Julia Burmeister ist Künstlerin in Brandenburg an der Havel. In ihrem neuen Atelier malt sie abstrakt, arbeitet mit Linien, Serien und starken Farben. Aber der Weg dahin war nicht einfach der gerade Weg zur Kunst.
Julia kommt aus Wismar, wächst in Berlin auf, schreibt Gedichte, hört Hip-Hop, spielt Theater und findet später zur Malerei. In Brandenburg verändert sich noch einmal vieles. Theater passt irgendwann nicht mehr zum Leben mit Familie. Aus einem kleinen Zeitfenster zum Malen wird nach und nach ein eigener künstlerischer Raum.
Wir sprechen über Kunst, Job, Familie, Selbstanspruch und darüber, warum Freiheit im Alltag oft ganz praktisch wird. Über ein erstes Atelier, bei dem Julia noch gefragt hat, ob sie das darf. Über Bilder, die wild aussehen, obwohl dahinter viel Kontrolle steckt. Und über die Frage, wie man sich Raum nimmt, wenn man lange gewohnt war, erst zu funktionieren.
Eine Folge über Malerei und Alltag, über Freiheit und Kontrolle, über Brandenburg und darüber, warum ein eigener Raum manchmal mehr ist als nur ein Arbeitszimmer.
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