In der ersten Folge von „Unsichtbare Wunden“ spricht Stephanie Sperr mit Anja Lindner über ein Thema, über das viel zu oft geschwiegen wird: Gewalt in der Kindheit und ihre unsichtbaren Spuren. Anja musste zwischen ihrem neunten und zwölften Lebensjahr Gewalt durch ihren Stiefvater erleben. Heute erzählt sie ihre Geschichte und gibt Einblicke in die Folgen, die solche Erfahrungen für das eigene Leben, Beziehungen und das Vertrauen in andere Menschen haben können.Wie lernt man, wieder Vertrauen zu fassen? Wie setzt man Grenzen, wenn man früh gelernt hat, die eigenen Bedürfnisse zurückzustellen? Und was hilft dabei, Schritt für Schritt den eigenen Weg zurück zu sich selbst zu finden? Anja zeigt, dass Heilung möglich ist und wie wichtig es ist, Betroffenen zuzuhören, ihnen Sicherheit zu geben und nicht wegzusehen. Ihre Botschaft: Du bist richtig. Vertraue deinem Weg.Hinweis zu sensiblen Inhalten: In dieser Folge sprechen wir über Gewalt und belastende Erfahrungen. Diese Themen können aufwühlend sein. Bitte achte beim Zuhören auf dich und deine Grenzen.Wenn du selbst von Gewalt betroffen bist oder befürchtest, dass jemand in deinem Umfeld in Gefahr ist, hole dir Unterstützung. In Österreich erreichst du die Frauenhelpline gegen Gewalt unter 0800 222 555 – kostenlos und rund um die Uhr. Bei akuter Gefahr ruf bitte die Polizei unter 133 oder den Euro-Notruf 112.„Unsichtbare Wunden“ ist ein Doku-Cast von puka.studio, der Betroffenen eine Stimme gibt, hinsieht und das sichtbar macht, worüber zu oft geschwiegen wird. Denn jede Geschichte verdient es, gehört zu werden.
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