Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Kaufable - Der Podcast von Erik Reintjes und Johannes Altmann Podcast

Episoden

55 Minuten
Ein Shopify-Shop, ein paar Anzeigen bei Meta, fertig ist das Online-Geschäft? So stellen es manche Beiträge in den sozialen Medien dar. Wir sehen das anders. Der Verkauf selbst ist einfach. Das Tagesgeschäft dahinter ist es nicht: Lager, Versand und Abläufe sind für viele Gründer die eigentliche Hürde.

In dieser Folge schauen wir auf 25 Jahre Online-Handel zurück. Die Technik ist heute ausgereift. Vieles, wofür man früher eine Agentur gebraucht hat, bauen Teams heute in kurzer Zeit selbst. Für den Online-Verkauf reichen deshalb ein gutes Shopsystem, ein starker Zahlungsanbieter und eine verlässliche Logistiksoftware. Umsatz entsteht nicht durch neue Software, sondern durch ein begehrtes Produkt und die richtige Ansprache der Kundschaft.

Außerdem sprechen wir darüber,

wozu Fachkonferenzen und Messen wie OMR, K5 oder DMEXCO heute noch dienen,

warum es künftig vor allem Amazon und starke Marken geben wird,

wie wir mit Miss Pompadour eine Lücke gefunden haben, die etablierte Farbhersteller offen gelassen haben,

warum man nicht selbst zur eigenen Zielgruppe gehören muss

und wann es Zeit ist, ein Geschäftsmodell aufzugeben, das sich nicht trägt.

Unser Fazit: E-Commerce ist nicht tot. Er ist erwachsen geworden und heute ein ganz normaler Vertriebsweg neben dem stationären Handel und dem Geschäft mit Firmenkunden.

Zum Schluss noch ein Hinweis: Die Anmeldung zum Usability Award läuft. Hier geht es zur Einreichung: usability-award.de
48 Minuten
Wir sprechen in dieser Folge darüber, was es heißt, mit einer deutschen Marke ins europäische Ausland zu gehen. Anlass gibt es gleich doppelt: Miss Pompadour ist gerade mit dem eigenen Online-Shop in Schweden gestartet, und bei pinops lief am Morgen der Aufnahme die erste französischsprachige Fokusgruppe mit 15 Teilnehmenden – moderiert aus Deutschland.

Erik erzählt, warum Frankreich ein besonders anspruchsvoller Markt ist, warum Polen für Miss Pompadour das logische nächste Land ist und wie ein Markteintritt Schritt für Schritt abläuft: vom Instagram-Account ein halbes Jahr vor dem Start über die Übersetzung von Shop und Rechtstexten bis zu den ersten Anzeigen. Wir reden über Farbvorlieben, die sich von Land zu Land deutlich unterscheiden, über die Frage, ob „Made in Germany“ im Ausland hilft oder schadet (es hilft!), und über den Versand über Partner bis zur Abholstation in Polen.

Außerdem: Warum die größte Hürde nicht die neuen Länder waren, sondern der Umbau des eigenen Unternehmens. Warum die USA und Großbritannien für Erik vorerst nicht in Frage kommen und Hannes hier seine schlimmsten Albträume hatte. 

In den nächsten Folgen teilen wir, was wir aus den französischen Fokusgruppen gelernt haben.
41 Minuten
In der Folge Nummer 10 starten wir mit Galeria Kaufhof, denn das Unternehmen ist ja wieder einmal insolvent. Wir sprechen darüber, warum das klassische Warenhaus seinen Platz verloren hat: Statt Töpfen, Glühbirnen und Knöpfen gibt es heute vor allem Mode und an Marken vermietete Flächen, dazu mittelmäßige Ware und kaum Beratung. 

Danach geht es um die Frage, wie neue Marken in die Regale von Edeka, Rewe oder dm kommen, und warum Erik Gründerinnen und Gründern rät, zuerst online zu starten: Dort behält man die Kontrolle über Produkt, Preis und Werbung. Erik erzählt, wie Miss Pompadour Kennzahlen wie Suchanfragen als Grundlage für Gespräche mit dem Handel nutzt.

Wir sprechen außerdem über Läden auf Zeit in der Fußgängerzone, über Städte wie Kiel und Augsburg, die leere Flächen kurzfristig vermieten, und über das Hanauer Modell: ein ehemaliges Kaufhaus mit Marktständen, Leseraum, Spielecke und Treppen zum Verweilen, bei dem jeder Laden wirtschaftlich arbeiten muss. Zum Schluss geht es um die Mieten in Innenstädten wie München und die Frage, ob nicht eher sie als die Handelsspanne das eigentliche Problem des stationären Handels sind.

Diese Folge wird unterstützt von Shopware. E

Und noch etwas: Sobald wir 50 Bewertungen haben, laden wir alle, die bewertet haben, zur Weihnachtsfeier ein. Los gehts! 
43 Minuten
Erik hat bei MissPompadour ein eigenes Forum in der App gestartet, den „Pompclub". Hannes startet bei pinops ein Community Lab, um in der Community von Kunden zu lernen. Für uns der Anlass, über Communities zu sprechen: Was ist das eigentlich, warum scheitern so viele Unternehmen daran, und was machen junge Marken anders?

Wir sprechen darüber, warum Kundinnen und Kunden ein Produkt untereinander oft besser verkaufen als das Unternehmen selbst – von der Tupperparty bis zur Kommentarspalte auf Instagram. Und warum sich eine Community weder mit einem Tool noch mit Geld bauen lässt, sondern aus der Marke und den Menschen dahinter wachsen muss.

Außerdem in dieser Folge:

Ein Blick zurück: Chip Online Forum, Motor-Talk, „Mein schöner Garten", Lokalisten, SchülerVZ und StudiVZ

Warum MissPompadour das Forum in die eigene App holt, statt den Austausch Meta oder Reddit zu überlassen

63 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer öffnen die MissPompadour-App einmal täglich

20 Prozent weniger Google-Sichtbarkeit durch KI-Overviews, und warum eine eigene Community davor schützt

Communities als Marktforschung: Starbucks Idea, Lego, Dell Idea Storm – und warum Firmen bei ihren eigenen Events oft nicht zuhören

Wie junge Gründerinnen und Gründer direkt in bestehende Szenen einsteigen, am Beispiel der Islandpferde-Community

Warum Konzerne mit eingekauften Marken und Tools scheitern, und was Adidas mit den Runclubs über zehn Jahre richtig gemacht hat

Ankerkraut und Nestlé: wenn ein Verkauf zum Vertrauensbruch wird

Der Shopware Circle als Beispiel für ein Format, in dem offen über Probleme gesprochen wird

Clubhouse: viel Begehrlichkeit, aber keine echte Community

Unser Fazit: Communities gibt es zu jedem Thema schon. Marken müssen sie nicht bauen, sondern den richtigen Ort finden und sich anschließen. Das funktioniert wie eine Freundschaft: Es braucht Geduld, und der Ertrag lässt sich nicht vorher ausrechnen.

Zum Schluss ein Versprechen: Sobald wir 50 Bewertungen mit fünf Sternen haben, veranstalten wir ein Community-Event in München. Also: Bitte bewertet uns.

Diese Folge wird unterstützt von Shopware.
39 Minuten
Wir haben uns ja vorgenommen, nichts zu schneiden. Deshalb: 3 – 2 – 1 und los geht's, direkt von der DMEXCO! Inspiriert von der Messe diskutieren wir, ob sich das alles überhaupt noch lohnt, denn online ist es brutal teuer geworden. Und Erik hat da so ganz andere Ideen. Schnuppert rein in unser Messe-Special!
In Podcasts werben
Schalte jetzt Werbung in Podcasts.

Über diesen Podcast

Wie baut man Produkte, die Menschen wirklich kaufen? Erik Reintjes (Mitgründer MissPompadour) und Hannes Altmann (User Researcher, Gründer Shoplupe & pinops) diskutieren, was zwischen Produktidee und Umsatz passiert – und was dabei schiefgeht. Es geht um Produkte, Marken, Preise, Absatzkanäle, Community und Konsumtrends. Erik bringt die Praxis des Markenmachers mit, Hannes die Perspektive aus tausenden Gesprächen mit echten Konsument:innen. Gemeinsam beantworten sie die Frage, die am Ende jeder Maßnahme steht: Wie mache ich damit Umsatz? Ohne Schischi, ohne Buzzword-Bingo – dafür mit klaren Meinungen, echten Beispielen und dem festen Glauben: Kundenorientierung ist kein Poster an der Wand, sondern der einzige Weg zu Produkten, die sich verkaufen. Für alle, die in DACH Marken bauen, Produkte machen und verkaufen.
Podcast melden

„Kaufable - Der Podcast von Erik Reintjes und Johannes Altmann“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz