Podcaster
Episoden
21.07.2026
38 Minuten
Direkt vom Filmfest München sprechen wir mit Taç Romey, Professor für Serial Storytelling an der HFF München und Leiter des neuen Masterstudiengangs "Serial Storytelling – Created by AI and I".Tac gehört zu den ersten, die sich intensiv mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Stoffentwicklung beschäftigt haben. Im Gespräch geht es nicht um die üblichen Schlagzeilen, sondern um die praktische Frage: Wie verändert KI tatsächlich das Erzählen von Geschichten?Wir sprechen darüber, warum KI kein Ersatz für dramaturgisches Verständnis ist, weshalb gute Geschichten immer noch beim Menschen entstehen und wie Autoren KI sinnvoll als Werkzeug einsetzen können. Außerdem geht es um die rasante Entwicklung von Video-KI, neue Erzählformate wie Microdramas und die Frage, welche Fähigkeiten junge Filmemacher künftig wirklich brauchen.Eine Folge über Storytelling, Kreativität, Technologie und darüber, warum gerade jetzt das Verständnis für Dramaturgie wichtiger wird als je zuvor.
Hier findet ihr auch den Link direkt zum Download des White-Papers:https://www.tacromey.de/shop/p/micro-drama-leitfaden-deutsch
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08.07.2026
48 Minuten
Diese Folge haben wir direkt auf dem Filmfest München aufgenommen – mitten im Festivalgarten, bei sommerlichen 37 Grad und entsprechend lebhafter Atmosphäre. Die Tonqualität ist diesmal nicht ganz auf unserem gewohnten Niveau, der Inhalt dafür umso spannender.Zu Gast ist Filmemacher, Produzent und Netzwerker Felix Meinhardt. Gemeinsam sprechen wir darüber, warum er nicht mehr ausschließlich auf klassische Filmförderung setzt und stattdessen eigene Wege der Filmfinanzierung entwickelt hat.Wie entstehen Spielfilme mit privaten Investoren? Welche Rolle spielen Experten, Personal Brands und strategische Partnerschaften? Warum sind Networking, Sichtbarkeit und Eigeninitiative heute wichtiger denn je? Und wie verändert Künstliche Intelligenz den Produktionsalltag, ohne das eigentliche Filmemachen zu ersetzen?Außerdem erzählt Felix von seinem Weg vom Fotografen zum Produzenten, von internationalen Filmprojekten, seinen Veranstaltungen für Filmschaffende und davon, weshalb Vertrauen oft wichtiger ist als das perfekte Pitch Deck.Eine Folge über Unternehmertum in der Filmbranche, neue Finanzierungsmodelle und die Frage, wie unabhängiges Filmemachen auch ohne jahrelange Wartezeiten möglich werden kann.Kapitel00:00 Aufnahme auf dem Filmfest München & Vorstellung von Felix Meinhardt02:00 Vom Fotografen zum Filmemacher – Sichtbarkeit, Networking und Karriere11:45 KI im Film: Werkzeug statt Ersatz15:20 Alternative Filmfinanzierung – Wie Spielfilme ohne klassische Förderung entstehen32:10 Was junge Filmschaffende heute wirklich brauchen45:00 Networking als Erfolgsstrategie – Warum Geben oft wichtiger ist als Nehmen
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23.06.2026
52 Minuten
Haben wir in Deutschland verlernt, romantisch zu sein? Und warum entstehen hierzulande so wenige Romantic Comedies, während Formate wie Maxton Hall oder internationale Weihnachts-RomComs weltweit Millionen Menschen begeistern?In dieser Folge spricht Fabian Kratzer mit Regisseurin Laura Plenck über das Genre der Romantic Comedy, Kitsch, Happy Ends und die Frage, warum gerade Geschichten über Liebe oft unterschätzt werden.Außerdem geht es um La La Land, Last Christmas, Shrek, deutsche RomComs der 2000er-Jahre und die Unterschiede zwischen amerikanischem und deutschem Erzählen. Laura erzählt zudem von ihrem Abschlussfilm Habe die Ehre, der Tradition und Moderne, Bayern und Ostdeutschland sowie Magie und Romantik miteinander verbindet.Ein Gespräch über Feel-Good-Filme, emotionale Ehrlichkeit und darüber, warum Filme manchmal einfach schön sein dürfen.Themen dieser Folge:- Warum gibt es in Deutschland so wenige RomComs?- Was macht eine gute Romantic Comedy aus?- Braucht eine RomCom zwingend ein Happy End?- Wann wird Romantik zu Kitsch?- Warum funktionieren Filme wie Maxton Hall oder La La Land so gut?- Wie entstand Lauras Kurzfilm Habe die Ehre?- Warum Musik und Märchenhaftigkeit für RomComs so wichtig sind- Kann das Genre in Deutschland ein Comeback erleben?Kapitel:00:00 Haben wir die Romantik verlernt?03:20 Der Kurzfilm „Habe die Ehre“ – Tradition, Moderne und Märchenpark10:45 Warum es in Deutschland so wenige RomComs gibt16:15 Kitsch, Gefühle und deutsche Zurückhaltung21:20 La La Land, Last Christmas und die Frage nach dem Happy End30:00 Maxton Hall und das Comeback der Romantic Comedy43:15 Filmmusik, Magie und die Zusammenarbeit bei „Habe die Ehre“
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09.06.2026
41 Minuten
Wenn wir über Filme sprechen, reden wir oft über Regie, Kamera oder Schauspiel. Aber wer entscheidet eigentlich, wie die Welt aussieht, in der eine Geschichte spielt?In dieser Folge spricht Nando Dietz mit Szenenbildnerin und Setdesignerin Linda über ihren Beruf, kreative Prozesse und die oft unsichtbare Arbeit hinter dem Bild.Wie entsteht aus einem Drehbuch eine glaubwürdige Filmwelt? Wann wird eine Szenenbildnerin in ein Projekt eingebunden? Wie entwickelt man Farbkonzepte, Moodboards und visuelle Identitäten für Figuren und Geschichten?Außerdem geht es um die Realität kleiner und großer Produktionen: Arbeiten mit knappen Budgets, kreative Improvisation, Teamarbeit am Set und die Frage, warum selbst scheinbar nebensächliche Dinge wie Vorhänge, Möbel oder Requisiten eine Geschichte mit erzählen.Eine spannende Folge für alle, die verstehen möchten, wie Filme visuell entstehen – und warum gutes Szenenbild oft erst dann auffällt, wenn es fehlt.Themen dieser Folge:- Was macht eine Szenenbildnerin eigentlich?- Wie entstehen Moodboards und visuelle Konzepte?- Szenenbild vs. Kostümbild- Arbeiten mit kleinen Budgets- Warum Recherche so wichtig ist- Zusammenarbeit mit Regie und Kamera- Kreative Lösungen statt großer Geldbeutel- Die Bedeutung von Details im FilmKapitel00:00 Intro & Vorstellung von Linda01:10 Was macht eine Szenenbildnerin überhaupt?10:15 Von Drehbuch zu Moodboard: Wie Filmwelten entstehen20:00 Budget, Teamgrößen und die Realität am Set27:30 Wer kümmert sich während des Drehs um das Szenenbild?30:20 Warum Szenenbild mehr ist als Dekoration36:30 Arbeiten mit wenig Budget und kreative Improvisation
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27.05.2026
48 Minuten
Was macht eigentlich der Bundesverband Regie (BVR)?Und warum wird er gerade wichtiger denn je?In dieser Folge spricht Nando mit Regisseur Thomas Brinck über die aktuelle Situation der Filmbranche, die Rolle des BVR und die Frage, wie sich Filmemacher heute überhaupt noch behaupten können.Es geht um Filmförderung, KI, Senderstrukturen, Netzwerke, Nachwuchsprobleme und den Wandel einer Branche, die gerade massiv unter Druck steht.Thomas erzählt offen, warum er sich im BVR engagiert, welche Aufgaben der Verband übernimmt und weshalb gerade junge Regisseur:innen oft auf sich allein gestellt sind.Außerdem sprechen die beiden über:– Was der Bundesverband Regie überhaupt macht– Warum Regisseure keine klassische Gewerkschaft haben– KI als Chance und Bedrohung für Filmschaffende– Die Krise der Filmbranche und fehlende Finanzierung– Warum immer weniger Filme produziert werden– Wie sich Independent-Filmemacher heute behaupten können– Die Zukunft von Kino, Streaming und kreativer Arbeit– Warum praktische Effekte und echte Menschen weiterhin wichtig bleibenEine Folge über kreative Leidenschaft, politische Realität und die Frage, wie Filmemachen in Zukunft aussehen könnte.Kapitel00:00 Was ist der Bundesverband Regie (BVR)?05:00 Verträge, Vergütung & Filmförderung in Deutschland10:00 Regie zwischen Fernsehen, Kino & Indie-Film14:00 KI in der Filmbranche – Angst oder Chance?25:50 Wie KI die Filmwelt verändern wird35:00 Warum man trotz allem Filme macht43:30 Networking, Filmfestivals & Einstieg in den BVR
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Über diesen Podcast
Regisseur Nando Dietz und Komponist Fabian Kratzer quatschen sich
durch den ganz normalen Wahnsinn der Filmbranche. Zwischen
Set-Chaos, Musikstudio, kreativen Höhenflügen und gelegentlichen
Nervenzusammenbrüchen geht’s um alles, was beim Filme machen (und
drum herum) so passiert. Mal ernst, mal völlig absurd – wir reden
über unsere Projekte, philosophieren über das Leben und feiern die
kleinen wie großen Realitätsfluchten, die Kunst so schön machen.
Kurz: Zwei Typen aus der Branche erzählen, wie’s wirklich läuft.
Oder zumindest, wie wir’s gerne hätten.
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