Kennst du das? Mehrere Menschen erleben dieselbe Situation – und später erzählt jeder eine völlig andere Geschichte darüber.
Wie kann das sein?
In dieser Folge geht es um unsere Wahrnehmungsfilter. Um all das, was wir im Laufe unseres Lebens mitnehmen: Erfahrungen, Prägungen, Glaubenssätze, Verletzungen, Ängste und Erwartungen. All das beeinflusst, wie wir Situationen wahrnehmen, wie wir Worte hören und wie wir auf andere Menschen reagieren.
Warum kann ein Satz für den einen vollkommen harmlos sein und beim anderen etwas ganz Tiefes auslösen? Warum fühlen wir uns manchmal angegriffen, obwohl unser Gegenüber es vielleicht überhaupt nicht so gemeint hat? Und wie viel von dem, was wir wahrnehmen, ist tatsächlich die Situation – und wie viel davon ist unsere eigene Geschichte?
Ich spreche darüber, wie diese Filter bereits früh in unserem Leben entstehen, warum Trigger uns manchmal mehr über uns selbst erzählen, als wir denken, und weshalb Missverständnisse so schnell zu Konflikten werden können.
Denn vielleicht sehen wir die Welt gar nicht immer so, wie sie ist.
Vielleicht sehen wir sie so, wie wir geworden sind.
Und genau dieses Bewusstsein kann unglaublich viel verändern – in unseren Beziehungen, in unseren Gesprächen und in unserem Blick auf andere Menschen.
Teil 1 von 2
In Teil 2 gehen wir noch einen Schritt weiter: Warum wir hinter einem Verhalten wieder mehr den Menschen sehen dürfen – und weshalb unsere Welt gerade weniger Verurteilung, weniger Schubladen und dafür umso mehr Verständnis und Menschlichkeit gebrauchen kann.
Raus aus dem Kopf. Rein ins Gefühl. ️
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