Maria Magdalena - die Rosenlinie: weibliche Mystik im 21. Jahrhundert Archiv
37 Episoden
16 Minuten
Ich teile heute mit dir die Transmissions eines Calls in unserer Rosenlinie zum Thema Gnade.
In dieser Folge widme ich mich dem Thema Gnade – nicht als religiöses Konzept, sondern als innere Erfahrung, die eng mit unserem Umgang mit uns selbst verbunden ist.
Es geht um die Frage: Wie entsteht Gnade – und warum scheint sie oft so schwer zugänglich zu sein?
Ich verbinde in dieser Folge die Lehre der Gene Keys ( GeneKey 22) mit persönlichen Beobachtungen und inneren Prozessen. Dabei wird deutlich, dass Gnade nichts ist, das wir erreichen oder verdienen müssen, sondern etwas, das sich zeigt, wenn wir beginnen, anders mit uns selbst zu sein.
In dieser Folge spreche ich u. a. über:
den 22. Gene Key mit seinen Ebenen von Schatten, Gabe und Siddhi und was diese innere Entwicklung beschreibt
den Schatten von Entehrung und Selbstabwertung und wie er sich in unserem Alltag zeigt
warum wir uns selbst an unerreichbaren Idealen messen und dadurch in Härte mit uns geraten
die Rolle von Güte als Weg durch diesen Schatten und als bewusste innere Entscheidung
wie unser Umgang mit anderen immer ein Spiegel unseres inneren Zustands ist
warum das, was wir im Außen suchen, oft ein Gefühl ist, das in uns selbst bereits angelegt ist
weshalb Gnade nicht gemacht werden kann, sondern sich zeigt, wenn wir beginnen, weich mit uns zu werden
Diese Folge ist eine Einladung, die eigene innere Härte bewusster wahrzunehmen – und eine andere Möglichkeit daneben entstehen zu lassen.
Gnade beginnt nicht im Außen. Sie beginnt in der Art, wie wir uns selbst begegnen.
Werde Teil der Rosenlinie
Wenn dich diese Folge berührt hat und du tiefer eintauchen möchtest in weibliche Mystik, gelebte Weisheit und verkörperte Erinnerung, dann lade ich dich von Herzen ein:
Maria Magdalena – die Rosenlinie
Alle Infos, Angebote und unser Archiv findest du auf
www.rosenlinie-mariamagdalena.de
und auch auf Instagram:
www.instagram.com/rosenlinie.mariamagdalena
In dieser Folge widme ich mich dem Thema Gnade – nicht als religiöses Konzept, sondern als innere Erfahrung, die eng mit unserem Umgang mit uns selbst verbunden ist.
Es geht um die Frage: Wie entsteht Gnade – und warum scheint sie oft so schwer zugänglich zu sein?
Ich verbinde in dieser Folge die Lehre der Gene Keys ( GeneKey 22) mit persönlichen Beobachtungen und inneren Prozessen. Dabei wird deutlich, dass Gnade nichts ist, das wir erreichen oder verdienen müssen, sondern etwas, das sich zeigt, wenn wir beginnen, anders mit uns selbst zu sein.
In dieser Folge spreche ich u. a. über:
den 22. Gene Key mit seinen Ebenen von Schatten, Gabe und Siddhi und was diese innere Entwicklung beschreibt
den Schatten von Entehrung und Selbstabwertung und wie er sich in unserem Alltag zeigt
warum wir uns selbst an unerreichbaren Idealen messen und dadurch in Härte mit uns geraten
die Rolle von Güte als Weg durch diesen Schatten und als bewusste innere Entscheidung
wie unser Umgang mit anderen immer ein Spiegel unseres inneren Zustands ist
warum das, was wir im Außen suchen, oft ein Gefühl ist, das in uns selbst bereits angelegt ist
weshalb Gnade nicht gemacht werden kann, sondern sich zeigt, wenn wir beginnen, weich mit uns zu werden
Diese Folge ist eine Einladung, die eigene innere Härte bewusster wahrzunehmen – und eine andere Möglichkeit daneben entstehen zu lassen.
Gnade beginnt nicht im Außen. Sie beginnt in der Art, wie wir uns selbst begegnen.
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28 Minuten
In dieser Folge widme ich mich einem Mythos, der unsere Kultur bis heute prägt: der Geschichte von Eva und der sogenannten „verbotenen Frucht“.
Was wäre, wenn Eva in dieser Erzählung nicht die Sünderin ist – sondern die erste Suchende nach Erkenntnis? Und was verändert sich, wenn wir diesen alten Mythos aus einer neuen, bewusst weiblichen Perspektive betrachten?
Ich verbinde in dieser Folge die symbolische Lesart der biblischen Geschichte mit der Frage, warum weibliche Fülle, Wohlstand und Selbstbestimmung über Jahrhunderte moralisch infrage gestellt wurden – und was passiert, wenn Frauen beginnen, diese Narrative zu hinterfragen.
In dieser Folge spreche ich u. a. über:
die Geschichte von Adam und Eva im Buch Genesis und die symbolische Bedeutung der „verbotenen Frucht“
die Schlange als traditionelles Weisheitssymbol in vielen spirituellen Überlieferungen
warum Evas Handlung im ursprünglichen Text eher aus Neugier und Erkenntnissuche entsteht als aus Rebellion
die spätere moralische Deutung dieser Szene als „Sündenfall“
die Rolle früher Kirchenväter bei der Entstehung des Bildes der Frau als Verführerin oder Sünderin
wie daraus kulturelle Archetypen entstanden sind, die Frauen bis heute prägen
Parallelen zur historischen Diffamierung weiblicher Figuren wie Maria Magdalena
moderne bibelwissenschaftliche Perspektiven auf den Übergang von Unschuld zu Bewusstsein
warum Erkenntnis, Erfahrung und Fehler zentrale Aspekte menschlicher Entwicklung sind
die Verbindung zwischen spiritueller Erkenntnis und weiblicher Selbstermächtigung
gesellschaftliche Narrative, die weibliche Autonomie und finanzielle Unabhängigkeit bis heute infrage stellen
meine persönliche Reise in den letzten Jahren in Richtung Wohlstand und finanzieller Selbstbestimmung
warum weiblicher Wohlstand für mich eine Form von persönlicher und gesellschaftlicher Revolution ist
Diese Folge verbindet Mythologie, kulturelle Prägung und persönliche Erfahrung – und lädt dazu ein, die Geschichte von Eva vielleicht noch einmal ganz neu zu betrachten.
In meinem kostenfreien Programm „Die verbotene Frucht – weiblicher Wohlstand“ erkunden wir über sieben Tage hinweg, wie Frauen ihre Beziehung zu Geld, Fülle und Selbstbestimmung neu gestalten können.
Hier kannst du teilnehmen: https://go.svenjastrohmeier.com/frucht/
Werde Teil der Rosenlinie
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Was wäre, wenn Eva in dieser Erzählung nicht die Sünderin ist – sondern die erste Suchende nach Erkenntnis? Und was verändert sich, wenn wir diesen alten Mythos aus einer neuen, bewusst weiblichen Perspektive betrachten?
Ich verbinde in dieser Folge die symbolische Lesart der biblischen Geschichte mit der Frage, warum weibliche Fülle, Wohlstand und Selbstbestimmung über Jahrhunderte moralisch infrage gestellt wurden – und was passiert, wenn Frauen beginnen, diese Narrative zu hinterfragen.
In dieser Folge spreche ich u. a. über:
die Geschichte von Adam und Eva im Buch Genesis und die symbolische Bedeutung der „verbotenen Frucht“
die Schlange als traditionelles Weisheitssymbol in vielen spirituellen Überlieferungen
warum Evas Handlung im ursprünglichen Text eher aus Neugier und Erkenntnissuche entsteht als aus Rebellion
die spätere moralische Deutung dieser Szene als „Sündenfall“
die Rolle früher Kirchenväter bei der Entstehung des Bildes der Frau als Verführerin oder Sünderin
wie daraus kulturelle Archetypen entstanden sind, die Frauen bis heute prägen
Parallelen zur historischen Diffamierung weiblicher Figuren wie Maria Magdalena
moderne bibelwissenschaftliche Perspektiven auf den Übergang von Unschuld zu Bewusstsein
warum Erkenntnis, Erfahrung und Fehler zentrale Aspekte menschlicher Entwicklung sind
die Verbindung zwischen spiritueller Erkenntnis und weiblicher Selbstermächtigung
gesellschaftliche Narrative, die weibliche Autonomie und finanzielle Unabhängigkeit bis heute infrage stellen
meine persönliche Reise in den letzten Jahren in Richtung Wohlstand und finanzieller Selbstbestimmung
warum weiblicher Wohlstand für mich eine Form von persönlicher und gesellschaftlicher Revolution ist
Diese Folge verbindet Mythologie, kulturelle Prägung und persönliche Erfahrung – und lädt dazu ein, die Geschichte von Eva vielleicht noch einmal ganz neu zu betrachten.
In meinem kostenfreien Programm „Die verbotene Frucht – weiblicher Wohlstand“ erkunden wir über sieben Tage hinweg, wie Frauen ihre Beziehung zu Geld, Fülle und Selbstbestimmung neu gestalten können.
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20 Minuten
In dieser Podcastfolge lade ich dich ein, das Thema Auferstehung radikal neu zu denken.
Nicht als fernes Ereignis am Ende der Zeit.
Nicht als Belohnung für ein angepasstes, „braves“ Leben.
Sondern als Erinnerung. Als Aufrichtung. Als Lebendigkeit – jetzt.
Ausgehend von gnostischen Schriften wie dem Evangelium nach Philippus, dem Traktat über die Auferstehung (Brief an Rheginos) und der Pistis Sophia entfaltet sich eine mystische Perspektive:
Auferstehung geschieht nicht nach dem Tod.
Sie geschieht in dem Moment, in dem du dich erinnerst.
Worum geht es in dieser Episode?
Die kirchliche Vorstellung von Auferstehung vs. die ursprüngliche gnostische Bedeutung
Erlösung als „lebendig gemacht werden“
Auferstehung als Offenbarung des Geistes – nicht des Fleisches
Die Befreiung aus Unwissenheit und Selbstverurteilung
Warum dein Körper dein Wahrheitskompass ist
Kognitive Dissonanz: Wenn Denken und Fühlen auseinanderfallen
Das innere Gericht – und wie du dich daraus erlöst
Erinnerung an das Licht in dir
Eine geführte Herz-Meditation mit dem Mantra:
„Ich bin hier bei mir.“
Werde Teil der Rosenlinie
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Nicht als fernes Ereignis am Ende der Zeit.
Nicht als Belohnung für ein angepasstes, „braves“ Leben.
Sondern als Erinnerung. Als Aufrichtung. Als Lebendigkeit – jetzt.
Ausgehend von gnostischen Schriften wie dem Evangelium nach Philippus, dem Traktat über die Auferstehung (Brief an Rheginos) und der Pistis Sophia entfaltet sich eine mystische Perspektive:
Auferstehung geschieht nicht nach dem Tod.
Sie geschieht in dem Moment, in dem du dich erinnerst.
Worum geht es in dieser Episode?
Die kirchliche Vorstellung von Auferstehung vs. die ursprüngliche gnostische Bedeutung
Erlösung als „lebendig gemacht werden“
Auferstehung als Offenbarung des Geistes – nicht des Fleisches
Die Befreiung aus Unwissenheit und Selbstverurteilung
Warum dein Körper dein Wahrheitskompass ist
Kognitive Dissonanz: Wenn Denken und Fühlen auseinanderfallen
Das innere Gericht – und wie du dich daraus erlöst
Erinnerung an das Licht in dir
Eine geführte Herz-Meditation mit dem Mantra:
„Ich bin hier bei mir.“
Werde Teil der Rosenlinie
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26 Minuten
Verkörperung, Seelenreise & die Königin der Archetypinnen
In dieser Folge tauche ich ein in die spirituelle Dimension Maria Magdalenas.
Nicht historisch-forschend.
Nicht textkritisch.
Sondern verkörpert.
Ich spreche über Maria Magdalena als eine Frau, die Spiritualität nicht vom Körper getrennt hat – sondern sie durch ihren Körper gelebt hat. Ihre Nähe, ihre Salbung, ihre Präsenz, ihre Standhaftigkeit: All das ist kein Symbol für Unterordnung, sondern Ausdruck einer tief verkörperten Würde.
Diese Folge widmet sich der Frage:
Was bedeutet es, Spiritualität nicht nur zu denken – sondern zu sein?
Ich spreche über die Reise der Seele, wie sie im Maria-Evangelium anklingt:
über Angst als Trennung, über Erinnerung als Rückkehr, über Erkenntnis als inneren Weg. Nicht als dogmatisches Konzept, sondern als lebendige Erfahrung.
Und ich teile meine Sicht auf Maria Magdalena als Königin aller Archetypinnen.
Nicht im Sinne von Hierarchie.
Sondern als Ur-Matrix weiblicher Kraft.
Die Muse.
Die Wilde.
Die Königin.
Die Gefährtin.
Die Wissende.
Die Verkörperte.
All diese Kräfte laufen in ihr zusammen – als Symbol für eine weibliche Spiritualität, die nicht bittet, nicht kämpft, nicht beweist, sondern erinnert.
Diese Folge ist eine Einladung:
Deine eigene Spiritualität zu verkörpern
Deine innere Autorität nicht abzugeben
Deine Seele nicht zu delegieren
Und das Göttliche nicht außerhalb von dir zu suchen
Maria Magdalena erscheint hier nicht als ferne Heilige, sondern als lebendige Spiegelin:
Was, wenn Erlösung Erinnerung ist?
Was, wenn Wahrheit durch deinen Körper spricht?
Was, wenn du selbst Trägerin deiner Linie bist?
In dieser Folge tauche ich ein in die spirituelle Dimension Maria Magdalenas.
Nicht historisch-forschend.
Nicht textkritisch.
Sondern verkörpert.
Ich spreche über Maria Magdalena als eine Frau, die Spiritualität nicht vom Körper getrennt hat – sondern sie durch ihren Körper gelebt hat. Ihre Nähe, ihre Salbung, ihre Präsenz, ihre Standhaftigkeit: All das ist kein Symbol für Unterordnung, sondern Ausdruck einer tief verkörperten Würde.
Diese Folge widmet sich der Frage:
Was bedeutet es, Spiritualität nicht nur zu denken – sondern zu sein?
Ich spreche über die Reise der Seele, wie sie im Maria-Evangelium anklingt:
über Angst als Trennung, über Erinnerung als Rückkehr, über Erkenntnis als inneren Weg. Nicht als dogmatisches Konzept, sondern als lebendige Erfahrung.
Und ich teile meine Sicht auf Maria Magdalena als Königin aller Archetypinnen.
Nicht im Sinne von Hierarchie.
Sondern als Ur-Matrix weiblicher Kraft.
Die Muse.
Die Wilde.
Die Königin.
Die Gefährtin.
Die Wissende.
Die Verkörperte.
All diese Kräfte laufen in ihr zusammen – als Symbol für eine weibliche Spiritualität, die nicht bittet, nicht kämpft, nicht beweist, sondern erinnert.
Diese Folge ist eine Einladung:
Deine eigene Spiritualität zu verkörpern
Deine innere Autorität nicht abzugeben
Deine Seele nicht zu delegieren
Und das Göttliche nicht außerhalb von dir zu suchen
Maria Magdalena erscheint hier nicht als ferne Heilige, sondern als lebendige Spiegelin:
Was, wenn Erlösung Erinnerung ist?
Was, wenn Wahrheit durch deinen Körper spricht?
Was, wenn du selbst Trägerin deiner Linie bist?
28 Minuten
In dieser Folge widme ich mich dem Evangelium der Maria aus einer historisch-forschenden Perspektive.
Es geht nicht um Legenden, Spekulationen oder spirituelle Ausschmückung, sondern um die Frage:
Was wissen wir tatsächlich – und wie ordnen Forscher:innen diesen Text ein?
Ich führe Schritt für Schritt durch die textliche Überlieferung, den historischen Kontext und die theologischen Besonderheiten des Maria-Magdalena-Evangeliums und benenne dabei bewusst auch die Grenzen unseres Wissens.
In dieser Folge spreche ich u. a. über:
die Textgrundlage des Maria-Evangeliums und warum wir es nur fragmentarisch kennen
weshalb Fragmentarität in der antiken Textüberlieferung der Normalfall ist
die Datierung ins 2. Jahrhundert und was frühe Datierung bedeutet – und was nicht
warum frühe Datierung keinen Augenzeugenbericht impliziert
das Maria-Evangelium als schriftliche Sammlung mündlicher Überlieferungen
die Vielfalt der frühen Jesusbewegungen im 1. und 2. Jahrhundert
warum es zu dieser Zeit noch kein einheitliches Christentum gab
die besondere Stellung des Maria-Evangeliums als mystisch-erkenntnisorientierter Text
die inhaltlichen Schwerpunkte: Seele, Angst, innere Ordnung und Erkenntnis
warum der Text kein moralisches Erlösungsdrama darstellt, sondern einen Bewusstseinsweg
die zentrale Konfliktszene zwischen Maria, Petrus und Andreas
weshalb Marias Autorität nicht inhaltlich, sondern aufgrund ihres Geschlechts infrage gestellt wird
die Einordnung des Maria-Evangeliums innerhalb einer größeren gnostischen Strömung
Gemeinsamkeiten mit anderen gnostischen Texten wie Thomas oder Philippus
den Prozess der Kanonbildung im 4. Jahrhundert und seine machtpolitischen Hintergründe
warum Texte mit direkter Gotteserfahrung und weiblicher Autorität ausgeschlossen wurden
wie Begriffe wie Sünde, Buße und Erlösung ursprünglich verstanden wurden
warum diese Begriffe erst später moralisch umgedeutet wurden
die Wiederentdeckung der gnostischen Schriften in der Moderne
den Einfluss dieser Texte auf die Tiefenpsychologie, u. a. bei Carl Gustav Jung
die bewusste Benennung dessen, was wir nicht wissen
warum offene Fragen kein Mangel, sondern Teil wissenschaftlicher Redlichkeit sind
die notwendige Unterscheidung zwischen historischer Forschung und spiritueller Deutung
weshalb das Maria-Evangelium historisch relevant bleibt, auch ohne kanonischen Status
Diese Folge ist eine Grundlage.
Sie ordnet ein, klärt Begriffe und schafft Orientierung – ohne etwas zu behaupten, was sich historisch nicht halten lässt.
Bevor wir deuten, erinnern oder spirituell weitergehen, braucht es Klarheit.
Alle Infos, Angebote und unser Archiv findest du auf www.rosenlinie-mariamagdalena.de und auch auf Instagram: www.instagram.com/rosenlinie.mariamagdalena
Urheberrecht: Bild, Musik, Text Svenja Strohmeier
Es geht nicht um Legenden, Spekulationen oder spirituelle Ausschmückung, sondern um die Frage:
Was wissen wir tatsächlich – und wie ordnen Forscher:innen diesen Text ein?
Ich führe Schritt für Schritt durch die textliche Überlieferung, den historischen Kontext und die theologischen Besonderheiten des Maria-Magdalena-Evangeliums und benenne dabei bewusst auch die Grenzen unseres Wissens.
In dieser Folge spreche ich u. a. über:
die Textgrundlage des Maria-Evangeliums und warum wir es nur fragmentarisch kennen
weshalb Fragmentarität in der antiken Textüberlieferung der Normalfall ist
die Datierung ins 2. Jahrhundert und was frühe Datierung bedeutet – und was nicht
warum frühe Datierung keinen Augenzeugenbericht impliziert
das Maria-Evangelium als schriftliche Sammlung mündlicher Überlieferungen
die Vielfalt der frühen Jesusbewegungen im 1. und 2. Jahrhundert
warum es zu dieser Zeit noch kein einheitliches Christentum gab
die besondere Stellung des Maria-Evangeliums als mystisch-erkenntnisorientierter Text
die inhaltlichen Schwerpunkte: Seele, Angst, innere Ordnung und Erkenntnis
warum der Text kein moralisches Erlösungsdrama darstellt, sondern einen Bewusstseinsweg
die zentrale Konfliktszene zwischen Maria, Petrus und Andreas
weshalb Marias Autorität nicht inhaltlich, sondern aufgrund ihres Geschlechts infrage gestellt wird
die Einordnung des Maria-Evangeliums innerhalb einer größeren gnostischen Strömung
Gemeinsamkeiten mit anderen gnostischen Texten wie Thomas oder Philippus
den Prozess der Kanonbildung im 4. Jahrhundert und seine machtpolitischen Hintergründe
warum Texte mit direkter Gotteserfahrung und weiblicher Autorität ausgeschlossen wurden
wie Begriffe wie Sünde, Buße und Erlösung ursprünglich verstanden wurden
warum diese Begriffe erst später moralisch umgedeutet wurden
die Wiederentdeckung der gnostischen Schriften in der Moderne
den Einfluss dieser Texte auf die Tiefenpsychologie, u. a. bei Carl Gustav Jung
die bewusste Benennung dessen, was wir nicht wissen
warum offene Fragen kein Mangel, sondern Teil wissenschaftlicher Redlichkeit sind
die notwendige Unterscheidung zwischen historischer Forschung und spiritueller Deutung
weshalb das Maria-Evangelium historisch relevant bleibt, auch ohne kanonischen Status
Diese Folge ist eine Grundlage.
Sie ordnet ein, klärt Begriffe und schafft Orientierung – ohne etwas zu behaupten, was sich historisch nicht halten lässt.
Bevor wir deuten, erinnern oder spirituell weitergehen, braucht es Klarheit.
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Urheberrecht: Bild, Musik, Text Svenja Strohmeier
13 Minuten
In dieser Folge lese ich das Evangelium der Maria Magdalena in einer zusammenhängenden Fassung vor.
Ohne Analyse.
Ohne Einordnung.
Ohne Erklärung.
Diese Folge ist ein Raum zum Lauschen.
Das Maria-Magdalena-Evangelium ist fragmentarisch überliefert. Teile des Anfangs und der Mitte fehlen. Was geblieben ist, trägt dennoch eine klare Stimme: eine Lehre über die Seele, über Angst und Erkenntnis, über innere Ordnung und Freiheit.
Maria spricht hier nicht über Jesus – sie erinnert an das, was sie empfangen hat.
Sie spricht zu den Jüngern in einer Zeit von Angst und Orientierungslosigkeit.
Und sie tut es mit Autorität.
Diese Lesung ist eine Einladung, den Text nicht mit dem Verstand zu sezieren, sondern ihn im eigenen Inneren wirken zu lassen. Vielleicht hörst du ihn historisch. Vielleicht spirituell. Vielleicht ganz körperlich. Alles davon ist richtig.
Nimm dir Zeit.
Hör langsam.
Und beobachte, was sich in dir bewegt.
Hinweis
Die Überlieferung des Evangeliums ist unvollständig. Fehlende Passagen werden nicht ergänzt oder interpretiert. Die Lesung folgt dem erhaltenen Textbestand.
Manches will nicht erklärt werden.
Manches will gehört werden.
Alle Infos, weiterführendes und Angebote findest du auf www.rosenlinie-mariamagdalena.de und auf Instagram: www.instagram.com/rosenlinie.mariamagdalena
____
Musik, Grafik & Texte: Svenja Strohmeier
Evangelium: Berliner Kodex Maria Magdalena
Ohne Analyse.
Ohne Einordnung.
Ohne Erklärung.
Diese Folge ist ein Raum zum Lauschen.
Das Maria-Magdalena-Evangelium ist fragmentarisch überliefert. Teile des Anfangs und der Mitte fehlen. Was geblieben ist, trägt dennoch eine klare Stimme: eine Lehre über die Seele, über Angst und Erkenntnis, über innere Ordnung und Freiheit.
Maria spricht hier nicht über Jesus – sie erinnert an das, was sie empfangen hat.
Sie spricht zu den Jüngern in einer Zeit von Angst und Orientierungslosigkeit.
Und sie tut es mit Autorität.
Diese Lesung ist eine Einladung, den Text nicht mit dem Verstand zu sezieren, sondern ihn im eigenen Inneren wirken zu lassen. Vielleicht hörst du ihn historisch. Vielleicht spirituell. Vielleicht ganz körperlich. Alles davon ist richtig.
Nimm dir Zeit.
Hör langsam.
Und beobachte, was sich in dir bewegt.
Hinweis
Die Überlieferung des Evangeliums ist unvollständig. Fehlende Passagen werden nicht ergänzt oder interpretiert. Die Lesung folgt dem erhaltenen Textbestand.
Manches will nicht erklärt werden.
Manches will gehört werden.
Alle Infos, weiterführendes und Angebote findest du auf www.rosenlinie-mariamagdalena.de und auf Instagram: www.instagram.com/rosenlinie.mariamagdalena
____
Musik, Grafik & Texte: Svenja Strohmeier
Evangelium: Berliner Kodex Maria Magdalena
1 Minute
Folge 1: Maria Magdalena, Gnosis & die Rückkehr des Weiblichen
In dieser ersten Folge öffne ich den Raum für das, worum es in diesem Podcast wirklich geht: Erinnerung.
Erinnerung an weibliches Wissen, das über Jahrhunderte verdrängt, verbrannt, verzerrt und aus der spirituellen Geschichte gelöscht wurde – und das wir heute dringender brauchen denn je.
Ich nehme dich mit an den Anfang der Rosenlinie und gebe dir den historischen, spirituellen und persönlichen Rahmen für diese Reise.
In dieser Folge erfährst du u. a.:
warum so viele Frauen heute spüren, dass etwas Wesentliches fehlt
weshalb das göttliche Weibliche systematisch abgewertet und ausgelöscht wurde
warum die gnostischen Schriften keine „verlorenen Bibelkapitel“, sondern Zeugnisse einer anderen spirituellen Linie sind
was es mit den Funden von 1945 bei Nag Hammadi auf sich hat
warum viele dieser Texte als ketzerisch galten – und oft von oder über Frauen sprechen
warum das Evangelium der Maria Magdalena fragmentarisch ist und was das für uns bedeutet
weshalb Maria Magdalena keine Sünderin war, sondern Trägerin von Erkenntnis, Apostelin und Gefährtin
wie und warum ihre Autorität von Petrus und Andreas infrage gestellt wurde – nicht wegen des Inhalts, sondern wegen ihres Frauseins
warum Erkenntnis in der Gnosis innerlich geschieht – nicht durch Glauben, Buße oder Opfer
was Begriffe wie Sünde, Buße und Erlösung ursprünglich wirklich bedeuteten
warum Angst als trennende Kraft verstanden wird – und Erkenntnis als Rückkehr zur inneren Ordnung
weshalb diese Spiritualität nicht hierarchisch, sondern beziehungsorientiert war
welche Rolle Sophia, die geliebte Weisheit, in den gnostischen Texten spielt
warum Carl Gustav Jung diese Schriften kannte – und wie sehr sie seine Psychologie geprägt haben
warum spirituelle Autorität ohne Amt und Zertifikat bis heute Angst auslöst
weshalb ich Maria Magdalena als Königin-Mutter aller weiblichen Archetypinnen verstehe
wie Archetypen, Körperwissen, Mystik, Schamanismus und Volkswissen hier zusammenfließen
warum moderne Weiblichkeit zwischen Unterdrückung und Überforderung zerrieben wird
weshalb diese Arbeit keine Männer ausschließt, sondern das Gleichgewicht wiederherstellen will
warum es nicht um Glauben geht, sondern um Erkennen und Erinnern
Diese Folge ist eine Einladung:
dir selbst zu vertrauen
deiner inneren Weisheit Raum zu geben
Spiritualität nicht im Außen zu suchen, sondern im Erleben
dich als souveräne Autorität deines eigenen Weges zu begreifen
Am Ende teile ich, warum dieser Podcast kein fertiges System liefert, sondern ein offener Forschungsraum ist – historisch, psychologisch, mystisch und zutiefst menschlich.
Willkommen am Beginn der Rosenlinie.
Du findest uns unter www.rosenlinie-mariamagdalena.de mit unserem Archiv und allen Angeboten und Möglichkeiten, Teil der Rosenlinie zu werden oder erstmal nur einzutauchen in das Mysterium.
In dieser ersten Folge öffne ich den Raum für das, worum es in diesem Podcast wirklich geht: Erinnerung.
Erinnerung an weibliches Wissen, das über Jahrhunderte verdrängt, verbrannt, verzerrt und aus der spirituellen Geschichte gelöscht wurde – und das wir heute dringender brauchen denn je.
Ich nehme dich mit an den Anfang der Rosenlinie und gebe dir den historischen, spirituellen und persönlichen Rahmen für diese Reise.
In dieser Folge erfährst du u. a.:
warum so viele Frauen heute spüren, dass etwas Wesentliches fehlt
weshalb das göttliche Weibliche systematisch abgewertet und ausgelöscht wurde
warum die gnostischen Schriften keine „verlorenen Bibelkapitel“, sondern Zeugnisse einer anderen spirituellen Linie sind
was es mit den Funden von 1945 bei Nag Hammadi auf sich hat
warum viele dieser Texte als ketzerisch galten – und oft von oder über Frauen sprechen
warum das Evangelium der Maria Magdalena fragmentarisch ist und was das für uns bedeutet
weshalb Maria Magdalena keine Sünderin war, sondern Trägerin von Erkenntnis, Apostelin und Gefährtin
wie und warum ihre Autorität von Petrus und Andreas infrage gestellt wurde – nicht wegen des Inhalts, sondern wegen ihres Frauseins
warum Erkenntnis in der Gnosis innerlich geschieht – nicht durch Glauben, Buße oder Opfer
was Begriffe wie Sünde, Buße und Erlösung ursprünglich wirklich bedeuteten
warum Angst als trennende Kraft verstanden wird – und Erkenntnis als Rückkehr zur inneren Ordnung
weshalb diese Spiritualität nicht hierarchisch, sondern beziehungsorientiert war
welche Rolle Sophia, die geliebte Weisheit, in den gnostischen Texten spielt
warum Carl Gustav Jung diese Schriften kannte – und wie sehr sie seine Psychologie geprägt haben
warum spirituelle Autorität ohne Amt und Zertifikat bis heute Angst auslöst
weshalb ich Maria Magdalena als Königin-Mutter aller weiblichen Archetypinnen verstehe
wie Archetypen, Körperwissen, Mystik, Schamanismus und Volkswissen hier zusammenfließen
warum moderne Weiblichkeit zwischen Unterdrückung und Überforderung zerrieben wird
weshalb diese Arbeit keine Männer ausschließt, sondern das Gleichgewicht wiederherstellen will
warum es nicht um Glauben geht, sondern um Erkennen und Erinnern
Diese Folge ist eine Einladung:
dir selbst zu vertrauen
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Spiritualität nicht im Außen zu suchen, sondern im Erleben
dich als souveräne Autorität deines eigenen Weges zu begreifen
Am Ende teile ich, warum dieser Podcast kein fertiges System liefert, sondern ein offener Forschungsraum ist – historisch, psychologisch, mystisch und zutiefst menschlich.
Willkommen am Beginn der Rosenlinie.
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Maria Magdalena - die Rosenlinie: weibliche Mystik im 21. Jahrhundert
Erinnerung, Transformation & Gnade erfahren