Nahost. Nah Dran. Archiv
36 Episoden
1 Stunde 24 Minuten
Karim El-Gawhary eröffnet die Folge „Im Schatten des Irankrieges“ mit dem Hinweis, dass der Krieg gegen Iran, die Lage am Golf und die Sperre der Straße von Hormus die Situation in Gaza aus der öffentlichen Wahrnehmung verdrängt haben, obwohl dort weiterhin mehr als zwei Millionen Menschen in einer politisch verursachten Notlage leben. Jürgen Högl vom Österreichischen Roten Kreuz und Marcus Bachmann von Ärzte ohne Grenzen erklären, dass sich die Lage auch nach dem vereinbarten Waffenstillstandsplan letzten Oktober nicht verbessert hat. Die israelische Armee kontrolliert große Teile des Gazastreifens, Übergänge bleiben weitgehend geschlossen und Hilfslieferungen liegen weit unter dem Bedarf.
Sie zeigen auf, wie der Fokus auf die „Zahl der LKWs“ als Kennziffer die tatsächliche Versorgungslage verschleiert, da Lastwagen kleiner geworden sind, kommerzielle Waren mitgezählt werden und viele humanitär essenzielle Güter wegen willkürlich gehandhabter Verbote an der Grenze scheitern.
Anhand konkreter Beispiele – von Desinfektionsmitteln und Plastikteilen für Sauerstoffkonzentratoren über Medikamente bis hin zu Rollstühlen und Krücken – machen die Gesprächspartner deutlich, dass Krankenhaus-Hygiene, Intensivmedizin, Brandverletztenversorgung und Reha-Strukturen strukturell sabotiert werden und dadurch vermeidbare Todesfälle in großer Zahl auftreten.
Ausführlich beschrieben werden die Folgen für die Zivilbevölkerung: Familien, die entscheiden müssen, nicht wie viel man isst, sondern wer isst, schwere Mangelernährung bei Schwangeren und Neugeborenen, überfüllte Brutkästen, prekäre Unterkünfte, Ratten- und Ungezieferplagen, zusammenbrechende Wasser- und Abwassersysteme sowie improvisierte Latrinen, die die Menschen in einen Teufelskreis aus Krankheit und Verwundbarkeit treiben.
Bachmann und Högl betonen, dass weder das Wasser- noch das Gesundheitssystem technische, sondern vor allem politische Probleme haben: Diesel, Schmieröl, Ersatzteile, Generatoren und Pumpen werden blockiert, während humanitäre Mindeststandards bei Wasser, Müllentsorgung und Sanitärversorgung klar verfehlt werden und internationale Akteure wie Rotes Kreuz, Ärzte ohne Grenzen und UNRWA an Kapazitätsgrenzen stoßen.
Im Gespräch reflektieren die Gäste ihre persönliche Frustration darüber, mit voll beladenen Hilfskonvois „vor verschlossenen Türen“ zu stehen, und warnen vor einer globalen „Dehumanisierung“ der Palästinenserinnen und Palästinenser in Gaza, die sie als menschengemachte Katastrophe beschreiben, deren Beendigung und deren humanitäre Linderung durch politisches Handeln – auch seitens der EU, Österreichs und regionaler Nachbarn – jederzeit möglich wäre.
Produktion: Martin Druml
Musik: Nour Ashour
Grafic Design des Logos: Mona Henry
Sie zeigen auf, wie der Fokus auf die „Zahl der LKWs“ als Kennziffer die tatsächliche Versorgungslage verschleiert, da Lastwagen kleiner geworden sind, kommerzielle Waren mitgezählt werden und viele humanitär essenzielle Güter wegen willkürlich gehandhabter Verbote an der Grenze scheitern.
Anhand konkreter Beispiele – von Desinfektionsmitteln und Plastikteilen für Sauerstoffkonzentratoren über Medikamente bis hin zu Rollstühlen und Krücken – machen die Gesprächspartner deutlich, dass Krankenhaus-Hygiene, Intensivmedizin, Brandverletztenversorgung und Reha-Strukturen strukturell sabotiert werden und dadurch vermeidbare Todesfälle in großer Zahl auftreten.
Ausführlich beschrieben werden die Folgen für die Zivilbevölkerung: Familien, die entscheiden müssen, nicht wie viel man isst, sondern wer isst, schwere Mangelernährung bei Schwangeren und Neugeborenen, überfüllte Brutkästen, prekäre Unterkünfte, Ratten- und Ungezieferplagen, zusammenbrechende Wasser- und Abwassersysteme sowie improvisierte Latrinen, die die Menschen in einen Teufelskreis aus Krankheit und Verwundbarkeit treiben.
Bachmann und Högl betonen, dass weder das Wasser- noch das Gesundheitssystem technische, sondern vor allem politische Probleme haben: Diesel, Schmieröl, Ersatzteile, Generatoren und Pumpen werden blockiert, während humanitäre Mindeststandards bei Wasser, Müllentsorgung und Sanitärversorgung klar verfehlt werden und internationale Akteure wie Rotes Kreuz, Ärzte ohne Grenzen und UNRWA an Kapazitätsgrenzen stoßen.
Im Gespräch reflektieren die Gäste ihre persönliche Frustration darüber, mit voll beladenen Hilfskonvois „vor verschlossenen Türen“ zu stehen, und warnen vor einer globalen „Dehumanisierung“ der Palästinenserinnen und Palästinenser in Gaza, die sie als menschengemachte Katastrophe beschreiben, deren Beendigung und deren humanitäre Linderung durch politisches Handeln – auch seitens der EU, Österreichs und regionaler Nachbarn – jederzeit möglich wäre.
Produktion: Martin Druml
Musik: Nour Ashour
Grafic Design des Logos: Mona Henry
15 Minuten
Was wird passieren, wenn die österreichische Doppelmoral in Sachen Völkerrecht nun auch verstärkt auf internationaler Bühne sichtbar wird? Dieser Frage geht Karim El-Gawhary in dieser Folge nach, nachdem Österreich einen Sitz im UN-Sicherheitstat erhalten hat. Das Messen im Völkerrecht mit zweierlei Maß, ob in Israel, Gaza, dem Libanon oder auch bei amerikanisch-israelischen Krieg gegen den Iran, ist in der österreichischen Außenpolitik das gleiche, das Deutschland seine internationale Glaubwürdigkeit und seinen Sitz im UN-Sicherheitsrat gekostet hat. Der einzige Unterschied ist, argumentiert El-Gawhary, dass das kleine Österreich mit seiner Doppelmoral bisher im deutschen Windschatten global weniger wahrgenommen wurde.
Aber der österreichische Sitz im UN-Sicherheitsrat wird das ändern. Und nicht nur das: Die israelische Regierung, glaubt El-Gawhary, wird versuchen, das kleine Österreich als einen der wenigen verbliebenen Verbündeten im Sicherheitsrat unter Druck zu setzten und zu instrumentalisieren.
Aber der österreichische Sitz im UN-Sicherheitsrat wird auch die internationale Wahrnehmung der österreichischen Außenpolitik mit seinen Doppelstandards sicherlich vergrößern. Und nicht nur das: Die israelische Regierung wird versuchen, das kleine Österreich als einen der wenigen verbliebenen Verbündeten im Sicherheitsrat unter Druck zu setzten und zu instrumentalisieren.
Produktion: Martin Druml
Musik: Nour Ashour
Grafic Design des Logos: Mona Henry
Aber der österreichische Sitz im UN-Sicherheitsrat wird das ändern. Und nicht nur das: Die israelische Regierung, glaubt El-Gawhary, wird versuchen, das kleine Österreich als einen der wenigen verbliebenen Verbündeten im Sicherheitsrat unter Druck zu setzten und zu instrumentalisieren.
Aber der österreichische Sitz im UN-Sicherheitsrat wird auch die internationale Wahrnehmung der österreichischen Außenpolitik mit seinen Doppelstandards sicherlich vergrößern. Und nicht nur das: Die israelische Regierung wird versuchen, das kleine Österreich als einen der wenigen verbliebenen Verbündeten im Sicherheitsrat unter Druck zu setzten und zu instrumentalisieren.
Produktion: Martin Druml
Musik: Nour Ashour
Grafic Design des Logos: Mona Henry
6 Minuten
Karim El-Gawhary beschreibt in dieser Episode ein neues Eskalationsniveau im Iran-Israel-Konflikt: Nach israelischen Angriffen auf Beirut greift der Iran nun direkt Israel mit Raketen an, woraufhin Israel wiederum Ziele im Iran bombardiert. Zentral ist die Strategie Irans, die libanesische und iranische Front untrennbar miteinander zu verbinden: Nur wenn der Krieg im Libanon endet, sollen auch im Iran die Waffen schweigen und ein Abkommen mit den USA möglich werden. Aus Sicht Teherans ist der aktuelle Waffengang ein bewusster Test, ob Trump in der Lage und willens ist, Netanjahu im Libanon zu stoppen, oder ob Israel weiterhin jeden Ausgleich zwischen Washington und Teheran sabotieren kann.
Gelingt es Trump nicht, Israel im Libanon zu bremsen, droht laut El-Gawhary eine weitere Eskalation – von möglichen iranischen Aktionen an der Meerenge Bab el-Mandab bis hin zu Angriffen auf Ölanlagen und Pipelines am Golf, die derzeit die Sperrung der Straße von Hormuz umgehen. El-Gawhary schließt mit der Einschätzung, dass Trump an einem entscheidenden Kreuzweg steht: Entweder investiert er ernsthaft politisches Kapital, um den Krieg im Libanon zu stoppen, oder er riskiert langfristig eine noch tiefere Verstrickung der USA in einen direkten Krieg mit dem Iran.
Produktion: Martin Druml
Musik: Nour Ashour
Grafic Design des Logos: Mona Henry
Gelingt es Trump nicht, Israel im Libanon zu bremsen, droht laut El-Gawhary eine weitere Eskalation – von möglichen iranischen Aktionen an der Meerenge Bab el-Mandab bis hin zu Angriffen auf Ölanlagen und Pipelines am Golf, die derzeit die Sperrung der Straße von Hormuz umgehen. El-Gawhary schließt mit der Einschätzung, dass Trump an einem entscheidenden Kreuzweg steht: Entweder investiert er ernsthaft politisches Kapital, um den Krieg im Libanon zu stoppen, oder er riskiert langfristig eine noch tiefere Verstrickung der USA in einen direkten Krieg mit dem Iran.
Produktion: Martin Druml
Musik: Nour Ashour
Grafic Design des Logos: Mona Henry
44 Minuten
Im zweiten Teil des Gesprächs von Karim El-Gawhary mit seinem Vater Magdi El-Gawhary geht es wieder um die persönliche Familiengeschichte rund um das Olympia-Attentat von 1972 und dessen Nachwirkungen in Deutschland und Ägypten. Magdi El-Gawhary schildert die traumatische Nacht-und-Nebel-Aktion, seine Jahre fern der Familie und den langen Rechtsstreit, der erst nach Jahrzehnten in ein garantiertes Aufenthaltsrecht und später die Einbürgerung mündet.
Im Gespräch geht es auch darum, warum die Idee die Geiseln und Täter nach Kairo auszufliegen und dort zu trennen gescheitert ist. Die Geiseln hätten gerettet werden können, aber die israelische Staatsdoktrin nicht mit Terroristen zu verhandeln und das Ziel der deutschen Politik, die Olympischen Spiele um jeden Preis fortzusetzen, hätten das verhindert, argumentiert Magdi.
Er erzählt auch von späteren Begegnungen mit einem damaligen jungen Polizisten, der bei der gescheiterten Befreiungsaktion am Flughafen von Fürstenfeldbruck dabei war, einem Treffen mit der PLO-Führungsperson Abu Iyad, der als Drahtzieher des Anschlags galt, sowie mit Ankie Spitzer, der Sprecherin der Angehörigen der damals getöteten israelischen Athleten. Kritisch diskutiert werden die dilettantische deutsche Sicherheitsplanung, ungeklärte Fragen rund um die Fehlinformation über angeblich befreite Geiseln, sowie die unzureichende Aufarbeitung des Anschlags sowie die verbliebenen Fragen, die bis heute ungeklärt sind.
Die Folge thematisiert außerdem, wie das Olympia-Attentat und die Ausweisung des Vaters die Kindheit von Karim El-Gawhary prägten, wie seine frühen Begegnungen mit Journalisten dazu führten, selbst diesen Beruf zu ergreifen. Zum Schluss reflektieren beide, wie das Stück Zeitgeschichte und dessen Folgen sich mit ihrer privaten Biografie und Familiengeschichte verschränkt haben.
Links zur Folge:
#1 Interview mit meinem Vater: Über das Attentat von München 1972, Teil 1
Kamera: Aiman Atef
Produktion: Martin Druml
Musik: Nour Ashour
Grafic Design des Logos: Mona Henry
Im Gespräch geht es auch darum, warum die Idee die Geiseln und Täter nach Kairo auszufliegen und dort zu trennen gescheitert ist. Die Geiseln hätten gerettet werden können, aber die israelische Staatsdoktrin nicht mit Terroristen zu verhandeln und das Ziel der deutschen Politik, die Olympischen Spiele um jeden Preis fortzusetzen, hätten das verhindert, argumentiert Magdi.
Er erzählt auch von späteren Begegnungen mit einem damaligen jungen Polizisten, der bei der gescheiterten Befreiungsaktion am Flughafen von Fürstenfeldbruck dabei war, einem Treffen mit der PLO-Führungsperson Abu Iyad, der als Drahtzieher des Anschlags galt, sowie mit Ankie Spitzer, der Sprecherin der Angehörigen der damals getöteten israelischen Athleten. Kritisch diskutiert werden die dilettantische deutsche Sicherheitsplanung, ungeklärte Fragen rund um die Fehlinformation über angeblich befreite Geiseln, sowie die unzureichende Aufarbeitung des Anschlags sowie die verbliebenen Fragen, die bis heute ungeklärt sind.
Die Folge thematisiert außerdem, wie das Olympia-Attentat und die Ausweisung des Vaters die Kindheit von Karim El-Gawhary prägten, wie seine frühen Begegnungen mit Journalisten dazu führten, selbst diesen Beruf zu ergreifen. Zum Schluss reflektieren beide, wie das Stück Zeitgeschichte und dessen Folgen sich mit ihrer privaten Biografie und Familiengeschichte verschränkt haben.
Links zur Folge:
#1 Interview mit meinem Vater: Über das Attentat von München 1972, Teil 1
Kamera: Aiman Atef
Produktion: Martin Druml
Musik: Nour Ashour
Grafic Design des Logos: Mona Henry
10 Minuten
Karim El-Gawhary nimmt die Hörerinnen und Hörer mit nach Libanon und beschreibt, wie die israelische Armee mit massiven Angriffen und einem Vormarsch bis zur Kreuzritterburg Beaufort einen gefährlichen Kurs fährt, der stark an die Besatzung des Südlibanon von 1982 bis 2000 erinnert. Er legt dar, dass Israels politische Rechnung nur aufgehen könnte, wenn die schwache libanesische Regierung die Hisbollah entwaffnet – ein Szenario, das er als unrealistisch und potenziell bürgerkriegsgefährdend bewertet. Zugleich erklärt El-Gawhary, wie die erneute Präsenz israelischer Truppen der Hisbollah als „Schutzmacht“ der schiitischen Bevölkerung neue Legitimität und ein riesiges Rekrutierungspotenzial verschafft. Auf diplomatischer Ebene zeigt er, wie der Iran die Verhandlungen mit den USA aussetzt, solange kein echter Waffenstillstand im Libanon erreicht ist, und wie Donald Trumps Versuche, einen fragilen Waffenstillstand zu vermitteln, an den Realitäten vor Ort zu scheitern drohen. Am Ende warnt El-Gawhary mit Verweis auf den israelischen Kolumnisten Gideon Levy vor einem dramatischen Moment, in dem sich entscheidet, ob Israel in einen umfassenden Libanonkrieg und damit in eine erneute Eskalation mit Iran und im gesamten Nahen Osten steuert.
Produktion: Martin Druml
Musik: Nour Ashour
Grafic Design des Logos: Mona Henry
Produktion: Martin Druml
Musik: Nour Ashour
Grafic Design des Logos: Mona Henry
51 Minuten
Ein sehr persönliches Gespräch mit dem eigenen Vater Magdi, der bei Olympia-Anschlag 1972 zwischen den deutschen Behörden und den palästinensischen Attentätern vermittelt hat. Das Gespräch zwischen Vater und Sohn beleuchtet nicht nur die dramatischen Ereignisse rund um den Anschlag, sondern auch dessen langfristige Auswirkungen auf die Familie und wirft kritische Fragen zur offiziellen Aufarbeitung auf.
Am 5. September 1972 überfiel ein palästinensisches Kommando der Organisation “Schwarzer September” das israelische Quartier im Olympiadorf München und nahmen elf Athleten als Geiseln, zwei wurden sofort erschossen. Der damals 31-jährige Magdi El-Gawhary wurde als Nahost-Experte vom Auswärtigen Amt als Vermittler eingesetzt und führte Gespräche mit dem Führer Issa, um eine friedliche Lösung zu erreichen. Gemeinsam mit arabischen Diplomaten entwickelte er einen Ausreiseplan nach Ägypten, doch stattdessen endete die Geiselnahme in einer katastrophal gescheiterten Befreiungsaktion am Flughafen Fürstenfeldbruck mit 17 Toten. Trotz Dankesschreibens des Auswärtigen Amts wurde Magdi zwei Wochen später in einer Nacht-und-Nebel-Aktion ausgewiesen und verbrachte zweieinhalb Jahre im ägyptischen Exil. Nach einem zehnjährigen Rechtsstreit erhielt er ein garantiertes Aufenthaltsrecht, erst 20 Jahre nach der Ausweisung wurde er eingebürgert.
Kamera: Aiman Atef
Produktion: Martin Druml
Musik: Nour Ashour
Grafic Design des Logos: Mona Henry
Am 5. September 1972 überfiel ein palästinensisches Kommando der Organisation “Schwarzer September” das israelische Quartier im Olympiadorf München und nahmen elf Athleten als Geiseln, zwei wurden sofort erschossen. Der damals 31-jährige Magdi El-Gawhary wurde als Nahost-Experte vom Auswärtigen Amt als Vermittler eingesetzt und führte Gespräche mit dem Führer Issa, um eine friedliche Lösung zu erreichen. Gemeinsam mit arabischen Diplomaten entwickelte er einen Ausreiseplan nach Ägypten, doch stattdessen endete die Geiselnahme in einer katastrophal gescheiterten Befreiungsaktion am Flughafen Fürstenfeldbruck mit 17 Toten. Trotz Dankesschreibens des Auswärtigen Amts wurde Magdi zwei Wochen später in einer Nacht-und-Nebel-Aktion ausgewiesen und verbrachte zweieinhalb Jahre im ägyptischen Exil. Nach einem zehnjährigen Rechtsstreit erhielt er ein garantiertes Aufenthaltsrecht, erst 20 Jahre nach der Ausweisung wurde er eingebürgert.
Kamera: Aiman Atef
Produktion: Martin Druml
Musik: Nour Ashour
Grafic Design des Logos: Mona Henry