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3 Minuten
Recht medizinisch gibt’s jetzt auch als App! ️

Philipp hat sich ein bisschen ausgetobt und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Unsere eigene Recht medizinisch App!

Hier findet ihr die Themen aus unseren Podcastfolgen nochmal übersichtlich aufbereitet. Von Gerichtsurteilen über medizinrechtliche Grundlagen bis hin zu Schaubildern und Quizfragen, mit denen ihr euer Wissen testen könnt.

Und weil ihr hier so fleißig zuhört, gibt’s natürlich auch was für euch!

Mit dem Code 1RMPODDI könnt ihr die Pro-Version der App einen Monat kostenlos testen!

Hier geht’s zur App:

https://apps.apple.com/de/app/recht-medizinisch/id6809199673

Schaut gerne rein und sagt uns, was ihr davon haltet oder was euch noch fehlt!

Disclaimer: Die Inhalte unseres Podcasts und der App dienen ausschließlich der allgemeinen Information und Fortbildung. Sie ersetzen keine individuelle medizinische oder rechtliche Beratung. Trotz sorgfältiger Recherche übernehmen wir keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte.
46 Minuten
Leitlinie, Richtlinie oder SOP – woran müssen sich Medizin und Pflege eigentlich halten?

In dieser Folge von Recht medizinisch sprechen wir darüber, welche Bedeutung Leitlinien, Richtlinien und SOPs im klinischen Alltag haben – medizinisch und rechtlich.

Wir klären unter anderem:

Was unterscheidet S1-, S2k-, S2e- und S3-Leitlinien? Wie verbindlich sind Leitlinien wirklich? Wann darf oder muss von ihnen abgewichen werden? Welche Rolle spielen Richtlinien, etwa des G-BA, und welchen Stellenwert haben hausinterne SOPs? Außerdem sprechen wir darüber, warum aktuelle Evidenz, Fortbildungen, Dokumentation und praktikable Algorithmen für die Patientensicherheit so wichtig sind.

Kurz gesagt: Was ist Empfehlung, was ist Standard – und woran muss ich mich tatsächlich halten?

 Disclaimer:

Dieser Podcast dient ausschließlich der allgemeinen Information und Fortbildung. Er ersetzt weder eine individuelle medizinische oder rechtliche Beratung noch die Prüfung des konkreten Einzelfalls. Medizinische Standards, Leitlinien, Richtlinien und Rechtslagen können sich ändern. Für die praktische Anwendung sind stets der aktuelle fachliche Standard, geltende Vorgaben sowie die konkrete Situation zu berücksichtigen.
50 Minuten
In dieser Folge von Recht Medizinisch sprechen wir über Defensivmedizin, Überdiagnostik und die Frage, ob „zur Sicherheit“ wirklich immer die richtige medizinische Entscheidung ist.

Ausgehend von typischen Situationen aus der Notaufnahme sprechen wir darüber, wann Diagnostik medizinisch sinnvoll ist und wann sie möglicherweise eher dem eigenen Sicherheitsgefühl als dem tatsächlichen Nutzen für Patientinnen und Patienten dient.

Wir schauen uns unter anderem an, welche Rolle klinische Entscheidungshilfen, Leitlinien und Vortestwahrscheinlichkeiten spielen, warum D-Dimere und Blutkulturen nicht einfach „vorsichtshalber“ abgenommen werden sollten und welche rechtlichen Besonderheiten bei Röntgen- und CT-Untersuchungen gelten. Dabei geht es auch um die rechtfertigende Indikation und die Frage, warum mehr Diagnostik nicht automatisch mehr Rechtssicherheit bedeutet.

Außerdem sprechen wir über Wunschleistungen, die Verantwortung bei nicht medizinisch indizierten Maßnahmen und die Risiken von Übertherapie. Denn auch wenn Patientinnen und Patienten eine Untersuchung oder Behandlung ausdrücklich wünschen, entbindet das medizinisches Personal nicht von der Pflicht, nach dem fachlichen Standard zu handeln.

Unser Fazit: So viel Diagnostik wie nötig, aber so wenig wie möglich. Die Alternative zur Defensivmedizin ist dabei nicht diagnostischer Leichtsinn, sondern eine gute Risikostratifizierung, evidenzbasierte Entscheidungen und ein funktionierendes Sicherheitsnetz.

Wichtiger Hinweis: Diese Folge dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine Rechtsberatung dar. Die besprochenen Inhalte ersetzen keine individuelle rechtliche oder medizinische Beratung. Bei konkreten rechtlichen Fragestellungen sollte eine entsprechend qualifizierte Fachperson hinzugezogen werden.
29 Minuten
️ Disclaimer: Dieser Podcast stellt keine Rechtsberatung dar. Wir sprechen über praktische Erfahrungen und rechtliche Grundlagen aus dem medizinischen Alltag, ersetzen aber keine juristische Beratung im Einzelfall.

In der zweiten Folge unserer Doppelfolge zu Unterbringung und freiheitsentziehenden Maßnahmen geht es um erwachsene Patient:innen und Bewohner:innen. Wir sprechen darüber, wann Bettgitter, Fixierungen, festgestellte Rollstühle oder auch der Umgang mit Klingelmatten zum Freiheitsentzug werden können und welche Besonderheiten beispielsweise bei intubierten und beatmeten Patient:innen bestehen.

Außerdem geht es um Einwilligungsfähigkeit und Selbstbestimmungsrecht, die Rolle von gesetzlichen Betreuer:innen und Betreuungsgerichten sowie um Unterbringungen bei Selbst- oder Fremdgefährdung. Wir schauen uns an, welche milderen Maßnahmen insbesondere zur Sturzprophylaxe infrage kommen und welche straf- und zivilrechtlichen Konsequenzen unzulässige freiheitsentziehende Maßnahmen haben können.

Denn auch bei vermeintlich alltäglichen Maßnahmen gilt: Freiheitsentzug sollte immer die Ultima Ratio sein.
52 Minuten
️ Disclaimer: Dieser Podcast dient der Wissensvermittlung und ersetzt keine Rechtsberatung.

In dieser Folge sprechen wir über freiheitsentziehende Maßnahmen bei Kindern und Jugendlichen. Gemeinsam beleuchten wir die rechtlichen Grundlagen, die Voraussetzungen für Fixierungen, die Rolle von Eltern und Familiengericht sowie die praktischen Herausforderungen im Klinikalltag. Außerdem diskutieren wir, warum Fixierungen immer das letzte Mittel sein müssen und welche Verantwortung das Behandlungsteam dabei trägt.

Zu Beginn der Folge beantworten wir außerdem eine spannende Hörerfrage zur rechtlichen Bedeutung von DNR-/DNI-Tattoos. In der nächsten Episode widmen wir uns freiheitsentziehenden Maßnahmen bei Erwachsenen und den Besonderheiten im klinischen Alltag.
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Über diesen Podcast

Was passiert, wenn medizinische Entscheidungen juristische Folgen haben? Wenn Leitlinien, Gesetze und der echte Klinikalltag aufeinandertreffen. Genau darüber wollen wir in diesem Podcast sprechen. In jeder Folge greifen wir, Florian Schlepple, angehender Fachpfleger Notfallmedizin, und Philipp Graef, promovierter Arzt und Volljurist mit Master in Medizinrecht, reale Fälle, Tagebucheinträge aus dem Gesundheitswesen und aktuelle Themen aus Medizin, Pflege und Recht auf. Wir ordnen ein, diskutieren kontrovers, denken weiter und stellen die Fragen, die im Alltag oft zu kurz kommen.
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„Recht Medizinisch“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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