Was haben der Pariser Laufsteg, eine Segelreise mit völlig Fremden, die Zusammenarbeit mit Bauingenieuren, ein Leben auf dem Gelände eines Klosters und die Kommunikation mit Verstorbenen gemeinsam?
Auf den ersten Blick vermutlich gar nichts. Doch all das gehört zum Leben von Bianka Maria Seidl, Bewusstseinsmentorin, Expertin für schamanische Ahnenarbeit, Schriftstellerin, bildender Künstlerin und Lebenskünstlerin.
Bianka Maria wollte unbedingt nach Paris. Sie kannte dort gerade einmal eine Adresse, fuhr trotzdem los und fand auf einer Messe einen Job, der ihr den Einstieg in die Pariser Modewelt ermöglichte.
Eine Karriere, die noch größer hätte werden können. Doch Bianka Maria erzählt offen, dass sie dafür Kompromisse hätte eingehen müssen, die sie nicht wollte. Sie sagt selbst, dass sie vermutlich weitergekommen wäre, wenn sie bereit gewesen wäre, sich durch die Betten zu schwingen.
Sie wollte Erfolg, aber nicht um jeden Preis.
Später arbeitete sie mit Architekten und Bauingenieuren. Eine rationale, bodenständige Welt voller Planung, Strukturen und greifbarer Ergebnisse. Trotzdem blieb dieses innere Gefühl, dass da noch etwas anderes sein musste.
Ihr weiterer Lebensweg war geprägt von Schicksalsschlägen, Veränderungen und Erfahrungen, die sie vor neue Fragen stellten.
Da war diese dreiwöchige Segelreise mit fremden Menschen, obwohl sie selbst nicht segeln konnte. Ausgerechnet auf dem Wasser, ohne festen Boden unter den Füßen, fand sie ein Stück Erdung.
Oder jene Erfahrung, bei der sie ihren eigenen Körper von außen wahrgenommen hat. Sich selbst dort liegen zu sehen und sich zu fragen, wie man wieder zurückkommt, gehört zu den Erlebnissen, über die sie heute selbstverständlich spricht.
Was ist Realität? Was ist Wahrnehmung? Was können wir erklären und was entzieht sich unserem Verstand?
Bianka Maria beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Bewusstsein, dem tiefen Unterbewusstsein, schamanischer Ahnenarbeit und persönlicher Transformation. Sie spricht über eine geistige Welt, die sie als Begleitung empfindet, über feinstoffliche Wahrnehmungen und die mögliche Bedeutung unserer Vorfahren für unser heutiges Leben.
Während die einen solche Erfahrungen faszinierend finden, reagieren andere mit Skepsis oder halten sie für unheimlich.
Was haben Verstorbene mit unserem heutigen Leben zu tun? Was passiert bei schamanischer Arbeit? Wo liegt der Unterschied zwischen feinstofflicher Wahrnehmung und Spiritualität? Können wir uns mit Dingen beschäftigen, die wissenschaftlich nicht eindeutig belegt sind, ohne den Bezug zur Realität zu verlieren?
Ich finde, genau diese Fragen dürfen gestellt werden. Denn wir müssen nicht dieselben Überzeugungen teilen, um einander zuzuhören.
Seit über 30 Jahren begleitet Bianka Maria Frauen ab 45 dabei, sich aus Anpassung, gesellschaftlichen Erwartungen und dem ständigen Funktionieren zu lösen. Ihr Anliegen ist es, Frauen auf ihrem Weg zu mehr Souveränität, Würde und dem zu begleiten, was sie als tiefe Seelenbehaglichkeit beschreibt.
In ihrem neuen Buch „ICH • SEELE • SELBST – Erwachen in der Lebensmitte“ lädt sie dazu ein, die zweite Lebenshälfte nicht als Krise, sondern als kraftvolle Phase der Selbstentdeckung zu betrachten.
Ein Gedanke aus unserem Gespräch ist mir besonders geblieben:
Solange unser Herz schlägt und wir atmen, kann unser Weg immer weitergehen.
Ich habe Bianka Maria als eine Frau erlebt, die viele Welten kennengelernt hat und keine Angst davor hat, über ihre Erfahrungen zu sprechen. Ihre Offenheit hat mich neugierig gemacht, auch dort nachzufragen, wo andere das Gespräch beendet hätten.
Vom Pariser Laufsteg zur Ahnenarbeit, von rationalen Strukturen zu spirituellen Erfahrungen, von Schicksalsschlägen zu neuen Anfängen.
Ein Gespräch voller Gegensätze und ungewöhnlicher Lebensentscheidungen, auf die nicht jeder dieselben Antworten haben wird.
️ Echte Frauen, echte Wege mit Bianka Maria Seidl – im Business Perlen Podcast mit Adeline Gogosanu.
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