Nur jedes fünfte Kind bewegt sich mindestens 60 Minuten am Tag: so lautet das Ergebnis der MoMo-Studie des Robert-Koch-Instituts. Der Trend geht immer mehr hin zu TikTok statt Spielplatz und Zocken statt Toben. Mit fatalen Folgen für Körper, Gehirn und Psyche.
Regelmäßige Bewegung wirkt sich nicht nur auf unsere körperliche Fitness aus, sondern fördert auch unsere kognitiven Fähigkeiten. Das erklärt uns Astrid Buscher, Spezialistin für sensomotorische Entwicklung von Kindern und zertifizierte Z-Health Trainerin in der 30. Folge von 110% Sport. Im Gespräch mit Host Rene Kierchhoff spricht sie über die Zusammenhänge von Bewegung, Wahrnehmung und Lernen – und was im Gehirn eines Kindes passiert, wenn es klettert, balanciert, hüpft oder rennt?
Woran erkennen Eltern, dass ihr Kind mehr Bewegung oder mehr unterschiedliche Bewegungsmuster braucht?
Warum erzielen Kinder keine bessere Noten, indem wir einfach nur mehr Lernen?
Welche Rolle spielen Ganztagsschulen, fehlende Bewegungsangebote und Social Media?
Welche Maßnahmen kann die Politik ergreifen, als Reaktion auf den Bewegungsmangel und die Ergebnisse der PISA-Studie?
Außerdem erklärt Astrid Buscher, warum Eltern als Vorbild für ihre Kinder agieren sollten, wie das neuronale Training ihr selbst und ihrem Sohn geholfen hat und mit welchen einfachen Übungen, Tools und Challenges Kinder spielerisch zu mehr Bewegung ermutigt werden können.
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Astrids Buch: Neuronales Training für kleine Köpfe
Kindliches Wohlergehen in einer digitalen Welt: OECD-Studie (2025)
Mehr über die Arbeit von Astrid findest du auf der Website des Schlaukopf Instituts.
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