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Episoden

1 Stunde 3 Minuten
Was passiert, wenn du die KI beim Bauen deiner Website nicht als Packesel begreifst, dem du alles auflädst, sondern als Partnerin, mit der du im Dialog bleibst? Jens Jacobsen kam über den Journalismus zur Webentwicklung: Um 1995 bekam er als Praktikant ein HTML-Buch in die Hand, machte erste kleine Änderungen und blieb hängen. Heute berät er Unternehmen zu User Experience und Usability, unterrichtet Kommunikationsdesign und schreibt seit 1997 Fachbücher. Du erfährst, wie aus einem flapsigen Gedanken über Baukastensysteme sein Buch »Websites entwickeln mit KI« wurde, warum er Texte für eine Website trotz KI von Menschen schreiben lässt und wie er beim Bücherschreiben mit drei selbst gebauten KI-Rollen als Redaktionskollegen arbeitet.

Themen der Folge

Wie Jens zu Medienprojekten kam

UX, Usability und UI

KI als Partnerin statt Packesel

Webseitentexte brauchen einen menschlichen Blick

Usability-Test mit fünf Personen statt Bauchgefühl

Aktuelle Kapitel im Schreibprozess bewusst ans Ende legen

Über den Gast

Jens Jacobsen ist Konzepter und Berater für interaktive Projekte und unterstützt Unternehmen bei der Planung und Konzeption von Websites, Shops und Apps – mit den Schwerpunkten User Experience und Usability. Er kam über den Wissenschaftsjournalismus zur Webentwicklung, arbeitete als Lokalreporter, in Radio, Film und Medienprojekten und hat sich seit rund 15 Jahren auf UX fokussiert. Er ist Dozent im Studiengang Kommunikationsdesign an der Diploma-Hochschule, lebt in München und schreibt seit 1997 Fachbücher.

Links

Jens’ Bücher und Kurse bei Rheinwerk

benutzerfreun.de

Websites entwickeln mit KI

Praxisbuch Usability und UX

Der eigene Webshop mit Shopify

Webseiten erstellen für Einsteiger

Christians Website

Credits

Sound im Intro/Outro: Artlist, Yael Heim, Two Majestic Piano Notes, C (Melodic Logos)

Stimme im Intro/Outro: Leni Bohrmann

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1 Stunde 6 Minuten
Wie wird aus dem Jungen, der ein Videospiel mit 20 Leuchtdioden gelotet hat, ein Universitätsprofessor für Embedded Systems? Uwe Altenburg wuchs in Thüringen auf, kam über das Robotron-Büromaschinenwerk, in dem sein Vater Drucker mitentwickelte, früh mit Elektronik in Kontakt und brachte sich das Verstehen von Schaltungen zunächst aus DDR-Elektronikbüchern bei. Heute lehrt er Embedded Systems an der Hochschule Fulda und hat mit »Embedded Systems« ein Buch geschrieben, das vom Schaltplan bis zur eigenen Skriptsprache reicht. Du erfährst, warum das Know-how bei Microcontrollern in der Software steckt, wie er STM32, Arduino und ESP32 einordnet und weshalb bei einem Fachbuch der Funke des Autors überspringen muss.

Themen der Folge

DDR-Kindheit zwischen Robotron-Druckern und selbst gebauten Schaltungen

Das erste Videospiel aus 20 Leuchtdioden – mit eingebautem Designfehler

Was einen Microcontroller ausmacht: alles auf einem Chip, gebaut zum Steuern

STM32 für die Industrie, Arduino und ESP32 für die Maker-Welt

Schreibrhythmus: die Gliederung zuerst, dann rund eine Seite pro Tag

KI als Bereicherung des Schreibprozesses – aber warum der Mensch unersetzlich bleibt

Über den Gast

Uwe Altenburg entwickelt seit mehr als 20 Jahren industrietaugliche Software für die Automatisierungstechnik. Er studierte Feinwerktechnik an der TU Ilmenau, promovierte dort im Bereich Systemanalyse und arbeitete ab 2001 als Softwareentwickler in der Industrie, unter anderem in Ludwigsburg. Nach einer Professur an der FH Erfurt ist er seit 2026 Professor für Embedded Systems an der Hochschule Fulda. Hardware und hardwarenahe Programmierung mit C und C++ liegen ihm ebenso am Herzen wie die objektorientierte Modellierung mit C#, besonders der Entwurf domänenspezifischer Programmiersprachen und der zugehörigen Übersetzer.

Links

Embedded Systems – Entwurf und Anwendung von Single-Chip-Systemen mit STM32

Christians Website

Credits

Sound im Intro/Outro: Artlist, Yael Heim, Two Majestic Piano Notes, C (Melodic Logos)

Stimme im Intro/Outro: Leni Bohrmann

Bei der Aufnahme dieser Episode ist uns ein technischer Fehler unterlaufen, die Tonqualität entspricht daher nicht unserem gewohnten Niveau. Wir bitten um dein Verständnis und wünschen dir trotzdem viel Spaß beim Hören.

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60 Minuten
Wie wird aus einem Physikstudenten, der Science-Fiction-Kurzgeschichten schreibt, ein Fachbuchautor für Spieleentwicklung? Uwe Post hat in Bochum Physik und Astronomie studiert, ein Volontariat beim c’t-Magazin gemacht und arbeitet heute als Chefentwickler bei der Spiele-Schmiede Ludetis. Parallel schreibt er seit den 90ern satirische Science-Fiction und Fachbücher für Rheinwerk – unter anderem »Besser coden«, »Fit fürs Studium – Mathematik«, »Fit fürs Studium – Elektrotechnik« und »Spiele programmieren mit Godot«. Du erfährst, wie Uwe in einer Internet-Community das Kurzgeschichten-Handwerk gelernt hat, warum er Manuskripte mit einer klaren Struktur plant statt drauflos zu schreiben und was Godot als offene Spiele-Engine für Einsteiger, Jugendliche und kleine Teams leistet.

Themen der Folge

Von der mechanischen Schreibmaschine zu ersten Science-Fiction-Kurzgeschichten

Was Uwe im Forum kurzgeschichten.de über Textkritik gelernt hat

Volontariat bei der c’t und der Weg zum professionellen Schreiben

Wie aus einem Reorg-Leerlauf das erste Android-Buch entstand

Godot im Vergleich zu Unity: Open Source, Blender-Workflow und GDScript

Nodes, Physik und der Nutzen einer Game Engine gegenüber nativer Entwicklung

Block-Coding, Scratch und die Didaktik hinter dem Godot-Einsteigerbuch

Tipps für angehende Fachbuchautor*innen

Über den Gast

Uwe Post, Jahrgang 1968, ist Diplom-Physiker, IT-Profi, Fachbuch- und Science-Fiction-Autor. Nach Stationen als Wissenschaftsjournalist beim c’t-Magazin und als Entwickler bei Vodafone arbeitet er heute als Chefentwickler der Spiele-Schmiede Ludetis, wo er Projekte in den Bereichen Android, Java, Microcontroller und Softwarearchitektur betreut. Sein Roman »Walpar Tonnraffir und der Zeigefinger Gottes« gewann den Kurd-Laßwitz-Preis und den Deutschen Science-Fiction-Preis. Nebenbei unterrichtet er privat – meist rund um den Übergang von der Schule zum Studium.

Links

Uwes Website

Uwes Bücher und Kurse bei Rheinwerk

YouTube-Serie: Spiele programmieren mit Godot

Secret of the Mirror Mage (Google Play Store)

Christians Website

Credits

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Stimme im Intro/Outro: Leni Bohrmann

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1 Stunde 11 Minuten
Warum betreibt man Server heute wie eine Rinderherde statt wie ein gestreicheltes Haustier? Für Dirk Deimeke ist genau dieser Wandel der Kern seines Berufs. Er beschäftigt sich seit 1996 mit Linux, arbeitet heute bei der Swisscom in Zürich und schreibt seit über zehn Jahren am Standardwerk »Linux-Server – Das umfassende Handbuch« mit. Du erfährst, wie er über die Mathematik zur Systemadministration kam, warum Pets and Cattle mehr ist als ein geflügeltes Wort und wie ein Fachbuch mit 30 Kapiteln, mehreren Autor*innen und LaTeX-Repository über sieben Auflagen aktuell bleibt.

Themen der Folge

Faszination Kommandozeile und der Einstieg in Unix und Linux

Pets and Cattle: warum Systeme heute wie eine Rinderherde automatisiert werden

Ansible, Puppet und Terraform im praktischen Vergleich

Cloud, Cloud Act und die europäische Abhängigkeit von US-Anbietern

Distributionen wählen: Ubuntu für den Einstieg, Red Hat, SUSE und Canonical im Rechenzentrum

Open Core, Support-Modelle und die Rolle von Community-Distributionen

Der Schreibprozess im Autorenteam: LaTeX, Git-Repository und virtuelle Treffen

Tipps für angehende Fachbuchautor*innen

Über den Gast

Dirk Deimeke, Jahrgang 1968, beschäftigt sich seit 1996 aktiv mit Linux. 2008 in die Schweiz ausgewandert, arbeitet er heute bei der Swisscom (Schweiz) AG und verantwortet dort unter anderem den Aufbau eines Linux-Workplaces. Zwischen 2024 und 2025 absolvierte er an der Zürcher Hochschule eine Weiterbildung in moderner Führung – für ihn der Schritt vom Techniker zur Führungsperson. Dirk ist an den Podcasts BuzzZoom und TILpod beteiligt, die er mitgegründet hat, bloggt in Dirks Logbuch und hält Vorträge und Workshops auf Open-Source-Konferenzen. Er lebt mit seiner Frau, zwei Hunden und einem Pferd in einem kleinen Dorf vor den Toren von Zürich.

Links

Buch: Linux-Server – Das umfassende Handbuch

Dirks Website

Video-Vortrag von den Chemnitzer Linux-Tagen

Vortrag »Von der Idee zum (Fach-)Buch«

Christians Website

Credits

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Stimme im Intro/Outro: erstellt mit ElevenLabs

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1 Stunde 40 Minuten
Was bringt das beste Tool, wenn die Prozesse nicht passen und die Menschen stur bleiben? Sujeevan Vijayakumaran hat als Solutions Architect bei GitLab viele Unternehmen auf dem Weg in die DevOps-Welt begleitet und schreibt seit zehn Jahren über IT-Themen – vom Ubuntu-Blog bis zum Fachbuch. Du erfährst, warum Kultur über Tools entscheidet und wie aus ein paar Blogposts am Ende ein Buch über DevOps geworden ist.

Themen der Folge

Sujeevans begrenzte Bildschirmzeit und sein Einstieg ins Schreiben

Duales Studium in Dortmund und der pragmatische Weg zum Master

Wie aus vier Blogposts ein Git-Buch und später ein DevOps-Buch wurde

CALMS-Prinzipien: warum Culture die Basis für alles andere ist

DevOps-Lifecycle, CI/CD, Monitoring und der Trend zur DevOps-Plattform

Lock-in, Open Core und die Rolle von AI-Agenten in der Toolchain

Schreibprozess mit Pomodoro, Stichpunkten und Storys aus der Praxis

Tipps für angehende Autorinnen und Autoren

Über den Gast

Sujeevan Vijayakumaran ist Geschäftsführer der Friday Deployments GmbH, wo er als DevOps-Experte und Consultant tätig ist. Seit vielen Jahren unterstützt er diverse Konzerne aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beim Ein- und Umstieg in die DevOps-Welt. Er steckt hinter dem Podcast TILpod und hält gerne Vorträge auf Konferenzen – nicht nur zu technischen Themen, sondern auch zu gutem Teamwork, effektiver und effizienter Kommunikation und allem, was sonst zur DevOps-Kultur gehört.

Links

Buch: DevOps – Wie IT-Projekte mit einem modernen Toolset und der richtigen Kultur gelingen

Buch: IT-Management – Das umfassende Handbuch

Sujeevans Bücher bei mitp

Sujeevans Blog

Christians Website

Credits

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Stimme im Intro: erstellt mit ElevenLabs

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Über diesen Podcast

Christian Ullenboom ist langjähriger Autor für den Rheinwerk Verlag – und spricht in diesem Podcast mit Menschen, die wie er Wissen vermitteln: in Fachbüchern, als Speakerinnen und Speaker, in der Praxis. Sie kommen aus ganz unterschiedlichen Bereichen und erzählen von ihren Themen, ihrem Arbeitsalltag und dem Weg hinter ihren Büchern. Wie findet man Zugang zu einem komplexen Thema? Wie erklärt man schwierige Inhalte verständlich? Wie entsteht aus Erfahrung, Recherche und Praxis ein Fachbuch? Und was motiviert Menschen, ihr Wissen über Jahre hinweg weiterzugeben? Im Mittelpunkt stehen die Persönlichkeiten hinter den Themen: ihre Biografien, ihre Arbeitsweisen, ihre Zweifel, ihre Lernprozesse und ihre Begeisterung für ihr Fachgebiet. Die Gespräche verbinden Technik, Kreativität und persönliche Geschichten – verständlich, voller Neugier und mit Zeit für Hintergründe. Readme – Gespräche mit Autor*innen. Für Menschen, die verstehen wollen, wie Wissen entsteht und andere denken, lernen und arbeiten. Du hast Lust, noch mehr Neues zu lernen? In unseren Newslettern versorgen wir dich regelmäßig mit Informationen zu Neuerscheinungen, Buchempfehlungen, nützlichen Inhalten aus unseren Büchern, Rabatt-Aktionen, Events und vielem mehr. Melde dich jetzt an!
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