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Episoden

43 Minuten
Was machst du, wenn du weißt, dass du irgendwann auswandern möchtest, dein Beruf aber eigentlich an einen festen Standort gebunden ist?

Du wartest nicht darauf, dass sich irgendwann eine Gelegenheit ergibt, sondern überlegst, wie du dein Business so gestalten kannst, dass es zu deinem Leben passt.

Genau diesen Weg geht Melanie Brammann.

Kennengelernt habe ich Melanie 2026 auf einem Festival für Frauen. Seitdem sind wir in Kontakt geblieben und heute ist sie auch als Local Hero für Business Perlen in Düsseldorf aktiv.

Melanie ist Versicherungsmaklerin und bewegt sich damit in einer Branche, die noch immer stark von Männern geprägt ist. Doch statt einfach das klassische Versicherungsgeschäft weiterzuführen, hat sie sich eine besondere Nische aufgebaut: Versicherungen für virtuelle Assistentinnen (VAs).

Eine Zielgruppe, die häufig selbstständig, digital und ortsunabhängig arbeitet, aber genauso Fragen rund um Absicherung, Verantwortung und unternehmerische Risiken hat wie andere Selbstständige.

Gleichzeitig unterstützt Melanie verschiedene Unternehmen. Allerdings nicht als klassische Assistentin, die Termine koordiniert oder administrative Aufgaben übernimmt. Ihre Tätigkeit geht vielmehr in Richtung Projektberatung und fachliche Unterstützung.

Eine interessante Kombination, denn Melanie kennt sowohl die Versicherungsbranche als auch die Herausforderungen moderner, selbstständiger Dienstleisterinnen.

Doch hinter ihrer beruflichen Entwicklung steckt auch ein ganz persönlicher Plan: Sie möchte auswandern und künftig von überall auf der Welt arbeiten können.

Wie baut man sich ein Business auf, das diese Freiheit überhaupt ermöglicht? Welche Entscheidungen muss man dafür treffen? Wie wichtig ist eine klare Spezialisierung und warum kann es sinnvoller sein, eine bestimmte Zielgruppe anzusprechen, statt möglichst viele Menschen erreichen zu wollen?

Natürlich sprechen wir auch über das Netzwerken. Melanie ist eine Frau, die Kontakte nicht nur sammelt, sondern aktiv Beziehungen aufbaut und sich engagiert. Genau deshalb passt sie auch als Local Hero zu Business Perlen.

Mich interessiert besonders, wie sie ihren Weg zwischen einer traditionellen Branche und einer zunehmend digitalen Arbeitswelt gestaltet. Denn nur weil ein Beruf seit Jahrzehnten auf eine bestimmte Weise ausgeübt wird, bedeutet das nicht, dass man ihn nicht auch anders denken kann.

In dieser Folge von Real Business Talk sprechen wir über berufliche Veränderungen, klare Positionierung, Versicherungen für virtuelle Assistentinnen, Projektberatung, Netzwerken und den Mut, das eigene Business an die persönlichen Lebenspläne anzupassen.

Ein Gespräch über eine Frau, die nicht erst auswandern möchte, um frei zu arbeiten, sondern schon heute die Voraussetzungen dafür schafft.

️ Real Business Talk mit Melanie Brammann – im Business Perlen Podcast mit Adeline Gogosanu.
51 Minuten
Was haben der Pariser Laufsteg, eine Segelreise mit völlig Fremden, die Zusammenarbeit mit Bauingenieuren, ein Leben auf dem Gelände eines Klosters und die Kommunikation mit Verstorbenen gemeinsam?

Auf den ersten Blick vermutlich gar nichts. Doch all das gehört zum Leben von Bianka Maria Seidl, Bewusstseinsmentorin, Expertin für schamanische Ahnenarbeit, Schriftstellerin, bildender Künstlerin und Lebenskünstlerin.

Bianka Maria wollte unbedingt nach Paris. Sie kannte dort gerade einmal eine Adresse, fuhr trotzdem los und fand auf einer Messe einen Job, der ihr den Einstieg in die Pariser Modewelt ermöglichte.

Eine Karriere, die noch größer hätte werden können. Doch Bianka Maria erzählt offen, dass sie dafür Kompromisse hätte eingehen müssen, die sie nicht wollte. Sie sagt selbst, dass sie vermutlich weitergekommen wäre, wenn sie bereit gewesen wäre, sich durch die Betten zu schwingen.

Sie wollte Erfolg, aber nicht um jeden Preis.

Später arbeitete sie mit Architekten und Bauingenieuren. Eine rationale, bodenständige Welt voller Planung, Strukturen und greifbarer Ergebnisse. Trotzdem blieb dieses innere Gefühl, dass da noch etwas anderes sein musste.

Ihr weiterer Lebensweg war geprägt von Schicksalsschlägen, Veränderungen und Erfahrungen, die sie vor neue Fragen stellten.

Da war diese dreiwöchige Segelreise mit fremden Menschen, obwohl sie selbst nicht segeln konnte. Ausgerechnet auf dem Wasser, ohne festen Boden unter den Füßen, fand sie ein Stück Erdung.

Oder jene Erfahrung, bei der sie ihren eigenen Körper von außen wahrgenommen hat. Sich selbst dort liegen zu sehen und sich zu fragen, wie man wieder zurückkommt, gehört zu den Erlebnissen, über die sie heute selbstverständlich spricht.

Was ist Realität? Was ist Wahrnehmung? Was können wir erklären und was entzieht sich unserem Verstand?

Bianka Maria beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Bewusstsein, dem tiefen Unterbewusstsein, schamanischer Ahnenarbeit und persönlicher Transformation. Sie spricht über eine geistige Welt, die sie als Begleitung empfindet, über feinstoffliche Wahrnehmungen und die mögliche Bedeutung unserer Vorfahren für unser heutiges Leben.

Während die einen solche Erfahrungen faszinierend finden, reagieren andere mit Skepsis oder halten sie für unheimlich.

Was haben Verstorbene mit unserem heutigen Leben zu tun? Was passiert bei schamanischer Arbeit? Wo liegt der Unterschied zwischen feinstofflicher Wahrnehmung und Spiritualität? Können wir uns mit Dingen beschäftigen, die wissenschaftlich nicht eindeutig belegt sind, ohne den Bezug zur Realität zu verlieren?

Ich finde, genau diese Fragen dürfen gestellt werden. Denn wir müssen nicht dieselben Überzeugungen teilen, um einander zuzuhören.

Seit über 30 Jahren begleitet Bianka Maria Frauen ab 45 dabei, sich aus Anpassung, gesellschaftlichen Erwartungen und dem ständigen Funktionieren zu lösen. Ihr Anliegen ist es, Frauen auf ihrem Weg zu mehr Souveränität, Würde und dem zu begleiten, was sie als tiefe Seelenbehaglichkeit beschreibt.

In ihrem neuen Buch „ICH • SEELE • SELBST – Erwachen in der Lebensmitte“ lädt sie dazu ein, die zweite Lebenshälfte nicht als Krise, sondern als kraftvolle Phase der Selbstentdeckung zu betrachten.

Ein Gedanke aus unserem Gespräch ist mir besonders geblieben:

Solange unser Herz schlägt und wir atmen, kann unser Weg immer weitergehen.

Ich habe Bianka Maria als eine Frau erlebt, die viele Welten kennengelernt hat und keine Angst davor hat, über ihre Erfahrungen zu sprechen. Ihre Offenheit hat mich neugierig gemacht, auch dort nachzufragen, wo andere das Gespräch beendet hätten.

Vom Pariser Laufsteg zur Ahnenarbeit, von rationalen Strukturen zu spirituellen Erfahrungen, von Schicksalsschlägen zu neuen Anfängen.

Ein Gespräch voller Gegensätze und ungewöhnlicher Lebensentscheidungen, auf die nicht jeder dieselben Antworten haben wird.

️ Echte Frauen, echte Wege mit Bianka Maria Seidl – im Business Perlen Podcast mit Adeline Gogosanu.
56 Minuten
Wir sprechen ständig über moderne Führung, New Work, Remote Work, Generation Z und die Zukunft der Arbeitswelt. Doch wie viel davonGute Führung braucht mehr als Buzzwords! | Oliver Heim

wird tatsächlich gelebt und wie viel sind einfach nur Begriffe, mit denen wir uns gerne schmücken?

In dieser Folge von Echte Männer, echte Haltung spreche ich mit Oliver Heim, Geschäftsführer eines Unternehmens für Cloud-Telefonie mit Sitz in Berlin. Oliver selbst lebt in Karlsruhe. Wie funktioniert das eigentlich, wenn Geschäftsführung und Unternehmen räumlich voneinander getrennt sind? Welche Chancen bietet das und wo liegen die Grenzen?

Denn eines ist klar: Ein Online-Meeting ersetzt nicht automatisch die spontane Begegnung an der Kaffeemaschine. Die Gespräche zwischendurch, das zufällige Aufeinandertreffen, die kleinen menschlichen Momente, aus denen oft Vertrauen und echte Verbindungen entstehen, lassen sich nicht einfach in einen digitalen Kalender eintragen.

Doch ist Remote Work deshalb schlechter? Oder müssen wir lernen, Führung, Zusammenarbeit und Beziehungen anders zu gestalten?

Wir sprechen auch über Netzwerktreffen, bei denen häufig dieselben Fragen gestellt, dieselben Buzzwords verwendet und möglichst viele Kontakte gesammelt werden. Dabei könnte echtes Netzwerken so viel mehr sein, wenn wir aufhören würden, uns ständig präsentieren zu wollen, und anfangen, uns wirklich füreinander zu interessieren.

Ein weiteres Thema ist die Zusammenarbeit unterschiedlicher Generationen. Wer heute über 50 ist und Führungsverantwortung trägt, kennt noch eine Arbeitswelt, in der vieles völlig anders funktionierte. Als Pausenzeiten vorgegeben waren, Hierarchien selbstverständlich erschienen und Digitalisierung noch keine Rolle spielte wie heute.

Jetzt treffen unterschiedliche Erwartungen, Erfahrungen und Vorstellungen von Arbeit aufeinander. Wie blickt Oliver auf die Generation Z? Was können Führungskräfte von jüngeren Menschen lernen und was sollten wir aus früheren Arbeitswelten nicht einfach über Bord werfen?

Vor allem aber beschäftigt uns eine Frage:

Was macht eigentlich eine gute Führungskraft aus?

Geht es um Fachwissen, Erfahrung, Vertrauen, Kontrolle oder die Fähigkeit, Menschen wirklich zu verstehen? Wie führt man Mitarbeitende, die man nicht täglich persönlich sieht? Wie bleibt man als Führungskraft authentisch, ohne jedem neuen Trend hinterherzulaufen?

Ein offenes Gespräch über Verantwortung, Führung auf Distanz, generationsübergreifende Zusammenarbeit, echtes Netzwerken und die Frage, warum menschliche Haltung auch in einer zunehmend digitalen Arbeitswelt nicht verloren gehen darf.

️ Echte Männer, echte Haltung mit Oliver Heim – im Business Perlen Podcast mit Adeline Gogosanu.
49 Minuten
Was passiert, wenn wir anfangen, wirklich wir selbst zu sein?

Plötzlich verändern sich Beziehungen. Menschen, die uns jahrelang oder sogar jahrzehntelang begleitet haben, verschwinden aus unserem Leben. Nicht unbedingt, weil etwas Schlimmes passiert ist, sondern weil wir uns weiterentwickelt haben, Grenzen setzen und nicht mehr bereit sind, uns ständig anzupassen.

Mit Corinne Furch, Gründerin der Diamond Mindset Academy, spreche ich darüber, warum Loslassen zu unserem persönlichen Reifeprozess gehört und weshalb wir irgendwann erkennen, dass wir uns selbst vielleicht viel mehr genügen, als wir jemals gedacht hätten.

Doch wie viel von dem, was wir täglich tun, entspricht eigentlich unserer eigenen Natur?

Wir stehen früh auf, arbeiten von neun bis fünf, ignorieren unseren Biorhythmus und wundern uns, warum wir erschöpft sind. Wir folgen Regeln, Erwartungen und Gewohnheiten, weil man es eben so macht. Dabei sendet unser Körper längst Signale, dass etwas nicht stimmt.

Warum fällt es uns trotzdem so schwer, etwas zu verändern? Weil Veränderung auch bedeutet, vermeintliche Sicherheiten aufzugeben?

Besonders intensiv wurde unser Gespräch, als wir über die vielen Lügen im Business gesprochen haben. Über das, was uns als Erfolg verkauft wird, über Erwartungen, die wir übernehmen, und darüber, wie schnell wir uns selbst verlieren, wenn wir versuchen, einem bestimmten Bild zu entsprechen.

Corinne hat ihre Diamond Mindset Academy aus eigenen Erfahrungen heraus gegründet und bezeichnet sie bewusst als Identitäts-Academy. Dahinter steht ihre Überzeugung:

„Deine Identität ist der einzige Code, den du lernen darfst.“

In dieser Folge von Real Business Talk geht es um persönliche Entwicklung, Selbstvertrauen, Grenzen, gesellschaftliche Erwartungen und die Frage, wie viel von unserem Leben tatsächlich selbstbestimmt ist.

Ein offenes Gespräch über das Erwachsenwerden im eigenen Leben, auch wenn wir längst erwachsen sind.

️ Real Business Talk mit Corinne Furch – im Business Perlen Podcast mit Adeline Gogosanu.
38 Minuten
War das wirklich schon alles? | Christina Strasser über Mut, Neuanfänge und den eigenen Weg

Was passiert, wenn du dein bisheriges Leben hinterfragst und dich traust, einen völlig neuen Weg einzuschlagen?

Christina Strasser hat genau das getan. Aus einem geplanten Work & Travel wurde eine Weltreise, aus ihren Erlebnissen entstanden Vorträge und daraus entwickelte sich schließlich ihr eigenes Business.

Heute ist Christina unter anderem die Erfinderin der Happy Tip Toes Zehenwärmer. Mit ihrer Produktidee schaffte sie es bis in die österreichische Gründershow 2 Minuten 2 Millionen. Obwohl ein Angebot auf dem Tisch lag, entschied sie sich in den Nachverhandlungen dagegen. Ihre Zehenwärmer werden inzwischen bereits in der dritten Saison bei Tchibo Österreich vermarktet.

Doch Christinas Geschichte ist weit mehr als eine erfolgreiche Produktentwicklung.

In dieser Folge von Real Business Talk – Echte Frauen, echte Wege sprechen Adeline Gogosanu und Christina Strasser über mutige Entscheidungen, Selbstverwirklichung, Unternehmertum und die Frage, wie wir herausfinden, was wir wirklich vom Leben wollen.

Wie viel Mut braucht es, Sicherheiten hinter sich zu lassen? Was passiert, wenn Pläne nicht aufgehen? Warum ist Authentizität für Christina so entscheidend? Welche Träume bleiben, wenn man bereits so viel erlebt und erreicht hat?

Ein persönliches Gespräch über Erfahrungen, Entscheidungen und die Erkenntnis, dass Erfolg nicht immer bedeutet, den ursprünglich geplanten Weg zu gehen.

️ Real Business Talk mit Christina Strasser – im Business Perlen Podcast mit Adeline Gogosanu.

#BusinessPerlen #RealBusinessTalk #ChristinaStrasser #HappyTipToes #Unternehmertum #Authentizität
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Über diesen Podcast

Business Perlen – Der Podcast bringt Menschen und ihre Geschichten ans Mikrofon. In drei unserer Formate sprechen wir mit Frauen über ihre Wege, Business, Führung, Selbstständigkeit, Veränderungen, Erfolge, Umwege und das echte Leben hinter dem, was nach außen sichtbar ist. Mit „Echte Männer – Echte Haltung“ öffnen wir bewusst auch Männern das Mikrofon und sprechen über Führung, Verantwortung, Erfahrungen und Perspektiven. Vier Formate. Unterschiedliche Menschen. Echte Gespräche. Ohne Hochglanzfilter.
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„Business Perlen – Der Podcast“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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