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1 Stunde 15 Minuten
Wie funktioniert Privatfernsehen und was passiert, wenn ein Medienmanager aus seiner Branche ausbricht? In dieser Folge von „Sachlich Richtig“ sprechen Annekatrin Mücke, Alexander Teske und Peter Welchering mit Oliver Brendel alias der Medienfuzzi, in seinem ersten Leben Manager und Produzent bei Pro 7 und Sat 1. Er berichtet von Quotendruck, absurdem Bullshit-Bingo bei Abnahmen und wann für ihn der Punkt erreicht war, aus dem Trash-TV auszusteigen. Wir erfahren auch, dass sein kurzes Zwischenspiel bei RT das endgültige Aus seiner Karriere in den Mainstreammedien besiegelte, ihn dann aber auf eine ganz neue berufliche Schiene bei den digitalen Medien brachte. Diskutiert werden außerdem Jan Böhmermanns Humor, die Grenzen der Satire und Brendels Rechtsstreit um einen Post über Georgine Kellermann. Auch Joko und Klaas, politische Positionierung im Unterhaltungsfernsehen sowie die Kritik am privaten wie auch öffentlich-rechtlichen Rundfunk stehen zur Debatte. Ein Gespräch über Macht, Moral und Aufmerksamkeit – mit Einblicken in die Fernsehproduktion, scharfer Medienkritik und der Frage, was die sogenannten „alternativen“ Medien besser machen können und sollten. 

Wenn Ihnen diese Folge oder auch jede andere unseres Podcasts gefallen hat, unterstützen Sie unsere Arbeit gerne mit einer Schenkung. Wir würden uns sehr über eine Zahlung freuen, per IBAN an:

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peter@welchering.de 

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1 Stunde 16 Minuten
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00:00 – Intro

00:37 – Tag der Deutschen Einheit: Alle Spitzenämter westdeutsch besetzt

05:15 – Dialekt, Identitätspolitik und Quoten

10:09 – Der Festakt in Bremen: Katja Riemanns Auftritt

11:02 – Steinmeiers Rede: „Ansage eines Mafiabosses"

14:50 – Wo liegt die politische Mitte?

17:10 – Politiker singen im Luxushotel

23:05 – „Inside CDU": Philipp Amthor und der Strandkorb

27:34 – Bildkontrolle: Was Angela Merkel besser machte

31:58 – Der öffentlich-rechtliche Rundfunk: Kosten, Schlagseite, Reformunfähigkeit

37:41 – Rundfunkstaatsverträge kündigen: Ein Ausweg?

39:18 – Spiegel, Taz und die Frage, wer Journalist ist

44:11 – Gibt es journalistische Standards? Der Streit mit Peter Welchering

44:56 – Die Correctiv-Recherche

51:10 – Pressekodex, Presserat und Nius

59:05 – Regierungsflieger und Zugang zu Quellen

1:05:03 – Nicht mehr eingeladen: Die gespaltene Medienöffentlichkeit

1:10:29 – Reschke, Neubauer und Co.: Wer kommt nicht ins Gespräch?

1:12:25 – Warum Ralf Schuler Bild verließ und zu Nius wechselte

1:15:57 – Verabschiedung

In dieser Folge von „Sachlich Richtig fragt" sprechen Alexander Teske und Peter Welchering mit Ralf Schuler, Politikchef bei Nius und zuvor fast zehn Jahre Leiter der Parlamentsredaktion der Bild. Ausgangspunkt ist der Tag der Deutschen Einheit in Bremen. Schuler ordnet ein, dass alle fünf Spitzenämter westdeutsch besetzt sind, und äußert sich zu Identitätspolitik und Quotendebatten. Er kritisiert den Festakt und Steinmeiers Rede und erklärt, warum sich die politische Mitte für ihn rein über Mehrheiten definiert. Weitere Themen sind die ZDF-Dokumentation „Inside CDU" mit Philipp Amthor und Strandkorb sowie die Frage, wie Politiker ihre Bilder kontrollieren, im Vergleich zu Angela Merkel. Ausführlich geht es um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, mögliche Reformwege wie die Kündigung der Rundfunkstaatsverträge und die Rolle des Spiegel. Im Streit mit Peter Welchering geht es darum, ob es journalistische Standards gibt. Schuler schildert außerdem, wie sich sein Zugang zu Quellen und Talkshow-Einladungen verändert hat, warum er Bild verließ und wie er die gespaltene Medienöffentlichkeit sieht.

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1 Stunde 24 Minuten
„Charakterlich ungeeignet" – mit diesem Satz quittierte ein ARD-Chefredakteur einst Alexander Teskes ersten Gastbeitrag für eine andere Zeitung. In dieser Folge von „Sachlich Richtig" erzählen Alexander, Annekatrin Mücke und Peter Welchering offen von solchen Erfahrungen und nehmen sich zugleich die großen Medienthemen der Woche vor.

Im Zentrum steht der Abschied von Jan Böhmermann beim ZDF – offiziell seine eigene Entscheidung, inoffiziell womöglich Druck aus dem konservativen Lager und von einem Medienanwalt. Die Runde zerpflückt seinen Nachfolger Florian Schröder, der Ostdeutsche einst als „Mondkälbchen" bezeichnete, und fragt sich fassungslos, warum ein Satiriker wie Oliver Brändel für einen harmlosen Tweet verurteilt wird, während andere ungestraft austeilen dürfen.

Kritisch ist auch der Blick auf Annette Dittert: Die ARD-Journalistin erhielt gerade das Bundesverdienstkreuz – obwohl sie, wie die Runde eindrücklich schildert, im Klappentext ihres eigenen Buches zugibt, während der Brexit-Berichterstattung Tränen in den Augen gehabt zu haben. Zum Schluss wird es grundsätzlich: Waren die Fragen an AfD-Wahlsieger Leif-Erik Holm in den Tagesthemen wirklich nur unglücklich formuliert – oder steckt dahinter die blanke Angst einer Branche, die um ihre Zukunft bangt?

Kapitelübersicht: 

 00:03 – Intro und der neue „Der schwarze Kanal"-Pullover 

 01:50 – Böhmermanns Abschied: Freiwillig oder erzwungen? 

 03:32 – Böhmermanns Nachfolger beim RBB: „Bömi brutzelt" 

 07:29 – Florian Schröder: Wer ist der neue Mann? 

 10:38 – Schröders Beleidigungen gegen Ostdeutsche 

 12:54 – Die Scherz-Theorie der FAZ zum Böhmermann-Aus 

 13:32 – Der Fall Oliver Brändel: Satire vor Gericht 

 16:44 – Das KIWI-Modell: Zensur durch Landesmedienanstalten? 

 22:09 – Wer finanziert die neuen „Tugendwächter"? 

 25:35 – Der Fall Ben Bernd und Rechtsanwalt Steinhöfel 

 29:28 – Annette Dittert bekommt das Bundesverdienstkreuz 

 32:10 – Sollten Journalisten Politik-Preise annehmen? 

 36:14 – Das Bundesverdienstkreuz-Drama um Tobias Morgenstern 

 38:57 – Annette Ditterts Berichterstattung im Rückblick 

 42:39 – Persönliche Anfeindungen aus der ARD-Chefredaktion 

 46:23 – Die Mär vom reichen ÖRR-Kritiker 

 50:xx – Nebentätigkeiten: Moderatoren für die Bundesregierung 

 53:14 – Stellenabbau beim WDR: Sparen oder Umverteilen? 

 1:03:30 – Eklat im BR-Rundfunkrat: Direktor durchgefallen 

 1:08:39 – Historischer Rückblick: Der Fall Bernd Hilder beim MDR 

 1:11:41 – Die Wahl in Mecklenburg-Vorpommern: Leif-Erik Holm 

 1:13:xx – Fragwürdige Fragen an AfD-Wahlsieger Holm 

 1:17:04 – Caren Miosga und der Umgang mit Robert Habeck 

 1:18:33 – Kritische Fragen an Berlins Wahlsiegerin ausgeblieben 

 1:21:06 – Die Rote-Hilfe-Debatte und ihre Doppelmoral 

 1:22:59 – Verabschiedung 

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1 Stunde 19 Minuten
"Ein Mann kann nicht als Frau leben. Es bleibt immer ein Mann." – das ist die klare Haltung von Rona Duwe. Sie will niemandem verbieten, als Mann, als Frau oder gänzlich unbestimmt im Alltag unterwegs zu sein. Aber für Duwe gibt es genau 2! biologische Geschlechter, zwischen denen man auch nicht nach Belieben hin und her wechseln kann. Die bekennende Feministin sieht vor allem im Bestreben von immer mehr Männern, in geschützte Frauenräume vorzudringen, eine gefährliche Entwicklung. Deshalb ist Duwe vielen Anfeindungen ausgesetzt, auch und gerade von Seiten der Mainstreammedien. Bei uns hat sie die Gelegenheit, ohne Framing, ohne Einordnung und ohne Angriffe ihre Sicht auf Transgender-Ideologie, das Selbstbestimmungsrecht und die konzertierte Verunsicherung vor allem junger Menschen darzulegen.

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Ulf Poschardt spricht mit Annekatrin Mücke und Alexander Teske über den Zustand des deutschen Journalismus und warum er dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk kaum noch etwas abgewinnen kann: "Ich kann den Deutschlandfunk morgens.., also das tue ich mir nicht mehr an." Er ordnet ein, wie Podcasts wie Hotel Matze oder Ben Unscripted klassische Medien in Reichweite und Relevanz überholen, und erklärt, warum er Apollo News und Max Mannhart für einen der besten jungen Journalisten hält.

Im Gespräch geht es um die politische Schlagseite der Leitmedien, die Berichterstattung über Ostdeutschland und die AfD sowie um Parallelen zu Dänemark, das er als liberaleres Gegenmodell beschreibt. Poschardt reflektiert auch seine eigene Sozialisation bei der Süddeutschen Zeitung und den Wandel von Beobachtung zu Haltung im Journalismus: "Das ist einfach Religion."

Zum Abschluss geht es um die wachsende Bedeutung sozialer Medien, Poschardts eigene Reichweite auf Instagram und seinen Rat an junge Menschen, die in den Journalismus wollen.

0:00 Intro & Begrüßung

1:11 Welche Podcasts Poschardt annimmt und warum

3:58 Apollo News, Max Mannhardt & "alternative" Medien

9:18 Würde er zu Maischberger gehen?

10:51 Reichweite von Podcasts vs. klassischen Talkshows

14:17 Vertrauensverlust des ÖRR

17:42 Wer trägt die Verantwortung – Redaktion vs. Moderatoren?

21:45 Verflechtung von ÖRR und Qualitätsmedien

25:02 Zitat aus "Bückbürgertum": Haltung statt Beobachtung

25:41 Poschardts eigene Anfänge bei der Süddeutschen

29:51 Der Fall Birk Meinhardt & früher Wandel im Journalismus

35:47 Vergleich mit Dänemark: Bückbürger vs. echte Liberalität

41:05 Was Deutschland vom dänischen ÖRR lernen könnte

44:27 Berichterstattung zur Wahl in Sachsen-Anhalt

47:42 Ost-West-Schieflage in den Redaktionen

54:55 "Ossi-Bashing" und mediale Stereotype

1:00:16 Zukunft der digitalen Medien

1:03:55 Social-Media-Reichweite & Blocking auf Blue Sky

1:06:37 Warum Poschardt zu seinem Lebensstil steht

1:08:27 Chancen und Risiken sozialer Medien für junge Menschen

1:13:54 Rat an Nachwuchsjournalisten

1:16:28 Verabschiedung

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Über diesen Podcast

Einmal in der Woche schauen die drei etablierten Redakteure Annekatrin Mücke, Alexander Teske und Peter Welchering auf einen aktuellen Aufreger in der Medienbranche und fragen, was sich aus dem Einzelfall lernen lässt und was dahinter steckt oder laden sich einen spannenden Gast ein. Die Medien-Insider berichten Internas aus dem Maschinenraum des Journalismus - egal ob Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk, Privat-TV oder Alternativmedien. Wer uns unterstützen möchte: Wir freuen uns immer über Abos, Bewertungen und Kommentare. Schenkungen können Sie leisten unter: per Paypal an @ATeske812 (bitte Zahlung unter Freuden anklicken) oder an IBAN DE14 2004 1155 0843 5885 00 (Alexander Teske).
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„Sachlich richtig“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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