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18 Minuten
Du kannst ziemlich genau wissen, was nicht mehr zu dir passt, und am nächsten Morgen trotzdem genauso weitermachen wie bisher. Denn zwischen „Ich habe etwas über mich verstanden“ und „Ich lebe tatsächlich anders“ liegt manchmal eine erstaunlich große Strecke. In der dritten Folge meiner Serie über Identität, Haltung und Veränderung geht es deshalb um die Frage: Was mache ich eigentlich mit dem, was ich über mich herausgefunden habe? Wir schauen auf mögliche Selbstbilder, sogenannte „Possible Selves“, und auf eine Form von Veränderung, bei der nicht alles Alte falsch und nicht jeder Veränderungswunsch gleich ein Auftrag zum kompletten Neuanfang ist. Denn vielleicht war dein bisheriges Leben genau richtig für die Frau, die du damals warst. Und dein nächstes darf anders aussehen, weil du heute eine andere bist.
18 Minuten
Was passiert, wenn du langsam weißt, wer du heute bist, aber die Menschen um dich herum noch ein anderes Bild von dir haben? In dieser Folge geht es um die Verbindung zwischen Identität und Haltung. Darum, warum Veränderung auch unsere Beziehungen verändert und weshalb zwischen „Deine Meinung ist mir wichtig“ und „Ich brauche deine Zustimmung“ ein ziemlich großer Unterschied liegt. Psychologisch schauen wir auf die Selbstbestimmungstheorie von Edward Deci und Richard Ryan und auf drei menschliche Grundbedürfnisse: Autonomie, Kompetenz und soziale Eingebundenheit. Denn vielleicht besteht die Herausforderung gar nicht darin, endlich kompromisslos unser Ding zu machen. Vielleicht geht es darum, mit anderen verbunden zu bleiben, ohne uns selbst dabei zu verlassen.
19 Minuten
Vielleicht musst du gar nicht die beste Version deiner selbst werden. Vielleicht darfst du erstmal herausfinden, welche Version überhaupt noch deine ist. In dieser Folge geht es um Identität in Veränderungsphasen, um unser Selbstbild und um die Frage, warum wir manchmal versuchen, eine neue Zukunft für eine alte Version von uns zu bauen. Ich erzähle, warum mich nach mehr als zwei Jahrzehnten im Konzern gerade nicht nur die Frage „Was mache ich jetzt?“ beschäftigt, sondern eine viel grundsätzlichere: Wer bin ich heute, wenn ich mich nicht sofort über meine nächste Funktion definiere? Wir schauen auch psychologisch darauf. Es geht um unser Selbstkonzept und die Selbst-Diskrepanz-Theorie von E. Tory Higgins, also um die Spannung zwischen der Person, die wir heute sind, der Person, die wir gerne wären, und der Person, von der wir glauben, dass wir sie sein sollten. Vielleicht musst du dich nicht neu erfinden. Vielleicht darfst du dein Selbstbild aktualisieren.
22 Minuten
Kennst du das unangenehme Gefühl, wenn ein eigentlich berechtigtes Nein trotzdem falsch erscheint? In dieser Folge spreche ich darüber, warum es vielen Frauen so schwerfällt, klare Grenzen zu setzen – und warum Schuldgefühle dabei oft eine größere Rolle spielen als das eigentliche Nein. Ich teile Forschungsergebnisse, persönliche Erfahrungen und praktische Ansätze, die helfen, Automatismen zu durchbrechen und bewusstere Entscheidungen zu treffen. Gemeinsam hinterfragen wir alte Muster und entdecken, wie sich Verantwortung und Reaktion voneinander trennen lassen. Nimm dir die Zeit für eine ehrliche Pause zwischen Anfrage und Antwort – und finde heraus, welches Ja wirklich deins ist.
20 Minuten
Kennst du diesen Moment, wenn du deine Meinung abschwächst, obwohl du dir absolut sicher bist? In dieser Folge spreche ich darüber, warum so viele Frauen ihre Klarheit zügeln, nicht aus Unsicherheit, sondern weil sie gelernt haben, was klare Worte auslösen können. Ich erzähle von meinen Erfahrungen aus Frauennetzwerken, erkläre psychologische Hintergründe wie die Rollenkongruenztheorie und zeige, wie tief diese Muster in uns allen verankert sind. Gemeinsam hinterfragen wir den klassischen Karriere-Rat und beleuchten, warum Anpassung oft eine kluge Strategie ist, aber keine Schwäche. Du erfährst, wie du bewusster mit deiner Sprache umgehen und typische Fallen erkennen kannst. Am Ende lade ich dich ein, nicht nur deine eigenen Muster, sondern auch deine Bewertungen anderer Frauen zu überdenken. Lass uns gemeinsam Haltung statt Harmonie leben.
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Über diesen Podcast

Haltung statt Harmonie ist der Podcast für Frauen in Verantwortung, die verstehen wollen, warum Kompetenz im Job nicht einfach reicht. Kein Impostor-Syndrom als persönliches Problem. Kein Selbstoptimierungs-Jargon. Stattdessen psychologische Einordnung, klare Sprache und der ehrliche Blick auf die Mechanismen, die Selbstzweifel und Anpassung im Beruf erst möglich machen. Von Anne Scharmach, Coachin mit psychologischem Ansatz.
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„Haltung statt Harmonie“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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