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  3. Between Worlds - Perspektivwechsel, die Menschen und Organisationen weiterbringen Podcast

Episoden

38 Minuten
Unsicherheit gehört zu Veränderung und trotzdem versuchen wir oft, sie so schnell wie möglich wieder loszuwerden. Wir suchen die nächste Antwort, verschicken hektisch Bewerbungen, führen im Unternehmen die nächste Methode ein oder treffen Entscheidungen, nur damit endlich wieder das Gefühl entsteht: Es geht voran. Doch das ist nicht immer der beste Weg.

Dieses Dazwischen begegnet uns bei beruflicher Neuorientierung genauso wie in Führungspositionen, bei Unternehmenswachstum oder größeren Veränderungsprozessen. Denn je mehr Verantwortung wir übernehmen, desto mehr gehört Unsicherheit irgendwann zur Jobbeschreibung. Nicht jede Entwicklung lässt sich vollständig vorausplanen. Und nicht für jedes neue Problem gibt es bereits eine erprobte Lösung.

Dabei geht es auch um die emotionale Seite von Veränderung: Was passiert eigentlich mit unserem Denken, wenn unser Nervensystem unter Stress steht? Warum greifen wir dann besonders gerne auf bekannte Lösungen zurück? Und wie schaffen wir wieder den inneren Raum, in dem neue Ideen und wirklich andere Entscheidungen überhaupt entstehen können?

In dieser Folge erfährst du:

Wie du berufliche Neuorientierung als eigene Phase betrachten kannst, ohne sofort das perfekte nächste Ziel definieren zu müssen.

Warum du in stressigen Phasen nicht jedem Gedanken sofort glauben solltest und welche Rolle dein Nervensystem bei Entscheidungen spielt.

Weshalb Unsicherheit mit zunehmender Führungs- und Unternehmensverantwortung immer stärker Teil der eigenen Aufgabe wird.

Wie du deine eigene Art, Entscheidungen zu treffen, besser kennenlernen und gerade in unsicheren Situationen bewusster nutzen kannst.

Warum Phasen der Unsicherheit auch ein wertvoller Teil der Selbsterkenntnis und Entwicklung sein können.

Diese Folge ist besonders relevant für Menschen in beruflicher Neuorientierung, Führungskräfte, Unternehmer:innen und alle, die gerade wissen, dass sich etwas verändern muss, aber noch nicht genau wissen, wie dieses Neue aussehen wird.

Wenn dir diese Folge gefallen hat, freue ich mich über eine Bewertung auf deiner Podcastplattform und über dein Feedback. Teile deine Gedanken gerne auf LinkedIn oder per Email mit mir.

LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/stephanie-groenke/ Website: https://stephaniegroenke.com/ Kontakt: hello@stephaniegroenke.com
1 Stunde
Wir tun im Business gerne so, als könnten wir Persönlichkeit und Emotionen an der Bürotür abgeben. Doch solange Menschen Unternehmen führen, prägen ihre Muster auch Entscheidungen, Zusammenarbeit, Wachstum und Veränderung.

In dieser Folge von Between Worlds spreche ich mit Vanessa, Founder Go Beyond Why. Vanessa kommt wie ich ursprünglich aus der klassischen BWL-Welt, hat in der Restrukturierungsberatung, im Venture Development und später als CEO im Coaching- und Personal-Branding-Umfeld, u. a. bei Laura Malina Seiler, gearbeitet. Heute begleitet sie vor allem gründer- und inhabergeführte Unternehmen und verbindet dabei strategische Arbeit mit Identitäts- und Persönlichkeitsentwicklung.

Und genau um diese Verbindung geht es in unserem Gespräch. Wir sprechen darüber, warum Transformation aus Vanessas Sicht immer beides braucht: eine gute Strategie und die Bereitschaft, sich mit den eigenen Mustern auseinanderzusetzen. Denn gerade unter Stress greifen wir häufig auf alte Verhaltensweisen zurück – auch dann, wenn wir rational schon verstanden haben, dass sie uns nicht mehr weiterbringen.

Besonders spannend wird es dort, wo klassische Businesslogik auf Themen trifft, für die uns häufig noch die Sprache fehlt: Intuition, Sensibilität, Verletzlichkeit, innere Stabilität und Beziehungskompetenz. Fähigkeiten, die in traditionellen Businessumfeldern schnell als „weich“ gelten und gleichzeitig einen erheblichen Einfluss darauf haben können, wie Menschen führen, Entscheidungen treffen und durch Veränderung navigieren.

Außerdem sprechen wir über Vanessas Erfahrungen in sehr unterschiedlichen Arbeitswelten – von männerdominierten Beratungsunternehmen bis zu einem fast ausschließlich weiblichen Team – und darüber, was sie dadurch über Führung, Skalierung und die Verbindung von rationalen und emotionalen Qualitäten gelernt hat.

In dieser Folge erfährst du:

Warum sich die persönlichen Muster von Gründer und Führungskräften häufig im Unternehmen widerspiegeln.

Welche Rolle Verletzlichkeit, Vertrauen und Beziehungskompetenz auch in professionellen Businesskontexten spielen.

Warum Sensibilität nicht automatisch eine Schwäche ist, sondern gerade in komplexen Situationen eine wertvolle Fähigkeit sein kann.

Wie sich Strategie, Identitätsarbeit und Persönlichkeitsentwicklung sinnvoll miteinander verbinden lassen.

Welche Chance AI bieten kann, Aufgaben zu reduzieren und damit wieder mehr Raum für echte menschliche Fähigkeiten zu schaffen.

Gerade in einer Welt, die komplexer und technologisch schneller wird, liegt genau hier eine entscheidende Kompetenz: nicht sofort in Schwarz und Weiß einzuteilen, sondern mit Grautönen umgehen zu können.

Diese Folge ist besonders relevant für Führungskräfte, Gründer, Unternehmer und Professionals, die merken, dass Strategie und Fachkompetenz allein irgendwann nicht mehr ausreichen – und für alle, die neugierig darauf sind, was passiert, wenn IQ und EQ tatsächlich zusammenkommen.

Mehr zu Vanessa: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/vanessavonfrankenberg/ Website: https://gobeyondwhy.com/

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45 Minuten
Unternehmen entwickeln neue Strategien, verändern Strukturen, führen Technologien ein und suchen Menschen, die frischen Wind in die Organisation bringen sollen. Und trotzdem bewegt sich manchmal erstaunlich wenig.

Warum? Weil eine Strategie auf dem Papier noch lange keine Veränderung in der Realität erzeugt.

Unternehmen können sich Diversität wünschen, Innovation auf die Fahne schreiben oder gezielt Menschen suchen, die bestehende Strukturen hinterfragen. Wenn die eigene Kultur Andersartigkeit, Konflikte und unbequeme Perspektiven aber nicht aushält, werden genau diese Impulse häufig wieder aus dem System gedrängt.

In dieser Folge teile ich spannende Beispiele dazu aus meiner langjährigen Erfahrung in der Organisations- und Führungskräfteentwicklung.

Dabei schaue ich auch auf die psychologische Seite von Veränderung. Warum halten Menschen und Organisationen so hartnäckig an Bekanntem fest? Was passiert, wenn Andersartigkeit unsere blinden Flecken sichtbar macht? Und warum gehört die Fähigkeit, genau diese Irritation auszuhalten, zu echter Veränderung dazu?

Mit Beispielen aus meiner Zeit in Cambridge zeige ich außerdem, wie Strukturen dazu beitragen können, Unterschiede nicht nur zu tolerieren oder zu assimilieren, sondern tatsächlich zu integrieren – und daraus neue Möglichkeiten entstehen zu lassen.

In dieser Folge erfährst du:

Warum eine gute Strategie allein noch keine erfolgreiche Veränderung erzeugt.

Wie Unternehmenskultur strategische Ziele unbewusst unterstützen, aber auch ausbremsen kann.

Warum vermeintliche Führungsschwierigkeiten Ausdruck eines systemischen Problems sein können.

Wie Unternehmen Strukturen schaffen können, die ein Change Management tatsächlich integrieren.

Warum weniger Veränderung, die unternehmenskulturell wirklich verankert wird, erfolgreicher sein kann als die nächste große Transformationsinitiative.

Diese Folge ist besonders relevant für Führungskräfte, Geschäftsführer, Unternehmer und Menschen in Organisationsentwicklung, HR und Change Management, die Veränderungen nicht nur beschließen, sondern tatsächlich in ihrer Organisation verankern wollen.

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57 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Patricia, Abteilungsleiterin im Supply Chain Management und seit mehreren Jahren Führungskraft in einem männerdominierten Umfeld.

Das Spannende an ihrer Geschichte: Führungskraft zu werden, stand überhaupt nicht auf ihrem Karriereplan. Im Gegenteil. Patricia hatte selbst überwiegend schlechte Erfahrungen mit Führung gemacht und war überzeugt: Führungskräfte delegieren ihre Arbeit, machen selbst wenig und bekommen am Ende trotzdem die Lorbeeren.

Als ihr die erste Führungsrolle angeboten wurde, war ihre spontane Antwort deshalb: auf gar keinen Fall.

Heute führt sie nicht nur ein großes, sehr heterogenes Team, sondern auch andere Führungskräfte. Wir sprechen darüber, was auf diesem Weg passiert ist – und warum Führung viel weniger mit fachlicher Arbeit und sehr viel mehr mit Menschen zu tun hat.

Dabei geht es um Delegieren und Loslassen, schwierige Gespräche, ehrliches Feedback, Konflikte und darum, auch unpopuläre Entscheidungen zu vertreten.

Wir sprechen außerdem über ihre Erfahrungen als junge Frau in einer männerdominierten Branche, über Emotionen im Business, Gehaltsverhandlungen und darüber, warum Führung in Teilzeit und Familie noch immer an erstaunlich starren Vorstellungen scheitern können.

In dieser Folge erfährst du:

Warum der Schritt von der fachlichen Rolle in Führung einen grundlegenden Perspektivwechsel verlangt.

Weshalb ein großer Teil von Führung aus Kommunikation, Konfliktmanagement und oft unsichtbarer Beziehungsarbeit besteht.

Warum Delegieren nicht bedeutet, weniger zu leisten, sondern Verantwortung anders wahrzunehmen.

Wie Selbstreflexion dabei hilft, Feedback weniger persönlich zu nehmen und schwierige Gespräche klarer zu führen.

Warum gute Führung nicht voraussetzt, dass alle deine Entscheidungen gut finden.

Welche Erfahrungen Patricia als junge Führungskraft in einem männerdominierten Umfeld gemacht hat.

Warum wir offenere Modelle für Führung, Teilzeit, Familie und individuelle Lebensentwürfe brauchen.

Diese Folge ist besonders relevant für Menschen, die gerade ihre erste Führungsrolle übernehmen, Führung für ihren nächsten Karriereschritt halten oder bereits führen und sich manchmal fragen, warum diese Aufgabe so viel komplexer ist, als sie von außen aussieht.

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38 Minuten
Wenn wir über Erfolg in Unternehmen sprechen, denken wir oft an Strategien, Prozesse, Strukturen und Kennzahlen. Doch was passiert, wenn genau diese Dinge nicht ausreichen, um Veränderungen voranzubringen, Konflikte zu lösen oder Menschen wirklich in Bewegung zu bringen?

In dieser Folge spreche ich über ein Thema, das oft missverstanden, vereinfacht oder für politische und gesellschaftliche Debatten vereinnahmt wird: weibliche und männliche Energie.

Dabei geht es nicht um klassische Rollenbilder und auch nicht darum, was Männer oder Frauen angeblich besser können. Vielmehr geht es um unterschiedliche Qualitäten, die wir alle in uns tragen – und die in der Arbeitswelt häufig sehr unterschiedlich bewertet werden.

Ausgangspunkt dieser Folge ist ein Handelsblatt-Artikel über Frauen, die Deutschlands Spitzenmanager beraten und dabei oft großen Einfluss ausüben, ohne selbst im Rampenlicht zu stehen. Das wirft eine spannende Frage auf:

Warum werden Fähigkeiten wie Konfliktklärung, Beziehungsmanagement, Empathie oder das Gespür für zwischenmenschliche Dynamiken oft noch immer unterschätzt, obwohl sie für erfolgreiche Führung und Veränderung unverzichtbar sind?

In dieser Folge erfährst du:

Warum Unternehmen mehr brauchen als gute Strategien und saubere Prozesse.

Was mit weiblicher und männlicher Energie tatsächlich gemeint ist und weshalb beide für erfolgreiche Zusammenarbeit notwendig sind.

Warum ungelöste Konflikte Unternehmen oft mehr Energie kosten als schlechte Prozesse.

Weshalb Konfliktfähigkeit, Empathie und Beziehungsmanagement keine „Soft Skills“, sondern echte Erfolgsfaktoren sind.

Wie Führungskräfte menschliche Dynamiken besser verstehen und produktiver nutzen können.

Warum viele Veränderungen scheitern, obwohl die fachliche Lösung eigentlich längst bekannt ist.

Diese Folge richtet sich an Führungskräfte, Unternehmer:innen, Organisationsentwickler:innen und alle, die verstehen möchten, warum nachhaltiger Erfolg fast immer dort entsteht, wo fachliche Exzellenz und menschliche Dynamiken zusammengedacht werden.

Hier findest du den Link zum Artikel, über den ich in dieser Folge spreche: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/top-beraterinnen-diese-acht-frauen-beraten-deutschlands-vorstandschefs/100200197.html

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Über diesen Podcast

Ich bin Stephanie Grönke, Host von Between Worlds – geprägt von einem Leben zwischen Deutschland, Indien und Cambridge UK. Zwischen Konzern, Mittelstand und Start-up und on top zwischen persönlicher Tiefe und rationaler Business-Schärfe. Aus diesen Welten nährt sich meine Fähigkeit, Probleme – und ihre Lösungen – so zu sehen, wie andere sie nicht sehen. In Gesprächen, Live-Coachings und echten Fallbeispielen zeige ich, wie Perspektivwechsel Menschen und Organisationen weiterbringen, wenn psychologische Muster, persönliche Prägungen, Führungsfragen, strategische Ziele und kulturelle blinde Flecken zusammenkommen. Ich verbinde internationale Perspektiven mit norddeutscher Bodenständigkeit und mache sichtbar, wie Veränderung möglich wird, wenn sie komplex, emotional oder widersprüchlich ist. Ich teile hier allerdings keine Tipps, sondern Klarheit über psychologische, soziale und kulturelle Muster. Für alle, die verstehen wollen, wie Entwicklung wirklich entsteht und Geschichten hören möchten, die man in formellen Businesskontexten selten teilt.
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„Between Worlds - Perspektivwechsel, die Menschen und Organisationen weiterbringen“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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