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Chorgeschichte(n) Archiv

6 Episoden
21 Minuten
In der sechsten Folge der „Chorgeschichte(n)“ werden Gesangs-Quartette und Doppelquartette in den Blick genommen. Diese hatten bis in die 1930er-Jahre Hochkonjunktur, gegründet von Familien und Freunden für eine musikalische Freizeitbeschäftigung. Doch sie waren das Gegenteil des NS-Ideals von großen Massenchören und gaben keine Propagandabilder ab – also wurden sie verdrängt. Zum Glück nicht spurlos!

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13 Minuten
Die vierte Folge von „Chorgeschichte(n)“ beleuchtet, wieChöre in Lazaretten für Verwundete und Pflegepersonal auftraten. Diese „Liebesgaben“ dienten nicht nur dazu, die körperliche und seelische Heilung der Soldaten zu unterstützen. Sie waren auch ideologisch aufgeladen und ersetzten zunehmend das Chorleben an klassischen Kulturorten, die umgenutzt oder zerstört wurden. In dieser Zeit verloren die Chöre außerdem immer mehr aktive Mitglieder.

 

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26 Minuten
In der Folge 3 dreht sich alles um ein schwarzes, rundes und sehr zerbrechliches Objekt: eine Schellackplatte aus dem Jahr 1932. Gemeinsam nehmen Cornelia de Reese und Anna Schaefer das historische Tonmedium unter die Lupe, sprechen über Material, Herstellung und Abnutzung sowie über seine Bedeutung als Massenmedium der frühen Musikaufzeichnung. Im Mittelpunkt stehen insbesondere Aufnahmen vom Deutschen Sängerbundesfest 1932 in Frankfurt, die in das Zeitgeschehen eingeordnet werden.

 

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25 Minuten
In der zweiten Episode des Chorgeschichte(n)-Podcasts beleuchten Anna Schaefer und Cornelia de Reese die Rolle der Deutschen Sängerbundeszeitung, die ab 1871 den Informationsaustausch und die organisatorische Vernetzung von Chören in Deutschland förderte. In der Zeit des Nationalsozialismus diente die Zeitung auch als politisches Instrument der Gleichschaltung, indem sie die Ideologie des Regimes unterstützte und die Ausschlüsse jüdischer Mitglieder dokumentierte. Ein Blick auf eine Ausgabe von1934 zeigt, wie kulturelle Inhalte, politische Symbolik und Triviales miteinander verschmolzen.

 

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13 Minuten
In der ersten "Chorgeschichte(n)"-Folge dreht sichalles um alte Postkarten, die Chorsänger:innen insbesondere von den Sängerfesten des 20. Jahrhunderts nach Hause gesendet haben. Musikwissenschaftlerin Anna Schaefer und Musikjournalistin Cornelia de Reese werfen einen Blick auf ausgewählte Exemplare, beleuchten deren Inhalt und ordnen sie in das Chorgeschehen der damaligen Zeit ein.

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2 Minuten
In der neuen Podcast-Reihe "Chorgeschichte(n)" des Deutschen Chorverbands geben Musikwissenschaftlerin Anna Schaefer und Musikjournalistin Cornelia de Reese jeden Monat einen Einblick in spannende Themen rund um das Chorleben aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Dafür nehmen sie Schätze und Fundstücke aus der Vergangenheit unter die Lupe – von 100 Jahre alten Schellack-Platten, winzig klein beschriebenen Postkarten bis zu Anstecknadeln aus Meissner Porzellan. Der Podcast ist Teil des DCV-Projekts "Chormusikalische Erinnerungskultur".

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