Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Menschen.Marken.Macher Podcast

Episoden

1 Stunde 12 Minuten
In dieser Folge sitzt uns ein Mann gegenüber, der seit knapp 30 Jahren erklärt, wie Geld funktioniert – und der dem Land, in dem er das tut, eine glatte Sechs gibt. Christian Grießen, Finanzexperte im Immobilienbereich und, wie er selbst sagt, „noch viel mehr".

Es geht um das Thema, über das in Deutschland am meisten geschwiegen wird: wie man sich Schritt für Schritt etwas aufbaut. Nicht mit dem großen Wurf. Sondern mit hundert Euro, Disziplin und der Bereitschaft, das Spiel endlich zu verstehen.

Und dann kippt das Gespräch. Weil die größte Bremse nicht das Gehalt ist, nicht der Zins und nicht das Finanzamt – sondern eine Blockade, die Christian bei ausgerechnet den bestverdienenden Menschen immer wieder findet.

In dieser Episode erfährst du:

Warum Christian der finanziellen Bildung in Deutschland eine glatte Sechs gibt – und wo genau es schon in der fünften Klasse schiefgeht.

Wie er sich als 13-Jähriger in der Fleischerei seiner Eltern 100 Mark die Woche verdient hat – und was seine Eltern damit heimlich erreicht haben.

Das Versicherungs-Detail, das kaum jemand kennt: warum in den ersten fünf Jahren fast nichts von deinem Geld ankommt – und warum du trotzdem nicht kündigen solltest.

Wie aus 100 Euro, die dich netto 100 Euro kosten, monatlich 250 Euro Sparbeitrag werden.

„Absparen statt Ansparen": warum bei einer vermieteten Wohnung jemand anderes deinen Kredit bezahlt – und was die Bank dabei wirklich prüft.

Das kleine Geheimnis der zweiten Immobilie – und warum sie leichter zu finanzieren ist als die erste.

Was Christians Oma über fünf Währungen hinweg gelernt hat – und welche zwei Dinge sie nie verkaufen wollte.

Und der Satz, der alles auf den Kopf stellt: „Ich fürchte mich vor Wohlstand."

Diese Folge ist für alle, die das Gefühl kennen, dass am Ende vom Geld noch ziemlich viel Monat übrig ist. Für alle, die ahnen, dass es anders gehen müsste, aber nicht wissen, wo man anfängt. Und für alle, die gut verdienen und sich trotzdem nicht trauen, den nächsten Schritt zu machen.

Ein ehrliches Gespräch über Geld, Verantwortung, Kinder, Erben – und über die Angst, dass es einem gut gehen könnte.

Jetzt reinhören und herausfinden, warum der größte Hebel beim Vermögensaufbau nicht auf deinem Konto liegt, sondern in deinem Kopf.
1 Stunde 23 Minuten
„Unternehmensberatung" – vor zehn Jahren wusste jeder sofort Bescheid. Heute erntet das Wort vor allem Augenrollen und ein stilles „bleib mir bloß fern". Claudia Schubert hat genau das erlebt, sich gefragt, was mit diesem Begriff passiert ist – und ihn kurzerhand abgeschafft. Was sie stattdessen macht, nennt sie Zukunftsmanufaktur: keine Konzepte aus der Schublade, sondern Sonderanfertigung, gemeinsam mit dem Unternehmer und seiner Belegschaft.

Dass ausgerechnet das Wort Manufaktur fällt, ist kein Zufall. 1898 meldete ihr Ur-Ur-Großvater in einem Hinterkämmerchen in Ilmenau ein Gewerbe an – daraus wurde eine Glashütte mit 500 Mitarbeitern. 1972 kam die Enteignung, nach der Wende die Zwangsversteigerung, weil sich die Familie nicht einigen konnte. Claudia war 16 und ihr Traum erstmal weg. 2014 kaufte sie die Ruine zurück.

In dieser Episode erfährst du:

Warum sie das Wort „Unternehmensberatung" aus ihrem Vokabular gestrichen hat – und was sie für den schlechten Ruf verantwortlich macht

Wie man ein Gelände ohne Bebauungsplan, mit Schadstoffen im Boden und ohne Eigenkapital zurückkauft – und warum trotzdem alle Umstehenden falsch lagen

Was ein Au-pair-Jahr in Washington und der erste Blick auf die New Yorker Skyline mit ihrem heutigen Format „Perspektivenwechsel" zu tun haben

Warum drei Pferde die ehrlichsten Führungskräfte-Coaches sind – und weshalb ein Leckerli beim Pferd genauso wirkt wie eine Gehaltserhöhung beim Mitarbeiter

Welche E-Mail im Spam-Ordner landete, über zwei Generationen hinweg Danke sagte – und warum daraus fast ein Buch mit dem Titel „Das Wunder der Zuckertüte" geworden wäre

Was 20 Jahre Selbstständigkeit mit 99 Absagen und einem „vielleicht" wirklich bedeuten

Diese Folge ist für alle, die etwas aufbauen, bei dem sie selbst noch nicht wissen, wohin es führt. Für alle, die den Satz „das lohnt sich doch nicht" schon mal gehört haben und trotzdem weitergemacht haben. Und für alle, die ahnen, dass Wertschätzung im Betrieb mehr bewegt als jede Zahl im Reporting – es aber im Alltag trotzdem nicht hinbekommen.

Claudias Leitsatz zieht sich durch alles, was sie tut: Keine Zukunft ohne Herkunft.

Jetzt reinhören – und am Ende bleibt die Frage, die sie sich selbst stellt: Was hinterlasse ich eigentlich?
1 Stunde 42 Minuten
Daniela Hühn hat gelernt, wie Fünf-Sterne geht. Interhotel Weimar, Hilton in Berlin, Hilton in London – ein Anruf, drei Tage später der Job als Supervisor im Restaurant. Heute steht sie in Vogelsberg im Landkreis Sömmerda, führt 75 Mitarbeiter und lässt jeden Tag bis zu 4.000 Mittagessen für Kitas, Schulen, Senioren und Firmen kochen. Der Weg zurück begann mit zwei harten Tagen bei einem Coach – und endete mit einer Entscheidung, die sie sich ein halbes Jahr vorher nicht hätte vorstellen können.

Was danach kam, hatte niemand geplant: Ihr Vater, der das Unternehmen 2003 übernommen hatte, starb von einem Tag auf den anderen. Die Übergabe war nie fertig, die Rezepturen steckten in seinem Kopf – und am nächsten Morgen um fünf musste die Produktion trotzdem anlaufen.

In dieser Episode erfährst du:

Warum Daniela als Kind hinten im Multicar auf den Essenkübeln saß – und durch ein Guckloch schauen musste, um zu wissen, wo sie ist

Wie aus dem Traum „Kellnerin im Interhotel“ eine Karriere bei Hilton in Berlin und London wurde – und was ein „Three Course Menu“ mit einem Mystery Customer anrichten kann

Was passiert, wenn die Unternehmensnachfolge mitten im Prozess abbricht und plötzlich alles an einer Person hängt

Warum die Kalkulation eines ganzen Betriebs jahrelang „mit dem Daumen“ funktionierte – und was es kostete, daraus ein System zu machen

️ Wie zehn Erfurter Schulen und tausend Portionen am Tag verloren gehen, ohne dass ein Kunde kündigt – und was eine Matrix, eine Warmhaltezeit und ein Kreuzchen auf einem Formular damit zu tun haben

Warum es nur einmal Fleisch pro Woche geben darf, wer das entscheidet – und weshalb Daniela das offen „Bevormundung“ nennt

Was Fünf-Sterne-Anspruch in einer Großküche wirklich bedeutet: „Meine Hand für mein Produkt“

Diese Folge ist für alle, die Verantwortung übernommen haben, bevor sie sich bereit fühlten. Für alle, die einen Familienbetrieb weiterführen und merken, dass das Wichtigste nirgends aufgeschrieben steht. Und für alle, die sich fragen, was eigentlich passiert, bevor das Mittagessen ihres Kindes auf dem Teller landet – es ist deutlich mehr, und deutlich absurder, als man denkt.

Jetzt reinhören – und danach vielleicht einmal anders auf den Speiseplan schauen.
1 Stunde
In dieser Folge von Menschen.Marken.Macher sitzen wir in Freyburg an der Unstrut – mitten in der Rotkäppchen-Erlebniswelt – mit Kati Fritzsche. Offiziell ist sie Leiterin der Erlebniswelt. Inoffiziell trägt sie einen Titel, den ihr mal eine Agentur verpasst hat: Head of Moments.

Und dieser Titel ist Programm. Kati hat 2020, mitten in Corona, bei Rotkäppchen angefangen – für ein Once-in-a-Lifetime-Projekt: eine komplette Erlebniswelt aus dem Boden stampfen, ein neues Gebäude, eine Bar, einen Flagship-Store. Über 10 Millionen Euro. Allein 10 Kilometer Kabel im Pavillon. Und am Ende geht es, wie sie selbst sagt, „nur um Sekt".

Wir sprechen über die Kunst, eine Marke erlebbar zu machen, die jeder kennt und trotzdem kaum jemand von innen gesehen hat. Über eine Zielgruppe von 18 bis 100 plus. Und über eine Frau, die morgens freiwillig mit Zug und Gepäck anreist – nur um die Welt einmal mit den Augen ihrer Gäste zu sehen.

In dieser Episode erfährst du:

Warum die Marke ausgerechnet Rotkäppchen heißt – und was eine verlorene Gerichtsverhandlung damit zu tun hat.

Wer „Maria" ist, die Frau im roten Kleid – und warum ihr Werbespot sagenhafte 17 Jahre lang im TV lief.

️ Was wirklich in einer 10-Millionen-Ausstellung steckt – und warum ausgerechnet das Sichtbare der kleinste Budgetposten war.

Wie man etwas baut, das der Oma genauso gefällt wie dem 18-jährigen Teenager.

Was Kati als Triathletin über Disziplin, „Nein sagen" und Ausdauer im Job gelernt hat.

Was sie in eine Zeitkapsel gelegt hat, die so schnell niemand wieder öffnet.

Diese Folge ist für alle, die wissen wollen, wie aus einem 170 Jahre alten Traditionsprodukt ein Ort wird, an dem sich Menschen in eine rote Badewanne legen – und für alle, die Marke nicht als Logo verstehen, sondern als Gefühl.

Ein ehrliches, warmes Gespräch über Momente, Mut und die Frage, warum manchmal die einfachste Idee die beste ist.

Jetzt reinhören – Rotkäppchen ist nur eine Sektlänge entfernt.
52 Minuten
In dieser Folge von Menschen.Marken.Macher sind wir zu Gast bei Daniel Lange – dem Mann, der die Ehringsdorfer Brauerei bei Weimar aus der Insolvenz gerettet hat. Nicht, weil er Brauer ist. Sondern weil er eine Zeitung aufschlug, eine Schlagzeile las und zu seiner Frau sagte: „Das kann man nicht zulassen."

Was folgte, ist eine dieser verrückten Geschichten, die man sich nicht ausdenken kann: Ein Betriebswirt aus der Außenwerbung übernimmt einen historischen Handwerksbetrieb, ein altes Rittergut – mit der festen Überzeugung, Bierbrauen sei „keine Raketenwissenschaft". Spoiler: Die Tücke liegt im Detail.

Es geht um Mut, Bauchgefühl und die Frage, warum manche Menschen einfach machen, während andere noch rechnen. Um ein Team, das den Wiederaufbau getragen hat, einen jungen Braumeister mit Feuer in den Augen – und ein Bier, das bald einen neuen Namen tragen soll.

In dieser Episode erfährst du:

Wie aus einer Zeitungsnotiz über Nacht der Entschluss wurde, eine ganze Brauerei zu kaufen.

Warum Daniels einzige „Bier-Qualifikation" ein Glas seit seinem 16. Lebensjahr war – und er den Betrieb trotzdem übernahm.

Was es wirklich heißt, ein historisches Rittergut wieder fit zu machen – Stein für Stein, Dichtung für Dichtung.

Wie aus einem „Soft Opening" am Männertag ein Ansturm von über 1000 Leuten wurde.

Warum das Bier künftig nicht mehr Ehringsdorfer, sondern Weimarer heißen soll – und was Goethe und Schiller damit zu tun haben.

️ Wie Daniel seinen Braumeister Marian gewann – mit einem Blick, einem Lodern und einer verrückten Idee.

Diese Folge ist für alle, die schon mal vor einer viel zu großen Aufgabe standen und trotzdem gesagt haben: „Das kriegen wir schon hin." Für Macher, Träumer und alle, die wissen wollen, was echtes Handwerk, Regionalstolz und eine gute Portion Wahnsinn zusammen bewegen können.

Jetzt reinhören und erfahren, wie man aus einer Schlagzeile eine Brauerei macht – und aus vier Zutaten das beste Bier aus Weimar.
In Podcasts werben
Schalte jetzt Werbung in Podcasts.

Über diesen Podcast

Der Podcast für alle, die anpacken statt nur zu reden. Chris spricht mit Unternehmern, Kreativen, Ehrenamtlichen und allen, die etwas bewegen - egal ob im kleinen Dorfverein, im Start-up oder auf der großen Bühne. Es geht um echte Geschichten, mutige Entscheidungen und den Weg von der Idee bis zur Umsetzung. Offen, ehrlich und ohne leere Phrasen. Hol dir Inspiration, praxisnahe Tipps und jede Menge Motivation für dein eigenes Projekt - hier hörst du, wie Machen wirklich geht.
Podcast melden

„Menschen.Marken.Macher“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz