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32 Minuten
Warum wollen wir eigentlich Menschen mit Psychedelikabegleiten? Welche Motivation steckt hinter dieser Arbeit – und welchepersönlichen Beweggründe sollten wir dabei kritisch hinterfragen?

In dieser Folge des KULA Podcasts sprechen Julia und Davidüber Motivation, Berufung und Helfersyndrom in der psychedelischen Begleitung.Es geht um die Frage, warum Menschen in diesem Feld arbeiten möchten, welcheRolle eigene psychedelische Erfahrungen spielen und was es braucht, um andereMenschen verantwortungsvoll durch intensive persönliche Prozesse zu begleiten.

Wir sprechen über das Bedürfnis, anderen zu helfen, überAnerkennung und die Gefahr, sich zu sehr mit der eigenen Rolle als Begleiter zuidentifizieren. Was passiert, wenn tiefgreifende eigene Erfahrungen unmittelbarden Wunsch auslösen, selbst mit Psychedelika zu arbeiten? Und warum reichenpersönliche Erfahrungen allein nicht aus, um andere Menschen professionell zubegleiten?

Außerdem geht es um Präsenz statt Aktionismus, den Umgangmit Projektionen, die Bedeutung von Integration, Supervision und Selbstfürsorge– und darum, wie wir unsere eigene Motivation immer wieder reflektieren können,ohne sie vorschnell als richtig oder falsch zu bewerten.

Eine Folge für alle, die sich für psychedelischeTherapie & Coaching, psychedelische Integration und die professionelleBegleitung veränderter Bewusstseinszustände interessieren – insbesondere fürMenschen, die überlegen, selbst in diesem Feld tätig zu werden, oder ihreHaltung als Psychedelic Facilitator weiterentwickeln möchten.

https://kula-institute.com
33 Minuten
Welche Musik unterstützt eine psychedelische Erfahrung? Braucht es eine perfekte Playlist – oder ist Musik am Ende viel subjektiver, als wir gerne glauben würden?

In dieser Folge sprechen Julia und David über Musik als eines der wichtigsten Werkzeuge in der psychedelischen Begleitung. Über Erfahrungsbögen, Peaks und Landung, über bekannte und unbekannte Musik, persönliche Musikbiografien, Trigger und die Frage, wie direktiv Musik eigentlich eingesetzt werden sollte.

Dabei geht es auch um unterschiedliche Substanzen und Kontexte, um Kopfhörer versus gemeinsame Klangräume, Live-Musik, Sound Healing und um eine oft unterschätzte Qualität: Stille.

Und natürlich stellen wir uns die Frage, ob es überhaupt möglich ist, die „richtige“ Musik wissenschaftlich zu bestimmen? Oder ob ein gutes musikalisches Grundgerüst letztlich vor allem dazu dient, die eigene Intuition und Prozesswahrnehmung weiterzuentwickeln.

Denn Musik kann Prozesse halten, öffnen, intensivieren und manchmal auch genau das triggern, was gerade gesehen werden möchte.

Unsere Haltung: Erst die Grundlagen lernen. Dann ausprobieren. Und schließlich lernen, dem Prozess zu folgen.

Eine Folge für alle, die psychedelische Erfahrungen begleiten – oder sich einfach intensiver mit der besonderen Verbindung von Musik und Psychedelika beschäftigen möchten.

kula-institute.com
32 Minuten
Das Begleiten von psychedelischen Erfahrungen lernt man vor allem: praktisch!

Der Aufbau echter Begleitkompetenz passiert in der Praxis – in echten Begegnungen, im spürbaren Resonanzraum einer Gruppe und im Mut, sich selbst und andere durch intensive Räume zu führen.

Frisch zurück von einem ihrer Ausbildungs-Retreats nehmen euch Julia und David mit hinter die Kulissen der KULA-Trainingsgruppe. Sie beleuchten die vielschichtigen Ebenen, die ein professionelles Psychedelic Facilitator-Training ausmachen:

Mehrschichtiges Lernen & Meta-Perspektive: Warum intensive Selbsterfahrung und das eigene „Reisen“ essenzielles Material für die spätere Begleiterrolle bilden. Wie persönliche Prozesse reflektiert werden, um Eigenprozesse nicht unbewusst in die Begleitung einzubringen.

Praxis unter realen Bedingungen: Begleiten, wenn man selbst müde, gefordert oder aus eigenen Prozessen aufgewühlt ist. Wie kultiviert man eine verlässliche, haltende Präsenz trotz eigener menschlicher Grenzen?

Der geschützte „Ausprobier-Raum“: Warum Fehler, Irritationen und das Erreichen von eigenen Kompetenzgrenzen unter der Supervision erfahrener Dozenten zu wertvollen Lernmomenten im Retreat werden.

Grenzverschiebung & Selbsterfahrung: Wie das Einladen neuer Verhaltensweisen (z. B. Körperarbeit zulassen, Berührungen ausprobieren, etc.) das eigene Referenzspektrum als Begleiter*in nachhaltig erweitert.

Die Magie der Verantwortung: Von der Zeremonieeröffnung bis hin zu den scheinbar kleinen Hintergrundaufgaben (wie Raumgestaltung, Gruppenvereinbarungen, Verpflegung und Haltung im Raum) wird deutlich inwiefern Begleitung weit vor der eigentlichen Session beginnt.

Der Umgang mit Unsicherheit: Psychedelische Erfahrungen sind prinzipiell unvorhersehbar. Professionelle Facilitation bedeutet nicht, jede Situation im Voraus zu kontrollieren, sondern die innere Kapazität zu entwickeln, im Nicht-Wissen und in der Unsicherheit präsent zu bleiben.

„Begleitung ist immer eine Arbeit mit Begegnung. Es geht nicht darum, etwas zu performen oder nach Schema F abzuarbeiten, sondern spürbar präsent, ehrlich erreichbar und verankert im eigenen Körper zu sein.“

Mehr Infos: https://kula-institute.com
35 Minuten
Berührung kann Sicherheit schenken, tiefe emotionale Prozesse unterstützen und zu einer wichtigen korrigierenden Erfahrung werden. Gleichzeitig ist sie eines der sensibelsten Themen in der psychedelischen Begleitung.

In dieser Folge sprechen wir darüber, was eine Berührung eigentlich zu einer Berührung macht, warum unsere Berührungsbiografie eine so große Rolle spielt und weshalb Berührung unter Psychedelika oft intensiver erlebt wird als im Alltag.

Wir werfen einen Blick auf die vier Formen von Berührung in der psychedelischen Begleitung – von Safety Touch über Supportive und Focused Touch bis hin zu Resistance Touch – und sprechen über Consent, Grenzen, Machtgefälle und die Verantwortung von Begleiter*innen.

Außerdem streifen wir das Thema Bodywork und diskutieren, warum manche Ansätze versuchen, Schutzmechanismen aufzubrechen, während andere eher darauf setzen, ihnen mit Präsenz und Achtsamkeit zu begegnen.

Eine Folge über Nähe, Beziehung, Vertrauen und die Frage, wie Berührung heilsam werden kann.

Fragen, Anregungen oder Themenwünsche?

mail@kula-institute.com
35 Minuten
Psychedelische Erfahrungen können sich „wahrer als wahr“ anfühlen. Doch was folgt daraus für unser Weltbild, unsere Entscheidungen und unsere Verantwortung in der psychedelischen Integration?

Im Gespräch mit Dr. Shamsey Oloko erkunden wir das Spannungsfeld zwischen innerer Klarheit und kritischer Prüfung. Wie unterscheiden wir unmittelbare Erfahrung von Interpretation? Wann wird eine Vision zur Überzeugung? Und wie gehen wir professionell mit noetischer Gewissheit um?

Wir sprechen über die Rolle von Buddhismus, Meditation und philosophischem Problematisieren im Umgang mit Psychedelika – und darüber, warum Ambiguitätstoleranz eine Schlüsselkompetenz in der psychedelischen Begleitung ist.

Diese Folge richtet sich an angehende und praktizierende psychedelische Begleiter*innen aus therapeutischen, schamanischen oder Coaching-Kontexten, an Menschen, die sich für psychedelische Therapie interessieren, sowie an Teilnehmende psychedelischer Aus- und Weiterbildungen, die sich vertieft mit Integration, epistemischer Verantwortung und einer professionellen Haltung im Umgang mit Psychedelika auseinandersetzen möchten.

Ein Gespräch über Wahrheit im Ausnahmezustand – und Verantwortung im Alltag.
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Über diesen Podcast

Willkommen bei KULA – professionell psychedelisch. Der Podcast für psychedelische Begleitung - zwischen Coaching und Therapie, Ritual und Retreat. Wir sind David und Julia – Gründer des KULA Institute. In diesem Podcast nehmen wir dich mit auf eine Reise durch die Welt der psychedelischen Begleitung: persönlich, fundiert und vielfältig. Ob du neugierig bist, schon selbst begleitest oder tiefer eintauchen willst – hier sprechen wir offen über Erkenntnisse, Herausforderungen und Chancen in der Arbeit mit Psychedelika.
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„professionell psychedelisch“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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