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FILMREIF - Filme, Machen und andere Realitätsverweigerungen

FILMREIF - Filme, Machen und andere Realitätsverweigerungen

Fabian Kratzer , Nando Dietz 39 Episoden Neueste vor 1 Tag
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Episoden

53 Minuten
Wenn ihr uns unterstützen wollt könnt ihr das hier tun und uns einen Kaffee spendieren:https://ko-fi.com/filmreif-------Wie führt man Kinder vor der Kamera? Was unterscheidet einen Kinderfilm eigentlich von einer Produktion für Erwachsene? Und wie schafft man es, trotz Zeitdruck einen Rahmen zu schaffen, in dem junge Schauspieler wirklich spielen können?Zu Gast ist Regisseurin Hanna-Lisa Paul. Sie hat an der Kunsthochschule für Medien Köln studiert, bei zahlreichen Film- und Serienproduktionen gearbeitet und sich zunehmend auf Stoffe mit und für Kinder spezialisiert.Wir sprechen darüber, warum Kinder sehr direkt zeigen, ob eine Regieanweisung funktioniert, wie viel Freiheit Improvisation am Set bekommen sollte und warum Hanna-Lisa nur selten etwas vorspielt. Außerdem erzählt sie von Drehs mit Kinderdarstellern, Tiertrainern, Doubles und sehr begrenzter Arbeitszeit – und davon, wie schnell man als Regie lernen muss, ursprüngliche Pläne loszulassen.Ein weiteres Thema ist ihr eigener Weg durch die Filmbranche: vom Setrunner und der Regieassistenz über Kinderbetreuung und Produktionsjobs bis hin zur eigenen Serien- und Kinoregie. Dabei sprechen wir auch über Machtstrukturen am Set, Sexismus, Erfahrungen als junge Regisseurin und die Frage, wie man sich eine eigene Position erarbeitet, ohne dabei den eigenen Führungsstil aufzugeben.Eine Folge über Kinderfilm, Regiearbeit, Resilienz und darüber, warum Erfahrungen an möglichst vielen unterschiedlichen Sets manchmal wertvoller sind als der geradlinigste Karriereweg.
51 Minuten
Christopher Schlierf ist Regisseur, Filmemacher und Werbefilm-Profi mit Wurzeln in Nürnberg. Kennengelernt haben wir uns auf dem Filmfest München – und ziemlich schnell war klar: Diese Folge müssen wir machen.Im Gespräch erzählt Christopher, wie er vom Comiczeichnen und Musikmachen zum Film gekommen ist, warum ihn vor allem Science-Fiction, Action und visuelles Worldbuilding faszinieren und wie er sich über Werbefilme und internationale Game-Trailer einen eigenen Stil aufgebaut hat.Ein großer Teil der Folge dreht sich um Künstliche Intelligenz. Christopher nutzt KI bereits für Previsualisierung, Set Extensions, Brainstorming und hybride Produktionen – sieht darin aber vor allem ein neues Werkzeug. Denn für ihn liegt die eigentliche Faszination des Filmemachens weiterhin darin, mit Menschen zusammenzuarbeiten, an echte Orte zu reisen und gemeinsam Bilder zu erschaffen, die vorher nur im Kopf existiert haben.Außerdem sprechen wir darüber, wie sich der Commercial-Markt aktuell verändert, warum gerade mittlere Budgets unter Druck geraten und weshalb authentischer Content durch die KI-Welle vielleicht sogar wieder wichtiger wird.Zum Schluss gibt Christopher einen klaren Rat an junge Filmemacher: Nicht auf das perfekte Equipment warten. Nicht noch zehn Tutorials schauen. Sondern rausgehen, drehen, Fehler machen und dadurch den eigenen Stil finden.
1 Stunde
eim Re:Frame Filmfestival in Amberg haben wir gemeinsam mit dem Festival einen Sonderpreis vergeben. Unsere Wahl fiel auf „Ebenbilder“ von Fiona – einen 13-minütigen Bachelorfilm, der uns vor allem durch seinen Look, seine Inszenierung und seinen erstaunlich hohen Production Value aufgefallen ist.

In dieser Folge sprechen wir mit Fiona darüber, wie „Ebenbilder“ entstanden ist. Der Film spielt in einer Gruppentherapie für künstliche Menschen und stellt eine ungewöhnliche Frage: Was wäre, wenn künstliche Intelligenzen irgendwann ein Bewusstsein entwickeln – und mit ihrer eigenen Existenz klarkommen müssten?

Wir schauen hinter die Kulissen der Produktion: Wie stellt man humanoide Roboter mit Make-up, Schauspiel, Sound und Postproduktion dar? Wie findet man eine zehnjährige Hauptdarstellerin? Wie entsteht mit Hochschultechnik, einem kleinen Team und wenigen hundert Euro Budget ein Film, der deutlich größer aussieht?

Fiona erzählt außerdem von ihrem Weg Richtung Drehbuch und Regie, ihren Erfahrungen bei Bewerbungen an Filmhochschulen und ihrem Plan, nach dem Studium professionell in der Filmbranche Fuß zu fassen.

Und natürlich sprechen wir über KI. Fiona hat sie bereits beim Drehbuchschreiben und in der Postproduktion eingesetzt und sieht darin weniger eine Bedrohung als ein Werkzeug, das Filmemachen künftig deutlich zugänglicher machen könnte. Gleichzeitig diskutieren wir, wo KI an ihre kreativen Grenzen stößt und warum vielleicht gerade kreative Menschen gute Voraussetzungen haben, sich an die Veränderungen anzupassen.

Den Kurzfilm „Ebenbilder“, Fionas Instagram-Kanal und weitere Links findet ihr unten in der Beschreibung.
48 Minuten
Wie wichtig ist ein gutes Netzwerk wirklich für eine Karriere in der Filmbranche? Reicht Talent aus oder entscheiden am Ende doch die richtigen Kontakte?Gemeinsam mit Szenenbildnerin und Kostümbildnerin Linda Lang sprechen wir darüber, warum Netzwerken weit mehr ist als Visitenkarten auszutauschen. Linda erzählt von ihrem Weg vom Theater zum Film, ihrer Arbeit an Produktionen wie Die Kaiserin, Todsicher und Hunzlinger Hochzeit sowie davon, wie aus einer einfachen Idee inzwischen eines der größten Filmnetzwerke Frankens entstanden ist.Außerdem diskutieren wir, warum Filmschulen stärker zusammenarbeiten sollten, weshalb regionale Filmstandorte mehr Unterstützung brauchen und wie Berufsverbände, Stammtische und Filmfestivals dabei helfen können, nachhaltige Kontakte aufzubauen.Eine Folge über Zusammenarbeit statt Konkurrenz, den Wert persönlicher Begegnungen und darüber, warum die besten Projekte oft mit einem einfachen Gespräch beginnen.
38 Minuten
Direkt vom Filmfest München sprechen wir mit Taç Romey, Professor für Serial Storytelling an der HFF München und Leiter des neuen Masterstudiengangs "Serial Storytelling – Created by AI and I".Tac gehört zu den ersten, die sich intensiv mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Stoffentwicklung beschäftigt haben. Im Gespräch geht es nicht um die üblichen Schlagzeilen, sondern um die praktische Frage: Wie verändert KI tatsächlich das Erzählen von Geschichten?Wir sprechen darüber, warum KI kein Ersatz für dramaturgisches Verständnis ist, weshalb gute Geschichten immer noch beim Menschen entstehen und wie Autoren KI sinnvoll als Werkzeug einsetzen können. Außerdem geht es um die rasante Entwicklung von Video-KI, neue Erzählformate wie Microdramas und die Frage, welche Fähigkeiten junge Filmemacher künftig wirklich brauchen.Eine Folge über Storytelling, Kreativität, Technologie und darüber, warum gerade jetzt das Verständnis für Dramaturgie wichtiger wird als je zuvor.

Hier findet ihr auch den Link direkt zum Download des White-Papers:https://www.tacromey.de/shop/p/micro-drama-leitfaden-deutsch
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Über diesen Podcast

Regisseur Nando Dietz und Komponist Fabian Kratzer quatschen sich durch den ganz normalen Wahnsinn der Filmbranche. Zwischen Set-Chaos, Musikstudio, kreativen Höhenflügen und gelegentlichen Nervenzusammenbrüchen geht’s um alles, was beim Filme machen (und drum herum) so passiert. Mal ernst, mal völlig absurd – wir reden über unsere Projekte, philosophieren über das Leben und feiern die kleinen wie großen Realitätsfluchten, die Kunst so schön machen. Kurz: Zwei Typen aus der Branche erzählen, wie’s wirklich läuft. Oder zumindest, wie wir’s gerne hätten.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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