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2 Stunden 6 Minuten
Spyros betreibt den YouTube-Kanal „Mensch mit Wert" und ist mit seinem Content über Mann-Frau-Dynamiken eine der polarisierenderen Stimmen der Red-Pill-Szene. Er selbst versteht seine Aussagen als reine Beobachtung, nicht als Meinung – Kritikerinnen sehen darin oft ein verkürztes, teils frauenfeindliches Weltbild, etwa beim Thema „Bodycount" oder der pauschalen Bewertung weiblichen Verhaltens. Wer seine Kommentarspalten liest, bekommt das Bild eines „einsamen, verbitterten Mannes" vermittelt – im Gespräch mit Eva wirkt er ruhig und reflektiert, was seine Thesen aber nicht weniger diskussionswürdig macht.Nach dem Abitur wusste Spyros lange nicht, wohin sein Weg führen sollte. Als Kind griechischer Einwanderer zweisprachig aufgewachsen, verlor er sich zunächst in einem Informatikstudium ohne echtes Interesse, träumte kurz von einer Karriere als Stuntman und landete schließlich für zehn Jahre als Fitnesstrainer — ein Job, der ihn finanziell trug, aber nie erfüllte.Über eine Therapie kam der Wendepunkt: diagnostiziert wurden eine soziale Phobie und ein tief verankerter innerer Kritiker, der jeden Erfolg kleinredete. Eine Kindheitssituation – eine Eins in der Grundschule, die zu Hause nicht genug war – erwies sich als Schlüssel dazu, warum er sich über 15 Jahre Fitness-Disziplin nie als „genug" empfand. Daraus entstand im Corona-Lockdown der Kanal „Mensch mit Wert".In dieser Folge hinterfragt Eva Spyros' Thesen kritisch: warum er grundsätzlich keine Kommentare liest, wie seine Eltern bis heute nicht wissen, womit er sein Geld verdient, und was hinter „Red Pill" steckt. Vor allem aber geht es um die Frage, wie viel an seinem Frauenbild Beobachtung ist – und wie viel Pauschalisierung: die Bodycount-Debatte, seine Haltung, jede Kritik an Frauen werde als „frauenverachtend" abgetan, und die Doppelmoral bei Konsequenzen für Frauen versus Männer.Gast: Spyros vom YouTube-Kanal „Mensch mit Wert"Format: Eva schreibt mit
1 Stunde 15 Minuten
Annika Reuter war 14 Jahre lang Gymnasiallehrerin für Englisch und Französisch — zwei Korrekturfächer, verbeamtet auf Lebenszeit. Von außen ein sicheres, gelungenes Leben. Acht Jahre lang wusste sie, dass sie da raus will. Und acht Jahre lang blieb sie trotzdem.Sie kommt aus einer Lehrerfamilie: Mutter, Vater, Stiefvater — alle Lehrer. Auf ihrer eigenen Liste der Jobs, die sie niemals machen wollte, stand Lehrerin auf Platz zwei. Geworden ist sie es trotzdem. Nach dem Abitur, erzählt Annika, sei sie in eine Art Schockstarre gefallen und habe sich einen Lebensentwurf gesucht, der ihr Entscheidungen abnimmt. Sie setzte ihren Waggon auf die Schienen und fuhr los — und wachte Jahre später auf, ohne noch zu wissen, wer sie eigentlich war.Der Wendepunkt kam nicht in der Schule, sondern auf Sri Lanka. Am Rand einer Nationalparkstraße saß ein winziger Hundewelpe, den sie sechs Stunden lang nicht aus dem Kopf bekam. Was in den drei Tagen danach passierte, hat bei ihr mehr bewegt als Jahre des Nachdenkens, des Abwägens und der Therapie. Wenige Wochen später war die Klarheit da: So macht sie nicht weiter.Ihre Entlassungsurkunde hielt Annika an einem Freitag, dem 13. März 2020, in den Händen — ausgerechnet an dem Tag, an dem die coronabedingten Schulschließungen beschlossen wurden. Ihr erster Gedanke: dass sie absolut irre ist.In dieser Folge sprechen Eva und Annika über den Glaubenssatz „Ich muss leisten, um eine Existenzberechtigung zu haben", über einen Körper, der irgendwann keine Wahl mehr ließ, über Neid und Sprachlosigkeit im Kollegium und über den letzten Schultag, an dem plötzlich all die Wertschätzung kam, die zwölf Jahre lang gefehlt hatte. Sie sprechen über das, was der Ausstieg gekostet hat — Gehalt, Pensionsansprüche, Sicherheit — und darüber, was schwerer war: den Beamtenstatus loszulassen oder sichtbar zu werden.Außerdem erzählt Annika, warum das Schreiben ihres ersten Buches für sie ein Exorzismus war, welche Erfahrungen von Machtmissbrauch aus Studium und Referendariat dabei hochkamen, warum sie ihre Bücher heute im Selbstverlag herausbringt, was sie beim Reiten über die eigene Kraft gelernt hat — und weshalb auf ihrer Website eine Rubrik über Arschlöcher steht.

Gast: Annika Reuter, ehemalige Gymnasiallehrerin, Autorin, Coachin und Sängerin (Känguru Coaching)
1 Stunde 47 Minuten
Florian Weichselbaumer war Fotograf und Filmemacher mit fast 30 Mitarbeitern, als er im Dezember 2021 zum ersten Mal ein KI-generiertes Bild sah. Es sah schrecklich aus. Trotzdem wusste er innerhalb von Sekunden, dass sein Geschäft vorbei war. Heute baut er Roboter — und sagt Sätze wie „Ich habe einen Roboter, der mein Kind überwacht" oder „Ich habe nicht so viel Angst vor der KI. Ich habe vor allem Angst vor uns."In dieser Folge spreche ich mit ihm über den Mut, alles hinzuwerfen, über die Frage, was von uns Menschen übrig bleibt, wenn Maschinen den Rest übernehmen — und über einen blinden Jugendlichen, dem ChatGPT ins Gesicht gelogen hat.Worum es geht: Warum er seiner eigenen Belegschaft sagte: Ich fange jetzt an zu rennen, aber ich kann euch nicht mitziehen Was Kinder heute lernen müssten — und warum unser Bildungssystem daran vorbeigeht Wie ein Roboter einem blinden Jugendlichen zum Partner wurde Warum kostenlose KI-Modelle dir nicht die Wahrheit schulden Kunst, Emotion, Angst: was die Maschine nie können wirdGast: Florian Weichselbaumer, CEO & Gründer von Labland AI
1 Stunde 44 Minuten
Andreas Reichstädter ist ehemaliger Arzt, Lichtenergetiker und Autor — und jemand, der lange zwischen zwei Welten unterwegs war. Die Schulmedizin gab ihm das Wissen um den Körper; seine eigene Wahrnehmung führte ihn jedoch schon früh zu Fragen, für die er dort keine Antworten fand.

Als Kind hatte Andreas Angst vor der Dunkelheit. Er erzählt von Schatten, die er wahrnahm, von Nächten, in denen er kaum schlafen konnte, und von einer Sensibilität, die lange keinen Platz hatte. Erst viele Jahre später lernte er, diese Erfahrungen nicht mehr nur als Bedrohung zu sehen, sondern als Teil seines Weges.

Der Wendepunkt kam während seiner Zeit als Arzt: Die schwere Erkrankung eines Familienmitglieds ließ ihn nach zusätzlichen Wegen suchen. Nicht, um die Schulmedizin abzulehnen, sondern um sie aus seiner Sicht um eine weitere Perspektive zu ergänzen. Der Übergang dauerte Jahre — und verlangte ihm ab, sich von alten Erwartungen, Ängsten und einem klar definierten Berufsbild zu lösen.

In dieser Folge sprechen Eva und Andreas über Lichtenergetik, den freien Willen, die Grenzen des Helfens und die Frage, warum Heilung für ihn mehr bedeutet als Symptomfreiheit. Sie sprechen über die Reaktionen von Freunden und Familie, über die Arbeit am eigenen Ego, über Verlust und den Tod seiner Mutter — und über den inneren Frieden, den Andreas heute inmitten von Zweifel, Angst und Veränderung findet.

Außerdem erzählt Andreas, warum sein Buch „Lebe, was du wirklich bist“ heißt, was es für ihn bedeutet, keine Identität mit einem „Ich bin“ zu verwechseln, wie er mit Atemarbeit und Schutzritualen umgeht und weshalb er in der Auseinandersetzung mit Vorleben und Ahnen eine Form von Selbstverantwortung sieht.

Die Kapitel

0:00 Intro – Der Arzt, der sich für einen neuen Weg entschied

0:49 Willkommen: Andreas Reichstätter im Studio

1:00 Was ist Lichtenergetik?

2:45 Zwischen Schulmedizin und Spiritualität

5:54 Der Wunsch zu helfen – und der Weg ins Medizinstudium

7:20 Kindheit: Angst, Schatten und feinstoffliche Wahrnehmung

10:10 Was Andreas heute wahrnimmt

13:50 Eine Zeit des Wandels – und die Sensibilität der Kinder

18:21 „Ich bin Lichtenergetiker“ – der Übergang in drei Etappen

20:40 Medizinisches Wissen und energetische Arbeit verbinden

24:50 Wenn Menschen glauben, Andreas sei ihre letzte Hoffnung

27:47 Liebe-Licht, kaltes Licht und die Bedeutung klarer Bitten

33:00 Schutz, Dualität und Spiritualität statt Religion

36:20 Wie Freunde und Familie auf seinen Wandel reagierten

40:48 Partnerschaft, Familie und der Wunsch nach Kindern

42:49 Fehler auf dem Weg: Grenzen, Helfenwollen und Ego

49:06 Zweifel, Vertrauen und der innere Frieden

53:20 Heilung und freier Wille – was, wenn jemand nicht weiter will?

56:53 Der Tod: Wie der Verlust seiner Mutter Andreas’ Sicht veränderte

59:09 „Lebe, was du wirklich bist“ – die Geschichte hinter dem Buchtitel

62:44 Wer bin ich ohne Rollen? Das bewusste „Ich bin“

65:42 Bei sich bleiben – in der Natur, im Alltag und an der Billa-Kassa

67:56 Die wichtigste Botschaft: Annahme statt Opferrolle

70:12 Eine prägende Heilerfahrung im Waldviertel

73:25 Was Andreas’ Weg ihn gekostet hat

77:22 Was ihn an der Arbeit mit Klientinnen und Klienten wirklich berührt

80:09 Selbstverantwortung: Die Frage, die kaum jemand stellt

82:33 Menschenmengen, feine Wahrnehmung und energetische Grenzen

85:34 Lichtatmung: Angst loslassen, Zuversicht einladen

87:40 Vorleben: Die Erfahrung, durch die Andreas seinen Weg fand

93:21 Ahnenlinien, Generationenthemen und Heilung

100:17 Seelenverwandtschaft und familiäre Verbindungen

102:51 Was Andreas seinem jüngeren Ich sagen würde

104:03 Evas Fazit und das Buch „Lebe, was du wirklich bist“

Gast: Dr. Andreas Reichstätter, ehemaliger Arzt, Lichtenergetiker und Autor von „Lebe, was

du wirklich bist“ (Novum Verlag)

Format: Eva schreibt mit
1 Stunde 34 Minuten
„Bring mir bitte meinen Laptop, ich muss gerade arbeiten.“

Als Sebastian wusste, dass er ins Krankenhaus muss, wollte er trotzdem weiterarbeiten.

In diesem Moment verdichtet sich eine Frage, die viele kennen: Wann wird Verantwortung zur Überforderung – und wann nimmt uns Technik die Möglichkeit, wirklich abzuschalten?

Dr. Eva Büscher spricht mit Sebastian über Digitalisierung, Smart Homes, Kameras und den schmalen Grat zwischen Komfort und Kontrolle.

Sie sprechen über künstliche Intelligenz und Robotik in der Pflege – und darüber, warum technische Unterstützung Nähe, Würde und menschliche Zuwendung nicht ersetzen kann.

Ein Gespräch über Arbeit, Grenzen, Technologie und die Frage, was wir trotz aller Innovationen nicht verlieren dürfen.

„Eva schreibt mit“ ist der Video-Podcast über Geschichten, die Bestseller werden könnten.
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Über diesen Podcast

Was wäre, wenn dein Leben das Rohmaterial für einen Bestseller wäre? „Eva schreibt mit" ist der Video-Podcast, in dem Dr. Eva Büscher — Ghostwriterin und Autorin — Menschen trifft, deren Geschichte mehr ist als eine Erfolgsgeschichte. Menschen, die einen echten Bruch erlebt haben. Einen Moment, der alles veränderte. Eva hört zu — nicht als Moderatorin, sondern als jemand, der wissen will: Hat diese Geschichte das Zeug zu einem Buch, das Menschen wirklich brauchen? Geschichten, die Bestseller werden könnten.
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„Eva schreibt mit“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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