Last Soul Ultra liegt hinter uns – und wir müssen reden.
38 Grad, 160 Athleten, ein Camp irgendwo zwischen Klassenfahrt und Ausnahmezustand – und am Ende Leistungen, die eigentlich kaum noch zu begreifen sind.
Alex geht den Backyard komplett anders an als der Rest, ballert die erste Runde in knapp 28 Minuten, läuft stundenlang teilweise alleine und beendet seinen LSU schließlich nach 12 Loops und rund 80 Kilometern.
Nicht weil gar nichts mehr ging, sondern weil das Schienbein ein Signal gegeben hat, das man vielleicht besser nicht ignoriert.
Wir nehmen euch diesmal mit hinter die Kulissen: vom Aufbau und unserem beyondRED-Recovery-Camp über 38 Grad Hitze, Eiswürfel-Notstand, Pizzaofen und Campingdusche bis hin zu Alex’ Rennstrategie, Ernährung und der Frage, warum er überhaupt so verdammt schnell gelaufen ist.
Natürlich sprechen wir auch über das, was danach passiert ist: Mark Dowdle´s unglaubliche 94 Loops, die Leistungen von Ello, Caroline Bolte, Sasa und vielen anderen, unsere Predictions aus der letzten Folge – und über die teilweise völlig wilde Diskussion rund um das Event.
Denn bei aller Begeisterung bleibt eine Frage: Wo endet Inspiration und wo beginnt die Verherrlichung eines körperlichen Ausnahmezustands? Ein Backyard kann Menschen dazu bringen, endlich selbst die Laufschuhe anzuziehen. Aber 600+ Kilometer sind eben kein Breitensport.
Vielleicht ist genau das die Kunst: Menschen für das Extreme begeistern, ohne das Extreme zu normalisieren.
Dazu gibt’s Schlafentzug, Social-Media-Kommentare, Alex’ Zustand nach dem LSU, ein Update zu seinem Schienbein und einen ersten Blick auf das, was als Nächstes kommt.
Alles außer Pause – diesmal mit sehr viel Last Soul, viel trinken und wenig Schlaf.
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