Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Die KI Woche - mit Markus M. Kirchmair Archiv

12 Episoden
38 Minuten
KI schreibt längst nicht mehr nur Texte. Sie könnte Forschung beschleunigen, Programme entwickeln und Aufgaben für uns erledigen. Markus Kirchmair und Thomas Seiger sprechen darüber, was diese Entwicklung für Arbeit, Unternehmen und kreative Berufe bedeutet.

Zum Einstieg geht es um KI in der Mathematik: Welche Rolle könnten Forscher künftig spielen, wenn Maschinen neue Lösungswege liefern? Anschließend diskutieren die beiden Europas KI-Anbieter und den Modellwettlauf. Markus schildert dabei einen Widerspruch aus seinem Arbeitsalltag: Bei Programmierung und logischem Denken erlebe er Fortschritte, während ihm manche KI-Texte weniger natürlich vorkämen.

Thomas berichtet von einem persönlichen Aha-Moment: Er habe Projekte per Sprachbefehl bearbeitet, ohne ständig auf den Bildschirm zu schauen. Das führt zur zentralen Frage der Folge: Wie viel Zugriff brauchen hilfreiche KI-Assistenten auf E-Mails, Kalender und andere Daten, und wie behalten wir die Kontrolle über ihre Aktionen?

Zum Schluss geht es um mit KI entwickelte Software, simulierte Spielewelten und kreative Produktion. Was könnte sich an bisherigen Geschäftsmodellen ändern, und welchen Wert behalten persönlicher Stil und menschliche Stimmen?

KAPITEL

00:00 Begrüßung und KI-Community in Tirol

03:09 KI in der Mathematik: Was verändert sich für die Forschung?

05:20 Warum sich manche KI-Ergebnisse besser überprüfen lassen

07:07 Forscher zwischen Fortschritt und Sorge um die eigene Arbeit

11:21 Europas KI-Anbieter und der Streit um Mistral

15:01 Kleine Modelle und neue Entwicklungen aus Europa

16:18 Der Modellwettlauf: Was bringt die nächste Generation?

18:15 Besser programmieren, schlechter schreiben?

19:54 Arbeiten per Sprachbefehl: Thomas' Erfahrungen mit KI-Assistenten

22:06 Persönliche KI-Assistenten und neue Geräte

23:29 Vertrauen, Datenzugriff und Kontrolle

24:38 Europas Dilemma zwischen Produktivität und Datenschutz

27:26 Wenn Bürger schneller werden als die Verwaltung

29:05 KI baut Software: Was wird aus bestehenden Geschäftsmodellen?

32:47 Simulierte Welten und die Zukunft der Spieleentwicklung

35:00 Kreativer Stil, KI-Filme und menschliche Stimmen

37:47 Weitere KI-Neuigkeiten und Ausblick

38:39 KI-Community: Jubiläum und kommende Treffen
45 Minuten
Aus einem Screenshot wird eine spielbare Welt: Thomas Seiger und Markus Kirchmair diskutieren die Fähigkeiten von Astra und die Frage, wie nah wir allgemeiner künstlicher Intelligenz, kurz AGI, bereits sind. Im Mittelpunkt stehen Spieleentwicklung, Simulationen und die Bedienung von Software durch KI.

Doch mit den Möglichkeiten wachsen die Sicherheitsfragen: Wie behalten wir leistungsfähige Systeme unter Kontrolle? Was bringt ein Not-Aus-Schalter? Und wie beeinflussen die Warnungen aus der KI-Branche die öffentliche Debatte über Regulierung?

Außerdem geht es um offene KI-Modelle, Nvidias Rolle und mögliche Folgen für Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum. Zum Schluss wird es alltagsnah: Wie verändern KI-generierte Inhalte unsere sozialen Medien, und was passiert mit Vertrauen, wenn Spam, Betrugsnachrichten und gefälschte Stimmen immer überzeugender werden?

Das nehmt ihr mit

Astra und die AGI-Frage: Welche Fähigkeiten Thomas und Markus besonders beeindrucken und warum sie darin einen großen Fortschritt sehen.

Spielewelten aus Bildern: Wie KI neue Möglichkeiten für Spieleentwicklung und Simulationen eröffnet.

Offene Modelle und Regulierung: Welche Rolle Nvidia spielt und welche Spannungen zwischen Wettbewerb, Zugänglichkeit und Sicherheit entstehen.

Kontrolle und Missbrauch: Warum die beiden bezweifeln, dass ein Not-Aus-Schalter allein sämtliche Risiken lösen könne.

Wirtschaft und Arbeit: Welche möglichen Entwicklungen die besprochenen Szenarien für Beschäftigung und Wachstum beschreiben.

Vertrauen im Alltag: Wie KI Spam, Betrug und die gezielte Manipulation von Menschen erleichtern könnte.

Kapitel

00:00 Astra la Vista: Spielewelten, neue Fähigkeiten und die AGI-Frage

14:05 Sicherheitswarnungen und die Debatte über KI-Regulierung

20:01 Nvidia, offene KI-Modelle und mögliche Einschränkungen

21:24 Kontrollverlust und die Grenzen eines KI-Not-Aus-Schalters

25:26 KI, Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum

33:41 Neue Möglichkeiten für KI-Bildbearbeitung und Grafikdesign

37:44 Offene KI-Modelle und die Zukunft der Softwareentwicklung

41:35 Soziale Medien, gefälschte Stimmen und KI-Betrug
36 Minuten
Nach der Sommerpause melden sich Markus Kirchmair und Thomas Seiger mit einer ungewöhnlich dichten Nachrichtenwoche zurück. Sie ordnen Claude Fable 5.1, Gemini 3.8 Flash, Meta Muse Spark 1.3, Qwen 3.8 Max und OpenAIs GPT-6 Astra ein. Dabei geht es nicht nur um Benchmarks, sondern um die Frage, welches Modell im Arbeitsalltag zuverlässig liefert - auf Deutsch, im passenden Kostenrahmen und mit möglichst wenig Nacharbeit.

Auch unter der Haube wird es schneller: Google baut seine TPU-Strategie aus, OpenAI arbeitet an eigener Spezialhardware und Ultrafast-Systeme liefern Antworten in einem Tempo, das Menschen kaum noch vollständig verfolgen können. Damit verschiebt sich der Engpass. Nicht mehr die Rechenzeit bremst, sondern unsere Aufmerksamkeit und die Fähigkeit, mehrere KI-Agenten sinnvoll zu steuern.

Zum Schluss wird es praktisch: Wie viel Zugriff brauchen Agenten, um wirklich nützlich zu sein? Was spricht für lokale Modelle? Und warum dürfte für viele Unternehmen ein hybrider Ansatz aus lokaler Vorverarbeitung und leistungsstarken Cloud-Modellen der realistische Weg sein?

Aktualitätshinweis: Die Folge wurde am 3. September 2026 aufgezeichnet. Zu diesem Zeitpunkt wurde GPT-6 Astra im Gespräch noch als unmittelbar bevorstehende Veröffentlichung behandelt. OpenAI stellte das Modell später am selben Tag offiziell vor.

```text

00:00 Zurück aus der Sommerpause: KINN im Außerfern

01:15 Datenschutz, Datensouveränität und das Tempo der KI-Welt

01:57 Fable 5.1, Gemini 3.8, Muse Spark 1.3, Qwen 3.8 und Astra

03:08 Claude Fable 5.1 im Praxistest

05:30 Deutsche Sprache, Modell-Destillation und der Blick auf Opus 5

06:17 KI-Kosten, Caching und automatisches Model-Routing

11:01 Googles Flash-Offensive und das Warten auf Gemini 4

17:07 KI-Hardware: TPUs, Jalapeño, Groq, Cerebras und Huawei

20:31 Ultrafast-KI und wie Tempo die Arbeit verändert

22:20 Wenn Agenten andere Agenten führen

24:32 Die menschliche Rolle: reale Probleme für KI übersetzen

28:58 Astra, Sicherheitsstufen und der Hugging-Face-Vorfall

31:40 Microduck und Nvidias Übernahme von Hugging Face

33:58 Claude-Browser, Grok Bot und neue Agenten-Werkzeuge

35:20 Zugriff gegen Datenschutz: das Dilemma produktiver Agenten

37:22 Lokale Modelle und hybride KI im Unternehmen

40:26 KINN-Termine, Ausblick und Rückkehr zum Wochenrhythmus

42:20 Abschluss
1 Stunde 19 Minuten
LinkedIn- und KI-Creatorin Maray Paul spricht mit Markus Kirchmair über Midjourney 8.2, Flux 3 und Seedance 2.5. Warum eignet sich Midjourney 8.1 für fantastische Welten manchmal besser als die realistischere Version 8.2? Und wie kombiniert Maray Midjourney, GPT Image 2, Seedance und ElevenLabs für ihre KI-Kurzfilme?

Außerdem geht es um KI-generierte Spiele, neue Chancen für einzelne Kreative und die Frage, wie KI die Film- und Games-Branche verändern wird.

Maray Paul

- https://www.linkedin.com/in/maray-paul/

- https://www.youtube.com/@MarayMagsKreativ

Mehr zum Thema auf Die KI Woche

https://kiwoche.com/

https://kiwoche.com/1093/midjourney-v8-2-update-aesthetik-sref-stil-konsistenz

https://kiwoche.com/1106/flux-3-beispiele-video-demos-fine-tuning-community

https://kiwoche.com/1110/seedance-2-5-bytedance-start-anzeichen-capcut-verfuegbarkeit

https://kiwoche.com/1089/zukunft-film-hybrid-wunschdenken-ki-filmproduktion-b-movies

https://kiwoche.com/975/fable-5-eigenes-spiel-1809-fun-erfahrungsbericht

https://kiwoche.com/1015/podcast-maray-paul-ki-kreativitaet-bildwelten

Kapitel

00:00 Midjourney 8.2 vs. 8.1: Realismus oder Fantasie

03:01 Midjourneys besondere Entwicklung mit jedem Update

05:52 Herausforderungen mit Seedance 2.0 und GPT-3.5

17:36 Vergleich der Videogeneratoren Seedance, Kling und Omni

29:32 Wie die Demokratisierung die Spieleentwicklung verändert

30:29 Die Entwicklung von Gaming-Communitys

32:21 Die Rolle von KI in der Spieleentwicklung

46:13 Die Zukunft von KI im kreativen Schaffen

56:17 Der Einfluss von KI auf unterschiedliche Bereiche

57:08 Philosophische Fragen rund um KI

01:01:35 Die Zukunft von Film und Unterhaltung

01:08:14 Die Entwicklung der KI-Werkzeuge

01:18:21 Content-Erstellung und zukünftige Projekte
1 Stunde 35 Minuten
Muss KI überhaupt intelligent sein, um Wirtschaft und Arbeit grundlegend zu verändern? Reinhold M. Karner und Markus Kirchmair diskutieren, was hinter dem KI-Hype steckt, wo Sprachmodelle und Agenten an ihre Grenzen stoßen und wann Automatisierung zur echten Disruption wird. Es geht um Milliardeninvestitionen, Produktivität, gefährdete Jobs und Europas Chance auf mehr digitale Souveränität.

Kapitel

00:00 Auswirkungen des Klimawandels auf Malta

02:09 Hype und Investitionen rund um KI

05:04 Die Geschichte der Softwareentwicklung

06:17 Die Entwicklung künstlicher Intelligenz

07:44 Praktische Auswirkungen von KI

08:12 Die Evolution der KI-Technologie

09:35 Der Hype rund um AGI

10:15 Das disruptive Potenzial von KI in der Praxis

11:47 Die Zukunft von KI und AGI

12:17 Die Auswirkungen der KI-Investitionen

13:41 Das Prinzip „Der Gewinner bekommt alles“

14:48 Das Rennen um AGI

15:19 Die Rolle der Rechenkapazität bei KI

16:34 Die Definition von Intelligenz bei KI

18:06 Die Debatte um AGI

19:31 Die praktischen Auswirkungen von KI

20:01 Der Umbruch in Mathematik und KI

21:08 Praktische Einsatzmöglichkeiten von KI

22:28 Die Rolle von KI bei der Lösung komplexer Probleme

23:25 Der Einfluss von Computern auf die Mathematik

36:03 Die Zukunft der KI-Technologie

51:37 Die Grenzen von Chip-Miniaturisierung und Rechengeschwindigkeit

55:37 Die Auswirkungen von KI auf Arbeitsplätze und Wirtschaft

01:05:21 Die Notwendigkeit zukunftsorientierter Bildung und Weiterbildung

01:13:13 Die Bedeutung von Allgemeinbildung und lebenslangem Lernen

01:14:08 Die Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt

01:15:24 Die Rolle der Softwareentwicklung und der digitalen Souveränität

01:21:01 Europäische Innovationen im digitalen Raum
60 Minuten
Was passiert, wenn Tokens fast nichts kosten, Software in Tagen statt Monaten entsteht und ein Entwickler gleichzeitig mehrere KI-Agenten dirigiert? Kevin Riedl, Gründer eines Software Product Studios, spricht mit Thomas Seiger und Markus Kirchmair über die Folgen dieses Tempos für Entwickler, Agenturen und Unternehmen.

Zum Auftakt geht es um den Preiskampf zwischen OpenAI, Anthropic, Google und den offenen Modellen aus China. Kevin erklärt, warum Model-Routing für ihn zum Pflichtwerkzeug wird: Ein kleines lokales Modell übernimmt einfache Aufgaben, ein stärkeres Modell plant Architektur oder löst schwierige Probleme. Die Runde vergleicht die aktuellen Token-Resets mit den Airdrops der Krypto-Zeit - viel geschenkte Nutzung bringt schnell neue User, aber noch keine loyalen Kunden.

Danach wird es praktisch. Kevin berichtet von Vibe-Coding-Prototypen, die sein Team monatelang aufräumen musste, aber auch von KI-generierten Smart Contracts, bei denen externe Prüfer keine Sicherheitslücke fanden. Der Unterschied liegt für ihn nicht im Etikett, sondern in Spezifikation, Tests, Refactoring, Backups und der Frage, wer am Ende Verantwortung übernimmt. Auch besserer KI-Code macht aus einem schnellen Prototypen noch kein belastbares Produkt.

Wavect arbeitet heute im Kern zu zweit; das frühere Team umfasste zehn Personen einschließlich Marketing und Administration. Trotzdem sei der Output heute deutlich höher. Damit verschiebt sich der Engpass: Nicht mehr das Tippen limitiert, sondern der menschliche Fokus beim Steuern paralleler Agenten. Die Folge endet bei der größeren wirtschaftlichen Frage: Wenn Software immer billiger wird, wer gewinnt dann noch Aufmerksamkeit, Vertrauen und zahlende Kunden?

Diese Folge in drei Punkten

Gratis-Tokens kaufen Nutzung, aber keine Loyalität: Sobald ein anderer Anbieter mehr Leistung oder ein großzügigeres Limit bietet, ziehen intensive Nutzer weiter. Wert entsteht deshalb zunehmend über Routing, Integrationen und Ökosysteme.

KI-Code ist nur so belastbar wie der Prozess dahinter: Kevin stellt drei Monate Aufräumarbeit an einem schlechten Prototypen einem erfolgreich geprüften Smart Contract gegenüber. Entscheidend sind Tests, Refactoring, Versionierung, Backups und klare Verantwortlichkeit.

Fokus wird knapper als Code: Ein kleines Team kann heute erheblich mehr Software produzieren. Wer jedoch viele Agenten parallel führt, muss Aufgaben sauber zerlegen, Ergebnisse prüfen und verhindern, dass Geschwindigkeit zu einer unkontrollierbaren Blackbox wird.

Gast und Hosts

Kevin Riedl ist Gründer und Produktverantwortlicher des Tiroler Software Product Studios Wavect. Er berichtet aus internationalen Kundenprojekten, Software-Qualitätssicherung und KI-gestützter Entwicklung.

Markus Kirchmair ordnet den Preis- und Modellwettbewerb, die Folgen für Agenturen und die Aufmerksamkeitsökonomie neuer KI-Produkte ein.

Thomas Seiger führt durch die Folge und fragt nach Haftung, Ausbildung, Datenschutz und der praktischen Vorbereitung auf schnelle Modellwechsel.

Kapitel

00:00 Die Zukunft der KI-Infrastruktur und -Entwicklung

32:18 Die Zukunft der Softwareentwicklung

39:05 Die sich verändernde Landschaft der Softwareentwicklung

47:43 Die Auswirkungen von KI auf die Softwareentwicklung

56:07 Die Rolle von Google und Microsoft in der Softwareentwicklung
59 Minuten
KI-Agenten bauen heute bereits spielbare Spiele, Full-Stack-Apps und erste Software-Prototypen. Markus Kirchmair und Thomas diskutieren, was davon technisch belastbar ist, wo noch Qualitätsgrenzen liegen - und warum gerade Agenturen und Softwareteams ihre Rolle neu definieren müssen.

Kapitelmarken

```text

00:00 Begrüßung: Was KI heute schon bauen kann

00:32 Geopolitik: Abhängigkeit von US- und chinesischen KI-Modellen

02:23 Starbucks, Softwarekosten und der Wunsch nach eigener KI-Software

06:17 Warum Architektur und Backend-Wissen wichtiger werden

09:58 Remote Labor Index: KI-Agenten bei echten Freelance-Aufgaben

14:05 Higgsfield Supercomputer, Fable 5 und der Andreas-Hofer-Multiplayer-Test

14:59 GPT-5.6 Sol, Fable 5, Grok 4.5, Meta und das Warten auf Gemini

22:17 KI-Treffen in Tirol: Kitzbühel und Wörgl

22:54 Der Einstieg in die Spiel-Demos

23:00 Command & Conquer Generals nativ auf iPhone und iPad

25:03 Wuslbucht: Ein KI-generiertes Aufbauspiel mit Gegnern und Wegfindung

35:39 Colt Hardly: Western-Adventure mit Story, Sound und Sprachausgabe

43:22 Taktikspiel, Wegfindung und die letzten 20 Prozent der Produktqualität

46:41 Wird GTA 6 das letzte Milliarden-Spiel?

47:06 Kann KI guten Geschmack imitieren?

51:30 Plattformspiel und das Update für 1809.fun

54:06 Multiplayer-Shooter aus dem Higgsfield Supercomputer

58:09 Skills statt leerer Projektmappe: Was spezialisierte KI-Werkzeuge ändern

01:00:27 Schwierigkeit, Balancing und automatisiertes Testen

01:02:21 Ausblick: Unity, Unreal und die nächste Welle der KI-Spiele
34 Minuten
Ist Europa im KI-Wettlauf schon abgehängt? Der ehemalige österreichische Finanzminister Gernot Blümel – heute Philosoph, Newsletter-Autor („Mensch Macht Maschine") und Aufbau-Verantwortlicher des KI-Medizin-Parks MARE in Venedig – ordnet ein.

In Teil 1 von Folge 5 sprechen Markus Kirchmair (kiwoche.com) und Thomas Seiger (kinn.at) mit ihm über:

MARE TechnoPark: ein Forschungspark für KI in der digitalen Medizin am Lido von Venedig – und wie KI Ärzte bei Diagnose und Anamnese unterstützt.

Der philosophische Blick: Was macht den Menschen aus, wenn Maschinen sprechen können?

Datenschutz & DSGVO: Standortvorteil oder Standortnachteil? Warum strenge Regeln vor allem Start-ups treffen.

Der Fable-5-Exportbann: Warum das laut Blümel eine geopolitische Zeitenwende ist – und Europa „zum ersten Mal" von der Spitzentechnik abgeschnitten.

China & Abhängigkeit: Warum eine neue Abhängigkeit keine Lösung ist.

Europas Chance: die Nische – Vertical Agents, Industrie- und Medizindaten, und die vier knappen Ressourcen.

Chapters

00:00 Einführung und KI-Projekt in Venedig

05:48 Menschliche Interaktion mit KI

12:13 Datenschutz und Regulierung

21:36 Herausforderungen f\u00fcr kleine und mittlere Unternehmen

27:38 Europas Weg in der KI-Entwicklung
59 Minuten
Im neuen KI-Woche-Podcast sprechen wir mit Maray Paul! Die renommierte Creatorin hat sich besonders auf LinkedIn mit ihren eindrucksvollen, visuell atemberaubenden KI-Welten einen großen Namen gemacht.

Gemeinsam beleuchten wir das gesamte Spektrum der künstlichen Intelligenz im kreativen Schaffen – von der technischen Entwicklung über die künstlerische Praxis bis hin zu den gesellschaftlichen und ethischen Implikationen. Im Fokus steht dabei das faszinierende Zusammenspiel von menschlicher Kreativität und technologischen Werkzeugen.

Kanäle von Maray Paul:

https://www.linkedin.com/in/maray-paul/

https://www.youtube.com/@MarayMagsKreativ

Takeaways

Entwicklung und Anwendung von KI im kreativen Bereich

Auswirkungen auf Bildung und Gesellschaft

Nutzung von KI als täglicher Begleiter Investing in high-quality AI tools is essential for content creation

Leidenschaft und Kreativität spielen eine wichtige Rolle bei der Erstellung von Inhalten mit KI-Tools; Musik hat einen erheblichen Einfluss auf die Wahrnehmung von Videos

Midjourney spielt eine einzigartige Rolle bei der kreativen Arbeit und der Bildgenerierung

Chapters

00:00 Die kreative Ecke

05:06 Entwicklung und Konsistenz des Maskottchens

11:32 Individualisierte Filme und Streaming

18:14 Auswirkungen auf Bildung und Gesellschaft

23:21 Faszination und gesellschaftliche Auswirkungen

28:50 Higgsfield und KI Tools

34:18 Motivation und Lifestyle Impact

42:20 Musik in Videos

49:51 Das weltweite Wettrüsten um die beste Kreativ-KI und die Rolle der EU.

57:09 Hoffnung für die Zukunft
39 Minuten
Zu gefährlich? Warum die USA das bislang stärkste Modell nach wenigen Tagen wieder vom Netz nahmen, was das für Europa bedeutet – und warum ein Fake-Modell namens Le Chaton Fat das Internet erobert...

www.kiwoche.com
46 Minuten
Der KI-Woche-Podcast diskutiert die rasante Entwicklung von durch KI-Prompts erstellten Spielen und deren Auswirkungen auf die Gaming-Branche. Er beleuchtet die Demokratisierung kreativer Tools und das Potenzial, Monopole in der Unterhaltungsindustrie aufzubrechen. Der Podcast geht außerdem auf die Auswirkungen von KI auf die Werbeindustrie sowie auf sicherheitspolitische Bedenken im Zusammenhang mit der KI-Entwicklung ein. Das Gespräch behandelt eine breite Palette von KI-Themen, darunter ethische Nutzung, bedingungsloses Grundeinkommen, Verstaatlichung von KI-Unternehmen, Europas Reaktion auf die KI-Entwicklung, die Zukunft des KI-Konsums und der KI-Entwicklung, die Auswirkungen von KI auf Geschäft und Kundenservice, technologische Fortschritte in der KI-Infrastruktur, Apples Siri-KI und die EU-Regulierung sowie eine Diskussion über kommende Events und Themen.

Takeaways

Rasante Entwicklung von durch KI-Prompts erstellten Spielen

Auswirkungen von KI auf die Unterhaltungsindustrie

Die ethische Nutzung von KI ist eine zentrale Herausforderung bei Entwicklung und Einsatz

Die Zukunft des KI-Konsums und der KI-Entwicklung wird weiterhin technologische Fortschritte vorantreiben und Auswirkungen auf Geschäft und Kundenservice haben

Chapters

00:00 Einführung in den KI-Woche-Podcast

05:50 Spezielle Tools für die Entwicklung von KI-promptbasierten Spielen

11:02 Entwicklung browserbasierter Spiele

16:03 Jevons-Paradoxon und digitale Inhalte

25:39 Fortschritte bei KI-Modellen

31:37 Ethische Nutzung von KI

36:59 Zukunft des KI-Konsums und der KI-Entwicklung

45:42 Apples Siri-KI und EU-Regulierung

52:43 Diskussion über kommende Events und Themen
1 Stunde 30 Minuten
Markus Kirchmair spricht mit Thomas von KINN über die KI-Themen der Woche – kompakt und eingeordnet für Entscheider.

Themen: Anthropics Sicherheits-KI Mythos und die Frage, wer schneller ist – die Verteidiger oder die Angreifer. Der AI Act in der Unternehmenspraxis: mehr Rechtsunsicherheit als Klarheit. Die Harvard-Studie zur Jobangst junger Amerikaner. Ken Griffins Citadel-Schock. Und eine längere Debatte darüber, ob Software, Kreativität und Personal Branding im KI-Zeitalter noch eine Zukunft haben.

Ein Gespräch auf Augenhöhe, ohne Techniker-Kauderwelsch.

Neue Folge jede Woche. Newsletter und alle Artikel: https://kiwoche.com

00:00 Begrüssung und Einstieg: Thomas stellt sich vor

01:10 Microsoft Copilot und die grossen Ankündigungen der Woche

01:32 Project Glasswing / Mythos: Anthropics KI findet 10.000 Sicherheitslücken

03:20 OpenAI GPT-5-Cyber: Wer ist schneller – und was bedeutet das?

04:41 AI Act und USA: Zwei entgegengesetzte Regulierungsstrategien

06:08 Digital Omnibus: Was ändert sich für Unternehmen in der EU?

07:23 DSGVO als grösstes Praxisproblem für Unternehmen

09:40 Rechtsunsicherheit als Innovationsbremse: Investieren oder abwarten?

12:25 Eric Schmidt an der Uni: Die Stimmung in Amerika kippt

13:30 Harvard-Studie: 59 % der Jungen sehen KI als Bedrohung für die Karriere

14:39 Jobverluste: 14 % weniger Einstiegsstellen – und keine Praktikumsplätze mehr

16:04 Ken Griffin (Citadel): Wenn der Chef deprimiert nach Hause geht

17:50 KI als Verstärker: Mehr Output, aber wer profitiert wirklich?

19:15 Software-Markt: Wird Photoshop überflüssig?

22:00 Demokratisierung: Wenn alle ein Game bauen, wer kauft es dann?

23:37 Ghibli-Moment: Hype, Abstumpfung und die Frage nach dem eigenen Stil

27:10 Personal Branding im KI-Zeitalter: Was bleibt einzigartig?

33:00 Regionalisierung: Warum kleine Nischen an Bedeutung gewinnen

34:43 Personalisierung und die Zukunft von Streaming mit KI

36:00 Google I/O: Omni-Modell, Video-Verständnis und Deepfakes

46:29 Offener Brief: KI-CEOs fordern Biowaffen-Regulierung

47:13 Autonome Waffensysteme und rote Linien bei Anthropic und OpenAI

49:56 AGI: Sind wir schon dort – und merken wir es?

54:03 LLMs vs. Weltmodelle: Die Debatte Lecun vs. Rest der Welt

57:38 Warum der Trainingsdatenhunger exponentiell wächst

1:00:09 Google Omni: Live-Videobearbeitung per Sprache

1:01:05 Higgsfield in Cannes: KI-Film in der Realität

1:03:02 Günstige Filmproduktion: Was das für Hollywood bedeutet

1:10:00 Abschluss: Fomo, Experimentieren und der Blick nach vorne