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Episoden
41 Minuten
In jedem Verein wirken acht Formen von Macht, aber nur eine davon ist an ein Amt gebunden. Die anderen sieben sieht man meistens nicht, wirksam sind sie trotzdem.
Mit dieser Folge startet unsere neue Serie “Wer entscheidet hier eigentlich?”: fünf Folgen über Machtstrukturen, Entscheidungen und Wirksamkeit im Verein. Zum Einstieg klären Fabio und Isi, was Macht überhaupt ist und welche Formen sie annimmt. Isi hat sich dafür in die Forschung der Uni Wien zu Organisationen, Vereinen und NGOs eingelesen; mit einer Kernerkenntnis, die man zweimal lesen sollte: Geteilte Führung, wie wir sie im Verein mit vielen Ämtern und Aufgabenbereichen kennen, bedeutet nicht automatisch, dass auch der Einfluss geteilt ist. Wer eine offizielle Rolle hat, ist weiterhin näher an den strategischen Entscheidungen als Ehrenamtliche, die eher ausführend arbeiten.
Wir sprechen darüber, warum Isi dieses Thema aus ihren Workshops und Coachings mitgebracht hat: Eine passende Lösung zu finden ist das eine, sie im Verein umzusetzen scheitert oft an unsichtbaren Strukturen, die mitentscheiden, ob überhaupt etwas passiert. Dazu erzählt Fabio, wie sein Verein „Köln spricht“ trotz flacher Hierarchien und Konsensverfahren an genau diesen Machtfragen zerbrochen ist. Im Zentrum der Folge stehen die acht Formen der Macht.
In dieser Folge erfährst du:
warum wir beide das Wort „Macht“ schwierig finden und lieber von Einfluss sprechen und wie wir Macht definieren: als Einflussmöglichkeit auf Personen oder Personengruppen, Entscheidungen und Aktionen
wieso geteilte Führung im Verein nicht automatisch heißt, dass auch der Einfluss geteilt ist
welche acht Machtformen wirken: formelle Macht, Wissen, Informationen, Beziehungen und Netzwerke, Erfahrung und Tradition, Zeit und Präsenz, Umsetzungsmacht und soziale Macht
was passiert, wenn nur Sabine weiß, wie man Förderanträge schreibt, und nur Leon weiß, wo welches Dokument liegt und warum das fast nie Absicht ist
wo der Unterschied zwischen Beziehungen und Netzwerken (nach außen: Kommune, Fördergeber) und sozialer Macht (nach innen: Menschen auf die eigene Seite ziehen) liegt
weshalb „Ich mache das jetzt schon seit 25 Jahren“ Diskussionen beenden kann, obwohl Erfahrung und Tradition extrem wertvoll sind
wieso sich Zeit und Präsenz multiplizieren: Wer viel Zeit investiert, bekommt Wissen, Beziehungen und Posten und was das für alle heißt, die wegen Job, Familie oder anderer Verpflichtungen weniger Zeit haben
was Umsetzungsmacht mit dem Satz „Ihr könnt das gerne anders entscheiden, aber dann macht ihr es auch“ zu tun hat
Zum Schluss ordnen Fabio und Isi sich selbst ein: Fabio sieht seinen größten Einfluss in Wissen und sozialer Macht, Isi neben ihrer formellen Rolle vor allem in Erfahrung und beide schreiben sich gegenseitig noch die eine oder andere Machtform zu.
Zum Mitnehmen: Es geht nicht darum, diese Machtformen abzuschaffen, denn in jeder einzelnen steckt viel Wert. Es geht darum, sie überhaupt zu erkennen. In der nächsten Folge klären wir deshalb, ob Macht etwas Schlechtes ist, wann sie destruktiv und wann sie konstruktiv wirkt und wir lösen auf, wo Fabio und Isi sich in ihrer Machtausübung ähneln und wo nicht.
Abonniert Ehrenamt 2.0, wenn ihr die restlichen vier Folgen dieser Serie nicht verpassen wollt. Wenn euch die Folge gefallen hat, lasst uns gerne fünf Sterne und eine Rezension bei Spotify oder Apple Podcasts da.
Mit dieser Folge startet unsere neue Serie “Wer entscheidet hier eigentlich?”: fünf Folgen über Machtstrukturen, Entscheidungen und Wirksamkeit im Verein. Zum Einstieg klären Fabio und Isi, was Macht überhaupt ist und welche Formen sie annimmt. Isi hat sich dafür in die Forschung der Uni Wien zu Organisationen, Vereinen und NGOs eingelesen; mit einer Kernerkenntnis, die man zweimal lesen sollte: Geteilte Führung, wie wir sie im Verein mit vielen Ämtern und Aufgabenbereichen kennen, bedeutet nicht automatisch, dass auch der Einfluss geteilt ist. Wer eine offizielle Rolle hat, ist weiterhin näher an den strategischen Entscheidungen als Ehrenamtliche, die eher ausführend arbeiten.
Wir sprechen darüber, warum Isi dieses Thema aus ihren Workshops und Coachings mitgebracht hat: Eine passende Lösung zu finden ist das eine, sie im Verein umzusetzen scheitert oft an unsichtbaren Strukturen, die mitentscheiden, ob überhaupt etwas passiert. Dazu erzählt Fabio, wie sein Verein „Köln spricht“ trotz flacher Hierarchien und Konsensverfahren an genau diesen Machtfragen zerbrochen ist. Im Zentrum der Folge stehen die acht Formen der Macht.
In dieser Folge erfährst du:
warum wir beide das Wort „Macht“ schwierig finden und lieber von Einfluss sprechen und wie wir Macht definieren: als Einflussmöglichkeit auf Personen oder Personengruppen, Entscheidungen und Aktionen
wieso geteilte Führung im Verein nicht automatisch heißt, dass auch der Einfluss geteilt ist
welche acht Machtformen wirken: formelle Macht, Wissen, Informationen, Beziehungen und Netzwerke, Erfahrung und Tradition, Zeit und Präsenz, Umsetzungsmacht und soziale Macht
was passiert, wenn nur Sabine weiß, wie man Förderanträge schreibt, und nur Leon weiß, wo welches Dokument liegt und warum das fast nie Absicht ist
wo der Unterschied zwischen Beziehungen und Netzwerken (nach außen: Kommune, Fördergeber) und sozialer Macht (nach innen: Menschen auf die eigene Seite ziehen) liegt
weshalb „Ich mache das jetzt schon seit 25 Jahren“ Diskussionen beenden kann, obwohl Erfahrung und Tradition extrem wertvoll sind
wieso sich Zeit und Präsenz multiplizieren: Wer viel Zeit investiert, bekommt Wissen, Beziehungen und Posten und was das für alle heißt, die wegen Job, Familie oder anderer Verpflichtungen weniger Zeit haben
was Umsetzungsmacht mit dem Satz „Ihr könnt das gerne anders entscheiden, aber dann macht ihr es auch“ zu tun hat
Zum Schluss ordnen Fabio und Isi sich selbst ein: Fabio sieht seinen größten Einfluss in Wissen und sozialer Macht, Isi neben ihrer formellen Rolle vor allem in Erfahrung und beide schreiben sich gegenseitig noch die eine oder andere Machtform zu.
Zum Mitnehmen: Es geht nicht darum, diese Machtformen abzuschaffen, denn in jeder einzelnen steckt viel Wert. Es geht darum, sie überhaupt zu erkennen. In der nächsten Folge klären wir deshalb, ob Macht etwas Schlechtes ist, wann sie destruktiv und wann sie konstruktiv wirkt und wir lösen auf, wo Fabio und Isi sich in ihrer Machtausübung ähneln und wo nicht.
Abonniert Ehrenamt 2.0, wenn ihr die restlichen vier Folgen dieser Serie nicht verpassen wollt. Wenn euch die Folge gefallen hat, lasst uns gerne fünf Sterne und eine Rezension bei Spotify oder Apple Podcasts da.
34 Minuten
„Wenn du surfen willst, brauchst du erst mal eine Bucht.“ Was heißt das eigentlich für Vereine, die ihre Engagierten nicht verlieren wollen?
In der vierten und letzten Folge unserer Serie zu Engagement-Life-Balance wechseln Fabio und Isi die Perspektive: Nachdem es in der letzten Folge darum ging, was du ganz persönlich tun kannst, um engagiert zu bleiben, ohne auszubrennen, geht es diesmal um die Strukturen drumherum. Die große Frage: Was können Vereine schaffen, damit es Menschen leichter fällt, sich nicht zu überfordern und trotzdem das Maximum aus ihrem Engagement zu holen?
Wir sprechen darüber, warum Strukturen einen Rahmen geben müssen, ohne starr zu werden, warum Wertschätzung die Währung des Ehrenamts ist und weshalb ein pauschales „Danke für eure Arbeit dieses Jahr“ eher Frust als Freude auslöst. Denn Überlastung ist selten das Problem einzelner Personen, sondern das Ergebnis fehlender Rahmenbedingungen.
In dieser Folge erfährst du:
warum sich die Forschung bei zwei Dingen einig ist: Wertschätzung auf emotionaler und Unterstützung auf struktureller Ebene machen den größten Unterschied für die Engagement-Life-Balance
wieso klare Rollen, Stellvertretungen und das AG-Prinzip Verantwortung auf mehrere Schultern verteilen, statt sie bei den immer gleichen fünf Leuten zu bündeln
wie ihr Aufgaben so beschreibt, dass Menschen sie einschätzen können: Kontext, Ziel und Ablauf, dazu eine ehrliche Angabe zum Zeitaufwand aus euren Erfahrungswerten
warum Wertschätzung kontinuierlich und konkret sein muss und ein globales Danke bei der Jahresendversammlung sich eher nach Verarschung anfühlt
weshalb Wertschätzung viel mehr ist als ein Danke: Sichtbarkeit nach innen und außen, Vertrauen, Mitsprache und aktiv geöffnete Entwicklungsräume
warum Vereine Ausstieg und Wiedereinstieg normalisieren sollten und wie ein Pauseknopf, gute Übergaben und schöne Abschiede dafür sorgen, dass Menschen später wiederkommen
Zum Mitnehmen: eine Frage auf zwei Ebenen. Als Verein: Wie schafft ihr Strukturen, in denen Menschen langfristig bleiben möchten? Und als Einzelperson: Was brauchst du, um in zwei, drei oder fünf Jahren immer noch Teil dieses Vereins sein zu wollen, und welche Strukturen und welche Kultur müssten dafür geschaffen werden? Diese und ähnliche Fragen findet ihr auch in unserem Blog, der jeden zweiten Mittwoch erscheint. Und wenn Überforderung, Überlastung oder eine fehlende Wertschätzungskultur bei euch gerade Thema sind: Wir begleiten das in Workshops und Coachings.
Damit endet unsere Serie zur Engagement-Life-Balance. In der nächsten Serie geht es um Machtstrukturen im Verein: Wie sie entstehen, wie sie ausgelebt werden und wie man sie aufbricht, um demokratischer zu arbeiten.
Abonniert Ehrenamt 2.0, wenn ihr keine Folge dieser Serie verpassen wollt und wenn ihr euch in dieser Folge wiedererkannt habt, lasst uns gerne fünf Sterne und eine Rezension bei Spotify oder Apple Podcasts da.
In der vierten und letzten Folge unserer Serie zu Engagement-Life-Balance wechseln Fabio und Isi die Perspektive: Nachdem es in der letzten Folge darum ging, was du ganz persönlich tun kannst, um engagiert zu bleiben, ohne auszubrennen, geht es diesmal um die Strukturen drumherum. Die große Frage: Was können Vereine schaffen, damit es Menschen leichter fällt, sich nicht zu überfordern und trotzdem das Maximum aus ihrem Engagement zu holen?
Wir sprechen darüber, warum Strukturen einen Rahmen geben müssen, ohne starr zu werden, warum Wertschätzung die Währung des Ehrenamts ist und weshalb ein pauschales „Danke für eure Arbeit dieses Jahr“ eher Frust als Freude auslöst. Denn Überlastung ist selten das Problem einzelner Personen, sondern das Ergebnis fehlender Rahmenbedingungen.
In dieser Folge erfährst du:
warum sich die Forschung bei zwei Dingen einig ist: Wertschätzung auf emotionaler und Unterstützung auf struktureller Ebene machen den größten Unterschied für die Engagement-Life-Balance
wieso klare Rollen, Stellvertretungen und das AG-Prinzip Verantwortung auf mehrere Schultern verteilen, statt sie bei den immer gleichen fünf Leuten zu bündeln
wie ihr Aufgaben so beschreibt, dass Menschen sie einschätzen können: Kontext, Ziel und Ablauf, dazu eine ehrliche Angabe zum Zeitaufwand aus euren Erfahrungswerten
warum Wertschätzung kontinuierlich und konkret sein muss und ein globales Danke bei der Jahresendversammlung sich eher nach Verarschung anfühlt
weshalb Wertschätzung viel mehr ist als ein Danke: Sichtbarkeit nach innen und außen, Vertrauen, Mitsprache und aktiv geöffnete Entwicklungsräume
warum Vereine Ausstieg und Wiedereinstieg normalisieren sollten und wie ein Pauseknopf, gute Übergaben und schöne Abschiede dafür sorgen, dass Menschen später wiederkommen
Zum Mitnehmen: eine Frage auf zwei Ebenen. Als Verein: Wie schafft ihr Strukturen, in denen Menschen langfristig bleiben möchten? Und als Einzelperson: Was brauchst du, um in zwei, drei oder fünf Jahren immer noch Teil dieses Vereins sein zu wollen, und welche Strukturen und welche Kultur müssten dafür geschaffen werden? Diese und ähnliche Fragen findet ihr auch in unserem Blog, der jeden zweiten Mittwoch erscheint. Und wenn Überforderung, Überlastung oder eine fehlende Wertschätzungskultur bei euch gerade Thema sind: Wir begleiten das in Workshops und Coachings.
Damit endet unsere Serie zur Engagement-Life-Balance. In der nächsten Serie geht es um Machtstrukturen im Verein: Wie sie entstehen, wie sie ausgelebt werden und wie man sie aufbricht, um demokratischer zu arbeiten.
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43 Minuten
„Wenn ich mir Zeit für mich nehme, lasse ich meinen Verein im Stich.“ Kennst du dieses Gefühl aus deinem Ehrenamt?
In der dritten Folge unserer Serie zu Engagement-Life-Balance wird es persönlich: Nachdem Fabio und Isi in der letzten Folge die Muster hinter der Überlastung im Ehrenamt auseinandergenommen haben, geht es diesmal um dich als engagierte Person. Isi hat vier konkrete Tipps ausgearbeitet, mit denen du engagiert bleiben kannst, ohne auszubrennen.
Wir sprechen darüber, warum ehrenamtliches Engagement kein Sprint, sondern ein Marathon sein sollte, wie du dir ein realistisches Zeitbudget setzt und warum ein Nein zu einer Aufgabe kein Nein zum Verein ist. Denn Selbstschutz ist keine Illoyalität, sondern die Voraussetzung dafür, dass deine Ressourcen überhaupt bis zur Ziellinie reichen.
In dieser Folge erfährst du:
warum du dein Ehrenamt wie einen Job in einem festen Zeitbudget denken solltest und alles darüber hinaus die Ausnahme bleibt, statt zum Ist-Zustand zu werden
wieso dieses Budget erst wirkt, wenn du es transparent machst: im Verein, aber auch gegenüber den Menschen, die mit dir unter deiner Überlastung leiden
welche drei Formen des Nein-Sagens es gibt: das Nein ohne Rechtfertigung, das ehrliche Nein mit Bestand, das Kontext und einen Ausblick liefert, und das Nein mit einer Alternative
warum jede und jeder dafür gelobt wird, mehr zu machen, aber niemand dafür, auf sich selbst zu achten, und was Ego, Anerkennung und Arbeitspsychologie damit zu tun haben
weshalb du die Form deines Engagements wechseln kannst, statt ganz aufzuhören: projektbezogen, saisonal, in Phasen und warum das besser ist, als zur Karteileiche zu werden
warum am Ende alles an einem Punkt hängt: Communication is key. Du musst nicht im Stillen leiden und darfst aktiv Hilfe einfordern.
Zum Mitnehmen: ein Reality-Check und drei Reflexionsfragen. Was ist das erste Gefühl, an das du denkst, wenn du an dein Engagement denkst? Wann hast du das letzte Mal Ja gesagt, weil du wolltest, und wann, weil du dachtest, du müsstest? Und wer in deinem Umfeld leidet im Zweifelsfall mit unter deiner fehlenden Engagement-Life-Balance? Diese und ähnliche Fragen findet ihr auch in unserem Blog, der jeden zweiten Mittwoch erscheint. In der nächsten Folge schauen wir uns an, was Vereine tun können, damit ihre Engagierten gar nicht erst aus der Balance kommen.
Abonniert Ehrenamt 2.0, wenn ihr keine Folge dieser Serie verpassen wollt und wenn ihr euch in dieser Folge wiedererkannt habt, lasst uns gerne fünf Sterne und eine Rezension da.
In der dritten Folge unserer Serie zu Engagement-Life-Balance wird es persönlich: Nachdem Fabio und Isi in der letzten Folge die Muster hinter der Überlastung im Ehrenamt auseinandergenommen haben, geht es diesmal um dich als engagierte Person. Isi hat vier konkrete Tipps ausgearbeitet, mit denen du engagiert bleiben kannst, ohne auszubrennen.
Wir sprechen darüber, warum ehrenamtliches Engagement kein Sprint, sondern ein Marathon sein sollte, wie du dir ein realistisches Zeitbudget setzt und warum ein Nein zu einer Aufgabe kein Nein zum Verein ist. Denn Selbstschutz ist keine Illoyalität, sondern die Voraussetzung dafür, dass deine Ressourcen überhaupt bis zur Ziellinie reichen.
In dieser Folge erfährst du:
warum du dein Ehrenamt wie einen Job in einem festen Zeitbudget denken solltest und alles darüber hinaus die Ausnahme bleibt, statt zum Ist-Zustand zu werden
wieso dieses Budget erst wirkt, wenn du es transparent machst: im Verein, aber auch gegenüber den Menschen, die mit dir unter deiner Überlastung leiden
welche drei Formen des Nein-Sagens es gibt: das Nein ohne Rechtfertigung, das ehrliche Nein mit Bestand, das Kontext und einen Ausblick liefert, und das Nein mit einer Alternative
warum jede und jeder dafür gelobt wird, mehr zu machen, aber niemand dafür, auf sich selbst zu achten, und was Ego, Anerkennung und Arbeitspsychologie damit zu tun haben
weshalb du die Form deines Engagements wechseln kannst, statt ganz aufzuhören: projektbezogen, saisonal, in Phasen und warum das besser ist, als zur Karteileiche zu werden
warum am Ende alles an einem Punkt hängt: Communication is key. Du musst nicht im Stillen leiden und darfst aktiv Hilfe einfordern.
Zum Mitnehmen: ein Reality-Check und drei Reflexionsfragen. Was ist das erste Gefühl, an das du denkst, wenn du an dein Engagement denkst? Wann hast du das letzte Mal Ja gesagt, weil du wolltest, und wann, weil du dachtest, du müsstest? Und wer in deinem Umfeld leidet im Zweifelsfall mit unter deiner fehlenden Engagement-Life-Balance? Diese und ähnliche Fragen findet ihr auch in unserem Blog, der jeden zweiten Mittwoch erscheint. In der nächsten Folge schauen wir uns an, was Vereine tun können, damit ihre Engagierten gar nicht erst aus der Balance kommen.
Abonniert Ehrenamt 2.0, wenn ihr keine Folge dieser Serie verpassen wollt und wenn ihr euch in dieser Folge wiedererkannt habt, lasst uns gerne fünf Sterne und eine Rezension da.
25 Minuten
„Wenn ich das nicht mache, macht es niemand.“ Wie oft hast du diesen Satz in deinem Verein schon gehört oder selbst gedacht?
In der zweiten Folge unserer Serie zu Engagement-Life-Balance gehen Fabio und Isi der Frage nach, wann aus Verantwortung Überforderung wird. Nachdem sie in der letzten Folge das Grundmodell aus der italienischen Studie vorgestellt haben, nehmen die beiden diesmal drei Kernphänomene auseinander, die ihr garantiert aus eurem Vereinsalltag kennt und die dafür sorgen, dass sich Engagement irgendwann überlastend anfühlt.
Wir sprechen darüber, warum Verantwortung im Verein nie gleich verteilt ist, warum Nein-Sagen im Ehrenamt so schwerfällt und was passiert, wenn abends um 22 Uhr die WhatsApp-Gruppe aufleuchtet. Denn Überlastung entsteht selten aus einer einzelnen Aufgabe, sondern aus Mustern, die niemand ausspricht.
In dieser Folge erfährst du:
warum das Narrativ „Wenn ich es nicht mache, macht es niemand“ dazu führt, dass immer die gleichen fünf alles machen
wieso Engagierte sich dadurch unersetzbar machen und aus dieser Spirale kaum noch herauskommen
warum Verantwortung nie fair verteilt ist und es vor allem darum geht, genau das transparent zu machen
weshalb Nein sagen im Ehrenamt so schwerfällt: Jedes Nein fühlt sich an wie ein Gegenstellen gegen die eigene Mission
warum es neben denen, die nicht Nein sagen können, auch die gibt, die nicht Ja sagen und was die Kooperationsthese damit zu tun hat
was es konkret heißt, wenn das Engagement ins Privatleben hineinwirkt: Nachfragen am Wochenende, Orga-Nachrichten im Urlaub, Vereinsthemen auf der Couch
Zum Mitnehmen: Du wirst die Vereinsmission nicht allein retten und dein Nein ist nicht der Grund, warum sie scheitert, sondern eine Form von Selbstschutz. In der nächsten Folge schauen wir uns an, was ihr als Einzelpersonen ganz konkret tun könnt, um euch vor dieser Überlastung zu schützen.
Abonniert Ehrenamt 2.0, wenn ihr keine Folge dieser Serie verpassen wollt und wenn ihr euch in dieser Folge wiedererkannt habt, lasst uns gerne fünf Sterne und eine Rezension da.
In der zweiten Folge unserer Serie zu Engagement-Life-Balance gehen Fabio und Isi der Frage nach, wann aus Verantwortung Überforderung wird. Nachdem sie in der letzten Folge das Grundmodell aus der italienischen Studie vorgestellt haben, nehmen die beiden diesmal drei Kernphänomene auseinander, die ihr garantiert aus eurem Vereinsalltag kennt und die dafür sorgen, dass sich Engagement irgendwann überlastend anfühlt.
Wir sprechen darüber, warum Verantwortung im Verein nie gleich verteilt ist, warum Nein-Sagen im Ehrenamt so schwerfällt und was passiert, wenn abends um 22 Uhr die WhatsApp-Gruppe aufleuchtet. Denn Überlastung entsteht selten aus einer einzelnen Aufgabe, sondern aus Mustern, die niemand ausspricht.
In dieser Folge erfährst du:
warum das Narrativ „Wenn ich es nicht mache, macht es niemand“ dazu führt, dass immer die gleichen fünf alles machen
wieso Engagierte sich dadurch unersetzbar machen und aus dieser Spirale kaum noch herauskommen
warum Verantwortung nie fair verteilt ist und es vor allem darum geht, genau das transparent zu machen
weshalb Nein sagen im Ehrenamt so schwerfällt: Jedes Nein fühlt sich an wie ein Gegenstellen gegen die eigene Mission
warum es neben denen, die nicht Nein sagen können, auch die gibt, die nicht Ja sagen und was die Kooperationsthese damit zu tun hat
was es konkret heißt, wenn das Engagement ins Privatleben hineinwirkt: Nachfragen am Wochenende, Orga-Nachrichten im Urlaub, Vereinsthemen auf der Couch
Zum Mitnehmen: Du wirst die Vereinsmission nicht allein retten und dein Nein ist nicht der Grund, warum sie scheitert, sondern eine Form von Selbstschutz. In der nächsten Folge schauen wir uns an, was ihr als Einzelpersonen ganz konkret tun könnt, um euch vor dieser Überlastung zu schützen.
Abonniert Ehrenamt 2.0, wenn ihr keine Folge dieser Serie verpassen wollt und wenn ihr euch in dieser Folge wiedererkannt habt, lasst uns gerne fünf Sterne und eine Rezension da.
34 Minuten
Etwas, das dich erfüllt, kann dich gleichzeitig auslaugen. Kennst du dieses Gefühl aus deinem Ehrenamt?
In dieser Folge von Ehrenamt 2.0 starten Fabio und Isi eine neue Serie: "Engagement-Life-Balance". Auf Basis einer italienischen Studie von 2024 (rund 200 Proband:innen), die ein arbeitspsychologisches Modell auf das Ehrenamt überträgt, gehen die beiden dem großen Paradox auf den Grund: Warum uns freiwilliges Engagement nachweislich glücklicher und gesünder macht und uns trotzdem an den Rand der Erschöpfung bringen kann.
Wir sprechen über das Zusammenspiel von Arbeit, Privatleben und Engagement und darüber, warum genau dann Stress entsteht, wenn das Ehrenamt in dein Privatleben hineinfließt. Denn Belastung ist weniger eine Frage der Stundenzahl, sondern eher des Gleichgewichts.
In dieser Folge erfährst du:
warum Ehrenamt nachweislich gesünder, verbundener und selbstwirksamer macht und was es uns gleichzeitig nimmt
was das Prinzip von Demands & Resources (das Bild vom „Fass“) über dein persönliches Energielevel verrät
warum „Work-Home Interference“ der Moment ist, in dem das Engagement ins Privatleben eindringt und zur Belastung wird
wieso es kein „zu viel“ oder „zu wenig“ gibt, sondern alles individuell vom Einklang der drei Lebensbereiche abhängt
warum Überforderung im Ehrenamt kein Zeichen mangelnder Belastbarkeit ist
Zum Schluss gibt’s eine Reflexionsfrage, die du direkt mitnehmen kannst: Wie viel Energie gibt dir dein Engagement gerade und wie viel nimmt es dir? In den nächsten Folgen der Serie schauen wir uns an, woher diese Imbalance kommt und was ihr individuell und als Verein tun könnt, um wirksam zu sein, ohne auszubrennen.
Abonniert Ehrenamt 2.0, wenn ihr keine Folge dieser Serie verpassen wollt und schreibt uns, wie voll euer „Fass“ gerade ist.
In dieser Folge von Ehrenamt 2.0 starten Fabio und Isi eine neue Serie: "Engagement-Life-Balance". Auf Basis einer italienischen Studie von 2024 (rund 200 Proband:innen), die ein arbeitspsychologisches Modell auf das Ehrenamt überträgt, gehen die beiden dem großen Paradox auf den Grund: Warum uns freiwilliges Engagement nachweislich glücklicher und gesünder macht und uns trotzdem an den Rand der Erschöpfung bringen kann.
Wir sprechen über das Zusammenspiel von Arbeit, Privatleben und Engagement und darüber, warum genau dann Stress entsteht, wenn das Ehrenamt in dein Privatleben hineinfließt. Denn Belastung ist weniger eine Frage der Stundenzahl, sondern eher des Gleichgewichts.
In dieser Folge erfährst du:
warum Ehrenamt nachweislich gesünder, verbundener und selbstwirksamer macht und was es uns gleichzeitig nimmt
was das Prinzip von Demands & Resources (das Bild vom „Fass“) über dein persönliches Energielevel verrät
warum „Work-Home Interference“ der Moment ist, in dem das Engagement ins Privatleben eindringt und zur Belastung wird
wieso es kein „zu viel“ oder „zu wenig“ gibt, sondern alles individuell vom Einklang der drei Lebensbereiche abhängt
warum Überforderung im Ehrenamt kein Zeichen mangelnder Belastbarkeit ist
Zum Schluss gibt’s eine Reflexionsfrage, die du direkt mitnehmen kannst: Wie viel Energie gibt dir dein Engagement gerade und wie viel nimmt es dir? In den nächsten Folgen der Serie schauen wir uns an, woher diese Imbalance kommt und was ihr individuell und als Verein tun könnt, um wirksam zu sein, ohne auszubrennen.
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Engagement, Digitalisierung, Öffentlichkeitsarbeit,
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Gründer Fabio heraus, wie das Ehrenamt zukunftsfit wird!
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