seetal chile Predigten Archiv
140 Episoden
26 Minuten
Mit dem Satz «Prüft alles und behaltet das Gute» (1Thessalonicher 5,21) fordert Paulus zuerst die damalige Kirchgemeinde in Thessaloniki, aber auch uns, zu einer vertrauensvollen Offenheit gegenüber dem Heiligen Geist heraus. Dabei dürfen die Zuhörer durchwegs auch kritisch sein und haben die Aufgabe, das Gehörte zu prüfen. Was sind geeignete Kriterien für diese Prüfung?
34 Minuten
Der Prophet Zefanja fordert das Volk Israel in einer düsteren Zeit zum Jubeln und Jauchzen auf. Der Grund dafür ist Hoffnung. Zefanja konnte durch den Horizont schauen und sah dort in inspirierendes Bild der Zukunft. Da die Enderfüllung dieses Bilds noch aussteht, können wir im Hinblick auf unsere Zukunft auch heute noch hoffnungsvoll jubeln und jauchzen.
23 Minuten
Die Adventszeit ist eine Frühlingszeit für die Kirche. Sie erwartet das Kommen Jesu, wie eine Verliebte Person ihren Geliebten. Sie kann es kaum erwarten, ihn in die Arme zu schliessen. Der Geliebte überwindet jedes Hindernis, um seiner Geliebten nahe zu sein. «Steh auf, meine Freundin, meine Schöne, und komm!» Dies ist die Einladung Jesu an jeden Einzelnen und an die Kirche. Es ist Zeit ihm nachzufolgen und in den Frühling einzutauchen. Der Frühling ist dabei ein Zeichen der Vorfreude und der Vorbereitung auf den Sommer, der sicher kommen wird. Die Botschaft der Adventszeit ist diejenige der Liebe. Die Liebe Gottes ist unterwegs zu uns und lässt sich nicht aufhalten! Es ist die Einladung, sich von Gott in einen Menschen der Liebe hineinlieben zu lassen.
30 Minuten
Advent bedeutet Ankunft. Als Jesus vor zweitausend Jahren in Bethlehem zur Welt kam, konnten die meisten Menschen das Ereignis nicht mit ihrer Messias Erwartung verknüpfen. Wir stehen ebenfalls in einer Adventszeit, in der wir auf die Wiederkunft von Jesus Christus warten. Im Hinblick auf die begrenzte Zeit sollen wir weise umgehen und wachsam sein. Die personifizierte Erlösung, Jesus Christus, ist nahe. Die Nacht ist bald vorüber und der Tag bricht an.
30 Minuten
Wir leben in einer kirchlichen Kultur, in der ein Mensch Christ werden kann, aber nicht zwingend ein Nachfolger von Jesus sein muss. In den vier Biografien über Jesus gibt es nur die Unterscheidung Volk und Nachfolger. Die Kategorie Christ, bei dem man ein Übergabegebet spricht, an eine Reihe von Lehren über Gott glaubt und in die Kirche geht, um so sicherzustellen, dass man nach seinem Tod in den Himmel kommt, gab es nicht. Ein Nachfolger Jesu ist wie ein Lehrling, der ganzheitlich von seinem Meister lernt und ihn 24/7 beobachten kann. Daraus erwachsen gute Früchte wie Wahrheit erkennen, Freiheit und Kindschaft.
27 Minuten
Die Jesusnachfolge kostet mich alles. Die ersten Nachfolger von Jesus, die Jünger, waren ernüchtert darüber, dass nicht einmal diejenigen, welche gemäss ihrem Verständnis einen Vorteil hatten, aus eigenen Mitteln in das Reich Gottes kommen würden. Wie sollten denn sie einfache Männer dies schaffen? Was ist denn der Gewinn der Nachfolge. Die Jünger stellten Jesus die gleiche Frage, denn sie hatten alles für ihn zurückgelassen. Die Jesusnachfolge verspricht einen doppelten Gewinn. Zum einen gewinne ich viel in der Gemeinschaft der Gläubigen, zum anderen verheisst Jesus allen, die alles verlassen haben, das ewige Leben als Hauptgewinn.
30 Minuten
Die Nachfolge von Jesus Christus kostet mich alles – sogar mein Leben. Die Nachfolge hat einen Preis. Ich kann mich nur für oder dagegen entscheiden, einen Mittelweg gibt es nicht. Allerdings ist dieser Entscheid immer freiwillig. Der Preis der Nachfolge heisst, dass Jesus Christus das Wichtigste für mich sein soll. Das Ziel von Jesu seinem Aufruf zur Nachfolge ist nicht die Selbstverleugnung oder das Kreuztragen, sondern die Bereitschaft ihm nachzufolgen.
26 Minuten
Diese Predigt schliesst nahtlos an die letzten drei Predigten zum Thema Vergebung an. Der Grundsatz von Paulus lautet: «Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse durch das Gute!» (Römer 12,21). Er belässt es aber nicht bei dieser allgemeinen Aussage, sondern offeriert uns fünf Möglichkeiten, wie wir das tun können. Schliesslich erfahren wir, wie Nachfolger von Jesus die Kraft und die Liebe haben können, so zu vergeben und ein solches Leben zu führen.
45 Minuten
In diesem Gottesdienst im Rahmen des Sonntags der verfolgten Kirche erzählt John Ghanim, ein jenemitischer Christ aus seinem Leben. John lebt heute in England und führt eine eigene «Sozial Media Arbeit» mit mehreren freiwilligen Helferinnen und Helfer in verschiedenen Ländern. Verfolgung erlebt er in erster Linie über die Medien.
29 Minuten
Die dritte Dimension der christlichen Vergebung ist die Versöhnung mit der Person, mit der wir in einem Konflikt stehen. Das eigentliche Ziel der Vergebung ist der Wiederaufbau einer vertrauensvollen Beziehung. Dies geschieht, in dem wir unseren eigenen Anteil am Konflikt klar benennen und bereuen. Anschliessend bieten wir der anderen Person Vergebung an und erklären den Verzicht auf Wiedergutmachung. Darüber hinaus fordert Jesus, dass wir das Böse mit Gutem überwinden sollen.
28 Minuten
Es gibt drei grundlegende Dimensionen der christlichen Vergebung. Erstens gibt es die vertikale Dimension – Gottes Vergebung uns gegenüber. Zweitens gibt es die innere – die Vergebung, die wir jedem gewähren, der uns Unrecht zugefügt hat. Drittens gibt es die horizontale – unsere Bereitschaft zur Versöhnung. Die horizontale Dimension basiert auf der inneren, und die innere basiert auf der vertikalen. In dieser Predigt geht es vor allem um die innere Vergebung.
27 Minuten
Ein Nachfolger Jesu zu sein bedeutet, ein Leben der beständigen Vergebung zu führen. Die Parabel eines beim König überschuldeten Mannes lehrt uns die Grundsätze der Vergebung. In der Person des Königs tut Gott vier Dinge – er bringt den hoffnungslos verschuldeten Mann vor sich, hat dann aber Mitleid mit ihm, vergibt ihm die Schuld und lässt ihn frei. Der König kann dies nur tun, weil er bereit ist, die Schulden selbst zu übernehmen. Das hat Gott in der Person von Jesus Christus eindrücklich für alle Menschen getan.
24 Minuten
Jesus nachzufolgen, kann ein Frust sein, wenn wir versuchen, dies aus eigener Kraft zu tun. Die Liebe zu Gott und den Mitmenschen entspringt aus dem tiefen Verständnis der persönlichen Gnade Gottes. Die Liebe fliesst natürlich, wenn wir täglich unsere Errettung durch Busse und Gnade durchleben. Durch dieses Bewusstsein werden wir leidenschaftliche Nachfolger von Jesus.
26 Minuten
Wir haben als Jünger Jesus den Auftrag, das Evangelium anderen Menschen zu bringen. Jesus will Herzen erreichen und erobern. Nun wie kann das gehen? Im Neuen Testament sagt Jesus, dass wenn wir Liebe untereinander haben, jeder Jesus in uns erkennt.
32 Minuten
Das Ziel der Jesusnachfolge ist es ihm ähnlicher zu werden. Doch dieses Ziel ist auf der Erde nie erreicht. Schnell lasse ich mich auf diesem Weg vom Ziel abbringen. Uns beirrt dies, was noch nicht wie gewünscht läuft. Doch beim Rückblick sehe ich, dass sich schon einiges verändert hat. Auf dem Weg der Nachfolge begegne ich immer wieder zwei Herausforderungen. Schliesse ich von den Schwierigkeiten auf Gott – oder schliesse ich von Gott auf die Schwierigkeiten. Die Jesusnachfolge versucht den Weg zu wählen, welche alles mit dem lebendigen Gott in Verbindung bringt.