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Episoden

32 Minuten
Die großen und kleinen Wunder der Natur, vom kraftvollen Wasserfall, dem Erntedankfest in Leopoldau (1210 Wien) bis hin zu Schmetterlingen, Libellen und Obstfliegen...

In der Wort-Gottes-Feier auf ORFIII, der Diakon Wolfgang Stark am 18. Oktober 2026 vorgestanden ist, ist die Schönheit und Vielfalt der Schöpfung Thema.

Als Biodiversitätsforscher ist er neuen oder scheinbar schon verschwundenen Insektenarten im Urwald bei Lunz am See auf der Spur und nimmt die Freude über Wiederentdeckungen und prachtvolle Naturlandschaften als Bilder mit in den Alltag.

Freudvolle Bilder, die auch wir in unserem Herzen aufbewahren können, um sie in schwierigen Stunden wieder hervor zu holen und darin, wie in einem Bilderbuch, zu blättern.

Foto: (C) Wolfgang Stark privat

Musik: Mara Kleibl -Sonnengesang ( Hl. Franz von Assisi; Johannes Lehrner)
19 Minuten
Jahrhunderte lang war das Einhorn in der Bibel erwähnt, Aristoteles, Plinius und Cäsar wollen es gesehen haben, im Mittelalter hat es seine Hochblüte erlebt.

Was wie ein Konstrukt der heutigen Zeit wirkt, war eine Allegorie für Christus, die sich aus einem Übersetzungsfehler in der Bibel heraus etabliert hat:

Seine geringe Größe, "wie ein Böckchen", steht für die Demut Christi und seine Menschwerdung. Doch es ist wild und stark und kann von keinem Jäger gefangen werden.

Das einzelne Horn als Zeichen für das Einssein mit dem Vater.

Und der Schoß der Jungfrau, in dem sich das göttliche Wesen zähmt und sich niederlässt um Mensch zu werden.

So beschreibt es das Bestiarium Physiologus, entstanden im 2. bis 4. Jahrhundert n. Chr. (Quelle: Universität Wien, Diplomarbeit von Maria Magdalena Reidinger).

Zuletzt wurde es in der 1912 erschienenen Lutherbibel- Übersetzung genannt, wobei es schon in der Gegenreformation des 16. Jh. zunehmend verschwunden ist.

Wann immer Sie in Zukunft vom Wildstier in der Bibel lesen und hören: lassen Sie ein kleines Einhorn durch Ihre Gedanken hüpfen. Denn: Wildstier ist die neue Übersetzung von Einhorn in der Bibel.

Bild: The Unicorn in Captivity (1495-1505)

Teil der Einhorn-Wandteppich-Sammlung des Metropolitan Museum of Art in New York
38 Minuten
Martin Sindelar, der ewige Ministrant, der als Denker und "Ermöglicher" , als Mann im Hintergrund der großen Liturgien der Erzdiözese Wien steht. Ob Bischofsweihe oder Fernsehgottesdienst, seine Kompetenz, Expertise und Leidenschaft für das Schöne prägt die Umsetzung.

Er stellt sich die Frage: "Welche Themen bringen wir vor Gott?" - um sie auch gleich selbst zu beantworten: "Ohne die Grunderfahrung, dass Gott es mit uns gut meint, kann ich nicht Gottesdienst feiern".

Den Paradigmenwechsel beim Ansprechen neuer ehrenamtlicher Mitarbeitenden formuliert er in den zu stellenden Fragen:

Wo sind die Leute, die zu meinem Gottesbild passen? Was kannst du gut und was möchtest du machen?

Mit dem nunc dimittis, dem Lobgesang des Simeon, das allabendlich in der Komplet des Stundengebets gebetet wird, schließt er den Bogen: "Gott meint es gut mit uns", das dürfen wir in diesen Simeon-Momenten erfahren.

Foto: privat

Musik: Sei unser Heil- nunc dimittis von der CD der EDW/Diözesanversammlungen
38 Minuten
Alte, richtig "alte" Musik bezaubert im Gottesdienst am 14.6.2026 in der Sonntagsmesse auf ORFIII unter der musikalischen Leitung von Daniel Mair.

Der Kirchenmusiker hat sich zurück an die "Wurzel" der Musik der Liturgie bewegt und die Gregorianik lesen und lieben gelernt.

Der Bezug zum Wort, das in der Gregorianik ja lateinisch ist, das Wort Gottes in den Mund zu nehmen, damit es lebendig wird, in die emotional berührende Musik zu gießen, sich das liturgische Wort auf der Zunge zergehen lassen- das ist seine spürbare Berufung.
33 Minuten
Das Hochfest des allerheiligsten Leibes und Blutes Christi-die bleibende Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie, oder der "Staatsbesuch Jesu Christi".

Georg Rejda, der Sakristeidirektor des Wiener Stephansdoms erzählt von den Vorbereitungen für dieses Fest, vom Maria Theresien Ornat, der dabei getragen wird und anderen Details.

Erinnerungen an Erstkommunionskleid und Blumen streuen leben wieder auf, Himmel tragen, Blasmusik und das kleine Sträusserl für den Herrgottswinkel.

Georges de Saint Etienne auf Youtube, wenn Sie die Videos des Sakristeidirektors nachschauen wollen.

Über Ihre Gedanken, Fotos und Kommentare freuen wir uns unter pfarrcafe.podcast@katholischekirche.at oder direkt hier im Podcast.
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Über diesen Podcast

Pfarrcafé - die virtuelle Gemeinde für die Zeit nach dem Fernsehgottesdienst. Wir sind der Treffpunkt für alle, die Weihrauch mögen, aber frische Luft brauchen. Hier gibt es einen Platz an unserem Cafétisch, wir besprechen die Themen der Woche, den Glauben und das Bodenpersonal: fundiert, konstruktiv-kritisch und immer mit einem liebevollen Augenzwinkern. Egal ob du zweifelst, glaubst oder einfach Gemeinschaft suchst: Hier bist du richtig! Nimm dir ein Häferl Kaffee oder Tee und setz dich dazu. Weihrauch aus - Kaffeemaschine an Die Gastgeber sind ehrenamtliche Mitarbeiter der Erzdiözese Wien
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