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11 Minuten
Was sagt ein Mikrosiemens- oder Leitfähigkeitswert über unser Wasser aus? Anna und Jörg erklären: Bei DEINWASSER ist er eine schnelle erste Orientierung, aber kein Gesundheitsurteil und kein Ersatz für die Analyse einzelner Stoffe.

Ein auffälliger Wert kann Anlass für weitere Untersuchungen sein, etwa zu Wasserhärte, Nitrat, Metallen und weiteren relevanten Parametern. Entscheidend ist der Ort, an dem wir unser Wasser nutzen: Wir trinken unser Wasser nicht im Wasserwerk, sondern aus unserem eigenen Wasserhahn.

Zwischen Versorger und eigenem Hahn liegen Verteilnetz, Hausanschluss, Hausinstallation und Nutzung. Versorgerwerte bleiben wichtig; eine Messung am eigenen Hahn betrachtet zusätzlich die persönliche Situation. Die DEINWASSER-Haltung: Die Wasserwerke tun ihren Job. Wir kümmern uns um den Rest.

Louis-Claude Vincent und die saubere Trennung von realer Messgröße und weitergehender historischer Deutung werden ebenfalls kurz eingeordnet. Aus Leitfähigkeit allein folgen keine wissenschaftlich abgesicherten Gesundheitswirkungen.

Danach geht es um den Filterberg: Wasserfilter, die vor dem Ende ihrer möglichen Lebensdauer auf dem Wertstoffhof landen, weil sie ein Fehlkauf waren oder Erwartungen nicht erfüllten. Gründe können ein falsches System, unklare Anbieterangaben, ungeeignete Handhabung oder unterschätzte Folgekosten sein. Der Kernsatz: Der teuerste Wasserfilter ist der Fehlkauf.

Umkehrosmose wird als leistungsfähige Technik eingeordnet. Hochwertige Systeme können viele unerwünschte Stoffe sehr stark reduzieren; bei geeigneten Anlagen ist anschließend Remineralisierung möglich. Welche Technik passt, entscheidet sich erst nach der Wassersituation.

Auf `www.deinwasser.de` kann eine kostenfreie Wasserprüfung angefragt werden. Erst messen. Dann entscheiden.

## In dieser Folge geht es um …

- die Bedeutung des Mikrosiemens-/Leitfähigkeitswerts als erste Orientierung

- den Unterschied zwischen einem Summenparameter und einer Einzelstoffanalyse

- weiterführende Untersuchungen wie Wasserhärte, Nitrat und Metalle

- die letzte Meile vom Wasserwerk bis zum eigenen Wasserhahn

- Louis-Claude Vincent und die Trennung von Messgröße und Deutung

- den Filterberg und typische Gründe für Fehlkäufe

- technische Angaben, Erwartungen, Handhabung und Folgekosten

- die Reihenfolge: Erst messen. Dann entscheiden.

Wer die eigene Trinkwassersituation verstehen möchte, kann auf `www.deinwasser.de` eine kostenfreie Wasserprüfung anfragen. DEINWASSER ordnet die persönliche Wassersituation und die Messwerte ein; erst danach wird entschieden, ob weitere Untersuchungen oder eine technische Lösung sinnvoll sind.

Ausblick auf Folge 12

In der nächsten Folge geht es um Hydrogenwasser: Was bedeutet molekularer Wasserstoff im Wasser, was sagt die Forschung und wo sollte man bei Werbeversprechen genauer hinschauen?
18 Minuten
Was sollte man beim Kauf einer modernen Wasserfilteranlage wirklich prüfen?

Anna und Jörg sprechen über Hygiene, Filterwechsel, Auftischanlagen mit Tank, Mineralien und Remineralisierung. Sie ordnen Zusatzfunktionen ein und zeigen, warum Filterleistung allein nicht genügt.

Zur Entscheidung gehören auch Installation, Wartung, Leckageschutz, laufende Kosten, Ersatzfilter, Ersatzteile und der Support des Herstellers. Erfahrungen aus vielen Jahren Wasserfiltration und Beratung fließen in die praktische Einordnung ein.

Die zentrale Frage lautet: Passt die Anlage zur persönlichen Wassersituation und zum Alltag? Erst messen. Dann entscheiden.

- Hygiene und mikrobielle Kontamination: Warum Vorbeugung, Reinigung und beherrschbare Wartung entscheidend sind.

- Filterwechsel im Alltag: Geschlossene Filterkartuschen können den Umgang mit gebrauchtem Filtermaterial und offenem Wasser vereinfachen.

- Auftischanlagen mit Tank: Tankhygiene, Standzeiten, Reinigung, Trocknung und wasserführende Bereiche kritisch einordnen.

- Mineralien und Remineralisierung: Filtration und eine nachvollziehbar definierte Zusammensetzung müssen kein Widerspruch sein.

- Zusatzfunktionen wie Wasserverwirbelung oder Energetisierung sind nicht mit der eigentlichen Filtrationsleistung gleichzusetzen.

- Anschaffung und laufende Kosten: Filterwechsel, Reinigung, Reparaturen, Ersatzfilter und Ersatzteile gehören zur Gesamtbetrachtung.

- Installation, Einweisung und Support: Eine hochwertige Anlage muss im Alltag verständlich, sicher und langfristig betreibbar sein.

- Nicht jede Anlage passt zu jedem Bedarf. Deshalb gilt: Erst messen. Dann entscheiden.

Wer wissen möchte, welche Lösung zur eigenen Wassersituation passt, kann über www.deinwasser.de einen kostenlosen und unverbindlichen Beratungstermin und regional abhängig eine kostenlose Wasseranalyse vor Ort am eigenen Hahn anfragen.
16 Minuten
Welche Filtertechnik passt zu welchem Wasserproblem – und welche Grenzen, Folgekosten oder hygienischen Fragen sollte man vor dem Kauf kennen?

Anna und Jörg unterscheiden Aktivkohle, Kannen- und Tischsysteme, Mikrofiltration, Ultrafiltration, Nanofiltration und Umkehrosmose. Sie erklären, warum eine Zahl wie „bis zu 99,9 Prozent“ nur zusammen mit Stoff, Testbedingungen und Nutzung aussagekräftig ist.

Die Folge führt von der konkreten Wasserfrage über Messung und Einordnung zur passenden Entscheidung – ohne Kaufdruck und ohne pauschale Produktversprechen.
20 Minuten
Abkochgebot beim Trinkwasser: Immer wieder warnen Gesundheitsämter oder Wasserversorger davor, Leitungswasser ungekocht zu verwenden. Doch werden solche Fälle tatsächlich häufiger – oder nehmen wir sie durch schnellere Warnungen und digitale Meldungen nur stärker wahr?

Anna und Jörg ordnen ein, warum es für Deutschland keine vollständige öffentlich zugängliche Jahresstatistik aller lokalen Abkochgebote gibt, welche Ursachen hinter einer Warnung stehen können und warum mehrere Meldungen zum selben Ereignis nicht als mehrere Vorfälle gezählt werden dürfen.

In dieser Folge erfährst du:

• wann Abkochen vor mikrobiologischen Risiken schützen kann,

• was Abkochen nicht entfernt, etwa Schwermetalle, Nitrat oder andere chemische Stoffe,

• warum immer die konkrete Anweisung von Gesundheitsamt oder Wasserversorger zählt,

• warum Abkochen nicht automatisch jedes Problem in einer Hausinstallation löst,

• weshalb bei der eigenen Trinkwasserqualität gilt: Erst messen. Dann entscheiden.

Hast du ein aktuelles oder früheres Abkochgebot erlebt?

Sende uns möglichst folgende Angaben:

• Ort oder Gemeinde

• Zeitraum

• Art der Warnung

• genannte Ursache

• zuständige Behörde oder Wasserversorger

• möglichst die offizielle Quelle

Bitte keine Namen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen oder vollständigen Privatadressen mitsenden.

Die eingehenden Hinweise sind zunächst nicht repräsentativ. DEINWASSER prüft sie, soweit möglich, anhand offizieller Quellen, führt Mehrfachmeldungen zu einem Ereignis zusammen und kann verifizierte Fälle später in einer Folge oder Übersicht aufgreifen.

Mehr Informationen:

https://deinwasser.de

DEINWASSER – Erst messen. Dann entscheiden.
1 minute
Sechs Folgen lang haben wir über Trinkwasser, mögliche Belastungen und viele Fragen gesprochen, die Verbraucher im Alltag beschäftigen.

Doch Information allein reicht nicht.

Denn je mehr Aussagen, Studien, Grenzwerte und Meinungen auf uns einwirken, desto schwieriger wird es, Zusammenhänge richtig einzuordnen und eine fundierte Entscheidung zu treffen.

Deshalb entwickelt sich „Was steckt im Glas“ weiter.

Der Podcast wird künftig noch klarer unterscheiden zwischen Fakten, offenen Fragen, gesetzlichen Vorgaben und dem, was jeder Mensch für sich persönlich daraus ableiten kann. Nicht mit Panik. Nicht mit einfachen Wahrheiten. Sondern mit nachvollziehbaren Zusammenhängen und einer klaren Haltung.

In dieser Übergangsfolge sprechen Anna und Jörg darüber,

warum Orientierung wichtiger ist als die reine Menge an Informationen, weshalb Grenzwerte und Kontrollen nicht automatisch jede persönliche Frage beantworten, wie sich der Podcast künftig inhaltlich weiterentwickelt und welche Rolle DEINWASSER dabei als unabhängige Informations- und Beratungsplattform übernimmt.

„Was steckt im Glas“ bleibt der Trinkwasser-Podcast für Menschen, die genauer hinsehen möchten, bevor sie entscheiden.

Weitere Informationen findest du unter DEINWASSER.de.

In der nächsten Folge geht es um eine zentrale Frage:

Was bedeutet eigentlich „kontrolliertes Trinkwasser“ – und was bedeutet es nicht?
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Über diesen Podcast

In dieser ersten Folge von „Was steckt im Glas“ hinterfragen wir den Mythos vom automatisch sicheren Leitungswasser. Jörg Bohm, Wasserexperte seit 1998, erklärt im Gespräch, warum kontrolliertes Trinkwasser nicht automatisch bedeutet, dass am eigenen Wasserhahn alles optimal ist. Es geht um die letzte Meile, typische Denkfehler und darum, warum der erste Schritt nicht Kaufen, sondern Verstehen sein sollte. Kostenloses 28-seitiges E-Book herunterladen: www.deinwasser.de In der nächsten Folge sprechen wir darüber, wie man sich echte Klarheit über das eigene Wasser verschaffen kann – nicht durch Vermutungen, sondern durch nachvollziehbare Fakten direkt am Wasserhahn.
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„Was steckt im Glas“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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