatGPT haben, verrät Wolfgang Stieler, Redakteur von MIT Technology Review. Gemeinsam mit Moderator Keywan Tonekaboni diskutieren Jo Bager, Hartmut Gieselmann und Wolfgang Stieler in c’t uplink, wie Künstliche Intelligenz unser Leben verändern wird. Reden in Zukunft Maschinen mit Maschinen? Oder werden KIs Bildung und Beruf verändern, wie einst Taschenrechner die Mathematik oder Suchmaschinen die Recherche? Mit dabei: Hartmut Gieselmann, Jo Bager, Wolfgang Stieler und Keywan Tonekaboni
1 Minute
Geduld braucht, wer sich momentan eine Photovoltaik-Anlage anschaffen will. Die Fachbetriebe sind auf Monate hin ausgebucht und die Preise unverschämt hoch. Wagt man sich selbst an die Installation, kommt schneller zum Ziel und kann Geld sparen – vor allem, wenn es um überschaubare Projekte beispielsweise auf dem Dach des Gartenhäuschens oder der Garage geht. Wie das funktionieren kann, haben die c’t Redakteurinnen und Redakteure Pina Merkert, Andrijan Möcker und Jan Mahn ausprobiert. Im uplink berichten Pina und Andrijan von ihren Erfahrungen und zeigen auf, dass das alles kein Hexenwerk ist. Und sie machen deutlich: Selbst, wenn man doch nicht vorhat, zum Anlagen-Installateur zu werden, ist es sinnvoll, sein Projekt selbst einmal durchzuplanen. So kann man dem Fachbetrieb später auf Augenhöhe begegnen. Mit dabei: Pina Merkert, Andrijan Möcker und Sophia Zimmermann
1 Minute
Der 28. Januar ist Europäischer Datenschutztag: Passend dazu geben wir in c't uplink Tipps zum Verschlüsseln von Daten auf PCs, Notebooks und externen Speichermedien. Die meisten Betriebssysteme können von Haus aus den kompletten Rechner verschlüsseln. In der aktuellen Folge von c't uplink erklären wir, wie das genau funktioniert und wie man sein System dafür konfiguriert. Windows bringt von Haus aus die SSD- und Festplattenverschlüsselung BitLocker mit - auch in der Home-Variante in abgespeckter Form als "Geräteverschlüsselung". Als Alternative bietet sich das Open-Source-Tool VeraCrypt an, dass man auf Linux, macOS und Windows nutzen kann. Sowohl BitLocker als auch Veracrypt haben so ihre Tücken, weshalb c't-Windows-Experte Jan Schüßler dazu häufig Leserfragen bekommt. Christof Windeck aus dem Hardware-Ressort erklärt, wie Sicherheitschips auf dem PC mit Verschlüsselungssoftware zusammenspielen und warum das alles ziemlich sicher ist, obwohl man zum Entsperren eines verschlüsselten Windows-Notebooks kein kompliziertes Passwort eingeben muss. Deshalb muss man auch höllisch aufpassen: Wenn bei einem Update etwas schief geht und der Bitlocker-Wiederherstellungsschlüssel verlangt wird, sollte man ihn unbedingt parat haben. Am besten, man druckt ihn aus und heftet ihn für alle Fälle ab. In c't hat Lutz Labs außerdem spezielle USB-Sticks, Festplatten und SSDs mit integrierter Verschlüsselung getestet. Um die zu entsperren, muss man eine PIN auf einem eingebauten Tastenfeld eintippen oder sich per Fingerabdruck identifizieren. Für den Test hat Lutz die Hardware auch an einen Sicherheitsexperten geschickt, der die Dinger aufgebohrt und zu hacken versucht hat. Mit dabei: Achim Barczok, Lutz Labs, Jan Schüßler, Christof Windeck
1 Minute
Technologieunternehmen sind dafür bekannt, von weißen Männern regiert zu werden. Der Frauenanteil in den Aufsichtsräten ist notorisch niedrig - wenn es überhaupt Mal eine Frau im Gremium gibt. Das hat Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit: McKinsey fand beispielsweise in einer Studie heraus, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unternehmen gewinnbringend wirtschaftet, um 15 Prozent höher ist, wenn mindestens eine Frau im Aufsichtsrat sitzt. Während Unternehmen sich also darum reißen müssten, ihren Frauenanteil zu steigern, sind die Tech-Jobs scheinbar attraktiv für die weibliche Hälfte der Bevölkerung: Flexible Arbeitszeiten, keine schwere körperliche Belastung wie bei der Krankenpflege, gute Bezahlung. Voraussetzung ist oft ein hoher Bildungsabschluss, aber Frauen schneiden bei den Schulabschlüssen im Schnitt ohnehin besser als die Männer ab. Woran hakt es also beim Thema Geschlechterdiversität? In der Praxis ist die Frage überraschend schwer zu beantworten. Ein hauptsächlich männliches Team kann für Bewerberinnen abschreckend wirken. Diskriminierende Strukturen werden oft unbewusst und ohne bösen Willen über Generationen erhalten. Vorurteile bleiben wie einzementiert, weil der Frauenanteil unter der kritischen Grenze bleibt, die das normale, aber diskriminierende Verhalten infrage stellen könnte. Auch die Frauen sind von den Vorurteilen betroffen und ziehen Technik-Studiengänge und Berufe gar nicht erst im Betracht oder trauen sie sich unnötigerweise nicht zu. Die komplexe Frage verlangt nach neuen Wegen und die geht auch der c’t uplink: Ausnahmsweise bereichern als externe Gäste die Luftfahrtingenieurin Ann-Kathrin Dragesser und die Informatikerin Sarah Kron die Diskussion. Viele werden sie als Moderatorinnen des YouTube-Kanals „So Many Tabs“ kennen, mit dem sie vor allem Frauen für Technikthemen begeistern wollten. Aus der c’t-Redaktion hat sich Moderatorin Pina Merkert Unterstützung von Liane Dubowy geholt, die nicht nur den Technikjournalismus, sondern auch die Gaming-Szene hervorragend kennt. Gemeinsam diskutieren sie, woran es hakt, wo Unternehmen besser werden können und wo die Technik-Frauen selbstbewusster auftreten dürften.
1 Minute
Die Heizung automatisch steuern, Rollläden nach Wetterlage hoch und runter fahren und Lampen schalten – es gibt viele Gründe für ein Smart Home. Die gängigen Lösungen vieler Hersteller setzen meist auf einen Cloud-Dienst, was aber mehrere Haken hat: Da fließen Daten auf fremde Server und man ist vom Anbieter abhängig. Geht der Pleite oder stellt den Service ein, funktioniert womöglich das vernetzte Heim nicht mehr wie gewünscht. Aber auch ohne den Worst-Case-Fall endet der Komfort dort, wo ein Smart-Home-Hersteller ein gewünschtes Feature nicht implementiert hat. Hier kommen Open-Source-Projekte ins Spiel, die aus genau diesen Nöten entstanden sind: fehlende Features, mangelnde Interoperabilität und unsichere Halbwertzeit. Die Community hat aus dem Bedürfnis eigene Smart-Home-Probleme zu lösen freie Firmware, wie Tasmota entwickelt und mit Schnittstellen wie dem Protokoll MQTT ausgestattet. Die offenen Systeme verwandeln manch eine Insellösung zu einem kommunikativen Zahnrad im Smart-Home-Gefüge und machen nervige Apps überflüssig. Im c’t uplink erklärt c’t-Redakteur Andrijan Möcker, welche offene Firmware es gibt und worin sie sich unterscheiden. Sein Kollege Jan Mahn erläutert, welche Smart-Home-Komponenten sich für freie Firmware eignen und wo diese sogar vorinstalliert ist. Und c’t-Redakteurin Pina Merkert zeigt, wie man mit WLED kinderleicht Farbverläufe und Animationen auf RGB-LEDs steuert. Außerdem haben sie Lichtschalter, Aktoren, Heizungssteuerungen und Platinen mitgebracht, die sie im Studio samt ihrer Firmware vorführen. Gemeinsam mit Moderator Keywan Tonekaboni sprechen sie über Vor- und Nachteile von WLAN- und ZigBee-Geräten, wie es um den zukünftigen Industriestandard Matter steht und wie auch Cloud-Liebhaber von Geräten mit offener Firmware profitieren. Mit dabei: Andrijan Möcker, Jan Mahn, Pina Merkert und Keywan Tonekaboni
1 Minute
Zum Jahreswechsel orakeln wir in c’t uplink. Wie gehts mit Twitter weiter, wen kauft Apple, was wird aus Alexa, und: Haben wir noch eine Chance gegen die KI? Es ist der letzte Tag im Jahr, und in c’t uplink feiern wir unsere berühmt-berüchtigte Predictions-Runde. Die Spieregeln lauten: Am Ende des Jahres macht das c't-uplink-Team Vorhersagen fürs nächste Jahr. Mit denen treten wir gegen die Hörer und Zuschauer an, die auch versuchen, möglichst interessante und gewagte Vorhersagen für die Zukunft zu machen. Jedes Jahr kramen wir in der letzten Folge die Vorhersagen aus dem vorherigen Jahres aus und es gibt einen Punkt für jede Vorhersage, die eingetroffen ist. Bei Grenzfällen gibt es auch Mal einen halben Punkt. Wer am Ende die meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt. Es wird also wieder spannend, wenn wir auflösen, wer die meisten Treffer fürs Jahr 2022 hatte - und wer grandios daneben lag. Außerdem gehen wir natürlich auch wieder unter die Orakel, damit das Spiel nächstes Jahr weitergehen kann. Mit dabei: Achim Barczok, Pina Merkert, Keywan Tonekaboni, Sophia Zimmermann
1 Minute
In der Weihnachtsfolge von c’t uplink sprechen wir über Filme und andere Medien, die uns im Jahr 2022 begeistert haben. Ho ho ho! Das uplink-Team tischt in seiner Weihnachtsfolge viele Ideen für die entschleunigte Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr auf - wenn man vom Familientrubel doch mal etwas Abwechselung braucht. Wir lassen das Jahr Revue passieren und verraten, welche Filme uns begeistert, welche Serien wir gebingt und welche Spiele wir gespielt haben. Hier die Anleitung für die Weihnachtssendung: Sobald die Verwandtschaft wieder weg ist, holt ihr euch unsere Tipps auf die Ohren oder auf den Fernseher. Von den Filmen, Serien und Büchern notiert ihr euch nur die, mit denen wir euch spontan begeistern konnten. Falls ihr eigene Tipps habt oder unsere Empfehlungen schon kennt, schreibt uns gern Zustimmung oder Widerspruch an uplink@ct.de. Gebt uns außerdem gerne Feedback zu c't uplink: https://ct.de/uplink-umfrage Mit dabei: Achim Barczok, Pina Merkert, Keywan Tonekaboni, Sophia Zimmermann
1 Minute
Es klingt so verlockend: Apps wie Babbel und Busuu versprechen uns, dass wir neue Sprachen quasi nebenbei erlernen können – ganz passend zu den eigenen Bedürfnissen und dem knappen Zeit-Budget. Starre Kurszeiten gibt es nicht. Wie die klassischen Volkshochschulen bieten sie Lerneinheiten abgestimmt auf den gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen von A1 bis C1 an – inklusive Zertifikat. Welche verschiedenen Dienste es gibt, was sie leisten, wo sie an Grenzen stoßen und wie man ein passendes Angebot für sich findet, darüber sprechen wir im c’t uplink. Mit dabei: Nico Jurran, Dorothee Wiegand und Sophia Zimmermann