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Episoden

16 Minuten
Heute gibt es keine klassische Podcastfolge, keinen neuen Gedanken, den du verstehen musst, und auch keine Aufgabe, die du anschließend noch umsetzen solltest.

Diese Zwischenfolge ist einfach eine kleine Pause. Ungefähr zehn Minuten, in denen du nichts lösen, optimieren oder erreichen musst. Du kannst sitzen, liegen oder einfach für einen Moment irgendwo dazwischen sein und meiner Stimme folgen.

Keine große Meditation, keine komplizierte Technik – eher eine ruhige Einladung, für ein paar Minuten weniger zu müssen und zu schauen, was passiert, wenn nicht sofort wieder etwas Neues dazukommt.

Vielleicht wirst du ruhiger. Vielleicht auch nicht.

Beides ist völlig in Ordnung.
20 Minuten
Wir sprechen erstaunlich schnell davon, dass wir an uns arbeiten, Muster lösen oder bestimmte Seiten verändern sollten. Aber was, wenn nicht alles, was Schwierigkeiten macht oder von einer gesellschaftlichen Vorstellung abweicht, automatisch repariert werden muss?

In dieser Folge denke ich über eine Frage nach, die meine eigene Arbeit mit Menschen zunehmend verändert: Geht es bei Entwicklung wirklich darum, anders zu werden – oder vielleicht viel öfter darum, wieder mehr Möglichkeiten zu haben?

Es geht um Leistung, Rückzug, Fürsorge, psychologische Modelle und die feine Grenze zwischen einer persönlichen Präferenz und einer Einschränkung.

Und am Ende bleibt vielleicht eine überraschend einfache Frage:

Ist das eine Möglichkeit von mir – oder meine einzige Möglichkeit?
18 Minuten
Der Termin ist vorbei, der Laptop zu, eigentlich wäre jetzt Ruhe. Und trotzdem läuft innen noch irgendetwas weiter. Gedanken springen, das Handy ist schnell wieder in der Hand – und aus einer Pause wird nicht automatisch Erholung.

In dieser Folge gehe ich der Frage nach, was „runterfahren“ eigentlich bedeutet und warum ein äußerlich ruhiger Moment noch lange nicht heißt, dass wir innerlich schon angekommen sind. Es geht um den Unterschied zwischen Ablenkung und tatsächlicher Entspannung, um Übergänge, die wir oft überspringen – und darum, warum selbst Erholung ziemlich schnell zur nächsten Aufgabe werden kann.

Und diesmal bleibt es nicht nur beim Reden darüber. Die Folge wird selbst ein Stück ruhiger und enthält eine kleine Einladung, für einen Moment einfach wahrzunehmen, was gerade da ist. Ohne etwas erreichen zu müssen.
33 Minuten
Manchmal ist ein Urlaub schön – und trotzdem nicht besonders erholsam.

Wir hatten Tropical Islands ganz bewusst ans Ende unserer Reise gelegt: Wärme, Wasser, die Kinder haben Spaß, Essen ist geregelt, ich kann vielleicht mal in die Sauna. Eigentlich genau die Bedingungen, bei denen man denkt: Jetzt fahren wir runter.

Nur ist das bei mir erstaunlich lange nicht passiert.

In dieser Folge geht es um eine anstrengende Anreise, viele kleine Dinge, die immer wieder neu geklärt werden mussten, einen ziemlich unschuldigen Koffer, an dem mir schließlich alles zu viel wurde – und um diesen einen Moment am zweiten Tag, in dem ich plötzlich zu Anne gesagt habe: „Jetzt habe ich das Gefühl, angekommen zu sein.“

Und genau daran ist mir etwas klarer geworden: Ein Erlebnis kann schön sein und trotzdem Kraft kosten. Urlaub ist nicht automatisch Regeneration. Und manchmal sind wir längst an einem Ort, während innerlich noch immer etwas versucht herauszufinden, wie hier eigentlich alles funktioniert.
30 Minuten
Trotz Burnout-Erfahrung und jahrelanger Beschäftigung mit Stress, Regulation und den eigenen Mustern merke ich Überforderung bei mir oft noch erstaunlich spät. Vielleicht auch deshalb, weil sie bei mir nicht unbedingt so aussieht, wie ich lange dachte.

Im Urlaub ist mir das wieder ziemlich deutlich begegnet: Während der eine müde wird und Nähe sucht, dreht der andere eher auf. Manche können irgendwann kaum noch entscheiden – und ich selbst werde ausgerechnet dann besonders sachlich, fokussiert und funktional. Was von außen manchmal sogar ziemlich kompetent aussieht, kann innerlich längst bedeuten, dass der eigene Spielraum immer kleiner wird.

In dieser Folge geht es um einen Zoobesuch, selbstgemachten Zeitdruck, eine unspektakuläre Bankpause – und um die Frage, ob wir Überforderung vielleicht manchmal deshalb so spät erkennen, weil wir nach den falschen Zeichen suchen.

Denn nur weil wir noch funktionieren, heißt das nicht automatisch, dass wir noch gut bei uns sind.
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Über diesen Podcast

Ein Podcast über den Weg zurück in ein Leben, das innen spürbar und außen stimmig wird. Nick Meyer spricht über Körper, Emotionen, Selbstführung, Grenzen und Entscheidungen. Es geht um die Momente, in denen wir funktionieren, obwohl innerlich etwas anderes gebraucht wird — und darum, wie aus Wahrnehmung wieder Richtung, aus Kontakt wieder Klarheit und aus Klarheit wieder stimmige Handlung entsteht.
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„Wenn dein Leben schneller ist als du“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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