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  3. Sportstunde - Interviews mit den wichtigsten Protagonisten des deutschen Sports Podcast

Episoden

55 Minuten
Dressur ist Präzision, Gefühl, Geduld und vor allem Vertrauen. In dieser Folge der Sportstunde spricht Patric Hoch mit Raphael Netz, Mannschaftsweltmeister in der Dressur, über seinen Weg an die Spitze des Pferdesports, die besonderen Momente bei der Weltmeisterschaft in Aachen und die enge Verbindung zwischen Reiter und Pferd.

Raphael erzählt, wie er zum Reitsport gekommen ist, welche Erfahrungen ihn geprägt haben und warum Vielseitigkeit und kontinuierliches Lernen auch im Spitzensport eine entscheidende Rolle spielen. Dabei wird schnell klar: Das Leben mit Pferden ist für ihn nicht einfach nur ein Beruf oder eine Sportart – es ist ein Lebensstil.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Weltmeisterschaft in Aachen. Raphael blickt zurück auf die Atmosphäre im Stadion, die Emotionen während des Wettkampfs und den Moment, in dem aus harter Arbeit ein Weltmeistertitel wurde. Außerdem spricht er darüber, warum Aachen für den Pferdesport eine ganz besondere Bedeutung hat und welche Herausforderungen im Viereck warten.

Natürlich geht es auch um mentale Stärke. Wie geht ein Reiter mit Druck und Erwartungen um? Welche Rolle spielt Nervosität? Und wie unterscheidet sich die Vorbereitung auf einen Teamwettbewerb von einer Einzelprüfung?

Raphael gibt zudem Einblicke in seine Trainingsphilosophie, das Zusammenspiel von Technik und Gefühl und die Bedeutung von Geduld im Pferdesport. Dazu spricht er über internationale Turniere, Reisen, unterschiedliche Arenen und die Erfahrungen, die ihn sportlich und persönlich weitergebracht haben.

Zum Abschluss geht der Blick nach vorne: auf neue Ziele, Olympia und die Frage, was junge Reiterinnen und Reiter brauchen, um ihren eigenen Weg im Sport zu gehen.

Eine Folge über Dressur auf höchstem Niveau, Teamarbeit, Vertrauen, mentale Stärke und die besondere Beziehung zwischen Mensch und Pferd.

Sportstunde – weil Sport mehr ist als das Ergebnis.

Sportstunde powered by Yuvoi
34 Minuten
Die Krefeld Pinguine sind zurück in der DEL – und Thomas Popiesch weiß genau, wie schwierig diese Mission wird. Der Aufstieg ist geschafft, jetzt beginnt die eigentliche Herausforderung.

Die neue Saison steht vor der Tür und für Thomas Popiesch beginnt ein ganz besonderes Kapitel. Der erfahrene Trainer hat die Krefeld Pinguine zurück in die PENNY DEL geführt. Nach vier Jahren in der DEL2 ist der Traditionsstandort wieder im deutschen Eishockey-Oberhaus angekommen.

In der neuen Sportstunde spricht Popiesch mit Oliver Dütschke über die Vorbereitung auf die neue Saison, die Veränderungen im Kader und Trainerteam und die Frage, wie man eine Mannschaft auf die deutlich höheren Anforderungen der DEL vorbereitet. Dabei geht es um neue Rollen für die Spieler, Scouting, die Entwicklung des Teams und die Bedeutung von erfahrenen Co-Trainern wie Thomas Dolak und Torwartcoach Danny aus den Birken.

Ein großes Thema ist natürlich auch die Euphorie in Krefeld. 6.500 Zuschauer beim Vorbereitungsspiel gegen Düsseldorf, eine erfolgreiche Saisoneröffnung und ein ganzes Umfeld, das den Neustart kaum erwarten kann: Popiesch weiß um diese Energie, warnt aber gleichzeitig davor, sich davon zu sehr treiben zu lassen. Die Euphorie müsse auf dem Eis in Leistung und Leidenschaft übersetzt werden.

Popiesch spricht außerdem über die größer werdende Herausforderung für Aufsteiger, den schwieriger gewordenen Spielermarkt, die Unterschiede zwischen DEL und DEL2 und seine ganz persönliche Geschichte in Krefeld. Besonders emotional wird es beim Blick auf den ersten Spieltag: Krefeld empfängt ausgerechnet Popieschs ehemaligen Klub Bremerhaven. Die DEL hat diese Begegnung als Saisonauftakt am 18. September angesetzt.

Und Thomas Popiesch denkt bereits weiter: Erst soll der Klassenerhalt gelingen, langfristig möchte er in Krefeld Strukturen schaffen, die den Verein wieder zu einer Playoff-Mannschaft machen können.

 Eine Sportstunde über Aufstieg, Euphorie, Verantwortung, DEL-Herausforderungen und die Frage, wie man aus einem Traditionsstandort wieder eine feste Größe im deutschen Eishockey macht.

Sportstunde powered by Yuvoi
1 Stunde 1 Minute
Rudern ist Teamarbeit, Schmerz, Rhythmus und Vertrauen – und genau daraus entsteht im Kinofilm „Adams Acht“ eine große Sportgeschichte. In dieser Folge der Sportstunde spricht Patric Hoch mit Regisseur Hannu Salonen, Schauspieler Leonard Kunz und Ruderer Leon Kleinschmidt über die Entstehung des Films, die Herausforderungen der Dreharbeiten und die besondere Verbindung zwischen Kino und Leistungssport.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie man eine Rudergeschichte authentisch auf die Leinwand bringt. Denn Dreharbeiten auf dem Wasser sind alles andere als einfach: Wind, Wetter, Technik, Kamerapositionen, körperliche Belastung und die Abläufe im Boot müssen zusammenpassen. Hannu Salonen gibt Einblicke in die Regiearbeit und erklärt, warum gerade die Arbeit auf dem Wasser dem Film eine besondere Energie verleiht.

Auch für die Schauspieler war der Film eine enorme Herausforderung. Rudern ist nicht nur Bewegung, sondern Präzision, Körperspannung und Zusammenspiel. Im Gespräch geht es um Training, Rollenentwicklung, Dreharbeiten in einzelnen Teilstücken und die Frage, wie man sportliche Anstrengung, Emotionen und Teamdynamik glaubwürdig spielt.

Gleichzeitig erzählt „Adams Acht“ mehr als nur eine Sportgeschichte. Der Film blickt auf die Nachkriegszeit, auf Zusammenhalt, persönliche Niederlagen, gesellschaftliche Brüche und den Weg zu einem großen gemeinsamen Ziel. Es geht um junge Männer, die sich überwinden müssen, um Vertrauen, Disziplin und den Glauben daran, dass nichts unmöglich ist.

Eine Folge über Rudern, Filmkunst, Teamgeist, historische Verantwortung, emotionale Höhen und Tiefen – und über ein Kinoerlebnis, das zeigt, warum Sportgeschichten weit über das Ergebnis hinausgehen können.

Sportstunde – weil Sport mehr ist als das Ergebnis.

Adams Acht -Deutschland Start: 17.9.2026

Sportstunde powered by Yuvoi
36 Minuten
Kurz davor, alles hinzuschmeißen – und wenige Monate später EM-Silber: Julia Ulbrichts Geschichte zeigt, wie brutal und gleichzeitig wunderschön Leistungssport sein kann.

Julia Ulbricht hat eine Geschichte zu erzählen, die eigentlich kaum besser geschrieben werden könnte. Vor wenigen Monaten war die Speerwerferin noch außerhalb des Bundeskaders, musste neben dem Leistungssport arbeiten, studieren und sich finanziell über Wasser halten. Nach Verletzungen und mehreren Jahren, in denen sie immer wieder knapp an den Kadernormen scheiterte, stellte sie sich sogar die Frage, warum sie sich das alles noch antut. Heute ist alles anders: Bei den Europameisterschaften in Birmingham gewann die 25-Jährige sensationell Silber im Speerwurf – mit 61,53 Metern und nur fünf Zentimetern unter ihrer persönlichen Bestleistung.

In der neuen Sportstunde spricht Julia Ulbricht offen über diesen außergewöhnlichen Weg. Sie erzählt, wie schwer es für sie war, Jahr für Jahr einer Norm hinterherzulaufen, warum sie das deutsche Sportfördersystem kritisch sieht und weshalb Trainerinnen und Trainer aus ihrer Sicht mehr Einfluss auf die Förderung von Athletinnen und Athleten haben sollten. Besonders eindrücklich ist ihre Schilderung der Phase, in der sie den Spaß an Wettkämpfen verloren hatte – und wie sie ihn wiedergefunden hat.

Dann geht es natürlich um den Moment, der ihr Sportlerleben verändert hat: die Deutschen Meisterschaften, die geknackte Kadernorm, die EM-Qualifikation und schließlich das Finale von Birmingham. Julia erzählt, wie sie trotz Rückenschmerzen und großer Nervosität bis zum letzten Versuch um ihre Medaille kämpfte – und warum sie selbst bis zum Ende nicht glauben konnte, dass tatsächlich Silber herauskommen würde. Im Finale warf sie 61,53 Meter und musste sich nur der späteren Europameisterin Sara Kolak geschlagen geben.

Doch Julia Ulbricht blickt längst nach vorne. Durch die Rückkehr in den Bundeskader kann sie sich künftig stärker auf ihren Sport konzentrieren. Sie träumt von Starts in der Diamond League, möchte sich langfristig Richtung 65 Meter entwickeln – und vor allem bleibt der große Traum von Olympia 2028 in Los Angeles bestehen. Eine Sportstunde über Durchhaltevermögen, Selbstvertrauen, mentale Stärke, die Tücken des Fördersystems und eine Athletin, die gelernt hat, wieder Spaß am Speerwerfen zu haben.

 Jetzt die neue Sportstunde mit Julia Ulbricht hören!

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32 Minuten
Antonia Niedermaier hat eine beeindruckende Saison hinter sich – mit starken Auftritten beim Giro d’Italia und bei der Tour de France Femmes. In dieser Folge der Sportstunde spricht Patric Hoch mit der deutschen Profi-Radsportlerin über ihre Entwicklung, ihre Erfolge und die besonderen Herausforderungen im internationalen Frauenradsport.

Im Gespräch geht es um Vorbereitung, Formaufbau und die Frage, wie aus guten Beinen echte Spitzenresultate werden. Antonia erzählt, warum Geduld im Profi-Radsport so wichtig ist, wie man mit Rückschlägen und schlechten Tagen umgeht und weshalb Vertrauen im Team eine entscheidende Rolle spielt.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf mentaler Stärke. Antonia erklärt, wie sie gelernt hat, über sich hinauszuwachsen, Chancen mutig zu nutzen und auch mal offensiv etwas zu probieren. Dabei spielt auch ihre Vergangenheit im Skibergsteigen eine Rolle – eine Erfahrung, die ihr Belastbarkeit, Ausdauer und mentale Härte mitgegeben hat.

Außerdem spricht Antonia über Kommunikation im Team, Rollenverteilung im Rennen, langfristige Ziele und die Frage, wie sie mit ihren Erfolgen junge Fahrerinnen inspirieren möchte.

Eine Folge über Geduld, Mut, Teamvertrauen, Rückschläge, große Rundfahrten und eine Athletin, die im deutschen Radsport für viel Zukunftshoffnung sorgt.

Sportstunde – weil Sport mehr ist als das Ergebnis.

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Über diesen Podcast

In "Sportstunde - Interviews mit den wichtigsten Protagonisten des deutschen Sports" sprechen die Hosts Patric Hoch und Oliver Dütschke mit den prägenden Persönlichkeiten des deutschen Sports – Athletinnen und Athleten, Trainer, Funktionäre und Entscheider. Im Mittelpunkt stehen nicht nur Titel und Medaillen, sondern die Geschichten dahinter: Wie entstehen Höchstleistungen? Was passiert im Kopf im entscheidenden Moment? Wie geht man mit Druck, Rückschlägen und Erwartungen um? Und wohin entwickelt sich der deutsche Spitzensport? Mit journalistischer Tiefe, analytischem Blick und echter Leidenschaft für Sport führen Patric Hoch und Oliver Dütschke durch intensive Gespräche, die Hintergründe liefern, Perspektiven eröffnen und Sport greifbar machen. Sportstunde – weil Sport mehr ist als das Ergebnis. Sportstunde powered bei Yuvoi
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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