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00:00 – Intro
00:37 – Tag der Deutschen Einheit: Alle Spitzenämter westdeutsch besetzt
05:15 – Dialekt, Identitätspolitik und Quoten
10:09 – Der Festakt in Bremen: Katja Riemanns Auftritt
11:02 – Steinmeiers Rede: „Ansage eines Mafiabosses"
14:50 – Wo liegt die politische Mitte?
17:10 – Politiker singen im Luxushotel
23:05 – „Inside CDU": Philipp Amthor und der Strandkorb
27:34 – Bildkontrolle: Was Angela Merkel besser machte
31:58 – Der öffentlich-rechtliche Rundfunk: Kosten, Schlagseite, Reformunfähigkeit
37:41 – Rundfunkstaatsverträge kündigen: Ein Ausweg?
39:18 – Spiegel, Taz und die Frage, wer Journalist ist
44:11 – Gibt es journalistische Standards? Der Streit mit Peter Welchering
44:56 – Die Correctiv-Recherche
51:10 – Pressekodex, Presserat und Nius
59:05 – Regierungsflieger und Zugang zu Quellen
1:05:03 – Nicht mehr eingeladen: Die gespaltene Medienöffentlichkeit
1:10:29 – Reschke, Neubauer und Co.: Wer kommt nicht ins Gespräch?
1:12:25 – Warum Ralf Schuler Bild verließ und zu Nius wechselte
1:15:57 – Verabschiedung
In dieser Folge von „Sachlich Richtig fragt" sprechen Alexander Teske und Peter Welchering mit Ralf Schuler, Politikchef bei Nius und zuvor fast zehn Jahre Leiter der Parlamentsredaktion der Bild. Ausgangspunkt ist der Tag der Deutschen Einheit in Bremen. Schuler ordnet ein, dass alle fünf Spitzenämter westdeutsch besetzt sind, und äußert sich zu Identitätspolitik und Quotendebatten. Er kritisiert den Festakt und Steinmeiers Rede und erklärt, warum sich die politische Mitte für ihn rein über Mehrheiten definiert. Weitere Themen sind die ZDF-Dokumentation „Inside CDU" mit Philipp Amthor und Strandkorb sowie die Frage, wie Politiker ihre Bilder kontrollieren, im Vergleich zu Angela Merkel. Ausführlich geht es um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, mögliche Reformwege wie die Kündigung der Rundfunkstaatsverträge und die Rolle des Spiegel. Im Streit mit Peter Welchering geht es darum, ob es journalistische Standards gibt. Schuler schildert außerdem, wie sich sein Zugang zu Quellen und Talkshow-Einladungen verändert hat, warum er Bild verließ und wie er die gespaltene Medienöffentlichkeit sieht.
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