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Episoden
1 Stunde 31 Minuten
Liakim – sein Name ist sein Vorname Mikail rückwärts – kommt aus Nürnberg, ist eigentlich Klavierspieler und Musikproduzent und versteht sich heute als Astrologe und Medium. Nach eigener Aussage empfängt er „Datenströme“, die ihn manchmal zwei Tage wach halten, spricht mit Engeln und Entitäten und beschäftigt sich seit seiner Kindheit mit alten Schriften, okkulten Lehren und unsichtbaren Welten. In dieser Folge nimmt Liakim Eva mit in seine Sicht auf die Welt: Außerirdische, die die Erde lenken sollen, Tontafeln der Sumerer, geheime Machtstrukturen, „Reptiloiden“, verfluchte Städte und Rituale, die längst unseren Alltag bestimmen – von Social Media bis zum Wochenendbier. Viele dieser Erzählungen, etwa über geheime Blutlinien oder Reptiloiden, gelten als widerlegte Verschwörungsmythen. Die Folge ist ein Einblick in seine Gedankenwelt, kein Faktencheck – und Eva stellt bewusst die „banalen“ Fragen. Dazwischen wird es überraschend persönlich: Liakim erzählt von seinem Elternhaus, warum er seine Gabe als Segen und Belastung zugleich empfindet, warum Sprache für ihn die stärkste Kraft ist, was er unter Hingabe versteht und was seiner Meinung nach nach dem Tod passiert. Wenn es dir selbst gerade nicht gut geht: Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr kostenlos und anonym erreichbar unter 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222.Gast: Liakim
1 Stunde 11 Minuten
Angelika Leitl-Weber leitet die Bahnhofsmission Passau und arbeitet nebenbei als selbstständige Berufsbetreuerin. Eigentlich hat sie Architektur studiert und als Architektin gearbeitet – doch sozial war sie schon immer eingestellt: Ihre Mutter arbeitete im Frauenhaus, und sie selbst wollte ursprünglich Sozialpädagogik studieren. Als sie in der Passauer Fußgängerzone einen Stand der Bahnhofsmission sah, wusste sie sofort: Hier will ich arbeiten. Seit ihrem ersten Probetag ist sie geblieben, hält Vorträge und ist Mutter von drei Kindern. In der Bahnhofsmission treffen Reisehilfe am Bahnsteig und soziale Arbeit aufeinander. Viele Gäste sind obdachlos, viele haben eine Suchtproblematik, dazu kommen einsame ältere Menschen mit winziger Rente. Angelika erzählt, wie die Mission über Spenden finanziert wird, was „niederschwellig“ konkret bedeutet – vom Campingkocher über den Fahrradschlauch bis zu Wanderschuhen – und warum ein Hausverbot bei ihr nur bis zum Ende des Tages gilt. Eva und Angelika sprechen darüber, was wir übersehen, wenn wir vorschnell urteilen: Hinter Verwahrlosung und Sucht stecken oft Vernachlässigung in der Kindheit, Abhängigkeit mit 13 und ein Teufelskreis aus fehlender Arbeit und fehlender Wohnung. Es geht um Grenzen und Selbstschutz, um Rollenspiele mit Jugendlichen, um den Moment, in dem man hinschaut statt wegzuschauen – und um die Frage, wie viel Menschlichkeit möglich ist, wenn Helfen schwierig wird. Wenn es dir selbst gerade nicht gut geht oder du von Sucht betroffen bist: Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr kostenlos und anonym erreichbar unter 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222.
54 Minuten
Silke Jordan ist Psychologin und begleitet vor allem junge Erwachsene – in ihrer eigenen Praxis und online. Schon als Kind kümmerte sie sich um Schwächere, und spätestens mit dem Fach Pädagogik/Psychologie im Abi war klar: Es soll ein helfender Beruf werden. Nach Stationen in der Psychiatrie, im Kinderschutz, in der Geriatrie und mit kranken Kindern und Jugendlichen arbeitet sie heute teils angestellt, teils selbstständig. Was viele nicht wissen: Mit 14, 15 wurde Silke in der Schule gemobbt. Sie versuchte, keine Angriffsfläche mehr zu bieten, sich anzupassen, unsichtbar zu werden – und begann irgendwann selbst zu glauben, dass mit ihr etwas nicht stimmt. Jahre später merkte sie, dass sie eine Mauer um sich gebaut hatte und es ihr ausgerechnet bei den guten Menschen schwerfiel, zu vertrauen. In dieser Folge erzählt Silke, wie sie mit 18 psychologische Hilfe annahm, warum die Schuld beim Mobbing nie beim Opfer liegt und wie sie heute alte Erfahrungen vom Hier und Jetzt unterscheidet. Eva und Silke sprechen über professionelle Distanz, den Unterschied zwischen psychologischer Beratung und Psychotherapie, Begriffe wie „toxisch“ und „Trauma“ im Alltag, Psychologie auf Social Media – und darüber, warum Veränderung möglich ist. Wenn es dir selbst gerade nicht gut geht: Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr kostenlos und anonym erreichbar unter 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222.Zu Gast: Silke Jordan
1 Stunde 3 Minuten
Silke Eichhorn ist eine international erfolgreiche Harfenistin aus der Nähe von Traunstein am Chiemsee. Mit rund 110 Konzerten im Jahr ist sie im gesamten deutschsprachigen Raum unterwegs – als Solistin, in der Kammermusik, mit Orchester, bei Kinderkonzerten und mit ihrem eigenen Bühnenprogramm: kabarettistische Lesungen aus ihren Büchern „Lebenslänglich Frohlocken” und „Frohlocken leicht gemacht”, begleitet von Musik aus verschiedenen Epochen. Mit 34 eingespielten CDs, alle in Eigenregie über ihr eigenes Label, zählt sie weltweit zu den meistaufgenommenen Harfenistinnen. Daneben ist sie Hospizbotschafterin zweier Verbände.Als Älteste von sechs Kindern wuchs sie in einer musikalischen Familie ohne Helikoptereltern auf. Mit zehn wollte sie unbedingt Harfe spielen – und eine pensionierte Münchner Hochschulprofessorin sagte ihr schon in der dritten Stunde: „Du wirst mal Harfenistin.” In Lausanne musste sie bei einer der berühmtesten Harfenistinnen Frankreichs ihre Technik komplett neu lernen – einen Monat lang mit nur einem Finger, ohne Wohnung, mit der Matratze auf dem Fahrrad.In dieser Folge spricht Eva mit Silke über den unsichtbaren Teil einer freiberuflichen Musikerkarriere, über 15 Jahre Hartnäckigkeit für ein einziges Konzert, ihr Konzert vor Papst Benedikt im Vatikan, ihre 365-Tage-Harfen-Challenge und darüber, warum Harfenmusik gerade Menschen am Lebensende so tief berührt. Und sie erklärt, warum sie heute niemandem mehr den Musikerberuf empfehlen würde.
1 Stunde 1 Minute
Francesca Janzen ist Mutter, Yogalehrerin und nimmt auf Instagram eine große Community mit durch ihren Alltag – zu dem auch psychische Erkrankungen gehören: eine posttraumatische Belastungsstörung und Bipolar II. Dabei war sie früher eine Frau, die leistungsorientiert und ehrgeizig durchs Leben ging, immer mit der Einstellung: Es wird schon irgendwie gehen. Nach drei Fehlgeburten wird sie endlich schwanger – und erlebt eine Geburt, in der nichts nach Plan läuft. Fünf Wochen zu früh, vier Tage Wehen ohne Fortschritt, eine falsch gestochene PDA, ein Wehensturm ohne Anleitung, ein Arzt, der mit seinem ganzen Körpergewicht auf ihren Bauch drückt. Ihre Tochter schreit nach der Geburt nicht und wird wortlos auf die Intensivstation gebracht. Kurz darauf verliert Francesca über zwei Liter Blut und muss notoperiert werden. In dieser Folge erzählt Francesca, warum sie monatelang nur funktioniert hat, warum sie anfangs keine Bindung zu ihrer Tochter spürte und erst eine Traumatherapie das änderte – und wie sie zu ihrer Diagnose Bipolar II kam. Eva und Francesca sprechen über unrealistische Mutterideale, über Schuldgefühle, über den Mut, online offen über psychische Erkrankungen zu reden, und darüber, warum Francesca heute rechtliche Schritte gegen die Klinik eingeleitet hat. Wenn es dir selbst gerade nicht gut geht: Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr kostenlos und anonym erreichbar unter 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222.
Gast: Francesca Janzen
Gast: Francesca Janzen
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Über diesen Podcast
Was wäre, wenn dein Leben das Rohmaterial für einen Bestseller
wäre? „Eva schreibt mit" ist der Video-Podcast, in dem Dr. Eva
Büscher — Ghostwriterin und Autorin — Menschen trifft, deren
Geschichte mehr ist als eine Erfolgsgeschichte. Menschen, die einen
echten Bruch erlebt haben. Einen Moment, der alles veränderte. Eva
hört zu — nicht als Moderatorin, sondern als jemand, der wissen
will: Hat diese Geschichte das Zeug zu einem Buch, das Menschen
wirklich brauchen? Geschichten, die Bestseller werden könnten.
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