Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. professionell psychedelisch Podcast
  4. Was man nicht alleine lernen kann: Einblicke in die Ausbildung für psychedelische Begleitung
Das Begleiten von psychedelischen Erfahrungen lernt man
vor allem: praktisch!

Der Aufbau echter Begleitkompetenz passiert in der Praxis – in
echten Begegnungen, im spürbaren Resonanzraum einer Gruppe und im
Mut, sich selbst und andere durch intensive Räume zu führen.

Frisch zurück von einem ihrer Ausbildungs-Retreats nehmen euch
Julia und David mit hinter die Kulissen der KULA-Trainingsgruppe.
Sie beleuchten die vielschichtigen Ebenen, die ein
professionelles Psychedelic Facilitator-Training ausmachen:

Mehrschichtiges Lernen & Meta-Perspektive:
Warum intensive Selbsterfahrung und das eigene „Reisen“
essenzielles Material für die spätere Begleiterrolle bilden. Wie
persönliche Prozesse reflektiert werden, um Eigenprozesse nicht
unbewusst in die Begleitung einzubringen.

Praxis unter realen Bedingungen: Begleiten, wenn
man selbst müde, gefordert oder aus eigenen Prozessen aufgewühlt
ist. Wie kultiviert man eine verlässliche, haltende Präsenz trotz
eigener menschlicher Grenzen?

Der geschützte „Ausprobier-Raum“: Warum Fehler,
Irritationen und das Erreichen von eigenen Kompetenzgrenzen unter
der Supervision erfahrener Dozenten zu wertvollen Lernmomenten im
Retreat werden.

Grenzverschiebung & Selbsterfahrung: Wie das
Einladen neuer Verhaltensweisen (z. B. Körperarbeit zulassen,
Berührungen ausprobieren, etc.) das eigene Referenzspektrum als
Begleiter*in nachhaltig erweitert.

Die Magie der Verantwortung: Von der
Zeremonieeröffnung bis hin zu den scheinbar kleinen
Hintergrundaufgaben (wie Raumgestaltung, Gruppenvereinbarungen,
Verpflegung und Haltung im Raum) wird deutlich inwiefern
Begleitung weit vor der eigentlichen Session beginnt.

Der Umgang mit Unsicherheit: Psychedelische
Erfahrungen sind prinzipiell unvorhersehbar. Professionelle
Facilitation bedeutet nicht, jede Situation im Voraus zu
kontrollieren, sondern die innere Kapazität zu entwickeln, im
Nicht-Wissen und in der Unsicherheit präsent zu bleiben.

„Begleitung ist immer eine Arbeit mit Begegnung. Es geht
nicht darum, etwas zu performen oder nach Schema F abzuarbeiten,
sondern spürbar präsent, ehrlich erreichbar und verankert im
eigenen Körper zu sein.“

Mehr Infos: https://kula-institute.com

Abonnenten

Teilen