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140 Episoden
26 Minuten
Was ist der Stellenwert und die Bedeutung von Infrastruktur für das kirchliche Leben? Im alten Israel war der Tempel der Ort der Gegenwart Gottes. Gott wohnte unter den Menschen. Seine Präsenz war an ein Haus gebunden. Seit Jesus bilden seine Nachfolger gemeinsam das Haus, in dem Gott wohnt. Gebäude und Infrastruktur verloren ihre unverzichtbare Bedeutung, dienen dem jetzigen Haus Gottes, der Gemeinde, aber weiterhin als hilfreiche Unterkunft, um ihrem gemeinsamen Leben vor und mit Gott einen Raum zu bieten.
27 Minuten
Zweimal liess der Gott, der HERR, während der 40-jährigen Wüstenzeit Wasser aus einem Felsen fliessen und versorgte damit ein Millionenvolk mit seinen Tieren. Weil das Handeln von Mose in Kades (= heilig sein) nicht den Anweisungen Gottes entsprach, durfte er das verheissene Land nicht betreten. Das wirkt im ersten Moment sehr hart, ist bei genauerem Hinsehen jedoch verstehen. Die Episoden mit dem Wasser aus dem Felsen ist eine Veranschaulichung für den Umgang eines Nachfolgers mit Jesus.
27 Minuten
Das Volk Israel wurde angewiesen zu bestimmten Zeitpunkten Feste zu feiern, sobald sie sich im verheissenen Land befinden. Eines davon ist das Fest der Erstlingsfrucht. Der erste Teil der Getreideernte gehört Gott. Erst wenn diese geopfert wurde, darf vom Rest gegessen werden. Jesus Christus stand am Fest der Erstlingsfrucht von den Toten auf. Auch er ist gewissermassen der Erste von vielen, wie dies beim Getreide auch der Fall ist – er ist der Erste, welcher von den Toten auferstand. Jesusnachfolger haben durch die Auferstehung Jesu die Gewissheit, dass auch sie eines Tages von den Toten auferstehen werden. Die Erstlingsfrucht ist ein Prinzip, welches zweierlei zum Ausdruck bringt. Einerseits ist es ein Zeichen der Dankbarkeit gegenüber Gottes Fürsorge und Barmherzigkeit. Andererseits weist es daraufhin «da kommt noch mehr».
25 Minuten
Gott nahm im Zelt der Offenbarung Wohnung auf dieser Erde. Gott liess sich mitten unter seinem Volk mit seiner Herrlichkeit nieder. Die Herrlichkeit Gottes zeigt sich als eine Manifestation seiner Macht. Doch diese Herrlichkeit war zu gross für die Menschen, um sie auszuhalten. Daher war sie verhüllt. Seit Jesus Christus aber, wohnt der Heilige Geist in jedem Menschen, welcher Jesus nachfolgt. Dieser macht den Körper zu einem Heiligtum des Heiligen Geistes. Daher ist das Leben dann ein Gottesdienst und widerspiegelt die Herrlichkeit Gottes. Der Heilige Geist bevollmächtigt zu einem Leben, welches von der Herrlichkeit Gottes durchdrungen ist, d.h. in dem die Kraft Gottes sichtbar wird.
24 Minuten
Angesichts von Tausenden von Menschen und nur zwei Fischen und fünf Broten in den Händen, ermutigte Jesus seine Freunde mit den Worten: «Gebt Ihr ihnen zu essen!» Damit Jesus das Speisungswunder letztendlich tun konnte, musste Er den Hunger der Leute sehen und ein Junge musste seine bescheidenen Ressourcen zur Verfügung stellen. Im gleichen Abschnitt erklärt Jesus, dass Er das Brot des Lebens sei. Inspiriert von diesem Speisungswunder wollen wir den Menschen um uns herum das Brot, welches Jesus ist, austeilen.
27 Minuten
Zwischen Wüste und verheissenem Land fliesst der Jordan überschwemmend dem toten Meer zu. Das Volk Israel soll unter Führung von Josua diesen Fluss überqueren – aber wie? Als die Priester auf Geheiss Gottes die Bundeslade in diesen reissenden Fluss tragen, gibt es einen trockenen Übergang – ein Bild auf das Erlösungswerk von Jesus Christus.
25 Minuten
Das Volk Israel schloss freudig einen Bund mit Gott. Doch schon ein paar Wochen danach sagten sie sich von ihrem Gott los. Ihr anfänglicher Enthusiasmus schützte sie nicht vor einem Misstritt. Sie tauschten Gott gegen etwas viel schlechteres ein. Nachfolger von Jesus stehen auch in der Gefahr, dass sie ein Leben in Fülle und Freiheit eintauschen gegen ein Leben, welches sich von ein paar wenigen Dingen beherrschen lässt. Doch Gott vergibt uns solche Misstritte. Allerdings kann es sein, dass wir die Konsequenzen tragen müssen – so ernst nimmt Gott unsere Entscheidungen.
31 Minuten
Das Volk Israel kam an den Sinai – den Berg Gottes. Dort regelt und klärt Gott sein Verhältnis zu diesem Volk. Er schloss einen Bund mit Israel. Dieser Bund hat seine Wurzel in der Vergangenheit. In dem, was Gott bereits Gutes für das Volk getan hat. Doch mit dem Eintreten in diesen Bund, hat es Auswirkungen auf die zukünftige Beziehung. Der Bundesschluss war ein Ankerpunkt in der Nachfolge Israels und hat für die Jesus Nachfolge viel zu sagen.
29 Minuten
Die Wüstenwanderung des Volkes Israel zwischen Ägypten und dem Verheissenen Land ist ein Bild für die Nachfolge Jesu. Als die Israeliten auf die feindlichen Amalekiter trafen, konnten sie durch eine zweigleisige Strategie den Sieg erringen: Gebet und Angriff. Mit dieser Strategie wird ein Nachfolger von Jesus ebenfalls in der Auseinandersetzung mit seinen Herausforderungen siegreich sein.
23 Minuten
Die Sorge selbst zu kurz zu kommen und nicht genug zu haben, kann uns daran hindern, ein grosszügiges Leben zu führen. Diese Sorgen kommen nicht selten davon, dass wir geblendet von irdischen Reichtümern den Blick für die himmlischen Reichtümer, mit denen wir gesegnet sind, verlieren. Grosszügiges Geben ist Ausdruck dafür, dass wir uns der überreichen Versorgung und dem göttlichen Segen in unserem Leben bewusst sind und es hilft unserem Herzen in diesem Glauben und dem Vertrauen auf Gott zu wachsen.
24 Minuten
Nachdem sich die Israeliten bei ihrem Anführer Mose über mangelndes Essen beklagte hatten, richtete Gott den weltweit besten und zuverlässigsten Mahlzeitendienste mit täglichen Lieferungen ein. Einzige Ausnahme war der Sabbat. Doch da am Tag vorher zwei Portionen ankamen, tat dies der Versorgung keinen Abbruch. Wie können wir Gott als unseren Versorger erleben?
23 Minuten
Gott führt sein Volk mit voller Absicht durch die Wüste, um sie zu prüfen. Die Prüfung kommt nicht aus Böswilligkeit, sondern um den Glauben und das Vertrauen des Volkes zu stärken. Ein Stück Holz macht bitteres Wasser süss. Diese Erfahrung weist auf das Holz des Kreuzes hin, an dem Jesus die Bitterkeit unseres Lebens, unserer Verlassenheit, Verlorenheit und sogar die Bitterkeit des Todes überwunden hat. Zudem wird die Frage beantwortet, wie wir zu einer Eiche der Gerechtigkeit anstelle eines verbitterten Menschen werden können.
32 Minuten
Angst kann uns gefangen halten, sodass wir uns nicht mehr frei entscheiden können. Sie kann uns sogar von der Nachfolge abhalten. Jesus ist gestorben, damit wir frei sein können. Durch ihn werden wir zu Söhnen und Töchtern von Gott, und mit dieser neuen Identität in Jesus sind wir frei, ihm voll und ganz nachzufolgen. Durch Jesus Christus sind wir zu einem neuen Leben in Freiheit auferstanden.
29 Minuten
Die Nachfolge von Jesus Christus wird mit einem Wettrennen um einen wertvollen Preis verglichen. Alle sollen so laufen, dass sie gewinnen. Das verheissene Ziel, der Preis, besteht im ewigen Leben in der Gegenwart Gottes. In diesem Bild wird deutlich, dass dabei unserem lebendigen Körper eine grosse Bedeutung zukommt. Am Körper zeigt sich, wem der Mensch gehört.

Talk mit Amir

37 Minuten
In diesem Gottesdienst führt Bernhard Hohl ein inspirierendes Gespräch mit Amir. Er ist in Südostasien als Moslem geboren und wurde später Christ. Durch eine Herztransplantation erhielt er nicht nur physisch ein neues Herz.