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seetal chile Predigten Archiv

140 Episoden
23 Minuten
Auch wenn wir oft wissen, was das Richtige wäre zu tun, scheitern wir immer wieder. Um in diesen Situationen überwinden und Versuchungen widerstehen zu können, müssen wir uns im Gebet ausrüsten und zum Entschluss kommen, Gottes Willen über unseren eigenen zu stellen. Wir sind beim Überwinden auf die Kraft Gottes angewiesen und brauchen immer wieder seine Gnade.
26 Minuten
Es ist bemerkenswert und nicht zufällig, dass Pfingsten genau auf den Tag fiel, als die Juden Schavuot feierten. Gott wollte es den Juden leicht machen und ihnen auf die Sprünge helfen, den Zusammenhang der Gabe des Heiligen Geistes mit Schavuot zu erkennen. Schavuot ist das Fest der Erstlingsfrucht und des Wortes Gottes. Das Volk feierte an diesem Tag, dass ihm am Sinai die Tora gegeben wurde. Durch den Heiligen Geist wurde den Nachfolgern von Jesus an Pfingsten die Tora ins Herz geschrieben. Es ist das Zeichen des neuen Bundes.
25 Minuten
Nachfolge geschieht in der Begegnung mit Jesus Christus. Doch die verschiedensten Menschen reagieren unterschiedlich. Anhand der biblischen Geschichte der vier Männer, welchen ihren Gelähmten Freund brachten, begegnen uns drei Typen. Alle begegnen Jesus anders. Die Gewährenden wissen genau was wie läuft. Sie sind zwar anwesend, aber dies mit einem kritischen Blick. Die Vertrauenden zeigen ihren Glauben in der Tat. Sie sind fest überzeugt, dass Jesus Christus helfen kann, und so bringen sie den Bedürftigen zu ihm. Die Bedürftigen stecken in einer aussichtslosen Situation. Sie benötigen Jesus, damit sie heil und gesund werden können.
27 Minuten
Der Weg des Volkes Israel aus Ägypten ins Verheissene Land ist wie ein Bilderbuch für die Nachfolge von Jesus Christus. Der Durchzug durch das Rote Meer ist ein Gleichnis für die Taufe. Nach der Taufe geht es nicht schnurstracks nach Hause, sondern vierzig Jahre lang durch die Wüste. Die Wüste ist der Ort, wo auf Null gestellt wird und die Vorbereitung auf das Gelobte Land geschieht.
27 Minuten
Mose folgte seinem Gott nach. Er glaubte, dass er es gut mit ihm meint. Er entschied sich gegen seine Privilegien als Mitglied der Elite und entschied sich stattdessen für ein Leben mit viel Entbehrung und Leid. Dies machte er unerschütterlich, weil er den Blick fest auf den richtete, der unsichtbar ist - seinen Gott im Himmel. Für ihn wog das Schlimmste der Nachfolge (Leiden) mehr als das Beste der Welt.
28 Minuten
Mit etwas Abstand ist es manchmal leichter zu sagen, was die entscheidenden Faktoren im Leben eines Menschen waren. Der Autor des Hebräerbriefs tut genau dies im Rückblick auf Abraham, dem Vorbild des Glaubens. Abraham wusste, dass seine Heimat nicht diese Welt ist, und er vertraute auf die Auferstehungskraft. Diese Denkweise war die Voraussetzung für seinen Gehorsam und echte Anbetung Gottes – und sie ist es heute noch für die Nachfolge Christi.
36 Minuten
Jesus ist auferstanden. Als erlöste und versöhnte Menschen sind wir in die Nachfolge berufen und durch den heiligen Geist mit Weisheit und Kraft ausgerüstet. Worin soll diese Nachfolge nun aber praktisch bestehen? Jesus erklärt uns das selbst in seinem Beispiel vom barmherzigen Samariter. Dieses Beispiel ist in seiner bildhaften Sprache Erklärung und Herausforderung gleichzeitig.
24 Minuten
Die Auferstehung von Jesus Christus ist der ultimative Schlüsselmoment in der Weltgeschichte. Sollte dies nicht wirklich geschehen sein, macht der Glaube an Jesus Christus keinen Sinn. Durch die Auferstehung Christi bekam die Nachfolge riesigen Schub, eine neue Tiefe und eine transzendente Ausrichtung. Der auferstandene Christus ist der Eckstein, an dem sich alles ausrichten soll. Aber – der Glaube an die Auferstehung ist auch anstössig und ruft Widerstand hervor.
32 Minuten
Jesus Christus feierte mit seinen Jüngern am Tag vor seiner Kreuzigung das Passahfest. Dabei deutete er einige Elemente auf sich selbst. Dadurch zeigt er, dass er das Lamm ist, welches geopfert werden muss, damit die Menschen in Freiheit gelangen. Gleich wie sich die Juden am Passahfest an den Auszug aus Ägypten erinnern, so erinnern sich Nachfolger von Jesus an Karfreitag an den Tod von Jesus Christus.
27 Minuten
Jesus führt die, die ihm nachfolgen, in eine bessere Welt, das Himmelreich Gottes (Johannes 14,2). Es ist ein Ort von Friede, Freude, Gerechtigkeit und Liebe. Als Nachfolger bekommen wir den Auftrag, möglichst viele Menschen in diese bessere Welt mitzunehmen. Als seine Jünger, mit der Position in Jesus, haben wir das Werkzeug, um dieses Reich Gottes bereits in dieser Welt eine Realität zu machen. Er gibt uns dazu ein neues Herz, den Heiligen Geist und seine Autorität.
23 Minuten
Als Elisa in die Nachfolge von Elia berufen wurde, opferte er seine Rinder und die Gespanne, die für sein «altes Leben» einkommenssichernd waren. Er riss die Brücke hinter sich ab und schaute nach vorne. Ein paar hundert Jahre später wird Jesus genau dieses Verhalten als Bedingung für die Jesus Nachfolge bezeichnen.
27 Minuten
Abraham suchte eine neue Heimat im Himmel. Er setzte dabei sein Vertrauen auf Gott. Auch Nachfolger von Jesus Christus hoffen auf eine neue Heimat im Himmel. Durch ihre Neuschöpfung haben sie bereits Anteil daran, leben aber nach wie vor auf der Erde mit Schmerz, Leid und Tod. Doch sie haben Aussicht auf ein verheissenes Land. Dieses ist die neue Erde und der neue Himmel. Dort kommen Himmel und Erde zusammen. Das Alte ist vergangen, daher gibt es keine Tränen, keinen Tod, keine Trauer, kein Weinen und keinen Schmerz mehr.
24 Minuten
Obwohl Nachfolge etwas «Pionierhaftes» an sich hat, bedingt sie nicht die Persönlichkeit eines Pioniers. Zaghafte und forsche, introvertierte und extrovertierte, mit der Lebensbewältigung überforderte und locker im Alltag stehende – alle Nachfolger werden herausgefordert, freudig die neue Welt Gottes vorwegzunehmen und in die neue Schöpfung hineinzuwachsen, die sie in Jesus bereits sind.
31 Minuten
Auf Gott zu hören ist eine Grundvoraussetzung für einen Nachfolger von Jesus Christus. Doch wie hören wir Gott? Drei gute Möglichkeiten Gott zu hören sind das Gebet, Bibellesen und Stille. Sie allein garantieren noch nicht, dass wir Gott hören, aber die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass ich Gottes Impulse für mein Leben dadurch wahrnehme, erkenne und spüre. Auf Gott zu hören, bedeutet in vielen Fällen auch zuerst einmal ein Ja zu seiner eigenen Geschichte, seinem Leben mit all den natürlichen Grenzen zu haben. Obwohl hören und tun zusammengehören, fängt vieles auch mit dem Sein vor Gott an, insbesondere dem still sein vor Gott.
30 Minuten
Abraham hörte auf Gottes Reden und war bereit, sich auf den Weg zu machen. Er verliess das Gewohnte und suchte bisher unbekanntes Neuland auf. Diese Beweglichkeit bewahrte er sich, weil sich sein Nomadenleben in einer innerlichen Haltung der Freiheit niederschlug. Er wartete auf die neue Welt Gottes als ultimativen Ort der Glückseligkeit.