Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Maschinenraum - Der Maschinenbau-Podcast Podcast

Episoden

58 Minuten
Strategie im Mittelstand: Warum gute Pläne im Tagesgeschäft scheitern

Warum scheitern selbst gute Unternehmensstrategien häufig an der Realität des Tagesgeschäfts? Gerade im Maschinenbau und im industriellen Mittelstand stehen Unternehmen unter ständigem operativem Druck. Kundenanforderungen, Produktionsprobleme, Liefertermine und kurzfristige Entscheidungen lassen strategische Projekte schnell in den Hintergrund rücken.

In dieser Folge des Podcasts Maschinenraum erfährst du, warum die Strategieumsetzung in mittelständischen Unternehmen oft ins Stocken gerät und wie du deine Unternehmensziele konsequenter in die Praxis bringst.

Wir beschäftigen uns mit den typischen Ursachen: zu vielen gleichzeitigen Prioritäten, unklaren Verantwortlichkeiten, fehlenden Ressourcen und einer mangelnden Erfolgskontrolle. Außerdem zeigen wir, wie Führungskräfte strategische Ziele verständlich vermitteln, Mitarbeiter einbinden und die Umsetzung anhand geeigneter Kennzahlen überprüfen können.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf einem konkreten 30-Tage-Aktionsplan, mit dem du die Umsetzung deiner Unternehmensstrategie strukturiert starten kannst.

Das erwartet dich in dieser Episode:

Warum das Tagesgeschäft strategische Vorhaben verdrängt

Wie aus einer Unternehmensstrategie konkrete Maßnahmen werden

Warum klare Prioritäten und Verantwortlichkeiten entscheidend sind

Welche Kennzahlen bei der Strategieumsetzung helfen

Wie Führungskräfte ihre Mitarbeiter wirksam einbinden

Wie du mit einem 30-Tage-Plan erste Fortschritte erzielst

Diese Episode richtet sich an Geschäftsführer, Unternehmer, Produktionsleiter und Führungskräfte im Maschinenbau und industriellen Mittelstand, die ihre Unternehmensstrategie nicht nur planen, sondern nachhaltig umsetzen möchten.

Maschinenraum – der Podcast für die fertigende Industrie und den Maschinenbau.

#Maschinenbau #Mittelstand #Unternehmensstrategie #Strategieumsetzung #Führung

 

Der Sponsor dieser Podcast-Folge ist advacon aus Aßlar:

https://advacon.eu/
58 Minuten
Nicht der schnellste Versand macht eine gute Lieferkette aus, sondern die Fähigkeit, am richtigen Tag lieferfähig zu sein und frühzeitig zu erkennen, wo es kritisch werden könnte.

Darüber habe ich mit Max Meister, Geschäftsführer der Ludwig Meister GmbH & Co. KG, gesprochen.

Ein zentraler Gedanke aus unserem Gespräch: Wenn Lieferzeiten steigen, ist die entscheidende Frage nicht nur, ob die Ware verfügbar ist. Sondern auch:

Versteht der Kunde rechtzeitig, was die Veränderung für ihn bedeutet?

Sind die vorhandenen Daten zuverlässig?

Ist überhaupt bekannt, welche Artikel wirklich kritisch sind?

Gibt es alternative Lieferquellen?

Werden Produktions- und Bedarfsinformationen miteinander geteilt?

Ludwig Meister arbeitet mit rund 80.000 Artikeln und einem Lagerbestand von etwa 27 Millionen Euro. Dabei geht es längst nicht mehr nur um Warenbewegungen, sondern vor allem um Transparenz und vorausschauende Analysen. Denn viele Probleme entstehen nicht erst dann, wenn ein Teil fehlt. Sie entstehen bereits viel früher, wenn wichtige Informationen nicht rechtzeitig weitergegeben werden.

Auch beim Thema Resilienz war die Botschaft klar:

Nicht ausschließlich auf einen Lieferanten setzen.

Nicht nur auf den günstigsten Einkaufspreis schauen.

Kritische Abhängigkeiten identifizieren.

Daten mit Kunden und Lieferanten sinnvoll teilen.

Frühzeitig Alternativen prüfen.

Sein pragmatischer Vorschlag für KMUs: Eine kostenpflichtige Version eines KI-Assistenten nutzen und fragen: „Du bist mein Supply-Chain-Berater. Welche Fragen stellst du mir, um meine Lieferkette zu optimieren?"

Keine komplizierte Beratung. Keine monatelange Vorbereitung. Sondern eine ehrliche Bestandsaufnahme als erster Schritt.

Denn Inspiration ist heute selten das Problem. Die größere Herausforderung ist herauszufinden, wo das eigene Unternehmen tatsächlich steht.

Den Artikel zur komplexen C-Teile-Belieferung der Firma Brückner Maschinenbau findet ihr unter dem Link: https://logistik-heute.de/galerien/beschaffung-so-unterstuetzt-ludwig-meister-brueckner-maschiDEn nenbau-209592.html

Außerdem könnt ihr eure Lieferkette einmal kostenfrei von Ludwig Meister analysieren lassen: https://www.ludwigmeister.de/de/service/services/beschaffung/versorgungssicherheit#anfrage

Den Podcast von Max Meister findest du hier:

https://supplychainhelden.de/max-und-die-supplychainhelden/
1 Stunde 9 Minuten
Aerospace-Engine-Zerspanung bei Walter.

Christian Hämmerle und Stefan Benkóczy von Walter sprechen über die besonderen Anforderungen der Aerospace-Engine-Fertigung. Im Mittelpunkt stehen hochpräzise Zerspanung, schwer bearbeitbare Werkstoffe wie Titan und Superlegierungen sowie die Frage, wie Sicherheit, Qualität und Zertifizierung in einer globalen Lieferkette abgesichert werden. Außerdem geht es um neue Triebwerksgenerationen, Nachhaltigkeit, Wasserstoff und den wachsenden Wettbewerb aus China.

Key topics

Wir sprechen darüber, warum Triebwerke so sicherheitskritisch sind und warum in der Luftfahrt Präzision wichtiger ist als Masse.

Christian Hämmerle erklärt seine Rolle in der Werkzeugentwicklung für Aerospace und die Zusammenarbeit mit Maschinenherstellern, Endkunden und Programmiersystemanbietern.

Stefan Benkóczy beschreibt, warum Flugzeugtriebwerke unter extremen Belastungen arbeiten und warum Sicherheit in 10.000 Metern Höhe keine Redundanz wie im Auto erlaubt.

Es wird deutlich, wie streng die Qualifizierung für Aerospace-Zulieferer ist – inklusive globaler Lieferfähigkeit, Zertifizierung und 100-Prozent-Prüfung sicherheitskritischer Bauteile.

Die Gäste erläutern, warum Prozesse in der Luftfahrt oft über Jahre eingefroren werden und warum selbst alte, vor 30 Jahren freigegebene Technologien weiterhin zuverlässig bedient werden müssen.

In der Zerspanung dominieren Titan und Superlegierungen wie Inconel 718, Waspaloy und Hastelloy – Werkstoffe mit hoher Temperaturfestigkeit, aber schwieriger Bearbeitbarkeit.

Stefan Benkóczy erklärt die zentralen Bearbeitungsprobleme: geringe Wärmeleitfähigkeit, Kaltverfestigung, Aufbauschneiden, hohe Schnittkräfte, extreme Verschleiß-mechanismen und kritische Oberflächen-veränderungen.

Christian Hämmerle schildert, wie Walter für Triebwerkskomponenten meist kundenspezifische Sonderwerkzeuge entwickelt und dabei Substrat,

Beschichtung, Maschine und Prozessschritte streng dokumentiert und absichert.

Die Zusammenarbeit mit Kunden läuft oft über Technologiezentren, in denen Prozesse mit Original- oder möglichst nahen Bedingungen vorab getestet und validiert werden.

Bei Markt- und Technologietrends geht es um höhere Drücke, höhere Temperaturen, mehr Superlegierungen im Kompressor, Effizienzsteigerung, SAF, Wasserstoff und mögliche Open-Fan-Architekturen.

Der Wettbewerb aus Fernost wird ernst genommen: Comac und der staatlich geprägte chinesische Luftfahrtsektor wachsen, auch wenn westliche Triebwerke und Zertifizierungen derzeit noch dominieren.

Zum Schluss betont Stefan Benkóczy, dass Offenheit für neue Werkstoffe, additive Fertigung, digitale Zwillinge und Predictive Maintenance entscheidend sein wird, ohne die bewährte Zertifizierungskultur aufzugeben.
58 Minuten
In dieser Folge sprechen wir mit Benjamin Neubauer, CEO von Evomecs, über die Digitalisierung und Automatisierung in der Fertigung. Es geht um aktuelle Trends, konkrete Anwendungsszenarien sowie die Herausforderungen und Chancen für den Mittelstand.

Main Topics:

Die Rolle von Software, Datenintegration und Schnittstellen in der Industrie

Systemarchitekturen und skalierbare Lösungen für KMU

Nutzung und Akzeptanz von Automatisierungstechnologien

Zukunftsszenarien: KI, Robotik und smarte Fertigungshallen

In diesem Podcast:

Warum Software-Integrationen zu den größten Herausforderungen werden

Wie Evomecs flexible Lösungen für unterschiedliche Unternehmensgrößen bietet

Die Bedeutung von Proof-of-Concepts und schrittweiser Implementierung

Vorteile durch automatisierte und digital gesteuerte Fertigungsprozesse

Die Risiken und Verantwortlichkeiten bei Automatisierungslösungen

Erfolgsbeispiele von Kunden, die durch Digitalisierung Kosten deutlich senkten

Zukunftsvisionen: Von menschlichen Maschinenbedienern zu vollautomatisierten und robotergesteuerten Fabrike

 

 

Dieses Gespräch zeigt, dass Digitalisierung kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit für die Wettbewerbsfähigkeit ist – für kleine wie große Unternehmen. Es lohnt sich, den ersten Schritt mit kleinen Pilotprojekten zu machen und auf Vorausschau, Sicherheit und Mitarbeitereinbindung zu setzen.
1 Stunde 8 Minuten
In diesem Podcast-Gespräch diskutiere ich mit Sascha Hesse die Herausforderungen und Anforderungen der NIS 2-Richtlinie in der Cybersecurity für Unternehmen, insbesondere im Maschinenbau. Es werden praktische Schritte, gesetzliche Hintergründe und die Bedeutung einer Sicherheitskultur in Unternehmen beleuchtet.

Die NIS-2-Richtlinie (Network and Information Security) ist eine EU-weite Cybersicherheitsrichtlinie. Ihr Ziel ist es, Unternehmen und kritische Infrastrukturen besser vor Cyberangriffen und IT-Ausfällen zu schützen sowie ein einheitliches Sicherheitsniveau in der gesamten Europäischen Union zu etablieren.

Nur stellt sich dann die großen Fragen:

wen Betrifft die Richtline überhaupt?

wie muss ich mich verhalten und welche Schritte muss ich einleiten, wenn mein Unternehmen betroffen ist?

kann ich das selbst machen, oder brauche ich externe Dienstleister?

mit welchen Kosten muss hier gerechnet werden?

All diese und noch weitere sehr spannende Punkte werden wir in dem Gespräch beleuchten und etwas Licht ist Dunkel der EU-Richtlinen bringen.

 

weiterführende Links:

AGOR AG:

https://agor-ag.com/

Gesellschaft für Cyberethik:

https://agora-future.de/

 
In Podcasts werben
Schalte jetzt Werbung in Podcasts.

Über diesen Podcast

Der Maschinenraum-Podcast beschäftigt sich mit der industriellen Fertigung und Produktion. Dabei werden regelmäßig Innovationen vorgestellt, welche für eine effiziente Fertigung relevant sind. Von kleinen Denkanstößen um unproduktive Zeiten zu eliminieren, bis hin zu neuen Technologien um direkte Ergebnisse in der eigenen Fertigung erzielen zu können. Dennis Rathmann teilt dabei seine eigene Erfahrungen aus 25 Jahren Technik und Maschinenbau. Weiterhin gibt es immer wieder spannende Interview-Gäste aus der Industrie, die ihre eignen Erfahrungen/Produkte und Dienstleistungen vorstellen werden. Ziel des Podcast ist es eine breite Synergie zu schaffen, um den deutschsprachigen Maschinenbau weiter zu vernetzen und zu optimieren. Wenn Du Deine eigene Fertiung optimieren kannst, hat das positive Auswirkungen auf Dich, deine Mitarbeiter und Kunden. Packen wir es also an!!!
Podcast melden

„Maschinenraum - Der Maschinenbau-Podcast“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz