FILMREIF - Filme, Machen und andere Realitätsverweigerungen Archiv
41 Episoden
37 Minuten
Wenn ihr uns unterstützen wollt könnt ihr das hier tun und uns einen Kaffee spendieren:https://ko-fi.com/filmreifKleiner Hinweis vorweg: Unsere Audiotechnik hat bei dieser Aufnahme leider kein Signal aufgezeichnet, deshalb hört ihr diesmal den Kameraton. Da Brezels Film selbst von Super 8, DIY und einer bewusst rohen Ästhetik lebt, haben wir den Gedanken direkt weitergesponnen und auch diese Folge etwas ungeglätteter gestaltet. Passt irgendwie.-------Brezel Göring war Musiker bei Stereo Total – und hat irgendwann beschlossen, einfach einen Spielfilm zu drehen. Ohne Filmstudium, ohne jahrelangen Weg durch die klassische Filmbranche und mit einer ziemlich klaren Haltung: Man muss nicht auf die perfekte Voraussetzung warten, um etwas zu machen.Sein Film „Für immer 16“ basiert auf einem unveröffentlichten Roman seiner verstorbenen Partnerin Françoise Cactus und wurde komplett auf Super 8 gedreht. Im Gespräch erzählt Brezel, warum genau dieses Format für ihn perfekt funktioniert, weshalb er bewusst ohne Setton gearbeitet hat und warum Unschärfen, technische Fehler und Unperfektheit für ihn keine Probleme sind, die unbedingt beseitigt werden müssen.Wir sprechen über das erstaunlich kleine Team hinter dem Film, den Weg von einer ursprünglichen Kalkulation von rund 6.000 Euro zu einer geförderten Produktion mit etwa 80.000 Euro Budget und darüber, was professionelle Postproduktion am Ende trotzdem verändern kann.Besonders spannend wird es bei der grundsätzlichen Frage: Warum machen viele Filmemacher aus ihrem ersten Film ein nahezu unüberwindbares Projekt – während Brezel einfach angefangen hat?Für ihn hat das viel mit DIY, Selbstermächtigung und seiner musikalischen Vergangenheit zu tun. Film muss nicht perfekt sein, um etwas auszulösen. Vielleicht muss man manchmal sogar weniger darüber wissen, was angeblich alles notwendig ist.Natürlich sprechen wir auch über KI. Gerade in einer Zeit, in der Bilder immer perfekter generiert werden können, sieht Brezel menschliche Fehler plötzlich als etwas Wertvolles: Dinge, die eben genau deshalb interessant sind, weil eine Maschine sie so wahrscheinlich nicht gemacht hätte.Eine Folge über Super 8, Punk, Filmförderung, künstliche Intelligenz und vor allem über die vielleicht wichtigste Erkenntnis für unabhängige Filmemacher: Manchmal muss man einfach anfangen.Hier auch der Link zum Trailer:https://www.youtube.com/watch?v=KTHx3xv2TEM
33 Minuten
Wenn ihr uns unterstützen wollt könnt ihr das hier tun und uns einen Kaffee spendieren:https://ko-fi.com/filmreif-------Laura hat für ihren Abschlussfilm an der Macromedia Hochschule nicht nur Regie geführt, sondern gleichzeitig auch produziert. Wir sprechen darüber, wie sie mit wenig Budget eine Crew zusammengestellt hat, warum kurzfristige Ausfälle bei No-Budget-Produktionen fast dazugehören und weshalb Regie und Produktion gleichzeitig schnell zur Doppelbelastung werden.Der rund 20-minütige Film entstand größtenteils in einem Freizeitpark in Ruhpolding und kostete am Ende ungefähr 2.000 Euro. Laura erzählt, wo das Geld tatsächlich landet, wie wichtig kostenlose Locations, Unterkünfte und Hochschul-Equipment sind und warum selbst ein vermeintlicher No-Budget-Film nie wirklich ohne Budget entsteht.Außerdem geht es um Continuity-Fehler, Wetterprobleme, kurzfristig wechselnde Crewmitglieder und die Frage, warum Kurzfilme für junge Filmemacher vielleicht eine der wertvollsten Möglichkeiten sind, das Handwerk wirklich zu lernen.Natürlich sprechen wir auch über KI. Laura erzählt, warum sie die Entwicklung gerade durchaus beunruhigt, gleichzeitig aber auch Chancen in hybriden Produktionen, Set Extensions und anderen Anwendungen sieht. Für sie bleibt vor allem die Arbeit mit echten Schauspielern und die zwischenmenschliche Dynamik am Set ein wesentlicher Teil dessen, warum sie Filme machen möchte.Zum Schluss geht es um ihren nächsten Schritt nach dem Studium, Praktika, den Einstieg in die Branche und ihren Wunsch, langfristig als Regisseurin zu arbeiten – am liebsten natürlich weiterhin mit RomComs.
53 Minuten
Wenn ihr uns unterstützen wollt könnt ihr das hier tun und uns einen Kaffee spendieren:https://ko-fi.com/filmreif-------Wie führt man Kinder vor der Kamera? Was unterscheidet einen Kinderfilm eigentlich von einer Produktion für Erwachsene? Und wie schafft man es, trotz Zeitdruck einen Rahmen zu schaffen, in dem junge Schauspieler wirklich spielen können?Zu Gast ist Regisseurin Hanna-Lisa Paul. Sie hat an der Kunsthochschule für Medien Köln studiert, bei zahlreichen Film- und Serienproduktionen gearbeitet und sich zunehmend auf Stoffe mit und für Kinder spezialisiert.Wir sprechen darüber, warum Kinder sehr direkt zeigen, ob eine Regieanweisung funktioniert, wie viel Freiheit Improvisation am Set bekommen sollte und warum Hanna-Lisa nur selten etwas vorspielt. Außerdem erzählt sie von Drehs mit Kinderdarstellern, Tiertrainern, Doubles und sehr begrenzter Arbeitszeit – und davon, wie schnell man als Regie lernen muss, ursprüngliche Pläne loszulassen.Ein weiteres Thema ist ihr eigener Weg durch die Filmbranche: vom Setrunner und der Regieassistenz über Kinderbetreuung und Produktionsjobs bis hin zur eigenen Serien- und Kinoregie. Dabei sprechen wir auch über Machtstrukturen am Set, Sexismus, Erfahrungen als junge Regisseurin und die Frage, wie man sich eine eigene Position erarbeitet, ohne dabei den eigenen Führungsstil aufzugeben.Eine Folge über Kinderfilm, Regiearbeit, Resilienz und darüber, warum Erfahrungen an möglichst vielen unterschiedlichen Sets manchmal wertvoller sind als der geradlinigste Karriereweg.
51 Minuten
Christopher Schlierf ist Regisseur, Filmemacher und Werbefilm-Profi mit Wurzeln in Nürnberg. Kennengelernt haben wir uns auf dem Filmfest München – und ziemlich schnell war klar: Diese Folge müssen wir machen.Im Gespräch erzählt Christopher, wie er vom Comiczeichnen und Musikmachen zum Film gekommen ist, warum ihn vor allem Science-Fiction, Action und visuelles Worldbuilding faszinieren und wie er sich über Werbefilme und internationale Game-Trailer einen eigenen Stil aufgebaut hat.Ein großer Teil der Folge dreht sich um Künstliche Intelligenz. Christopher nutzt KI bereits für Previsualisierung, Set Extensions, Brainstorming und hybride Produktionen – sieht darin aber vor allem ein neues Werkzeug. Denn für ihn liegt die eigentliche Faszination des Filmemachens weiterhin darin, mit Menschen zusammenzuarbeiten, an echte Orte zu reisen und gemeinsam Bilder zu erschaffen, die vorher nur im Kopf existiert haben.Außerdem sprechen wir darüber, wie sich der Commercial-Markt aktuell verändert, warum gerade mittlere Budgets unter Druck geraten und weshalb authentischer Content durch die KI-Welle vielleicht sogar wieder wichtiger wird.Zum Schluss gibt Christopher einen klaren Rat an junge Filmemacher: Nicht auf das perfekte Equipment warten. Nicht noch zehn Tutorials schauen. Sondern rausgehen, drehen, Fehler machen und dadurch den eigenen Stil finden.
1 Stunde
eim Re:Frame Filmfestival in Amberg haben wir gemeinsam mit dem Festival einen Sonderpreis vergeben. Unsere Wahl fiel auf „Ebenbilder“ von Fiona – einen 13-minütigen Bachelorfilm, der uns vor allem durch seinen Look, seine Inszenierung und seinen erstaunlich hohen Production Value aufgefallen ist.
In dieser Folge sprechen wir mit Fiona darüber, wie „Ebenbilder“ entstanden ist. Der Film spielt in einer Gruppentherapie für künstliche Menschen und stellt eine ungewöhnliche Frage: Was wäre, wenn künstliche Intelligenzen irgendwann ein Bewusstsein entwickeln – und mit ihrer eigenen Existenz klarkommen müssten?
Wir schauen hinter die Kulissen der Produktion: Wie stellt man humanoide Roboter mit Make-up, Schauspiel, Sound und Postproduktion dar? Wie findet man eine zehnjährige Hauptdarstellerin? Wie entsteht mit Hochschultechnik, einem kleinen Team und wenigen hundert Euro Budget ein Film, der deutlich größer aussieht?
Fiona erzählt außerdem von ihrem Weg Richtung Drehbuch und Regie, ihren Erfahrungen bei Bewerbungen an Filmhochschulen und ihrem Plan, nach dem Studium professionell in der Filmbranche Fuß zu fassen.
Und natürlich sprechen wir über KI. Fiona hat sie bereits beim Drehbuchschreiben und in der Postproduktion eingesetzt und sieht darin weniger eine Bedrohung als ein Werkzeug, das Filmemachen künftig deutlich zugänglicher machen könnte. Gleichzeitig diskutieren wir, wo KI an ihre kreativen Grenzen stößt und warum vielleicht gerade kreative Menschen gute Voraussetzungen haben, sich an die Veränderungen anzupassen.
Den Kurzfilm „Ebenbilder“, Fionas Instagram-Kanal und weitere Links findet ihr unten in der Beschreibung.
In dieser Folge sprechen wir mit Fiona darüber, wie „Ebenbilder“ entstanden ist. Der Film spielt in einer Gruppentherapie für künstliche Menschen und stellt eine ungewöhnliche Frage: Was wäre, wenn künstliche Intelligenzen irgendwann ein Bewusstsein entwickeln – und mit ihrer eigenen Existenz klarkommen müssten?
Wir schauen hinter die Kulissen der Produktion: Wie stellt man humanoide Roboter mit Make-up, Schauspiel, Sound und Postproduktion dar? Wie findet man eine zehnjährige Hauptdarstellerin? Wie entsteht mit Hochschultechnik, einem kleinen Team und wenigen hundert Euro Budget ein Film, der deutlich größer aussieht?
Fiona erzählt außerdem von ihrem Weg Richtung Drehbuch und Regie, ihren Erfahrungen bei Bewerbungen an Filmhochschulen und ihrem Plan, nach dem Studium professionell in der Filmbranche Fuß zu fassen.
Und natürlich sprechen wir über KI. Fiona hat sie bereits beim Drehbuchschreiben und in der Postproduktion eingesetzt und sieht darin weniger eine Bedrohung als ein Werkzeug, das Filmemachen künftig deutlich zugänglicher machen könnte. Gleichzeitig diskutieren wir, wo KI an ihre kreativen Grenzen stößt und warum vielleicht gerade kreative Menschen gute Voraussetzungen haben, sich an die Veränderungen anzupassen.
Den Kurzfilm „Ebenbilder“, Fionas Instagram-Kanal und weitere Links findet ihr unten in der Beschreibung.
48 Minuten
Wie wichtig ist ein gutes Netzwerk wirklich für eine Karriere in der Filmbranche? Reicht Talent aus oder entscheiden am Ende doch die richtigen Kontakte?Gemeinsam mit Szenenbildnerin und Kostümbildnerin Linda Lang sprechen wir darüber, warum Netzwerken weit mehr ist als Visitenkarten auszutauschen. Linda erzählt von ihrem Weg vom Theater zum Film, ihrer Arbeit an Produktionen wie Die Kaiserin, Todsicher und Hunzlinger Hochzeit sowie davon, wie aus einer einfachen Idee inzwischen eines der größten Filmnetzwerke Frankens entstanden ist.Außerdem diskutieren wir, warum Filmschulen stärker zusammenarbeiten sollten, weshalb regionale Filmstandorte mehr Unterstützung brauchen und wie Berufsverbände, Stammtische und Filmfestivals dabei helfen können, nachhaltige Kontakte aufzubauen.Eine Folge über Zusammenarbeit statt Konkurrenz, den Wert persönlicher Begegnungen und darüber, warum die besten Projekte oft mit einem einfachen Gespräch beginnen.
38 Minuten
Direkt vom Filmfest München sprechen wir mit Taç Romey, Professor für Serial Storytelling an der HFF München und Leiter des neuen Masterstudiengangs "Serial Storytelling – Created by AI and I".Tac gehört zu den ersten, die sich intensiv mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Stoffentwicklung beschäftigt haben. Im Gespräch geht es nicht um die üblichen Schlagzeilen, sondern um die praktische Frage: Wie verändert KI tatsächlich das Erzählen von Geschichten?Wir sprechen darüber, warum KI kein Ersatz für dramaturgisches Verständnis ist, weshalb gute Geschichten immer noch beim Menschen entstehen und wie Autoren KI sinnvoll als Werkzeug einsetzen können. Außerdem geht es um die rasante Entwicklung von Video-KI, neue Erzählformate wie Microdramas und die Frage, welche Fähigkeiten junge Filmemacher künftig wirklich brauchen.Eine Folge über Storytelling, Kreativität, Technologie und darüber, warum gerade jetzt das Verständnis für Dramaturgie wichtiger wird als je zuvor.
Hier findet ihr auch den Link direkt zum Download des White-Papers:https://www.tacromey.de/shop/p/micro-drama-leitfaden-deutsch
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48 Minuten
Diese Folge haben wir direkt auf dem Filmfest München aufgenommen – mitten im Festivalgarten, bei sommerlichen 37 Grad und entsprechend lebhafter Atmosphäre. Die Tonqualität ist diesmal nicht ganz auf unserem gewohnten Niveau, der Inhalt dafür umso spannender.Zu Gast ist Filmemacher, Produzent und Netzwerker Felix Meinhardt. Gemeinsam sprechen wir darüber, warum er nicht mehr ausschließlich auf klassische Filmförderung setzt und stattdessen eigene Wege der Filmfinanzierung entwickelt hat.Wie entstehen Spielfilme mit privaten Investoren? Welche Rolle spielen Experten, Personal Brands und strategische Partnerschaften? Warum sind Networking, Sichtbarkeit und Eigeninitiative heute wichtiger denn je? Und wie verändert Künstliche Intelligenz den Produktionsalltag, ohne das eigentliche Filmemachen zu ersetzen?Außerdem erzählt Felix von seinem Weg vom Fotografen zum Produzenten, von internationalen Filmprojekten, seinen Veranstaltungen für Filmschaffende und davon, weshalb Vertrauen oft wichtiger ist als das perfekte Pitch Deck.Eine Folge über Unternehmertum in der Filmbranche, neue Finanzierungsmodelle und die Frage, wie unabhängiges Filmemachen auch ohne jahrelange Wartezeiten möglich werden kann.Kapitel00:00 Aufnahme auf dem Filmfest München & Vorstellung von Felix Meinhardt02:00 Vom Fotografen zum Filmemacher – Sichtbarkeit, Networking und Karriere11:45 KI im Film: Werkzeug statt Ersatz15:20 Alternative Filmfinanzierung – Wie Spielfilme ohne klassische Förderung entstehen32:10 Was junge Filmschaffende heute wirklich brauchen45:00 Networking als Erfolgsstrategie – Warum Geben oft wichtiger ist als Nehmen
52 Minuten
Haben wir in Deutschland verlernt, romantisch zu sein? Und warum entstehen hierzulande so wenige Romantic Comedies, während Formate wie Maxton Hall oder internationale Weihnachts-RomComs weltweit Millionen Menschen begeistern?In dieser Folge spricht Fabian Kratzer mit Regisseurin Laura Plenck über das Genre der Romantic Comedy, Kitsch, Happy Ends und die Frage, warum gerade Geschichten über Liebe oft unterschätzt werden.Außerdem geht es um La La Land, Last Christmas, Shrek, deutsche RomComs der 2000er-Jahre und die Unterschiede zwischen amerikanischem und deutschem Erzählen. Laura erzählt zudem von ihrem Abschlussfilm Habe die Ehre, der Tradition und Moderne, Bayern und Ostdeutschland sowie Magie und Romantik miteinander verbindet.Ein Gespräch über Feel-Good-Filme, emotionale Ehrlichkeit und darüber, warum Filme manchmal einfach schön sein dürfen.Themen dieser Folge:- Warum gibt es in Deutschland so wenige RomComs?- Was macht eine gute Romantic Comedy aus?- Braucht eine RomCom zwingend ein Happy End?- Wann wird Romantik zu Kitsch?- Warum funktionieren Filme wie Maxton Hall oder La La Land so gut?- Wie entstand Lauras Kurzfilm Habe die Ehre?- Warum Musik und Märchenhaftigkeit für RomComs so wichtig sind- Kann das Genre in Deutschland ein Comeback erleben?Kapitel:00:00 Haben wir die Romantik verlernt?03:20 Der Kurzfilm „Habe die Ehre“ – Tradition, Moderne und Märchenpark10:45 Warum es in Deutschland so wenige RomComs gibt16:15 Kitsch, Gefühle und deutsche Zurückhaltung21:20 La La Land, Last Christmas und die Frage nach dem Happy End30:00 Maxton Hall und das Comeback der Romantic Comedy43:15 Filmmusik, Magie und die Zusammenarbeit bei „Habe die Ehre“
41 Minuten
Wenn wir über Filme sprechen, reden wir oft über Regie, Kamera oder Schauspiel. Aber wer entscheidet eigentlich, wie die Welt aussieht, in der eine Geschichte spielt?In dieser Folge spricht Nando Dietz mit Szenenbildnerin und Setdesignerin Linda über ihren Beruf, kreative Prozesse und die oft unsichtbare Arbeit hinter dem Bild.Wie entsteht aus einem Drehbuch eine glaubwürdige Filmwelt? Wann wird eine Szenenbildnerin in ein Projekt eingebunden? Wie entwickelt man Farbkonzepte, Moodboards und visuelle Identitäten für Figuren und Geschichten?Außerdem geht es um die Realität kleiner und großer Produktionen: Arbeiten mit knappen Budgets, kreative Improvisation, Teamarbeit am Set und die Frage, warum selbst scheinbar nebensächliche Dinge wie Vorhänge, Möbel oder Requisiten eine Geschichte mit erzählen.Eine spannende Folge für alle, die verstehen möchten, wie Filme visuell entstehen – und warum gutes Szenenbild oft erst dann auffällt, wenn es fehlt.Themen dieser Folge:- Was macht eine Szenenbildnerin eigentlich?- Wie entstehen Moodboards und visuelle Konzepte?- Szenenbild vs. Kostümbild- Arbeiten mit kleinen Budgets- Warum Recherche so wichtig ist- Zusammenarbeit mit Regie und Kamera- Kreative Lösungen statt großer Geldbeutel- Die Bedeutung von Details im FilmKapitel00:00 Intro & Vorstellung von Linda01:10 Was macht eine Szenenbildnerin überhaupt?10:15 Von Drehbuch zu Moodboard: Wie Filmwelten entstehen20:00 Budget, Teamgrößen und die Realität am Set27:30 Wer kümmert sich während des Drehs um das Szenenbild?30:20 Warum Szenenbild mehr ist als Dekoration36:30 Arbeiten mit wenig Budget und kreative Improvisation
48 Minuten
Was macht eigentlich der Bundesverband Regie (BVR)?Und warum wird er gerade wichtiger denn je?In dieser Folge spricht Nando mit Regisseur Thomas Brinck über die aktuelle Situation der Filmbranche, die Rolle des BVR und die Frage, wie sich Filmemacher heute überhaupt noch behaupten können.Es geht um Filmförderung, KI, Senderstrukturen, Netzwerke, Nachwuchsprobleme und den Wandel einer Branche, die gerade massiv unter Druck steht.Thomas erzählt offen, warum er sich im BVR engagiert, welche Aufgaben der Verband übernimmt und weshalb gerade junge Regisseur:innen oft auf sich allein gestellt sind.Außerdem sprechen die beiden über:– Was der Bundesverband Regie überhaupt macht– Warum Regisseure keine klassische Gewerkschaft haben– KI als Chance und Bedrohung für Filmschaffende– Die Krise der Filmbranche und fehlende Finanzierung– Warum immer weniger Filme produziert werden– Wie sich Independent-Filmemacher heute behaupten können– Die Zukunft von Kino, Streaming und kreativer Arbeit– Warum praktische Effekte und echte Menschen weiterhin wichtig bleibenEine Folge über kreative Leidenschaft, politische Realität und die Frage, wie Filmemachen in Zukunft aussehen könnte.Kapitel00:00 Was ist der Bundesverband Regie (BVR)?05:00 Verträge, Vergütung & Filmförderung in Deutschland10:00 Regie zwischen Fernsehen, Kino & Indie-Film14:00 KI in der Filmbranche – Angst oder Chance?25:50 Wie KI die Filmwelt verändern wird35:00 Warum man trotz allem Filme macht43:30 Networking, Filmfestivals & Einstieg in den BVR
56 Minuten
Wie startet man heute eigentlich noch als junger Filmemacher?In dieser Folge spricht Nando mit Jan, Filmstudent an der OTH Amberg-Weiden. Gemeinsam reden sie über den Einstieg ins Filmemachen, Low-Budget-Produktionen, Kamera-Setups, Filmstudium, KI und die Frage, warum man manchmal einfach anfangen sollte, statt auf perfekte Bedingungen zu warten.Jan erzählt, wie aus spontanen Spaßprojekten mit Freunden plötzlich echte Kurzfilmproduktionen wurden – erst mit GoPros, später mit Blackmagic-Kamera, Vintage-Objektiven und improvisierten DIY-Rigs.Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern auch um die Realität junger Filmschaffender:Wie findet man Schauspieler?Braucht man überhaupt noch Filmhochschule?Welche Rolle spielt KI?Und warum fühlen sich viele große Blockbuster heute austauschbar an?Außerdem sprechen die beiden über:– Low-Budget-Filmemachen mit minimalem Equipment– Blackmagic Pocket 4K vs. andere Budget-Kameras– Vintage-Objektive und günstige Cinema-Setups– Warum guter Ton wichtiger ist als viele denken– Kammerspiele und starke Charaktere statt CGI-Overkill– Die Zukunft der Filmbranche zwischen Streaming und KI– Warum „einfach machen“ oft der wichtigste Schritt istEine ehrliche Folge über Leidenschaft, kreative Freiheit und den Versuch, eigene Geschichten zu erzählen – auch ohne großes Budget.
55 Minuten
In dieser Folge wird es grundsätzlich: Wie verändert Streaming die Filmbranche – und was bedeutet das für Kino, Kreativität und wirtschaftliche Realität?Zu Gast ist wieder Ulrich vom Podcast „MasterCut“. Gemeinsam sprechen wir über zwei sehr unterschiedliche Sichtweisen auf die Zukunft des Filmemachens – zwischen klassischem Kinoverständnis und algorithmisch getriebenem Streaming.Ausgangspunkt ist die aktuelle Diskussion rund um große Studio-Übernahmen und die Frage:Wer prägt künftig die Filmkultur – klassische Studios oder Streaming-Plattformen?Dabei geht es nicht nur um Marktmechaniken, sondern vor allem um das, was dahinter steckt:Wie erzählen wir Geschichten? Für wen machen wir Filme? Und was geht dabei verloren?Ein zentraler Punkt: Streaming verändert Dramaturgie. Inhalte müssen schneller funktionieren, Entscheidungen werden datengetrieben getroffen – mit spürbaren Auswirkungen auf Erzählweise und Vielfalt. Gleichzeitig stehen wirtschaftliche Fragen im Raum: Wie viel Geld kommt überhaupt noch bei Kreativen an?Wir sprechen außerdem über:– Unterschiede zwischen Kino- und Streaming-Dramaturgie– Algorithmisches Erzählen vs. künstlerische Freiheit– Buyouts und Rechteverlust für Kreative– Warum Mid-Budget-Filme zunehmend verschwinden– Zusammenarbeit zwischen Departments im Film– Filmhochschule vs. Praxis: Was wirklich zählt– Persönliche Learnings aus der BrancheAm Ende bleibt eine offene Frage:Wie sieht die Zukunft des Filmemachens aus – und welche Rolle willst du darin spielen?Diskutiere mit:Team Kino oder Team Streaming?
Mastercut Podcast:
https://www.youtube.com/channel/UCfYiEnHy7IDesa96CISr1WQ
Mastercut Podcast:
https://www.youtube.com/channel/UCfYiEnHy7IDesa96CISr1WQ
48 Minuten
Ein Projekt, das irgendwo zwischen Konzert, Film und Installation liegt – und genau darin seinen Reiz hat.In dieser Folge sprechen wir über Elementarium:eine Live-Show im Planetarium, bei der Musik, Storytelling und 180°-Kuppelprojektion zusammenkommen.Ausgangspunkt ist eine persönliche Idee:eine EP über die vier Elemente – und die Frage, wie man diese Musik in einen größeren Kontext bringt. Daraus entsteht Schritt für Schritt ein Format, das mehr ist als ein klassisches Konzert.Wir sprechen darüber:– wie aus einzelnen Musikstücken eine durchgehende Geschichte wird– warum das Artemis-Programm und Voyager 1 zur erzählerischen Grundlage werden– wie man eine Geschichte für eine Planetariumskuppel denkt– warum Live-Musik und Film synchron funktionieren müssen– und wieso das Ganze auch ein Experiment ist, ohne echte ReferenzenIm Kern geht es um eine einfache, aber anspruchsvolle Idee:Wie erschafft man ein Erlebnis, das man so noch nicht gesehen hat – und das trotzdem verständlich bleibt?Eine Folge über kreative Prozesse, technische Grenzen und die Frage, wie man sich seinen eigenen „Vertriebsweg“ baut.Hier der Link zum Event:https://www.eventbrite.de/e/198791840...Hier der Link zum Trailer auf YT: • ELEMENTARIUM Die Liveshow im Planetraium N...
1 Stunde 11 Minuten
Was passiert, wenn zwei Filmpodcasts aufeinandertreffen – und merken, dass sie eigentlich am gleichen Thema arbeiten?In dieser Folge sprechen wir mit Ulrich vom Podcast MasterCut über die Realität hinter der Filmbranche:Wie kommt man wirklich rein? Was funktioniert – und was ist eher Wunschdenken?Dabei geht es nicht nur um Podcasting, sondern um grundlegende Mechaniken der Branche:– Warum Netzwerk oft wichtiger ist als Talent– Wieso klassische Wege (Drehbuch schreiben & verschicken) selten funktionieren– Wie man Inhalte smarter verwertet und Reichweite aufbaut– Warum die Filmbranche in Deutschland so schwer zugänglich ist– Und wo das eigentliche Problem liegt: fehlende VertriebsstrukturenBesonders spannend: Ulrich gibt tiefe Einblicke aus über 300 Podcast-Folgen mit Brancheninsidern – und zeigt, wie viel Wissen in der Filmwelt existiert, das selten öffentlich geteilt wird.Eine ehrliche Folge über Erwartungen vs. Realität – und darüber, wie man sich trotzdem seinen Weg baut.