Deep Talk mit Jana und Joanna- nur für Wachsende:-)
Was unterscheidet uns von anderen Podcasts mit psychologisch-pädagogischem Background? Wir sind (herz-)offen und nahbar und nehmen Dich mit auf unsere ganz persönliche innere Reise. Dabei gehen wir sehr deep, lassen Dich durch unser Schlüsselloch lauschen, an unseren Erfahrungen teilhaben und Du bekommst, wenn Du magst, Impulse für Dein individuelles Wachstum auf Deinem ganz persönlichen Weg der Entfaltung.
Hallo ihr Lieben!
In dieser Folge reflektieren wir gemeinsam die Art, mit der jede von uns mit einem Wegbegleiter in Verbindung treten möchte. Kann es überhaupt klappen, dass wir einander frei begegnen, ohne limitierende Konzepte, alte Rollen und Dynamiken? Wie frei können wir sein und leben in einer Gesellschaft, die davon getragen wird, uns möglichst unfrei in Systeme (ein-) zu binden? Und wie kann Lebendigkeit geschaffen und erhalten bleiben?
Viele von uns (Frauen) hören den Ruf. Nach Tiefe, Fülle, Verbundenheit und Freiheit. Aber wie gehen Freiheit und Verbundenheit miteinander, wenn wir von kleinauf lernten, uns auch in Verbindungen möglichst unfrei aneinander zu binden?
Wir tauschen Ringe, unterschreiben Verträge, die auf Liebe basieren sollen, machen uns finanziell abhängig und verlieren uns in alten, längst überholten Rollen und Dynamiken. Patriarchale Strukturen haben sich tief eingebrannt in Systeme, Verbindungen, uns. Und dann finden wir uns in immer neuen Machtdynamiken wieder. Mal ist sie überlegen, indem sie sich in einem Bereich über ihn erhebt. Mal ist er der Überlegene und sie fühlt sich klein. Wie geht Verbindung ohne Machtverhältnisse, ohne ein ständiges Wechseln zwischen oben und unten sein "müssen"?
Wir untersuchen, was es dafür brauchen könnte. Augenhöhe ist ein großes Wort. Vielleicht fangen wir mit dem Bewusst-Machen der Strukturen an? Indem wir in einer Verbindung immer wieder den Raum öffnen für Austausch. Darüber, wie es jeder* in der Verbindung gerade geht, wo sie* gerade steht und was sie* wahrnimmt. Wäre es nicht wunderbar, wenn wir uns selbst und einander stets wieder neu(gierig) begegnen könnten, ohne Selbstverständnis und mit der Bereitschaft, woanders hin wachsen zu können?
Dafür braucht es wohl bei beiden den Wunsch, statt in einer Comfortzone chillen zu wollen, einander tief begegnen zu wollen. Dass beide sich jeweils selbst gut kennen und sich trauen, voreinander alles anzusprechen. Und nur, wenn wir dahin kommen, unser Gegenüber "sein zu lassen", ihm zugestehen, eigene Prozesse in Gang zu setzen und durchzumachen, beginnen wir, uns nicht mehr über den* anderen* zu erheben.
Miteinander in Freiheit verbunden, in Verbundenheit frei samt Lebendigkeit. Wir glauben, dass es möglich ist und sammeln weiterhin unsere Erfahrungen
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