Eva schreibt mit Archiv
11 Episoden
1 Stunde 31 Minuten
Liakim – sein Name ist sein Vorname Mikail rückwärts – kommt aus Nürnberg, ist eigentlich Klavierspieler und Musikproduzent und versteht sich heute als Astrologe und Medium. Nach eigener Aussage empfängt er „Datenströme“, die ihn manchmal zwei Tage wach halten, spricht mit Engeln und Entitäten und beschäftigt sich seit seiner Kindheit mit alten Schriften, okkulten Lehren und unsichtbaren Welten. In dieser Folge nimmt Liakim Eva mit in seine Sicht auf die Welt: Außerirdische, die die Erde lenken sollen, Tontafeln der Sumerer, geheime Machtstrukturen, „Reptiloiden“, verfluchte Städte und Rituale, die längst unseren Alltag bestimmen – von Social Media bis zum Wochenendbier. Viele dieser Erzählungen, etwa über geheime Blutlinien oder Reptiloiden, gelten als widerlegte Verschwörungsmythen. Die Folge ist ein Einblick in seine Gedankenwelt, kein Faktencheck – und Eva stellt bewusst die „banalen“ Fragen. Dazwischen wird es überraschend persönlich: Liakim erzählt von seinem Elternhaus, warum er seine Gabe als Segen und Belastung zugleich empfindet, warum Sprache für ihn die stärkste Kraft ist, was er unter Hingabe versteht und was seiner Meinung nach nach dem Tod passiert. Wenn es dir selbst gerade nicht gut geht: Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr kostenlos und anonym erreichbar unter 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222.Gast: Liakim
1 Stunde 11 Minuten
Angelika Leitl-Weber leitet die Bahnhofsmission Passau und arbeitet nebenbei als selbstständige Berufsbetreuerin. Eigentlich hat sie Architektur studiert und als Architektin gearbeitet – doch sozial war sie schon immer eingestellt: Ihre Mutter arbeitete im Frauenhaus, und sie selbst wollte ursprünglich Sozialpädagogik studieren. Als sie in der Passauer Fußgängerzone einen Stand der Bahnhofsmission sah, wusste sie sofort: Hier will ich arbeiten. Seit ihrem ersten Probetag ist sie geblieben, hält Vorträge und ist Mutter von drei Kindern. In der Bahnhofsmission treffen Reisehilfe am Bahnsteig und soziale Arbeit aufeinander. Viele Gäste sind obdachlos, viele haben eine Suchtproblematik, dazu kommen einsame ältere Menschen mit winziger Rente. Angelika erzählt, wie die Mission über Spenden finanziert wird, was „niederschwellig“ konkret bedeutet – vom Campingkocher über den Fahrradschlauch bis zu Wanderschuhen – und warum ein Hausverbot bei ihr nur bis zum Ende des Tages gilt. Eva und Angelika sprechen darüber, was wir übersehen, wenn wir vorschnell urteilen: Hinter Verwahrlosung und Sucht stecken oft Vernachlässigung in der Kindheit, Abhängigkeit mit 13 und ein Teufelskreis aus fehlender Arbeit und fehlender Wohnung. Es geht um Grenzen und Selbstschutz, um Rollenspiele mit Jugendlichen, um den Moment, in dem man hinschaut statt wegzuschauen – und um die Frage, wie viel Menschlichkeit möglich ist, wenn Helfen schwierig wird. Wenn es dir selbst gerade nicht gut geht oder du von Sucht betroffen bist: Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr kostenlos und anonym erreichbar unter 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222.
54 Minuten
Silke Jordan ist Psychologin und begleitet vor allem junge Erwachsene – in ihrer eigenen Praxis und online. Schon als Kind kümmerte sie sich um Schwächere, und spätestens mit dem Fach Pädagogik/Psychologie im Abi war klar: Es soll ein helfender Beruf werden. Nach Stationen in der Psychiatrie, im Kinderschutz, in der Geriatrie und mit kranken Kindern und Jugendlichen arbeitet sie heute teils angestellt, teils selbstständig. Was viele nicht wissen: Mit 14, 15 wurde Silke in der Schule gemobbt. Sie versuchte, keine Angriffsfläche mehr zu bieten, sich anzupassen, unsichtbar zu werden – und begann irgendwann selbst zu glauben, dass mit ihr etwas nicht stimmt. Jahre später merkte sie, dass sie eine Mauer um sich gebaut hatte und es ihr ausgerechnet bei den guten Menschen schwerfiel, zu vertrauen. In dieser Folge erzählt Silke, wie sie mit 18 psychologische Hilfe annahm, warum die Schuld beim Mobbing nie beim Opfer liegt und wie sie heute alte Erfahrungen vom Hier und Jetzt unterscheidet. Eva und Silke sprechen über professionelle Distanz, den Unterschied zwischen psychologischer Beratung und Psychotherapie, Begriffe wie „toxisch“ und „Trauma“ im Alltag, Psychologie auf Social Media – und darüber, warum Veränderung möglich ist. Wenn es dir selbst gerade nicht gut geht: Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr kostenlos und anonym erreichbar unter 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222.Zu Gast: Silke Jordan
1 Stunde 3 Minuten
Silke Eichhorn ist eine international erfolgreiche Harfenistin aus der Nähe von Traunstein am Chiemsee. Mit rund 110 Konzerten im Jahr ist sie im gesamten deutschsprachigen Raum unterwegs – als Solistin, in der Kammermusik, mit Orchester, bei Kinderkonzerten und mit ihrem eigenen Bühnenprogramm: kabarettistische Lesungen aus ihren Büchern „Lebenslänglich Frohlocken” und „Frohlocken leicht gemacht”, begleitet von Musik aus verschiedenen Epochen. Mit 34 eingespielten CDs, alle in Eigenregie über ihr eigenes Label, zählt sie weltweit zu den meistaufgenommenen Harfenistinnen. Daneben ist sie Hospizbotschafterin zweier Verbände.Als Älteste von sechs Kindern wuchs sie in einer musikalischen Familie ohne Helikoptereltern auf. Mit zehn wollte sie unbedingt Harfe spielen – und eine pensionierte Münchner Hochschulprofessorin sagte ihr schon in der dritten Stunde: „Du wirst mal Harfenistin.” In Lausanne musste sie bei einer der berühmtesten Harfenistinnen Frankreichs ihre Technik komplett neu lernen – einen Monat lang mit nur einem Finger, ohne Wohnung, mit der Matratze auf dem Fahrrad.In dieser Folge spricht Eva mit Silke über den unsichtbaren Teil einer freiberuflichen Musikerkarriere, über 15 Jahre Hartnäckigkeit für ein einziges Konzert, ihr Konzert vor Papst Benedikt im Vatikan, ihre 365-Tage-Harfen-Challenge und darüber, warum Harfenmusik gerade Menschen am Lebensende so tief berührt. Und sie erklärt, warum sie heute niemandem mehr den Musikerberuf empfehlen würde.
1 Stunde 1 Minute
Francesca Janzen ist Mutter, Yogalehrerin und nimmt auf Instagram eine große Community mit durch ihren Alltag – zu dem auch psychische Erkrankungen gehören: eine posttraumatische Belastungsstörung und Bipolar II. Dabei war sie früher eine Frau, die leistungsorientiert und ehrgeizig durchs Leben ging, immer mit der Einstellung: Es wird schon irgendwie gehen. Nach drei Fehlgeburten wird sie endlich schwanger – und erlebt eine Geburt, in der nichts nach Plan läuft. Fünf Wochen zu früh, vier Tage Wehen ohne Fortschritt, eine falsch gestochene PDA, ein Wehensturm ohne Anleitung, ein Arzt, der mit seinem ganzen Körpergewicht auf ihren Bauch drückt. Ihre Tochter schreit nach der Geburt nicht und wird wortlos auf die Intensivstation gebracht. Kurz darauf verliert Francesca über zwei Liter Blut und muss notoperiert werden. In dieser Folge erzählt Francesca, warum sie monatelang nur funktioniert hat, warum sie anfangs keine Bindung zu ihrer Tochter spürte und erst eine Traumatherapie das änderte – und wie sie zu ihrer Diagnose Bipolar II kam. Eva und Francesca sprechen über unrealistische Mutterideale, über Schuldgefühle, über den Mut, online offen über psychische Erkrankungen zu reden, und darüber, warum Francesca heute rechtliche Schritte gegen die Klinik eingeleitet hat. Wenn es dir selbst gerade nicht gut geht: Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr kostenlos und anonym erreichbar unter 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222.
Gast: Francesca Janzen
Gast: Francesca Janzen
50 Minuten
Maren von Gerburg hat ein Kind verloren. Ihre Tochter starb mit 14 – nach Jahren mit Magersucht und Depressionen zog sie selbst die Reißleine. Sechs Tage lag sie danach noch im Krankenhaus, die Familie wechselte sich Tag und Nacht an ihrem Bett ab, bis die Geräte in Absprache mit den Ärzten abgestellt wurden. Während Maren ihre Tochter im Arm hielt, ließen die anderen auf dem Dach des Krankenhauses Luftballons mit dem Wort „Danke" in den Himmel steigen. Zehn Jahre später sitzt Maren allein in einem heruntergekommenen Werksgelände vor einem Medium – mit der Angst, gerade in einer Sekte gelandet zu sein. Was in dieser einen Stunde passierte, hat ihr Leben in eine komplett neue Richtung gelenkt: Ausbildungen zur Geistheilerin und zum Medium, ein Kapitel in Pascal Voggenhubers Bestseller „Kinder in der geistigen Welt", ein eigenes Buch, Vorträge an Schulen – und eine Arbeit, in der sie heute Frauen durch ihre Trauer begleitet. In dieser Folge erzählt Maren, was ihre Tochter auf einem USB-Stick hinterlassen hat, warum in dem Brief an sie keine Entschuldigung stand, sondern eine Liste von Aufgaben, und was hinter dem Satz „Mama, mach was mit deinen Händen" steckte. Eva und Maren sprechen über Schuldgefühle und über den Satz „Ihr habt alle keine Schuld", über den Unterschied zwischen einem Abschied und einem Ende – und über die Frage, ob man nach einem solchen Verlust überhaupt jemals wieder glücklich werden kann. Wenn es dir selbst gerade nicht gut geht: Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr kostenlos und anonym erreichbar unter 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222.
2 Stunden 6 Minuten
Spyros betreibt den YouTube-Kanal „Mensch mit Wert" und ist mit seinem Content über Mann-Frau-Dynamiken eine der polarisierenderen Stimmen der Red-Pill-Szene. Er selbst versteht seine Aussagen als reine Beobachtung, nicht als Meinung – Kritikerinnen sehen darin oft ein verkürztes, teils frauenfeindliches Weltbild, etwa beim Thema „Bodycount" oder der pauschalen Bewertung weiblichen Verhaltens. Wer seine Kommentarspalten liest, bekommt das Bild eines „einsamen, verbitterten Mannes" vermittelt – im Gespräch mit Eva wirkt er ruhig und reflektiert, was seine Thesen aber nicht weniger diskussionswürdig macht.Nach dem Abitur wusste Spyros lange nicht, wohin sein Weg führen sollte. Als Kind griechischer Einwanderer zweisprachig aufgewachsen, verlor er sich zunächst in einem Informatikstudium ohne echtes Interesse, träumte kurz von einer Karriere als Stuntman und landete schließlich für zehn Jahre als Fitnesstrainer — ein Job, der ihn finanziell trug, aber nie erfüllte.Über eine Therapie kam der Wendepunkt: diagnostiziert wurden eine soziale Phobie und ein tief verankerter innerer Kritiker, der jeden Erfolg kleinredete. Eine Kindheitssituation – eine Eins in der Grundschule, die zu Hause nicht genug war – erwies sich als Schlüssel dazu, warum er sich über 15 Jahre Fitness-Disziplin nie als „genug" empfand. Daraus entstand im Corona-Lockdown der Kanal „Mensch mit Wert".In dieser Folge hinterfragt Eva Spyros' Thesen kritisch: warum er grundsätzlich keine Kommentare liest, wie seine Eltern bis heute nicht wissen, womit er sein Geld verdient, und was hinter „Red Pill" steckt. Vor allem aber geht es um die Frage, wie viel an seinem Frauenbild Beobachtung ist – und wie viel Pauschalisierung: die Bodycount-Debatte, seine Haltung, jede Kritik an Frauen werde als „frauenverachtend" abgetan, und die Doppelmoral bei Konsequenzen für Frauen versus Männer.Gast: Spyros vom YouTube-Kanal „Mensch mit Wert"Format: Eva schreibt mit
1 Stunde 15 Minuten
Annika Reuter war 14 Jahre lang Gymnasiallehrerin für Englisch und Französisch — zwei Korrekturfächer, verbeamtet auf Lebenszeit. Von außen ein sicheres, gelungenes Leben. Acht Jahre lang wusste sie, dass sie da raus will. Und acht Jahre lang blieb sie trotzdem.Sie kommt aus einer Lehrerfamilie: Mutter, Vater, Stiefvater — alle Lehrer. Auf ihrer eigenen Liste der Jobs, die sie niemals machen wollte, stand Lehrerin auf Platz zwei. Geworden ist sie es trotzdem. Nach dem Abitur, erzählt Annika, sei sie in eine Art Schockstarre gefallen und habe sich einen Lebensentwurf gesucht, der ihr Entscheidungen abnimmt. Sie setzte ihren Waggon auf die Schienen und fuhr los — und wachte Jahre später auf, ohne noch zu wissen, wer sie eigentlich war.Der Wendepunkt kam nicht in der Schule, sondern auf Sri Lanka. Am Rand einer Nationalparkstraße saß ein winziger Hundewelpe, den sie sechs Stunden lang nicht aus dem Kopf bekam. Was in den drei Tagen danach passierte, hat bei ihr mehr bewegt als Jahre des Nachdenkens, des Abwägens und der Therapie. Wenige Wochen später war die Klarheit da: So macht sie nicht weiter.Ihre Entlassungsurkunde hielt Annika an einem Freitag, dem 13. März 2020, in den Händen — ausgerechnet an dem Tag, an dem die coronabedingten Schulschließungen beschlossen wurden. Ihr erster Gedanke: dass sie absolut irre ist.In dieser Folge sprechen Eva und Annika über den Glaubenssatz „Ich muss leisten, um eine Existenzberechtigung zu haben", über einen Körper, der irgendwann keine Wahl mehr ließ, über Neid und Sprachlosigkeit im Kollegium und über den letzten Schultag, an dem plötzlich all die Wertschätzung kam, die zwölf Jahre lang gefehlt hatte. Sie sprechen über das, was der Ausstieg gekostet hat — Gehalt, Pensionsansprüche, Sicherheit — und darüber, was schwerer war: den Beamtenstatus loszulassen oder sichtbar zu werden.Außerdem erzählt Annika, warum das Schreiben ihres ersten Buches für sie ein Exorzismus war, welche Erfahrungen von Machtmissbrauch aus Studium und Referendariat dabei hochkamen, warum sie ihre Bücher heute im Selbstverlag herausbringt, was sie beim Reiten über die eigene Kraft gelernt hat — und weshalb auf ihrer Website eine Rubrik über Arschlöcher steht.
Gast: Annika Reuter, ehemalige Gymnasiallehrerin, Autorin, Coachin und Sängerin (Känguru Coaching)
Gast: Annika Reuter, ehemalige Gymnasiallehrerin, Autorin, Coachin und Sängerin (Känguru Coaching)
1 Stunde 47 Minuten
Florian Weichselbaumer war Fotograf und Filmemacher mit fast 30 Mitarbeitern, als er im Dezember 2021 zum ersten Mal ein KI-generiertes Bild sah. Es sah schrecklich aus. Trotzdem wusste er innerhalb von Sekunden, dass sein Geschäft vorbei war. Heute baut er Roboter — und sagt Sätze wie „Ich habe einen Roboter, der mein Kind überwacht" oder „Ich habe nicht so viel Angst vor der KI. Ich habe vor allem Angst vor uns."In dieser Folge spreche ich mit ihm über den Mut, alles hinzuwerfen, über die Frage, was von uns Menschen übrig bleibt, wenn Maschinen den Rest übernehmen — und über einen blinden Jugendlichen, dem ChatGPT ins Gesicht gelogen hat.Worum es geht: Warum er seiner eigenen Belegschaft sagte: Ich fange jetzt an zu rennen, aber ich kann euch nicht mitziehen Was Kinder heute lernen müssten — und warum unser Bildungssystem daran vorbeigeht Wie ein Roboter einem blinden Jugendlichen zum Partner wurde Warum kostenlose KI-Modelle dir nicht die Wahrheit schulden Kunst, Emotion, Angst: was die Maschine nie können wirdGast: Florian Weichselbaumer, CEO & Gründer von Labland AI
1 Stunde 44 Minuten
Andreas Reichstädter ist ehemaliger Arzt, Lichtenergetiker und Autor — und jemand, der lange zwischen zwei Welten unterwegs war. Die Schulmedizin gab ihm das Wissen um den Körper; seine eigene Wahrnehmung führte ihn jedoch schon früh zu Fragen, für die er dort keine Antworten fand.
Als Kind hatte Andreas Angst vor der Dunkelheit. Er erzählt von Schatten, die er wahrnahm, von Nächten, in denen er kaum schlafen konnte, und von einer Sensibilität, die lange keinen Platz hatte. Erst viele Jahre später lernte er, diese Erfahrungen nicht mehr nur als Bedrohung zu sehen, sondern als Teil seines Weges.
Der Wendepunkt kam während seiner Zeit als Arzt: Die schwere Erkrankung eines Familienmitglieds ließ ihn nach zusätzlichen Wegen suchen. Nicht, um die Schulmedizin abzulehnen, sondern um sie aus seiner Sicht um eine weitere Perspektive zu ergänzen. Der Übergang dauerte Jahre — und verlangte ihm ab, sich von alten Erwartungen, Ängsten und einem klar definierten Berufsbild zu lösen.
In dieser Folge sprechen Eva und Andreas über Lichtenergetik, den freien Willen, die Grenzen des Helfens und die Frage, warum Heilung für ihn mehr bedeutet als Symptomfreiheit. Sie sprechen über die Reaktionen von Freunden und Familie, über die Arbeit am eigenen Ego, über Verlust und den Tod seiner Mutter — und über den inneren Frieden, den Andreas heute inmitten von Zweifel, Angst und Veränderung findet.
Außerdem erzählt Andreas, warum sein Buch „Lebe, was du wirklich bist“ heißt, was es für ihn bedeutet, keine Identität mit einem „Ich bin“ zu verwechseln, wie er mit Atemarbeit und Schutzritualen umgeht und weshalb er in der Auseinandersetzung mit Vorleben und Ahnen eine Form von Selbstverantwortung sieht.
Die Kapitel
0:00 Intro – Der Arzt, der sich für einen neuen Weg entschied
0:49 Willkommen: Andreas Reichstätter im Studio
1:00 Was ist Lichtenergetik?
2:45 Zwischen Schulmedizin und Spiritualität
5:54 Der Wunsch zu helfen – und der Weg ins Medizinstudium
7:20 Kindheit: Angst, Schatten und feinstoffliche Wahrnehmung
10:10 Was Andreas heute wahrnimmt
13:50 Eine Zeit des Wandels – und die Sensibilität der Kinder
18:21 „Ich bin Lichtenergetiker“ – der Übergang in drei Etappen
20:40 Medizinisches Wissen und energetische Arbeit verbinden
24:50 Wenn Menschen glauben, Andreas sei ihre letzte Hoffnung
27:47 Liebe-Licht, kaltes Licht und die Bedeutung klarer Bitten
33:00 Schutz, Dualität und Spiritualität statt Religion
36:20 Wie Freunde und Familie auf seinen Wandel reagierten
40:48 Partnerschaft, Familie und der Wunsch nach Kindern
42:49 Fehler auf dem Weg: Grenzen, Helfenwollen und Ego
49:06 Zweifel, Vertrauen und der innere Frieden
53:20 Heilung und freier Wille – was, wenn jemand nicht weiter will?
56:53 Der Tod: Wie der Verlust seiner Mutter Andreas’ Sicht veränderte
59:09 „Lebe, was du wirklich bist“ – die Geschichte hinter dem Buchtitel
62:44 Wer bin ich ohne Rollen? Das bewusste „Ich bin“
65:42 Bei sich bleiben – in der Natur, im Alltag und an der Billa-Kassa
67:56 Die wichtigste Botschaft: Annahme statt Opferrolle
70:12 Eine prägende Heilerfahrung im Waldviertel
73:25 Was Andreas’ Weg ihn gekostet hat
77:22 Was ihn an der Arbeit mit Klientinnen und Klienten wirklich berührt
80:09 Selbstverantwortung: Die Frage, die kaum jemand stellt
82:33 Menschenmengen, feine Wahrnehmung und energetische Grenzen
85:34 Lichtatmung: Angst loslassen, Zuversicht einladen
87:40 Vorleben: Die Erfahrung, durch die Andreas seinen Weg fand
93:21 Ahnenlinien, Generationenthemen und Heilung
100:17 Seelenverwandtschaft und familiäre Verbindungen
102:51 Was Andreas seinem jüngeren Ich sagen würde
104:03 Evas Fazit und das Buch „Lebe, was du wirklich bist“
Gast: Dr. Andreas Reichstätter, ehemaliger Arzt, Lichtenergetiker und Autor von „Lebe, was
du wirklich bist“ (Novum Verlag)
Format: Eva schreibt mit
Als Kind hatte Andreas Angst vor der Dunkelheit. Er erzählt von Schatten, die er wahrnahm, von Nächten, in denen er kaum schlafen konnte, und von einer Sensibilität, die lange keinen Platz hatte. Erst viele Jahre später lernte er, diese Erfahrungen nicht mehr nur als Bedrohung zu sehen, sondern als Teil seines Weges.
Der Wendepunkt kam während seiner Zeit als Arzt: Die schwere Erkrankung eines Familienmitglieds ließ ihn nach zusätzlichen Wegen suchen. Nicht, um die Schulmedizin abzulehnen, sondern um sie aus seiner Sicht um eine weitere Perspektive zu ergänzen. Der Übergang dauerte Jahre — und verlangte ihm ab, sich von alten Erwartungen, Ängsten und einem klar definierten Berufsbild zu lösen.
In dieser Folge sprechen Eva und Andreas über Lichtenergetik, den freien Willen, die Grenzen des Helfens und die Frage, warum Heilung für ihn mehr bedeutet als Symptomfreiheit. Sie sprechen über die Reaktionen von Freunden und Familie, über die Arbeit am eigenen Ego, über Verlust und den Tod seiner Mutter — und über den inneren Frieden, den Andreas heute inmitten von Zweifel, Angst und Veränderung findet.
Außerdem erzählt Andreas, warum sein Buch „Lebe, was du wirklich bist“ heißt, was es für ihn bedeutet, keine Identität mit einem „Ich bin“ zu verwechseln, wie er mit Atemarbeit und Schutzritualen umgeht und weshalb er in der Auseinandersetzung mit Vorleben und Ahnen eine Form von Selbstverantwortung sieht.
Die Kapitel
0:00 Intro – Der Arzt, der sich für einen neuen Weg entschied
0:49 Willkommen: Andreas Reichstätter im Studio
1:00 Was ist Lichtenergetik?
2:45 Zwischen Schulmedizin und Spiritualität
5:54 Der Wunsch zu helfen – und der Weg ins Medizinstudium
7:20 Kindheit: Angst, Schatten und feinstoffliche Wahrnehmung
10:10 Was Andreas heute wahrnimmt
13:50 Eine Zeit des Wandels – und die Sensibilität der Kinder
18:21 „Ich bin Lichtenergetiker“ – der Übergang in drei Etappen
20:40 Medizinisches Wissen und energetische Arbeit verbinden
24:50 Wenn Menschen glauben, Andreas sei ihre letzte Hoffnung
27:47 Liebe-Licht, kaltes Licht und die Bedeutung klarer Bitten
33:00 Schutz, Dualität und Spiritualität statt Religion
36:20 Wie Freunde und Familie auf seinen Wandel reagierten
40:48 Partnerschaft, Familie und der Wunsch nach Kindern
42:49 Fehler auf dem Weg: Grenzen, Helfenwollen und Ego
49:06 Zweifel, Vertrauen und der innere Frieden
53:20 Heilung und freier Wille – was, wenn jemand nicht weiter will?
56:53 Der Tod: Wie der Verlust seiner Mutter Andreas’ Sicht veränderte
59:09 „Lebe, was du wirklich bist“ – die Geschichte hinter dem Buchtitel
62:44 Wer bin ich ohne Rollen? Das bewusste „Ich bin“
65:42 Bei sich bleiben – in der Natur, im Alltag und an der Billa-Kassa
67:56 Die wichtigste Botschaft: Annahme statt Opferrolle
70:12 Eine prägende Heilerfahrung im Waldviertel
73:25 Was Andreas’ Weg ihn gekostet hat
77:22 Was ihn an der Arbeit mit Klientinnen und Klienten wirklich berührt
80:09 Selbstverantwortung: Die Frage, die kaum jemand stellt
82:33 Menschenmengen, feine Wahrnehmung und energetische Grenzen
85:34 Lichtatmung: Angst loslassen, Zuversicht einladen
87:40 Vorleben: Die Erfahrung, durch die Andreas seinen Weg fand
93:21 Ahnenlinien, Generationenthemen und Heilung
100:17 Seelenverwandtschaft und familiäre Verbindungen
102:51 Was Andreas seinem jüngeren Ich sagen würde
104:03 Evas Fazit und das Buch „Lebe, was du wirklich bist“
Gast: Dr. Andreas Reichstätter, ehemaliger Arzt, Lichtenergetiker und Autor von „Lebe, was
du wirklich bist“ (Novum Verlag)
Format: Eva schreibt mit
1 Stunde 2 Minuten
Tanja Brock ist Astrologin, Autorin und Unternehmerin — und jemand, der schon immer mehrere Leben gleichzeitig gelebt hat.Kunstgeschichte, Trachtenlabel, schamanische Ausbildung, Promotion, und dann: die Astrologie.
Nicht als Hobby, sondern als das, was sie selbst ihren „kleinen Zauberstab" nennt.Aber hinter diesem bunten Lebenslauf steckt eine Geschichte, die man ihr nicht ansieht: Tanja musste früh lernen, stark zu sein. Immer stark. Weil Schwäche keine Option war. Weil sie für andere da sein musste, bevor sie überhaupt wusste, was sie selbst braucht.
Anfang 2026 starb ihre Mutter — die Frau, die ihr die Astrologie empfohlen hatte, die ihr Bücher schenkte, die ihr sagte: „Du wirst immer Erfolg haben." Und mit diesem Verlust lernte Tanja zum ersten Mal, was sie jahrzehntelang nicht konnte: weich sein. Weinen. Sich selbst bemuttern.
In dieser Folge sprechen Eva und Tanja über die Frage, warum immer mehr Menschen in der Astrologie Orientierung suchen, was Horoskope wirklich können und was nicht, wie Tanja aus Verlust, Trauer und einem kompletten Neustart das Beste ihres Lebens macht — und warum sie heute sagt: Man muss auch als Frau nicht immer stark sein.
Die Kapitel dieser Geschichte
0:00 Intro – Elon Musk und sein Astrologe?
0:49 Willkommen: Tanja Brock im Studio
1:00 Drei Leben auf einmal – der bunte Lebenslauf
5:29 Der Schlüsselmoment: Wie Tanja zur Astrologie kam
7:52 „Jetzt hab ich meinen Zauberstab gefunden"
8:03 Was ist moderne Astrologie?
9:09 Corona und die Rückkehr zur Orientierung
17:25 Sichtbarkeit auf Instagram – wie Tanja ihre Reichweite aufgebaut hat
26:00 Kann Astrologie zwanghaft werden?
35:00 Schamanische Ausbildung am Chiemsee
43:00 Der Verlust – Tanjas Mutter stirbt
46:00 „Ich durfte endlich weich werden"
50:00 Sich selbst bemuttern – was das bedeutet
55:00 Die Stier-Skorpion-Achse: Tanjas astrologischer Lebensweg
1:00:00 Neues Kapitel: Hundepflegeprodukte mit der Schwester
1:02:00 Evas Fazit
Nicht als Hobby, sondern als das, was sie selbst ihren „kleinen Zauberstab" nennt.Aber hinter diesem bunten Lebenslauf steckt eine Geschichte, die man ihr nicht ansieht: Tanja musste früh lernen, stark zu sein. Immer stark. Weil Schwäche keine Option war. Weil sie für andere da sein musste, bevor sie überhaupt wusste, was sie selbst braucht.
Anfang 2026 starb ihre Mutter — die Frau, die ihr die Astrologie empfohlen hatte, die ihr Bücher schenkte, die ihr sagte: „Du wirst immer Erfolg haben." Und mit diesem Verlust lernte Tanja zum ersten Mal, was sie jahrzehntelang nicht konnte: weich sein. Weinen. Sich selbst bemuttern.
In dieser Folge sprechen Eva und Tanja über die Frage, warum immer mehr Menschen in der Astrologie Orientierung suchen, was Horoskope wirklich können und was nicht, wie Tanja aus Verlust, Trauer und einem kompletten Neustart das Beste ihres Lebens macht — und warum sie heute sagt: Man muss auch als Frau nicht immer stark sein.
Die Kapitel dieser Geschichte
0:00 Intro – Elon Musk und sein Astrologe?
0:49 Willkommen: Tanja Brock im Studio
1:00 Drei Leben auf einmal – der bunte Lebenslauf
5:29 Der Schlüsselmoment: Wie Tanja zur Astrologie kam
7:52 „Jetzt hab ich meinen Zauberstab gefunden"
8:03 Was ist moderne Astrologie?
9:09 Corona und die Rückkehr zur Orientierung
17:25 Sichtbarkeit auf Instagram – wie Tanja ihre Reichweite aufgebaut hat
26:00 Kann Astrologie zwanghaft werden?
35:00 Schamanische Ausbildung am Chiemsee
43:00 Der Verlust – Tanjas Mutter stirbt
46:00 „Ich durfte endlich weich werden"
50:00 Sich selbst bemuttern – was das bedeutet
55:00 Die Stier-Skorpion-Achse: Tanjas astrologischer Lebensweg
1:00:00 Neues Kapitel: Hundepflegeprodukte mit der Schwester
1:02:00 Evas Fazit