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Gemeinsam mit künstlicher Intelligenz Archiv

35 Episoden
47 Minuten
Wer sitzt am Tisch, wenn KI entwickelt wird – und wessen Erfahrungen fehlen? Hannes spricht mit Stefanie und Caro darüber, wie sie zur KI gekommen sind und welche Fragen ihnen dabei wichtig geworden sind. Stefanie bringt ihren Blick aus dem Grafikdesign mit, Caro erzählt von ihrem Weg aus der Modebranche und dem Aufbau von Start-ups zu den emotionalen und gesellschaftlichen Folgen von KI.

Wir sprechen über verzerrte Trainingsdaten, stereotype Bilder und die Frage, wie automatisierte Entscheidungen bestehende Ungleichheiten fortschreiben können. Beim Thema sexualisierte Deepfakes wird besonders deutlich, warum die Perspektive der Betroffenen schon in die Entwicklung gehört. Eine einheitliche „weibliche Sicht“ behaupten wir dabei nicht: Es geht um mehr Mitbestimmung und darum, welche Werte KI-Systeme prägen sollen.

Darum geht's

Bias in Bildern und Texten: Wie alte Rollenbilder in neuen Werkzeugen weiterleben.

Feministische KI: Repräsentation, transparente Daten und Verantwortung bei den Anbietern.

Bewerbungen und Gehaltsvorschläge: Welche Benachteiligungen Caro und Stefanie bei automatisierten Verfahren ansprechen.

Jugendliche und ihre Zukunftsfragen: Caros Erfahrungen aus einem KI-Workshop.

Sexualisierte Deepfakes und Kamerabrillen: Schutz, Einwilligung und die Verantwortung der Plattformbetreiber.

Mehr Frauen in der KI und beim GMKI: Warum Neugier wichtiger ist als technisches Vorwissen.

Caros Wunsch zum Schluss: mehr Wohlwollen und Gemeinschaftsdenken in der Gestaltung unserer Zukunft. Diese Haltung ist für sie an kein Geschlecht gebunden. Wer mitreden und mitgestalten möchte, ist beim GMKI willkommen.

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Termine und Veranstaltungen: https://gmki.org/events

Alle Folgen: https://gmki.org/podcast

Fragen und Gedanken zur Folge: podcast@gmki.org

Chapters

(00:00:00) - Einführung: Weibliche Perspektive auf KI

(00:02:51) - Wie die beiden Expertinnen zur KI kamen

(00:04:21) - Emotionale und gesellschaftliche Auseinandersetzung mit KI

(00:07:17) - Bias in Bildgeneratoren und Nutzungsunterschiede nach Geschlecht

(00:13:10) - Was feministische KI fordert und unsichtbare Arbeit

(00:15:02) - Bias in HR-Automatisierung und Bewerbungsprozessen

(00:19:54) - Frauenanteil in der KI-Branche und MINT-Klischees

(00:24:00) - Junge Frauen, Zukunftsängste und Workshop-Erfahrungen

(00:26:35) - Deepfakes und sexualisierte Gewalt durch KI

(00:31:58) - Grok, Colín Fernandes und fehlende Regulierung

(00:34:00) - Warum mehr Frauen an Entscheidungspositionen gebraucht werden

(00:39:52) - Meta-Brillen und das Tempo der KI-Entwicklung

(00:42:38) - Aufruf: Mehr Frauen beim GMKI e.V.

(00:45:34) - Schlusswort: Warum die Welt mehr weibliche Energie braucht
9 Minuten
Ein guter Themenabend ist vorbei – und wie geht es jetzt weiter? Genau dafür gibt es die GMKI-Community. Hannes, Chris und Freddy stellen die Plattform vor, auf der aus einem ersten Gespräch ein gemeinsames Projekt werden kann. Als Mischung aus Forum und Arbeitsraum soll sie den Austausch zwischen den Veranstaltungen lebendig halten, auch für Menschen, die nicht in Köln dabei sein können.

Freddy erzählt, wie aus seiner Erfahrung mit anderen Communities der Anstoß entstand. Chris erklärt, was sich dort gemeinsam machen lässt: an Agenten arbeiten, Dokumente austauschen oder mit Abgeordneten darüber ins Gespräch kommen, wie Politik die KI-Transformation gestalten will. Und wer erst einmal eine Frage hat oder Orientierung sucht, ist genauso willkommen.

Darum geht's

Vom einzelnen Event zum dauerhaften Austausch: Warum wir die Community aufgebaut haben.

Wissen teilen und Projekte gemeinsam weiterführen, online und bei persönlichen Treffen.

Arbeitsgruppen für technische Ideen und gesellschaftliche Fragen rund um KI.

Mitmachen ohne Vorkenntnisse: Neugier reicht für den Einstieg.

Kostenlos und ohne Vereinsmitgliedschaft: Wie du dazukommen kannst.

Die Plattform soll mit den Menschen wachsen, die sie nutzen. Bring deine Fragen und Ideen mit – wir freuen uns auf den Austausch.

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Zur Community und Anmeldung: https://gmki.org

Termine und Veranstaltungen: https://gmki.org/events

Alle Folgen: https://gmki.org/podcast

Fragen zur Folge: podcast@gmki.org

Chapters

(00:00:01) - Intro: Neue GMKI Community vorgestellt

(00:00:44) - Warum eine Community neben Events nötig ist

(00:03:24) - Freddys Weg zur Idee und Umsetzung

(00:04:58) - Vielfalt der Expertise und Sicherheitsthemen

(00:05:45) - Wer mitmachen kann: Politik-Gruppe und offene Einladung

(00:06:53) - Kostenlos und zentral: Anmeldung und Zukunftspläne

(00:08:16) - Abschluss und Verabschiedung
48 Minuten
„Schatz, was wollen wir denn nächste Woche essen, kochen und einkaufen?“ Chris hat diese Frage an Lotti abgegeben. Seine KI-Assistentin schlägt der Familie Gerichte vor, organisiert die Einkaufsliste und erinnert morgens daran, was fürs Mittagessen vorbereitet werden kann. Im Februar war Chris noch ausgesprochen skeptisch gegenüber Agenten. Jetzt hat er eine kleine Agentenfamilie – und einen sehr konkreten Grund, sie zu mögen.

Hannes, Chris und Freddy ziehen eine Zwischenbilanz: Was funktioniert im Alltag, wo geraten Kosten und Zeitaufwand aus dem Ruder, und wie viel Eigenbau braucht es überhaupt noch? Freddy erzählt von seinem selbst aufgebauten System und einem Telefonassistenten, an dem er arbeitet. Hannes hält die Erfahrung dagegen, dass ein digitaler Helfer auch zum „glorifizierten Tamagotchi“ werden kann, das viel Betreuung braucht.

Darum geht's

Von OpenClaw zu Hermes Agent, Claude Cowork und Codex: Wie sich der Einstieg in agentisches Arbeiten verändert hat.

Lotti im Familienalltag: Wochenplanung, Einkaufslisten und der Blick auf die Lebensmittelkosten.

Kleine Spezialisten statt eines Assistenten für alles: Warum ein klar begrenzter Auftrag besser funktioniert.

API-Kosten, Abos und lokale Modelle: Wie die drei ihren Aufwand begrenzen und Abhängigkeiten abwägen.

Selber bauen oder vorhandene Werkzeuge nutzen: Wann ein einfacher Workflow genügt.

Begeisterung und Ernüchterung: Was hinter den großen Versprechen von der vollautomatischen Firma steckt.

Tipps für den Einstieg

Fang mit einer kleinen, wiederkehrenden Aufgabe an, deren Ergebnis du gut beurteilen kannst.

Entscheide vorher, welche Daten und Ordner dein Assistent sehen darf. Für die ersten Versuche eignen sich harmlose Inhalte.

Prüfe, ob eine Aufgabe wirklich erledigt wurde. Eine überzeugende Antwort ist noch kein gekauftes Ticket.

Behalte Kosten und Zeit im Blick. Auch ein hilfreicher Agent muss sich an seinem tatsächlichen Nutzen messen lassen.

Nutze deine eigene Fachkenntnis und probiere vorhandene Werkzeuge aus, bevor du ein großes System baust.

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Alle Folgen: https://gmki.org/podcast

Termine und Veranstaltungen: https://gmki.org/events

Fragen und Erfahrungen mit deinen Agenten: podcast@gmki.org

Chapters

(00:00:01) - Begrüßung und Einstieg ins Thema Agenten

(00:01:10) - Meinungswandel: Von Skepsis zu Begeisterung

(00:03:13) - OpenClaw, Hermes und die aktuelle Agenten-Landschaft

(00:05:45) - Cloud-Anbieter und Sicherheit durch Distanz

(00:08:22) - Freddys Werdegang und Server-Setup

(00:11:27) - Use Case: Lotti, der Essensplaner-Agent

(00:15:46) - Weitere private Agenten-Ideen und Monetarisierung

(00:19:26) - Abhängigkeit von großen Anbietern und Ökosystemen

(00:24:09) - Kosten, Token und Preis-Leistung im Griff behalten

(00:31:41) - Modellauswahl, DSGVO und Datenschutz

(00:33:02) - Kritik: Zeitverschwendung und übertriebene Versprechen

(00:35:27) - Video-Agenten und Erwartung vs. Realität

(00:39:10) - Tipps: Sicher und klein anfangen

(00:44:35) - Zukunftsausblick: Second Brain und Ende der Software

(00:46:40) - Verabschiedung und Ausblick auf kommende Events
44 Minuten
Was berührt uns am Kino: die Geschichte auf der Leinwand oder der Mensch, der sie spielt? Stefanie kommt tief bewegt aus „Verflucht normal“. Für sie gehört das Wissen um echte Schauspielkunst zum Erlebnis. Chris hält dagegen: Wenn ein Film dieselbe Wirkung hat, könnte ihm irgendwann egal sein, ob die Figuren KI-generiert sind. Hannes fragt, was Persönlichkeit dann noch wert ist.

Von „Findet Nemo“ und Homer Simpson bis zu Tom Holland diskutieren wir, warum wir uns mit Figuren verbunden fühlen. Beim Liebesbrief und der Hochzeitsrede verläuft die Grenze für Chris ganz anders als im Kino: Hier zählt, dass ein bestimmter Mensch seine Zeit und Aufmerksamkeit für uns aufgebracht hat. Und auf LinkedIn? Dort wächst zwischen Selbstinszenierung und generierten Beiträgen die Sehnsucht nach einem echten Gegenüber.

Darum geht's

Persönlichkeit und Authentizität: Warum beides zusammenhängt, aber nicht dasselbe ist.

Echte Schauspielkunst oder perfekte Simulation: Was Stefanie, Chris und Hannes jeweils wichtig ist.

Liebesbriefe, persönliche Grüße und die Bedeutung menschlicher Aufmerksamkeit.

LinkedIn zwischen Selbstdarstellung und ehrlichem Austausch: Haben die leiseren Stimmen noch Platz?

KI-Begleiter und persönliche Grenzen: Wo wir künstliche Nähe zulassen wollen.

Weniger Bildschirm, mehr Begegnung: Warum sich der Blick über die Leinwand hinaus lohnt.

Eine gemeinsame Grenze finden wir in dieser Folge nicht. Dafür wird klarer, was jede und jeder von uns schützen möchte. Vielleicht beginnt das ganz praktisch damit, den Bildschirm öfter auszuschalten und sich wieder zu treffen.

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Fragen und Gedanken zur Folge: podcast@gmki.org

Chapters

(00:00:00) - Intro: Kinobesuch und die Ausgangsfrage zur KI-Persönlichkeit

(00:02:12) - Der Film 'Verflucht normal' und Authentizität im Kino

(00:03:20) - Pixar, Animation und echte Schauspieler

(00:05:42) - Business-Bilder und die Sehnsucht nach Authentizität

(00:06:38) - Cartoon-Figuren vs. echte Schauspieler wie Tom Holland

(00:08:09) - Wo braucht es wirklich Menschen? Direkte Interaktion vs. Kinofilm

(00:10:01) - Wirkung zählt: Ist der Ursprung der Botschaft egal?

(00:11:39) - Die Kunst des Schauspiels und Wertverlust durch KI-Perfektion

(00:15:48) - Historische Parallelen: Reality TV, Milli Vanilli und Persönlichkeit

(00:17:07) - Soziale Verbundenheit und die Gefahr synthetischer Content-Flut

(00:20:11) - Tilly Norwood: die vollständig KI-generierte Schauspielerin

(00:21:27) - Persönlichkeit vs. Authentizität als eigentliches Thema

(00:23:17) - Fast Food, Laborfleisch und Akzeptanz des Künstlichen

(00:26:07) - Looksmaxing und gesellschaftliche Akzeptanz von künstlicher Optimierung

(00:28:20) - Social Media und LinkedIn als künstliche Selbstdarstellung

(00:30:30) - Gibt es noch authentische Menschen auf LinkedIn?

(00:33:01) - Persönlichkeit und Authentizität zusammendenken

(00:34:24) - Emotionale Anziehung, KI-Companions und Regulierung in China

(00:36:40) - Individuelle Leitplanken statt staatlicher Regulierung

(00:38:52) - Ausblick: KI und das Weiterleben Verstorbener

(00:40:22) - Bildschirmzeit, Gegenbewegungen und Abschlussgedanken

(00:43:00) - Outro und Ankündigungen zum GMKI-Verein
37 Minuten
Nimmt uns die KI die Arbeit weg – und was, wenn genau das die Chance ist?

In dieser Folge nehmen wir uns die Frage vor, die in fast jeder KI-Diskussion mitschwingt: Was macht künstliche Intelligenz mit unseren Jobs? Hannes, Stefanie, Chris und Freddy springen dafür in drei fiktive „Nachrichten der Zukunft" – ins Jahr 2027, 2031 und 2036. Vom düsteren Krisenszenario (brennende Rechenzentren, Rentenkürzungen, wertlose Abschlüsse) bis zur überraschend hoffnungsvollen Vision: Bürgergrundeinkommen, Pflege als attraktivster Beruf des Landes, neu erfundene Bildung.

Dazwischen diskutieren wir ehrlich und ohne fertige Antworten:

Ausbildung, Studium oder Handwerk? Was raten wir eigentlich unseren Kindern – und trauen wir uns, ehrlich zu sein?

Das Junioren-Problem: Wer bildet noch aus, wenn KI die Einstiegsjobs übernimmt? Und wer rückt dann als Senior nach?

Bleibt die Uni relevant? Lernen, wie man lernt – oder klagen bald Studierende gegen „wertlose" Abschlüsse?

Wie finanzieren wir das? Robotersteuer, GPU-Tax, Wertschöpfungsabgabe, Grundeinkommen – oder Prechts Idee, den Geldfluss statt der Arbeit zu besteuern.

Identität und Sinn: Wer sind wir, wenn „der Herbert" – und wir sind alle Herbert – nicht mehr gebraucht wird?

Die optimistische Kehrseite: Mehr Zeit füreinander, aufgewertete soziale Berufe, Ehrenamt mit echtem Wert. Vielleicht sogar so etwas wie ein Paradies – wenn wir es gestalten, statt es uns überstülpen zu lassen.

Unser Fazit: Es wird sich viel bewegen. Ob als großer Knall oder als sanfter Übergang, weiß niemand. Aber die Richtung entscheiden wir mit – nicht die Algorithmen allein.

Mach mit:

Alle Folgen: gmki.org/podcast

️ Stammtisch, Themenabende & Podcast-Aufnahmen: gmki.org/events

Monatlich, was passiert und wo du dich einbringen kannst: gmki.org/newsletter

Chapters

(00:00:00) - Intro: KI und die Angst um unsere Jobs

(00:01:52) - Optimismus trifft Jobangst

(00:04:18) - Nachrichten aus 2031

(00:05:07) - Studium, Handwerk, Kinder: Was raten wir?

(00:09:00) - Bleibt die Universität relevant?

(00:14:30) - Wer finanziert das? Steuern & Grundeinkommen

(00:17:01) - Bildung unter Druck

(00:20:35) - Nachrichten aus 2027

(00:21:32) - Sinn, Identität und „der Herbert"

(00:24:38) - Die optimistische Wende: Paradies statt Panik

(00:31:25) - Nachrichten aus 2036

(00:32:24) - Auflösung & Aufruf: Zukunft mitgestalten
42 Minuten
KI-Müdigkeit ist real: Statt uns zu entlasten, macht KI die Arbeit oft dichter, schneller und schwerer — und lässt uns nur noch mit den harten Fällen zurück. Hannes, Uli und Chris reden ehrlich darüber, was das mit uns macht — und was konkret hilft.

Das Produktivitätsversprechen geht nämlich oft nicht auf: Statt weniger zu arbeiten, schaffen wir mehr, paralleler, dichter. Wir reden über das „Hamsterrad" beim Vibe Coding, über den Stress der Pseudo-Kompetenz (Dinge tun, die man eigentlich nicht kann), über Tool-Wildwuchs und „Brain Fry" — und über den vielleicht wichtigsten Gedanken: Wenn die KI die einfachen Fälle wegfiltert, bleiben dem Menschen nur noch die schweren.

Was das für uns alle bedeutet, ist mehr als Müdigkeit.

Und natürlich: Was kann man konkret dagegen tun? Von Deep-Work-Blöcken über handschriftliche Notizen bis zur „KI-Nutzungsethik".

Take-aways für dich als Hörer:in:

Zähl mal nach, wie viele KI-Tools du für eine Aufgabe nutzt. Mehr als drei? Wahrscheinlich ein Teil deines Stresses.

Erst selbst denken, dann die KI dranlassen — nicht umgekehrt. Sonst verlierst du das Gefühl, Urheber deiner Arbeit zu sein.

Schütze deinen Fokus aktiv: Deep-Work-Blöcke, und kommuniziere sie deinem Team.

Nutze gewonnene Zeit nicht für mehr, sondern für bessere Arbeit.Nimm deine eigene Belastungsgrenze ernst — und sprich sie an, statt noch mehr KI draufzuwerfen.

Chapters

(00:00:00) - Intro: Nervt KI manchmal?

(00:01:50) - Endlose KI-Texte & das Lese-Schreib-Hamsterrad

(00:03:24) - Vibe Coding: vom Produktivitäts-Gott zum Ausgelaugtsein

(00:05:45) - Start-Stop-Arbeiten, Ungeduld & Fokusverlust

(00:09:02) - Der Kerngedanke: KI filtert die einfachen Fälle weg

(00:11:44) - Callcenter & Arzt: Burnout statt Müdigkeit

(00:12:22) - Was die Studien sagen: messbar intensivere Arbeit

(00:13:09) - Erwartungsdruck: „mal schnell" vs. „richtig"

(00:14:05) - Pseudo-Kompetenz: Können, was man nicht kann

(00:17:04) - Hannes & OpenClaw: wenn der Agent zusammenbricht

(00:19:17) - Tool-Wildwuchs & „Brain Fry"

(00:22:32) - Chris' Konter: Hatten wir die Kontrolle je?

(00:25:52) - Gegenmittel I: Selbstgespräche & die „Anti-Verblödungs-Hotline"

(00:30:56) - Gegenmittel II: Handschrift, Skizzen, Deep Work

(00:34:26) - Gegenmittel III: Vom Ziel her planen, Pausen gönnen

(00:36:20) - KI-Nutzungsethik & die eigene Belastungsgrenze

(00:41:26) - Schlusswort: KI soll das Leben leichter machen
44 Minuten
Zwei Geschichten, die diese Woche perfekt zusammenpassen: Anthropics neues Modell Mythos (bzw. die abgespeckte Variante Fable) – erst zu gefährlich zum Veröffentlichen, dann freigegeben, dann von der US-Regierung wie ein Waffenexport wieder verboten. Und ein Paper namens „Europe 2031" (europe2031.ai), das genau das beschreibt, was dieser Vorfall bestätigt: Europas Abhängigkeit von den großen KI-Mächten.

Hannes, Stefanie, Uli und Chris fragen sich : War das der Weckruf zur richtigen Zeit? Können wir noch aufholen – oder sitzen wir längst am Katzentisch? Chris bringt es auf eine optimistische Formel: Wir spielen nicht auf ein totes Blatt, wir haben Asse im Ärmel (Stichwort ASML, Binnenmarkt) – wir müssen sie nur klug ausspielen. Eine Folge zwischen ehrlicher Sorge und der Überzeugung, dass Gestalten möglich bleibt – und sie endet mit einer ganz konkreten Aufgabe für dich.

Darum geht's

Die Mythos/Fable-Timeline: entwickelt, zurückgehalten, freigegeben, per Exportkontrolle wieder kassiert

Warum ein Modell, das Sicherheitslücken und den passenden Exploit liefert, wie ein Waffenexport behandelt wird

Chris' kritischer Blick aufs „Europe 2031"-Paper: gute Denkanstöße – aber zu viel Bürokratie-Bashing und zu manipulativ erzählt

„Begehen wir Selbstmord aus Angst vor dem Tod?" – Werte verteidigen vs. Werte fürs Rennen opfern

Der Pokertisch: Europas Asse und warum wir mit einer Stimme sprechen müssen

Exponentielles Wachstum & das Forschungs-Schwungrad – wird der Abstand uneinholbar?

„Gut genug" statt „das Beste": Brauchen wir wirklich überall das Spitzenmodell?

Die Zahlen: ~700 Mrd. private US-Investitionen vs. 190 Mrd. EU-Haushalt – und was 5 % der Staatsausgaben bedeuten würden

Kapitel

(00:00) Intro: Mythos-Bann & das „Europe 2031"-Paper

(02:00) Was steckt im „Europe 2031"-Paper?

(04:20) Mythos & Fable: die Timeline (zu gefährlich freigegeben verboten)

(07:00) Anthropics Marketing-Narrativ

(12:00) Wie gefährlich ist das Modell wirklich? Sicherheitslücken & Exploits

(16:10) „Gruß aus der Küche": der Weckruf für Europa

(17:50) Kritik am Paper: Bürokratie-Bashing & „Selbstmord aus Angst vor dem Tod"

(21:00) Der Pokertisch: Europas Asse (ASML, Binnenmarkt)

(26:50) Exponentielles Wachstum & das Forschungs-Schwungrad

(28:00) „Gut genug" statt „das Beste"

(36:20) Die Zahlen: 700 Mrd. vs. 190 Mrd. & ~5 % der Staatsausgaben

(40:20) Was kann GMKI tun? Der Aufruf: schreibt euren Abgeordneten

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Alle Folgen: gmki.org/podcast

Schreib uns deine Meinung: podcast@gmki.org

Chapters

(00:00:00) - Intro: Mythos-Bann & das „Europe 2031"-Paper

(00:02:00) - Was steckt im „Europe 2031"-Paper?

(00:04:20) - Mythos & Fable: die Timeline (zu gefährlich freigegeben verboten)

(00:07:00) - Anthropics Marketing-Narrativ

(00:12:00) - Wie gefährlich ist das Modell wirklich? Sicherheitslücken & Exploits

(00:16:10) - „Gruß aus der Küche": der Weckruf für Europa

(00:17:50) - Kritik am Paper: Bürokratie-Bashing & „Selbstmord aus Angst vor dem Tod"

(00:21:00) - Der Pokertisch: Europas Asse (ASML, Binnenmarkt)

(00:26:50) - Exponentielles Wachstum & das Forschungs-Schwungrad

(00:28:00) - „Gut genug" statt „das Beste"

(00:36:20) - Die Zahlen: 700 Mrd. vs. 190 Mrd. & ~5 % der Staatsausgaben

(00:40:20) - Was kann GMKI tun? Der Aufruf: schreibt euren Abgeordneten
35 Minuten
In dieser Folge diskutieren Hannes und Uli die Chancen und Risiken der Künstlichen Intelligenz, insbesondere im Hinblick auf Datenschutz, Privatsphäre und gesellschaftliche Auswirkungen. Sie teilen ihre Erfahrungen mit lokalen KI-Setups und spekulieren über die Zukunft der KI-Technologie.

Privatsphäre und Datenschutz in der KI

Lokale versus Cloud-basierte KI-Modelle

Zukunftsszenarien der KI-Entwicklung

Einfluss großer Tech-Konzerne auf die Gesellschaft

Ethische Fragen rund um KI

Chapters

(00:00:00) - Einleitung: Spontane Folge über KI und Privatsphäre

(00:01:29) - Datenschutz und Privatsphäre in der KI-Welt

(00:02:47) - Große Konzerne und die Sammlung unserer Daten

(00:04:00) - Lokale KI-Modelle und Datenschutz

(00:08:00) - Technische Umsetzung: Lokale KI-Modelle und Tools

(00:14:42) - Apple, Google und die Integration von KI im Alltag

(00:19:39) - Gesellschaftliche Auswirkungen und Zukunftsszenarien

(00:25:21) - Fazit: Chancen, Risiken und der Umgang mit KI
52 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über Papst Leos erste Enzyklika „Magnifica Humanitas", die KI zum großen moralischen Thema macht – und darüber, wie Google auf seiner Entwicklerkonferenz das Internet von der Such- zur Antwortmaschine umbaut. Es geht um Machtkonzentration, Menschlichkeit, Arbeit und Bildung und um die Frage, ob wir KI selbstbestimmt gestalten oder uns gestalten lassen. Du erfährst, warum ausgerechnet die Kirche gerade die klarste Stimme in der Debatte ist und wo wir trotz aller Risiken optimistisch bleiben.

Key Topics:

Papst Leos erste Enzyklika „Magnifica Humanitas" und warum sie KI zur Chefsache macht

Die Rolle der Kirche als moralische Stimme – und warum Anthropic bei der Vorstellung dabei war

Machtkonzentration im Silicon Valley und Googles Umbau des Internets

Arbeit, Bildung und Verantwortung im Umgang mit KI – plus: bleibt am Ende Raum für Unabhängigkeit?

Chapters

(00:00:00) - Der Papst und die KI

(00:00:59) - Die Enzyklika des Papstes

(00:02:50) - Menschlichkeit und KI

(00:06:22) - Moralische Verantwortung in der KI-Entwicklung

(00:10:26) - Arbeit und soziale Teilhabe

(00:13:52) - Bildung und technologische Innovation

(00:17:08) - Posthumanismus und ethische Grenzen

(00:19:21) - Gesellschaftliche Verantwortung und Werte

(00:24:37) - Machtkonzentration im Silicon Valley

(00:27:38) - Die Rolle von Anthropic und ethische Verantwortung

(00:28:55) - Papst und die Geschwindigkeit der Technologie

(00:30:05) - Google und die Veränderung des Internets

(00:37:00) - Machtverschiebung im E-Commerce

(00:40:28) - Zukunft der KI und Unabhängigkeit

(00:49:38) - Wahrheit und Menschlichkeit in der Technologie
51 Minuten
Überall Untergangsstimmung — und dann das hier: Eine Folge, in der Hannes, Freddie und Chris das Negativhorn (fast) zur Seite legen und sich vornehmen, nur über das zu reden, was gute Laune macht. Wie sähe unser Leben aus, wenn wir KI wirklich zu unserem Vorteil nutzen? Eine Stunde Gedankenexperiment, optimistisch, manchmal verträumt, immer dann am besten, wenn einer der drei doch fast zum Horn greift.

Darum geht's:

Wie Freddie mit seiner sechsjährigen Tochter ein Buch schreibt — und warum KI das Kind-Sein in uns zurückholen könnte

KI als Begleiter für ältere Menschen: Erinnerungen, Demenz und ein Lächeln beim Aufwachen

Gesundheit für alle, weltweit: vom „Gesund-Mach-Wesen" zur echten Vorsorge — und das Ende des Durchschnitts-Beipackzettels

Gesetze ohne Widersprüche, Verwaltung ohne Bürokratie — Wunschdenken oder Perspektive?

Datenhoheit statt Datenangst: Wem gehören eigentlich unsere Daten?

Roboter im Gewächshaus, Sterneküche zu Hause, Permakultur per Roboterhand

Arbeit wird optional: Grundeinkommen, das japanische „Slow Life" und der eigentliche Schalter — der sitzt im Kopf

Zwei Sätze zum Mitnehmen:

„Ich möchte nicht mehr arbeiten müssen — aber können." — Freddie

„Demokratisierung von Wissen heißt Demokratisierung von Gesundheit." — Chris

Mit dabei: Hannes, Freddie und Chris.

Chapters

(00:00:00) - Technik und KI: Ein Blick in die Zukunft

(00:02:48) - Kreativität und KI: Geschichten neu erzählen

(00:05:50) - Erinnerungen bewahren: KI als Gedächtnisstütze

(00:08:43) - Gesundheit und KI: Ein neues Gesundheitssystem

(00:14:50) - Demokratisierung von Wissen und Gesundheit

(00:20:41) - KI als Lösung für komplexe gesellschaftliche Probleme

(00:24:43) - Die Zukunft der Gesetzgebung und KI

(00:25:39) - Individualisierung durch KI in Bildung und Medizin

(00:28:40) - Datenschutz und persönliche Datenanalyse

(00:30:51) - Die Rolle von KI in der Lebensmittelproduktion

(00:34:43) - Robotik und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft

(00:38:38) - Veränderungen im Arbeitsmarkt durch KI

(00:40:39) - Die positive Perspektive der KI-Nutzung

(00:44:54) - Gesellschaftliche Veränderungen und individuelle Identität
54 Minuten
Anthropic war lange ein Geheimtipp – jetzt ist Claude für viele das produktivste KI-Tool auf dem Markt.

In dieser Folge schauen wir uns an, warum sich das Blatt gerade dreht.

Wir sprechen darüber, warum immer mehr Nutzer von klassischen Chatbots zu echten „Arbeits-KIs“ wechseln – und was Claude dabei anders macht als ChatGPT & Co.

Themen der Folge:

Warum Anthropic gerade als neuer Innovationstreiber gilt

Der Unterschied zwischen Chatten und echter Zusammenarbeit mit KI

Wie Claude mit Features wie Code & CoWork neue Workflows ermöglicht

Konkrete Beispiele: von automatisierten News-Scannern bis hin zu eigenen Apps

Warum sich Claude oft „weniger nett“, aber deutlich produktiver anfühlt

Die Rolle von AI Safety – und warum Anthropic bewusst auf Deals verzichtet

Kosten, Limits und warum KI plötzlich auch ein echter Produktionsfaktor wird

Fazit:

Wir bewegen uns weg vom „KI als Chatpartner“ hin zu KI als Mitarbeiter.

Und genau hier scheint Anthropic aktuell die Nase vorn zu haben.

Chapters

(00:00:00) - Einführung in Anthropic und Claude

(00:02:10) - Erfahrungen mit Claude und Produktivität

(00:06:21) - Anthropic's Ansatz zur KI-Sicherheit

(00:12:17) - Mythos Modell und Sicherheitslücken

(00:18:11) - Anthropic und das Verteidigungsministerium

(00:24:15) - Konkrete Anwendungsfälle mit Claude

(00:31:38) - Die Umgewöhnung zur agentischen Arbeit mit KI

(00:43:44) - Mental Load und kognitive Herausforderungen durch KI
49 Minuten
Was passiert, wenn sich ein Tool plötzlich wie ein Gegenüber anfühlt?

In dieser Folge sprechen wir mit Autorin Caroline Battel über ihr Buch „Soul to Code“ – und über diese zentrale Frage unserer Zeit.

Ausgehend von einer persönlichen Erfahrung – einem emotional berührenden Dialog mit ChatGPT – tauchen wir tief ein in die Beziehung zwischen Mensch und Maschine.

Warum sich Gespräche mit KI echter anfühlen als sie sind

Wie KI bewusst so gebaut ist, dass sie Nähe erzeugt

Was passiert, wenn KI uns immer bestätigt statt widerspricht

Welche Auswirkungen das auf Identität und Selbstbild hat

Warum Kinder lernen müssen, „Mensch unter Menschen“ zu sein

Ob KI uns eher hilft – oder uns langsam sozial ersetzt

Zwischen Einsamkeit, Effizienz und emotionaler Bindung entsteht eine neue Realität, auf die wir als Gesellschaft noch keine Antwort haben.

Fazit

KI verändert nicht nur, wie wir arbeiten – sondern wie wir fühlen, denken und Beziehungen erleben.

Und genau deshalb müssen wir anfangen, bewusst darüber zu sprechen.

Chapters

(00:00:00) - Einführung in die Mensch-Maschine-Interaktion

(00:02:55) - Emotionale Auswirkungen der KI-Interaktion

(00:05:28) - Die Rolle der KI in der Identitätsbildung

(00:14:28) - Die Zukunft der Mensch-Maschine-Beziehungen

(00:30:05) - Die Rolle der KI in der Erziehung

(00:34:31) - Die Zukunft der Mensch-Maschine-Interaktion

(00:42:30) - Die Chancen und Risiken der KI-Nutzung
41 Minuten
Es geht wir über ein Thema, das immer relevanter wird: lokal laufende KI.

Während viele KI-Anwendungen heute komplett über Cloud-Dienste funktionieren, wächst gleichzeitig das Interesse daran, Modelle direkt auf dem eigenen Rechner oder sogar auf dem Smartphone auszuführen. Warum? Vor allem wegen Datenschutz, Kontrolle, Unabhängigkeit — aber auch wegen möglicher Kostenersparnis, wenn KI-Agenten künftig dauerhaft für uns arbeiten.

In dieser Folge sprechen Hannes, Uli und Martin darüber,

was „lokale KI“ eigentlich bedeutet,

welche Vor- und Nachteile lokale Modelle gegenüber Cloud-KI haben,

welche Hardware man dafür braucht,

wie Tools wie Ollama und Open WebUI funktionieren,

warum persönliche Notizen und private Dokumente ein spannender Anwendungsfall sind,

wo lokale Modelle heute noch deutlich schwächer sind als GPT, Claude oder Gemini,

und warum lokale Bild- und Videomodelle gesellschaftlich auch heikle Fragen aufwerfen.

Uli berichtet von seinen ersten Experimenten mit einem lokalen AI-Stack und davon, wie er beginnt, seine privaten Notizen aus vielen Jahren mit einer lokal laufenden KI auszuwerten. Martin bringt die Perspektive aus dem Alltag mit ein: Wann reichen lokale Setups aus — und wann braucht es doch die stärksten Modelle aus der Cloud? Außerdem geht es um Vertrauen, Plattformabhängigkeit, Open-Source-Modelle aus den USA und China sowie um die Frage, ob die Zukunft vielleicht in einer Kombination aus lokaler und cloudbasierter KI liegt.

Zum Schluss gibt es noch einen Blick auf lokale KI auf dem Smartphone — und auf die Vision eines persönlichen Assistenten, der einen wirklich kennt, ohne dass alle Daten ständig das eigene Gerät verlassen.

Themen dieser Folge

Lokale KI vs. Cloud-KI

Datenschutz und Datensouveränität

Open-Source-Modelle und Fine-Tuning

Ollama, Open WebUI und persönliche Wissensdatenbanken

Kosten von KI-Modellen und Agenten

Lokale Bild- und Videogenerierung

Die Zukunft persönlicher KI-Assistenten

Genannte Tools und Begriffe

Ollama

Open WebUI

GPT OSS

Claude

Gemini / Gemma

DeepSeek

Kimi K2

Stable Diffusion

ComfyUI

MCP Server

Apple Intelligence

Locally AI

Chapters

(00:00:00) - Intro & Comeback nach der Pause

(00:02:20) - Was bedeutet „lokale KI“ eigentlich?

(00:07:00) - Hardware, Modellgrößen und erste praktische Erfahrungen

(00:17:00) - Lokale KI für persönliches Wissensmanagement

(00:23:00) - Nutzerfreundlichkeit vs. Nerd-Setup

(00:28:30) - Open-Source-Modelle, Fine-Tuning und Modellwahl

(00:32:00) - Kosten von KI-Nutzung und lokale Alternativen

(00:34:30) - Lokale Bild- und Videomodelle: Chancen & Risiken

(00:37:00) - Praxisbeispiele: Programmieren, Agenten, reale Grenzen

(00:38:30) - Lokale KI auf dem Smartphone & Zukunftsausblick

(00:39:50) - Fazit & Ausblick auf kommende Folgen
35 Minuten
KI-Agenten sollen unser Leben selbstständig organisieren – aber sind wir wirklich schon so weit?

In dieser Folge sprechen wir über den Open-Source-Hype rund um OpenClaw, warum plötzlich alle von autonomen Agenten reden und wieso genau darin ein enormes Risiko steckt. Wir diskutieren reale Use Cases, Sicherheitslücken, Kostenfallen und die Frage, ob wir Agenten wirklich wollen – oder nur die Illusion von Kontrolle.

Themen u. a.:

Was OpenClaw eigentlich ist – und warum es gerade explodiert

Warum „lokal = sicher“ ein gefährlicher Trugschluss ist

Agenten, die sich selbst löschen (oder schlimmeres)

Warum große Konzerne mit autonomen Agenten zögern

Unsere ehrliche Einschätzung: ausprobieren oder Finger weg?
22 Minuten
In dieser Folge von Gemeinsam mit KI testen Chris und Hannes eine Woche lang Mistral, den europäischen KI-Chatbot – im direkten Parallelbetrieb zu ChatGPT, Gemini & Co.

Ausgehend von der Frage nach digitaler Abhängigkeit und europäischen Alternativen berichten beide ehrlich aus ihrem Alltag: von Kochrezepten und Baumarkt-Fragen über Elektroinstallation bis hin zu professionellen Text- und Arbeits-Workflows.

Diskutiert werden unter anderem:

Geschwindigkeit und Antwortqualität im Vergleich zu ChatGPT

Unterschiede im Schreibstil, Tonfall und „Charakter“ der KI

Fehlende Features wie Sprachdialoge und Bilderkennung

Stärken von Mistral bei Präzision, Tempo und Kosten

Grenzen bei Formatierung, Stilsteuerung und multimodalen Aufgaben

Am Ende steht ein differenziertes Fazit: Mistral ist kein vollständiger Ersatz für ChatGPT – aber eine ernstzunehmende europäische Alternative, vor allem für Textarbeit.

Chapters

(00:00:00) - Einführung in Mistral und europäische Chatbots

(00:02:51) - Eindrücke und Benutzererfahrungen mit Mistral

(00:05:38) - Technische Unterschiede zwischen Mistral und ChatGPT

(00:08:32) - Bilderkennung und kreative Funktionen

(00:14:43) - Inhaltliche Qualität und Intelligenz der Antworten

(00:20:20) - Fazit und Ausblick
Gemeinsam mit künstlicher Intelligenz

Gemeinsam mit künstlicher Intelligenz

Gemeinsam ordnen wir die aktuelle Entwicklung rund um Künstliche Intelligenz verständlich ein und was sie für unsere Gesellschaft bedeuten. Ob Chancen oder Risiken, technologische Durchbrüche oder eth...