Podcaster
Episoden
10.08.2026
29 Minuten
️ Disclaimer: Dieser Podcast stellt keine Rechtsberatung dar. Wir sprechen über praktische Erfahrungen und rechtliche Grundlagen aus dem medizinischen Alltag, ersetzen aber keine juristische Beratung im Einzelfall.
In der zweiten Folge unserer Doppelfolge zu Unterbringung und freiheitsentziehenden Maßnahmen geht es um erwachsene Patient:innen und Bewohner:innen. Wir sprechen darüber, wann Bettgitter, Fixierungen, festgestellte Rollstühle oder auch der Umgang mit Klingelmatten zum Freiheitsentzug werden können und welche Besonderheiten beispielsweise bei intubierten und beatmeten Patient:innen bestehen.
Außerdem geht es um Einwilligungsfähigkeit und Selbstbestimmungsrecht, die Rolle von gesetzlichen Betreuer:innen und Betreuungsgerichten sowie um Unterbringungen bei Selbst- oder Fremdgefährdung. Wir schauen uns an, welche milderen Maßnahmen insbesondere zur Sturzprophylaxe infrage kommen und welche straf- und zivilrechtlichen Konsequenzen unzulässige freiheitsentziehende Maßnahmen haben können.
Denn auch bei vermeintlich alltäglichen Maßnahmen gilt: Freiheitsentzug sollte immer die Ultima Ratio sein.
In der zweiten Folge unserer Doppelfolge zu Unterbringung und freiheitsentziehenden Maßnahmen geht es um erwachsene Patient:innen und Bewohner:innen. Wir sprechen darüber, wann Bettgitter, Fixierungen, festgestellte Rollstühle oder auch der Umgang mit Klingelmatten zum Freiheitsentzug werden können und welche Besonderheiten beispielsweise bei intubierten und beatmeten Patient:innen bestehen.
Außerdem geht es um Einwilligungsfähigkeit und Selbstbestimmungsrecht, die Rolle von gesetzlichen Betreuer:innen und Betreuungsgerichten sowie um Unterbringungen bei Selbst- oder Fremdgefährdung. Wir schauen uns an, welche milderen Maßnahmen insbesondere zur Sturzprophylaxe infrage kommen und welche straf- und zivilrechtlichen Konsequenzen unzulässige freiheitsentziehende Maßnahmen haben können.
Denn auch bei vermeintlich alltäglichen Maßnahmen gilt: Freiheitsentzug sollte immer die Ultima Ratio sein.
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27.07.2026
52 Minuten
️ Disclaimer: Dieser Podcast dient der Wissensvermittlung und ersetzt keine Rechtsberatung.
In dieser Folge sprechen wir über freiheitsentziehende Maßnahmen bei Kindern und Jugendlichen. Gemeinsam beleuchten wir die rechtlichen Grundlagen, die Voraussetzungen für Fixierungen, die Rolle von Eltern und Familiengericht sowie die praktischen Herausforderungen im Klinikalltag. Außerdem diskutieren wir, warum Fixierungen immer das letzte Mittel sein müssen und welche Verantwortung das Behandlungsteam dabei trägt.
Zu Beginn der Folge beantworten wir außerdem eine spannende Hörerfrage zur rechtlichen Bedeutung von DNR-/DNI-Tattoos. In der nächsten Episode widmen wir uns freiheitsentziehenden Maßnahmen bei Erwachsenen und den Besonderheiten im klinischen Alltag.
In dieser Folge sprechen wir über freiheitsentziehende Maßnahmen bei Kindern und Jugendlichen. Gemeinsam beleuchten wir die rechtlichen Grundlagen, die Voraussetzungen für Fixierungen, die Rolle von Eltern und Familiengericht sowie die praktischen Herausforderungen im Klinikalltag. Außerdem diskutieren wir, warum Fixierungen immer das letzte Mittel sein müssen und welche Verantwortung das Behandlungsteam dabei trägt.
Zu Beginn der Folge beantworten wir außerdem eine spannende Hörerfrage zur rechtlichen Bedeutung von DNR-/DNI-Tattoos. In der nächsten Episode widmen wir uns freiheitsentziehenden Maßnahmen bei Erwachsenen und den Besonderheiten im klinischen Alltag.
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29.06.2026
58 Minuten
️ Disclaimer: Dieser Podcast stellt keine Rechtsberatung dar. Wir sprechen über praktische Erfahrungen und rechtliche Grundlagen aus dem medizinischen Alltag, ersetzen aber keine juristische Beratung im Einzelfall.
In dieser Folge sprechen wir über die ärztliche Aufklärung und ihre zentrale Bedeutung für das Selbstbestimmungsrecht von Patientinnen und Patienten. Anhand echter Fälle aus dem Klinikalltag diskutieren wir:
- Warum eine verständliche Aufklärung Voraussetzung für eine wirksame Einwilligung ist
- Welche Herausforderungen Sprachbarrieren und Dialekte mit sich bringen
- Wie wir in Notfallsituationen mit der Aufklärung umgehen
- Warum auch bei Blutentnahmen, venösen Zugängen und Medikamentengaben Aufklärung eine Rolle spielt
- Welche Möglichkeiten Angehörige, Dolmetscher und digitale Übersetzungshilfen bieten
- Warum schriftliche Aufklärungsbögen allein nicht ausreichen
- Welche rechtlichen Folgen fehlerhafte oder unzureichende Aufklärung haben kann
- Weshalb eine gute Dokumentation im Streitfall entscheidend ist
Außerdem lösen wir die Umfrage aus unserer letzten Folge auf und sprechen darüber, wie moderne Übersetzungsmöglichkeiten die medizinische Versorgung künftig verbessern könnten.
Zum Abschluss geben wir einen Ausblick auf unsere nächste Folge, in der wir uns ausführlich mit Unterbringung, freiheitsentziehenden Maßnahmen und Fixierungen beschäftigen.
Wir wünschen euch viel Spaß beim Zuhören!
In dieser Folge sprechen wir über die ärztliche Aufklärung und ihre zentrale Bedeutung für das Selbstbestimmungsrecht von Patientinnen und Patienten. Anhand echter Fälle aus dem Klinikalltag diskutieren wir:
- Warum eine verständliche Aufklärung Voraussetzung für eine wirksame Einwilligung ist
- Welche Herausforderungen Sprachbarrieren und Dialekte mit sich bringen
- Wie wir in Notfallsituationen mit der Aufklärung umgehen
- Warum auch bei Blutentnahmen, venösen Zugängen und Medikamentengaben Aufklärung eine Rolle spielt
- Welche Möglichkeiten Angehörige, Dolmetscher und digitale Übersetzungshilfen bieten
- Warum schriftliche Aufklärungsbögen allein nicht ausreichen
- Welche rechtlichen Folgen fehlerhafte oder unzureichende Aufklärung haben kann
- Weshalb eine gute Dokumentation im Streitfall entscheidend ist
Außerdem lösen wir die Umfrage aus unserer letzten Folge auf und sprechen darüber, wie moderne Übersetzungsmöglichkeiten die medizinische Versorgung künftig verbessern könnten.
Zum Abschluss geben wir einen Ausblick auf unsere nächste Folge, in der wir uns ausführlich mit Unterbringung, freiheitsentziehenden Maßnahmen und Fixierungen beschäftigen.
Wir wünschen euch viel Spaß beim Zuhören!
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22.06.2026
3 Minuten
https://www.spiegel.de/wissenschaft/leben-in-der-leiche-a-6e26d5c1-0002-0001-0000-000013679986?sara_ref=re-xx-cp-sh
Und jetzt interessiert uns eure Meinung: Was hättet ihr entschieden? Hättet ihr die intensivmedizinischen Maßnahmen beendet, weil die Mutter hirntot war und ihr Körper nicht weiter eingesetzt werden sollte? Oder hättet ihr die Körperfunktionen aufrechterhalten, um dem ungeborenen Kind vielleicht eine Überlebenschance zu geben? Stimmt gerne ab — und schreibt uns, warum.
Was hättet ihr im Erlanger-Baby-Fall entschieden?
A: Intensivmaßnahmen beenden – der Körper der hirntoten Frau soll nicht weiter eingesetzt werden.
B: Intensivmaßnahmen fortführen – dem ungeborenen Kind soll eine Überlebenschance gegeben werden.
Und jetzt interessiert uns eure Meinung: Was hättet ihr entschieden? Hättet ihr die intensivmedizinischen Maßnahmen beendet, weil die Mutter hirntot war und ihr Körper nicht weiter eingesetzt werden sollte? Oder hättet ihr die Körperfunktionen aufrechterhalten, um dem ungeborenen Kind vielleicht eine Überlebenschance zu geben? Stimmt gerne ab — und schreibt uns, warum.
Was hättet ihr im Erlanger-Baby-Fall entschieden?
A: Intensivmaßnahmen beenden – der Körper der hirntoten Frau soll nicht weiter eingesetzt werden.
B: Intensivmaßnahmen fortführen – dem ungeborenen Kind soll eine Überlebenschance gegeben werden.
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25.05.2026
38 Minuten
️ Disclaimer: Dieser Podcast stellt keine Rechtsberatung dar. Wir sprechen über praktische Erfahrungen und rechtliche Grundlagen aus dem medizinischen Alltag, ersetzen aber keine juristische Beratung im Einzelfall.
In dieser Folge sprechen wir über Patientenverfügungen, mutmaßlichen Willen und Selbstbestimmung im medizinischen Alltag. Anhand echter Fälle aus Notaufnahme und Rettungsdienst diskutieren wir:
* Wann eine Patientenverfügung gilt
* Was passiert, wenn keine Verfügung vorliegt
* Warum Angehörige oft für Konflikte sorgen
* Das Ehegatten-Notvertretungsrecht
* „In dubio pro vita“ im Notfall
* Reanimation trotz DNR-/No-CPR-Tattoo
* Rechtliche Unsicherheiten für Rettungsdienst und Klinikpersonal
Außerdem sprechen wir über die Bedeutung von Aktualität bei Patientenverfügungen und warum klare Kommunikation entscheidend ist.
In dieser Folge sprechen wir über Patientenverfügungen, mutmaßlichen Willen und Selbstbestimmung im medizinischen Alltag. Anhand echter Fälle aus Notaufnahme und Rettungsdienst diskutieren wir:
* Wann eine Patientenverfügung gilt
* Was passiert, wenn keine Verfügung vorliegt
* Warum Angehörige oft für Konflikte sorgen
* Das Ehegatten-Notvertretungsrecht
* „In dubio pro vita“ im Notfall
* Reanimation trotz DNR-/No-CPR-Tattoo
* Rechtliche Unsicherheiten für Rettungsdienst und Klinikpersonal
Außerdem sprechen wir über die Bedeutung von Aktualität bei Patientenverfügungen und warum klare Kommunikation entscheidend ist.
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Über diesen Podcast
Was passiert, wenn medizinische Entscheidungen juristische Folgen
haben? Wenn Leitlinien, Gesetze und der echte Klinikalltag
aufeinandertreffen. Genau darüber wollen wir in diesem Podcast
sprechen. In jeder Folge greifen wir, Florian Schlepple, angehender
Fachpfleger Notfallmedizin, und Philipp Graef, promovierter Arzt
und Volljurist mit Master in Medizinrecht, reale Fälle,
Tagebucheinträge aus dem Gesundheitswesen und aktuelle Themen aus
Medizin, Pflege und Recht auf. Wir ordnen ein, diskutieren
kontrovers, denken weiter und stellen die Fragen, die im Alltag oft
zu kurz kommen.
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