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Episoden

1 Stunde 42 Minuten
Daniela Hühn hat gelernt, wie Fünf-Sterne geht. Interhotel Weimar, Hilton in Berlin, Hilton in London – ein Anruf, drei Tage später der Job als Supervisor im Restaurant. Heute steht sie in Vogelsberg im Landkreis Sömmerda, führt 75 Mitarbeiter und lässt jeden Tag bis zu 4.000 Mittagessen für Kitas, Schulen, Senioren und Firmen kochen. Der Weg zurück begann mit zwei harten Tagen bei einem Coach – und endete mit einer Entscheidung, die sie sich ein halbes Jahr vorher nicht hätte vorstellen können.

Was danach kam, hatte niemand geplant: Ihr Vater, der das Unternehmen 2003 übernommen hatte, starb von einem Tag auf den anderen. Die Übergabe war nie fertig, die Rezepturen steckten in seinem Kopf – und am nächsten Morgen um fünf musste die Produktion trotzdem anlaufen.

In dieser Episode erfährst du:

Warum Daniela als Kind hinten im Multicar auf den Essenkübeln saß – und durch ein Guckloch schauen musste, um zu wissen, wo sie ist

Wie aus dem Traum „Kellnerin im Interhotel“ eine Karriere bei Hilton in Berlin und London wurde – und was ein „Three Course Menu“ mit einem Mystery Customer anrichten kann

Was passiert, wenn die Unternehmensnachfolge mitten im Prozess abbricht und plötzlich alles an einer Person hängt

Warum die Kalkulation eines ganzen Betriebs jahrelang „mit dem Daumen“ funktionierte – und was es kostete, daraus ein System zu machen

️ Wie zehn Erfurter Schulen und tausend Portionen am Tag verloren gehen, ohne dass ein Kunde kündigt – und was eine Matrix, eine Warmhaltezeit und ein Kreuzchen auf einem Formular damit zu tun haben

Warum es nur einmal Fleisch pro Woche geben darf, wer das entscheidet – und weshalb Daniela das offen „Bevormundung“ nennt

Was Fünf-Sterne-Anspruch in einer Großküche wirklich bedeutet: „Meine Hand für mein Produkt“

Diese Folge ist für alle, die Verantwortung übernommen haben, bevor sie sich bereit fühlten. Für alle, die einen Familienbetrieb weiterführen und merken, dass das Wichtigste nirgends aufgeschrieben steht. Und für alle, die sich fragen, was eigentlich passiert, bevor das Mittagessen ihres Kindes auf dem Teller landet – es ist deutlich mehr, und deutlich absurder, als man denkt.

Jetzt reinhören – und danach vielleicht einmal anders auf den Speiseplan schauen.
1 Stunde
In dieser Folge von Menschen.Marken.Macher sitzen wir in Freyburg an der Unstrut – mitten in der Rotkäppchen-Erlebniswelt – mit Kati Fritzsche. Offiziell ist sie Leiterin der Erlebniswelt. Inoffiziell trägt sie einen Titel, den ihr mal eine Agentur verpasst hat: Head of Moments.

Und dieser Titel ist Programm. Kati hat 2020, mitten in Corona, bei Rotkäppchen angefangen – für ein Once-in-a-Lifetime-Projekt: eine komplette Erlebniswelt aus dem Boden stampfen, ein neues Gebäude, eine Bar, einen Flagship-Store. Über 10 Millionen Euro. Allein 10 Kilometer Kabel im Pavillon. Und am Ende geht es, wie sie selbst sagt, „nur um Sekt".

Wir sprechen über die Kunst, eine Marke erlebbar zu machen, die jeder kennt und trotzdem kaum jemand von innen gesehen hat. Über eine Zielgruppe von 18 bis 100 plus. Und über eine Frau, die morgens freiwillig mit Zug und Gepäck anreist – nur um die Welt einmal mit den Augen ihrer Gäste zu sehen.

In dieser Episode erfährst du:

Warum die Marke ausgerechnet Rotkäppchen heißt – und was eine verlorene Gerichtsverhandlung damit zu tun hat.

Wer „Maria" ist, die Frau im roten Kleid – und warum ihr Werbespot sagenhafte 17 Jahre lang im TV lief.

️ Was wirklich in einer 10-Millionen-Ausstellung steckt – und warum ausgerechnet das Sichtbare der kleinste Budgetposten war.

Wie man etwas baut, das der Oma genauso gefällt wie dem 18-jährigen Teenager.

Was Kati als Triathletin über Disziplin, „Nein sagen" und Ausdauer im Job gelernt hat.

Was sie in eine Zeitkapsel gelegt hat, die so schnell niemand wieder öffnet.

Diese Folge ist für alle, die wissen wollen, wie aus einem 170 Jahre alten Traditionsprodukt ein Ort wird, an dem sich Menschen in eine rote Badewanne legen – und für alle, die Marke nicht als Logo verstehen, sondern als Gefühl.

Ein ehrliches, warmes Gespräch über Momente, Mut und die Frage, warum manchmal die einfachste Idee die beste ist.

Jetzt reinhören – Rotkäppchen ist nur eine Sektlänge entfernt.
52 Minuten
In dieser Folge von Menschen.Marken.Macher sind wir zu Gast bei Daniel Lange – dem Mann, der die Ehringsdorfer Brauerei bei Weimar aus der Insolvenz gerettet hat. Nicht, weil er Brauer ist. Sondern weil er eine Zeitung aufschlug, eine Schlagzeile las und zu seiner Frau sagte: „Das kann man nicht zulassen."

Was folgte, ist eine dieser verrückten Geschichten, die man sich nicht ausdenken kann: Ein Betriebswirt aus der Außenwerbung übernimmt einen historischen Handwerksbetrieb, ein altes Rittergut – mit der festen Überzeugung, Bierbrauen sei „keine Raketenwissenschaft". Spoiler: Die Tücke liegt im Detail.

Es geht um Mut, Bauchgefühl und die Frage, warum manche Menschen einfach machen, während andere noch rechnen. Um ein Team, das den Wiederaufbau getragen hat, einen jungen Braumeister mit Feuer in den Augen – und ein Bier, das bald einen neuen Namen tragen soll.

In dieser Episode erfährst du:

Wie aus einer Zeitungsnotiz über Nacht der Entschluss wurde, eine ganze Brauerei zu kaufen.

Warum Daniels einzige „Bier-Qualifikation" ein Glas seit seinem 16. Lebensjahr war – und er den Betrieb trotzdem übernahm.

Was es wirklich heißt, ein historisches Rittergut wieder fit zu machen – Stein für Stein, Dichtung für Dichtung.

Wie aus einem „Soft Opening" am Männertag ein Ansturm von über 1000 Leuten wurde.

Warum das Bier künftig nicht mehr Ehringsdorfer, sondern Weimarer heißen soll – und was Goethe und Schiller damit zu tun haben.

️ Wie Daniel seinen Braumeister Marian gewann – mit einem Blick, einem Lodern und einer verrückten Idee.

Diese Folge ist für alle, die schon mal vor einer viel zu großen Aufgabe standen und trotzdem gesagt haben: „Das kriegen wir schon hin." Für Macher, Träumer und alle, die wissen wollen, was echtes Handwerk, Regionalstolz und eine gute Portion Wahnsinn zusammen bewegen können.

Jetzt reinhören und erfahren, wie man aus einer Schlagzeile eine Brauerei macht – und aus vier Zutaten das beste Bier aus Weimar.
55 Minuten
In dieser Folge sprechen wir mit Timo Merten – einem Mann, der in kurzer Zeit zwei Schicksalsschläge erlebt hat, die jeden in die Knie zwingen würden. Und der trotzdem mit einem Lächeln, mit Haltung und mit offenem Herzen vor uns sitzt.

Erst verliert Timo seinen wichtigsten Menschen: seine Mutter. Als Einzelkind, mit einer Frau, „die immer gegeben und nie genommen hat". Aus diesem Verlust macht er kein Trauerprojekt, sondern eine Botschaft – über das bewusste Wahrnehmen der stillen Alltagshelden, denen wir viel zu selten Danke sagen.

Und dann kommt der zweite Schlag, der sein ganzes Leben auf den Kopf stellt: ein Mensch, dem er voll vertraute, nimmt ihm „von heute auf morgen alles". Was bleibt, ist ein Berg aus Verantwortung, den Timo nie verschuldet hat – und die Entscheidung, trotzdem weiterzumachen.

In dieser Episode erfährst du:

Warum der Verlust seiner Mutter für Timo bis heute der prägendste Moment seines Lebens ist – und was er daraus mitgenommen hat.

Wie aus einer Beerdigungskarte ein Herzensprojekt wurde, das Menschen daran erinnert, ihren „Alltagshelden" endlich Danke zu sagen.

️ Wie ein einziger Vertrauensbruch ihn vom Aufbau in die Privatinsolvenz stürzte – und warum ihn die Enttäuschung mehr trifft als das Geld.

Wie aus einem Geburtstagswunsch das Benefizfest „Merten Allstars" wurde – von 600 Euro auf über 13.000 Euro für ein Kinderhospiz.

Warum Geld allein niemanden glücklich macht – und was am Ende wirklich zählt.

Weshalb „weniger haben, mehr leben" für Timo kein Spruch ist, sondern ein Lebensprinzip.

Diese Folge ist für alle, die wissen wollen, wie man aufsteht, wenn das Leben einen zweimal hintereinander niederschlägt. Ein ehrliches, berührendes Gespräch über Verlust, Vertrauen, Verantwortung – und die Kraft, aus dem eigenen Schmerz etwas Gutes für andere zu machen.

Jetzt reinhören und erfahren, warum Timo trotz allem sagt: Aufgeben gibt's nicht.
1 Stunde 19 Minuten
In dieser Episode erfährst du:

Wie sich Viba über Nacht verdoppelte – und warum das Team danach erstmal tief durchatmen musste.

Was eine Zigarrenpackmaschine aus dem Jahr 1920 mit Vibas berühmtester Nougatstange zu tun hat.

️ Warum es Schokolade in Porsche-Form gibt – und wer dafür die weltweit einzige Lizenz besitzt.

️ Weshalb der Osten Nougat pur isst, der Rest Deutschlands aber als Füllung – und was das für die Strategie bedeutet.

Wieso „den Kuchen größer machen" für Corinna mehr ist als ein schöner Spruch.

Welcher Appell ihr am Herzen liegt – und was er mit deiner nächsten Kaufentscheidung zu tun hat.

Es geht um Tradition, ohne altbacken zu sein. Um Wachstumsschmerzen, die ehrlich benannt werden. Und um die Frage, wie ein Mittelständler aus dem Thüringer Wald gegen Konzerne besteht, die mehr Marketingbudget haben als Viba Umsatz.

Für alle, die wissen wollen, was hinter einem über 130 Jahre alten Familienunternehmen steckt – und warum echter Genuss immer auch eine Haltung ist.

Jetzt reinhören und herausfinden, wie aus Mut, Nougat und Menschlichkeit eine ganze Genusswelt wird.
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Über diesen Podcast

Der Podcast für alle, die anpacken statt nur zu reden. Chris spricht mit Unternehmern, Kreativen, Ehrenamtlichen und allen, die etwas bewegen - egal ob im kleinen Dorfverein, im Start-up oder auf der großen Bühne. Es geht um echte Geschichten, mutige Entscheidungen und den Weg von der Idee bis zur Umsetzung. Offen, ehrlich und ohne leere Phrasen. Hol dir Inspiration, praxisnahe Tipps und jede Menge Motivation für dein eigenes Projekt - hier hörst du, wie Machen wirklich geht.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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